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Kundenrezensionen

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Die hier vorgelