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Kundenrezensionen

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am 4. September 2015
Um es vorweg zu nehmen: Ich bewerte hier nicht die Musik, denn die ist unzweifelhaft über Alles erhaben. "Security" von 1993 zählt für mich absolut zu den besseren Alben, denn es lieferte genau den Sound den man als SAGA-Fan eigentlich mag: Bombastische Arrangements, perfekt Technik und irrsinnige Wendungen, die aber immer in unwiderstehliche Refrains münden: Genau das, was den letzten beiden Alben 20/20 und Sagacity weitgehend und leider fehlte.

Ich bewerte hier aber den 2015 Re-Release als solchen und den finde ich eine Frechheit.

Was erwartet man als Fan, wenn nach 20-30 Jahren ein solches Release erscheint? Genau: Ein Mastering (was aber leider allzu oft zum "Loudness-War" wird), hierauf lege ich persönlich allerdings nicht allzu viel Wert, ich finde die originale Soundqualität ok.
Hauptsächlich erwartet der Fan aber ALLES, was an Material aus dieser Zeit in den Archiven schlummert: Unveröffentlichte, verworfene Songs, alternative-oder work-in-progress- Versionen, Akustikversionen, Demos, Live-Versionen der Albumtitel, B-Seiten (gabs hier mangels Singles keine), Maxiversionen, Radio-Edits (hätte es hier definitiv gegeben!!!!) und so weiter und so fort.

Aber was ist als Bonus drauf: Der Titeltrack als Akustikversion: OK. Sonst NIX aus der Zeit.

Was "ice Nice" und "Scratching The Surface" hier verloren haben erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Weder stammen die Liveaufnahmen aus Security Zeiten (sondern aus 2015) noch haben die ursprünglichen Songs auch nur im Entferntesten irgend etwas mit diesem Album zu tun (sie stammen von 1978 bzw. 1983!!!)

Da fragt man sich als Fan ob die Plattenfirma Earmusic (Edel) die Fans einfach nur veräppeln will, oder ob da vollkommen ahnungslose Angestellte am Werk sind, die von der Vita der Band und ihrem Backkatalog/Archiv nicht den blassesten Schimmer haben.
Wenn man solch ein dilettantisches Release sieht fragt man sich ob da der Praktikant mal ran durfte oder die Putzfrau die Songauswahl traf???

Dazu passt, dass auch vor kurzem erst eine weitere fragwürde "Best Of" (haha) vom gleichen Label erschienen ist, sowie ein weiteres Release, bei dem die letzten drei Alben, die eh schon nach wenigen Wochen für fünf Euro zu haben waren, zusammen zum Spottpreis verramscht werden.

Das Booklet ist ebenfalls schwach. Die "liner notes" eines gewissen Matthias Mineur (???), scheinbar auch nicht der große intime Kenner der Band, bestehen aus allgemeinem Blabla über die Bandgeschichte, z.B. dass "Security" nach einem Umbruch das erste Album in der Urbesetzung war usw. Wirklich vollkommen oberflächlicher Kram, den man auch auf Wikipedia nachlesen kann. Nichts über die konkrete Entstehungsgeschichte des Albums oder gar einzelner Songs, nur seitenfüllendes Blabla. Dann kommen noch die Songtexte (uuuuuh!) und ein paar wenige Bilder zwischendrin.

Ihr merkt, ich bin richtig sauer, vor Allem, wenn ich daran denke, dass uns in regelmäßigen Abständen Veröffentlichungen von weiteren Alben bevorstehen, auf denen vermutlich der gleiche Humbug abläuft.

Welch eine vertane Chance, den Fans, von denen SAGA jede Menge sehr sehr treue hat, mal etwas Außergewöhnliches zu präsentieren.

Nur wer richtig liebt kann richtig hassen. Etwas schleimig dieser Spruch, aber in meinem Fall passts.
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am 3. Februar 2001
So rockig hat man SAGA zuvor noch nicht gehört: In "Mind over matter" gibt Ian Crichton mit tollen Gitarrenriffs den Ton an, im Intro zur Rock-Hymne "Without you" läßt Steve Negus, der - wie Keyboarder Jim Gilmour - endlich wieder zu SAGA zurückgekehrt ist, die Drums sprechen. Der neue Sound ist ungewohnt, aber er überzeugt. Witzig das Akkordeonspiel zur Einführung und zum Ausklang der Scheibe. Es gibt einem das Gefühl, ein Gesamtkunstwerk anzuhören. Doch aus diesem ragt ein Lied heraus wie der Leuchtturm aus der stürmischen See: Der Titelsong "The Security Of Illusion". Unglaublich viel Gefühl steckt in diesen 5 1/2 Minuten Musik vom Feinsten. Eine traumhafte Ballade, welche innerlich aufwühlt. Das brilliante Akustikgitarrespiel Ian Crichton's, die zerbrechliche Stimme Sadler's und der hypnotisierende Rhythmus Negus' versetzen einen in Bann, zwingen zum intensiven Zuhören. Eines der besten Lieder, die SAGA jemals geschrieben haben. Es allein lohnt schon den Kauf der CD, die zusammen mit "Full Circle" ihre beste der 90er-Jahre ist.
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am 12. November 2007
Nach jahrelanger Trennung bringen die Jungs von Saga mit "Security of Illusions" ihr erstes gemeinsames Album nach "Behaviour" auf den Markt. Mir hat es von Anfang an gefallen, weil es hard, heavy und schön bombastisch ist. Und ... Hand aufs Herz. Gehört "the Security of Illusions" nicht zu den schönsten Saga Songs überhaupt? Meinen Musikgeschmack hat diese CD 100%ig getroffen, dewegen 5 Sterne!
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am 21. September 2016
Nach der "Throwing Shapes" Tour waren Saga erstmal von der Bildfläche verschwunden. Nach wie vor in Rumpfbesetzung, nahmen sie drei Songs für das inzwischen vergriffene Best-of-Album "The Works" auf und veröffentlichten diese auch als Singles. Dann war Funkstille. Hier kamen nun die Fans ins Spiel, die sich dafür einsetzten, dass Saga in ihrer Erfolgsbesetzung, also inklusive Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Steve Negus, wieder zusammenkamen. Zunächst gab es eine Club-Tour, bei der die Besetzung von 1980 bis 1985 testete, was da möglich wäre. Als dann "The Security of Illusion" 1993 erschien, kam es einem Paukenschlag gleich. Ähnlich wie ihre Landsleute von Rush hatten Saga einen bis dato ungehörten Härtegrad erreicht (auch wenn es auf "Beginner's Guide" schon Anzeichen dafür gegeben hatte) und lieferten eine ganze Reihe von melodischen Hardrock-Granaten. Aber neben einer ungewohnten Heaviness waren auch die Saga-Trademarks wie sphärische Intros, bombastische Refrains und verspielte Keyboards alle wieder in voller Pracht da. Außerdem - und auch hier ist die Parallele zu Rush passend - waren die Riffs damals noch präzise und lebhaft und gingen nicht, wie auf späteren Alben, überangestrengt in einem dumpfen Matsch unter. "The Security of Illusion" macht daher tendenziell mehr Spaß als die Saga-Alben der 2000er. Sieben der Songs sind kernige Rockbretter, zwei Stücke ("Entracte" und "Voila!") kurze Instrumentals und zwei Tracks (der Titelsong und "Alone Again Tonight") atmosphärisch schwebende, gelungene Balladen. Die Sterilität der beiden Trio-Alben war wie weggewischt; sicher hatten sich Saga durch das Revival der Gitarrenmusik in den Neunzigern inspirieren lassen und auch Ian Crichton gibt zu, dass "Security" das gitarrenlastigste Saga-Album ist. Zitat: "I played my ass off." Doch auch Jim Gilmour setzte sofort nach seiner Rückkehr eine ganze Reihe von Ausrufezeichen. Die flinken Läufe in "Once is Never Enough" und das stimmungsvolle Keyboard-Interlude "Voila!" wären als Beispiele genannt. Zum ersten Mal seit "Scratching the Surface" sang er auch wieder auf einem Song, dem beschwingten "Days Like These".

Es fällt eigentlich ziemlich schwer, einzelne Songs hervorzuheben. "Mind Over Matter" steht nicht ohne Grund am Anfang des Albums (nach dem ulkigen Akkordeon-Intro "Entracte") - eine kraftvolle Rocknummer mit präzisen Riffs und großem Gesang, um die Ohren durchzupusten. War auch immer mal wieder Teil des Liveprogramms.

"Once is Never Enough" lässt sich viel Zeit - erst nach einer Minute zeigt der Song nach einem tollen Pink-Floyd-artig sphärisch-melancholischem Intro sein wahres Gesicht, das einen klassischen Saga-Ansatz mit der modernen Heaviness mischt und dabei weiterhin ein wenig bedrückt klingt.

"Alone Again Tonight" - nun gut, ob es Michael Sadler als Kompliment auffassen wird, wenn er hier ein wenig wie George Michael klingt…

"I'll Leave It In Your Hands" ist im Kern recht nahe an den Songs von "Behaviour" oder "Wildest Dreams", nur der Härtegrad ist eben höher. Mit Prog hat das nichts zu tun, es ist kommerzieller, aber gut gemachter Rock.

Mit dem Titelsong "The Security of Illusion" ist Saga ein außergewöhnlicher Klassiker gelungen. "The Security of Illusion" ist das, was "Odd Man Out" vom Vorgängeralbum gerne gewesen wäre.

"Stand Up" hat einen großartigen, ansteckenden Refrain und beweist nebenbei, dass auch ein Synth-Bass in einem heavy Rocksong bestehen kann.

"Days Like These" baut sich wieder langsam auf. Das Vorgeplänkel mündet in einem komplexen Part, der schließlich Platz für einen kräftigen Shuffle macht. Jim Gilmours Stimme sorgt für Abwechslung.

"Voila!" steht als Ruhepause und kurzes Intro vor dem heftigen "No Man's Land", das nicht nur die typischen schnellen Läufe, sondern auch einen erschreckend brutalen Text hat.

Was bis hierher klar ist: Das ganze Album strotzt nur so vor Highlights. Besonders der letzte Song "Without You" ist einfach nur Wahnsinn. Die wuchtigen, gedoppelten Drums verleihen dem Song ein gewisses tribales Flair, bevor dann Michael Sadler seine ganze Klasse als Sänger zum Einsatz bringt. Dieser Refrain!! Aber auch der Aufbau der Strophen ist beeindruckend. Beim Solo entlockt Ian Crichton seiner Gitarre unglaublich hohe Töne. Eine Reprise des eröffnenden Akkordeon-Themas beschließt das Album. Auch sonst gibt es wiederkehrende Motive, die dem Album eine starke Geschlossenheit verleihen.

Ich will nicht behaupten, dass jeder Song auf "The Security of Illusion" grandios ist. Aber das war auch bei den frühen Saga-Alben nicht der Fall. Hier überzeugen mindestens sechs der neun Songs, und den Rest reißen die enorme Spielfreude und der wuchtige Sound aus dem Mittelmaß heraus. Dass "Security…" damals nicht der Startschuss zu einer Serie von Meisterwerken sein sollte, sondern eine längere stilistische Odyssee einleiten würde, war bei Veröffentlichung nicht abzusehen.

Die Akustikversion des Titelsongs gab es auch schon auf der SPV-CD von 2002. Ein schöner Bonus, auch wenn ich die Albumversion bevorzuge. Aber auch ohne den großen Hallraum kann die tolle Melodie glänzen.
Dass die beiden Livetracks nichts mit dem Album zu tun haben, wurde ja schon oft genug gesagt. Immerhin ist der stilistische Unterschied hier nicht ganz so groß wie bei den anderen Veröffentlichungen - "Ice Nice" (toller Synthie-Sound!) ist nicht so weit weg von den atmosphärischen Momenten des Security-Albums und Jim Gilmour hat natürlich auch seinen Gesangsmoment mit "Scratching the Surface" (endlich wieder mit den E-Drums, aber nicht ganz so spannend wie auf der Sagacity-Live-CD).

Lustiges Detail: Das "Wildest Dreams"-Logo (ebenfalls auf "The Works", "The Very Best of" und später "5 Original Albums") auf dem Cover. Abgesehen von den ersten drei Alben hatten Saga ja jahrelang kein richtiges Logo, bis sie ab "Full Circle" den "Worlds Apart"-Schriftzug zum Bandlogo machten.
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am 20. Februar 2010
1993 war es soweit, Steve Negus (Drums, Percussion) und Jim Gilmour (Lead Keyboards, Vocals) feierten ihr Comeback bei Saga mit dem Album "The Security Of Illusion". Somit war wieder die beste Saga-Mannschaft beisammen, welcher natürlich auch Michael Sadler (Lead Vocals), Jim Crichton (Bass) und Ian Crichton (Guitars) angehörten. Produziert wurde das Album von Saga selber.

"The Security" ist recht rockig ausgefallen. Songs wie `Mind over matter` und `Stand up` weisen fette Gitarrenriffs aus. Beim Beginn von `Days like these` darf Jim Gilmour richtig `wüten` an den Keyboards. Mit `Voila!` gibt es noch ein kurzes Instrumental des Keyboarders. Mit `Alone again tonight` und besonders dem Titelstück sind aber auch wundervolle Balladen am Start. Auch `Once is never enough` hat ein fettes Riff, hat aber ansonsten eine poppigere Melodie. `No man`s land` rockt auch ordentlich und `Without you` ist eine kleine Perle zum Abschluß.

"The Security" gehört sicher zu den rockigeren Saga-Alben. Das Comeback von Steve Negus und Jim Gilmour ist durchaus gelungen. Bis auf den Titelsong ist aber kein richtiger Hit dabei. Neben den rockigen Stücken hören wir aber auch typische Saga-Melodien. 4 Sterne für die Platte, die aber nur noch den 46. Platz der dt. Charts erreichte.
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am 5. April 2004
denn jeder, der etwas mit Rockmusik am Hut hat und nicht nur dieser Nu-Metal Sch... nachgröhlt, weiß was er bei SAGA bekommt. So auch bei diesem Album aus dem Jahre 1993. Das Neue sind die etwas härteren Gitarrenklänge, die eben der frühen Neunziger entsprechen. "Damals" hat man aber alles außer SAGA gehört,da die 80er ihre große Zeit waren. Doch ich glaube, dass gerade dieses Album mit den Jahren immer besser wird. Denn die futuristische, bombastische und sphärische Rockmusik hat etwas Magisches. Eine perfekte Symbiose aus Keyboard/Synth und Gitarre mit dem Ergebnis einer eingängigen aber nie langweiligen Melodie, was gerade der Vorteil von SAGA ist. Man hat sich recht schnell in deren Klangkosmos eingehört, was aber keineswegs pure Einfachheit der Musik bedeutet. Hinter den Stücken steht immer eine interessante Komposition, die sie zu tollen, melodischen Rocksongs werden lässt. Natürlich darf Sänger Michael Sadler nicht unerwähnt bleiben, da seine Stimme den melodischen Rahmen abrundet.
Alles in allem sollte kein Rockfan an dieser Band vorbeikommen und zumindest in ein paar Alben reingehört haben.
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am 28. Februar 2011
Was Michael Sadler auf dieser Scheibe Gesangstechnisch abliefert ist alleine schon 5 Sterne wert.Man höre sich nur mal das Stück Alone Again Tonight an.Das ist Gefühl pur.Wenn dann noch Ian Crichton noch mit seinem Supergefühlvollen Solo kommt ist alles perfekt.Klar wenn man Saga nicht mag,kann man das auch nicht hören.
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am 9. September 2004
Nach ihrer Reunion legten Saga mit „The Security Of Illusion" eins der rockigsten Alben ihrer Karriere vor. Das Akkordeon-Intro „Entracte (Instrumental)" versprüht zwar eher eine Art Kneipenatmosphäre und lässt keinerlei Schlüsse auf die folgende Musik zu, dies ändert sich jedoch schlagartig mit den fetten Gitarren-Riffs, die den zweiten Song „Mind Over Matter" furios eröffnen.
Dieses Stück zeichnet sich besonders durch die abgehackte, rhythmische Gitarrenarbeit in den Strophen und durch den kraftvollen Refrain aus. Die Keyboards treten hier fast vollständig in den Hintergrund und überlassen das Feld in ihrer begleitenden Rolle hauptsächlich Gitarre und Gesang.
„Once Is Never Enough" hingegen beginnt sofort mit epischen, mystischen Keyboardklängen, in die sich die anderen Instrumente einmischen, um die erste Strophe zu eröffnen. Interessant ist die Gitarren-Keyboard-Melodie jeweils vor dem Refrain.
Mit „Alone Again Tonight" schließt sich eine gefühlvolle Ballade an, die von Keyboardteppichen, Bass und Schlagzeug getragen wird. Darüber liegt der glasklare Gesang Michael Sadlers, getragen von unverzerrten Gitarren-Akkordzerlegungen. Bemerkenswert ist, wie der Gesang mit lang anhaltendem Ton ins Gitarren-Solo überleitet, da Ian Crichton diesen Ton mit seiner Lead-Gitarre aufgreift und nachfolgend ins Solo übergeht.
Der nun folgende Song „I'll Leave It In Your Hands" beginnt wieder mit Keyboard-Sounds. Die Strophen werden dann ebenfalls vom Keyboard, gestützt durch den Bass, getragen. In diese Instrumentierung mischt sich die kräftige Rhythmusgitarre ein und leitet somit zum Refrain über, welcher wieder durch grandiose Vocals überzeugen kann.
Nun folgt der Titelsong: Beginnend ausschließlich mit akustischen Gitarren und Gesang, in die sich in Bridge und Refrain sanfte Keyboards und Schlagzeug mischen. Außerdem fällt hier vereinzelt Background-Gesang auf. Eine großartige Ballade!
„Stand Up" hingegen wird wieder einmal von fetten Gitarren-Riffs eröffnet, die Strophen des Songs werden allerdings hauptsächlich vom Keyboard dominiert. In die Bridge mischen sich Gitarrenvariationen. Der Refrain fällt durch seinen 80er-Jahre-typischen Background-Gesang auf („Stand up!") - eine durchaus rockige Nummer.
Mit „Days Like These" folgt meiner Meinung nach eines der Highlights dieses Albums. Das Stück beginnt mit rhythmischem Bass und Schlagzeug, auf diesem Sound-Fundament soliert die Gitarre, getragen von nach und nach einsetzenden Keyboards. Dieses Intro, welches immer mehr Spannung aufbaut, leitet in eine relativ simple Strophe über, welche hauptsächlich von melodiösen Gesangslinien bestimmt wird. Zum Refrain hin setzen die bekannten, fetten Gitarren ein und stützen somit die tolle Melodieführung. Grandios!
Das zweite gesanglose Stück „Voila (Instrumental)" besteht aus E-Piano-Klängen, untermalt von spärlichen Keyboard-Sounds. Hier zeigt Tastenmann Jim Gilmour, dass er auch ohne großartige Effekte auskommen kann.
Die durch das Piano erzeugte ruhige Atmosphäre wird durch den nun folgenden Rocker „No Man's Land" jedoch plötzlich zerstört, dessen verzerrte Gitarren-Riffs sogleich die erste Strophe eröffnen. Auch der Gesang beginnt sofort, auf ein Intro haben die Kanadier hier bewusst verzichtet. Die Keyboards nehmen bei diesem Song nur eine begleitende Funktion ein und überlassen der Gitarre das Feld. Einzig und allein im letzten Drittel des Stücks, vor dem Gitarren-Solo, kommen sie stärker zur Geltung.
Der letzte Song des Albums beginnt mit Keyboard-Teppichen, auf dem Das Schlagzeug variiert. Die erste Strophe von „Without You" besteht erst einmal lediglich aus zurückhaltendem Keyboard und Gesang; in der zweiten Hälfte setzt die Rhythmusgruppe ein, unterstützt durch minimalistische Gitarrenarbeit. Vor den Refrains, die durch unglaubliche Gesangsleistungen glänzen, kommt die Gitarre durch kleine Zwischenspiele jedoch zu wesentlich besserer Geltung (vom Refrain selbst ganz zu schweigen, der mit den gewohnt fetten Gitarren-Sounds aufwartet). In der zweiten Strophe ist die gesamte Instrumentierung von Anfang an vertreten. Nach dem zweiten Refrain wiederholt sich die Schlagzeugvariation des Intros und kündigt das großartige Gitarren-Solo an. Danach taucht, nach dem nochmals wiederholten Schlagzeugthema, die bereits vom ersten Stück des Albums bekannte Akkordeonmelodie erneut auf. Das Album „The Security Of Illusion" wird also durch die selbe Kneipenatmosphäre beendet, durch die es auch eröffnet wurde.
Fazit: Saga liefern ein tolles Stück Musik ab! Das Album besticht in seiner Gesamtheit, kein einziger Ausfall ist zu verzeichnen. Geprägt werden die Songs hauptsächlich durch fette, präzise Gitarren, dichte Keyboard-Teppiche und, über allem thronend, die Ausnahmestimme Michael Sadlers!
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TOP 1000 REZENSENTam 8. April 2014
1993 war es soweit:
Saga waren wieder vollzählig!
Ian Crichton (Gitarre),Jim Crichton (Baß) und Michael Sadler (Gesang) hatten sich auf den beiden letzten Alben "Wildest Dreams" und "The Beginner`s Guide To Throwing Shapes" mit Curt Cress (Drums) als Gastmusiker erstmal allein durchgeschlagen.
Für "The Security Of Illusion" sind Jim Gilmour (Keys) und Steve Negus (Drums) wieder zur Band zurückgekehrt.
Und das,um es gleich vorwegzunehmen,großartige,phantastische Ergebnis,ist für meinen Geschmack eine einzige Wiedersehensparty.
In der Schrumpfformation hatten Saga den bereits auf "Behaviour" eingeschlagenen Weg in deutlich poppigere,oberflächlichere Gefilde konsequent fortgesetzt.Schlecht war das alles wirklich nicht,aber es rockte bei Saga nur noch eingeschränkt.
Auf "The Security Of Illusion" geht es wieder zur Sache;man ist dichter an den alten Prog-Rock-Scheiben dran.
Schon bei "Mind Over Matter" zeigt Ian Crichton,wie eine E-Gitarre zupacken kann und daß dies kein Pop-Rock-Album wird.
Saga klingen hier nicht nur deutlich härter,als zuletzt gewohnt,auch haben die Stücke wieder mehr Substanz, liegt wieder mehr "Prog" in der Luft.
Wunderschöne ruhige Momente,eine gelungene Mixtur aus Härte und viel Emotionalität,
Eingängige,dennoch gehaltvolle Melodien,viel Spielfreude,wieder richtig rockige Sounds,welch eine Rückkehr!
Mein Tip:
Wer die ersten Platten von Saga richtig gut fand und sich nach dem Richtungswechsel ins Poppige enttäuscht abgewendet hat,sollte sich dieses Album mal anhören.Das gilt natürlich auch für die,die beide Stile ok fanden...
Auch klanglich ist alles ok,Aufnahme und Mastering der Polydor-CD sind im Grünen Bereich.
Erfreulicherweise hat Carl Kennedy beim Mastering die Dynamikwerte nicht zu sehr limitiert,allerdings recht hoch ausgesteuert.
Die Remasterversion (Import,SPV/Steamhammer) ist,wie alle Saga-Remasters, mißlungen,da klanglich schlechter,als die "normale" Polydor-CD.Spektakulär-vordergründig ist nicht automatisch besser;es klingt eher "billig".Sehr schade.
Das ändert aber nichts an der Qualität der Musik und meiner nachdrücklichen Kaufempfehlung für alle Freunde des Melodic-Prog-Rock.
Fette 5 Sterne!
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am 19. Februar 2016
Meiner Meinung nach eines der besten Alben von SAGA. Digital remastered natürlich noch einmal um einiges besser. Ein absolutes Highlight.
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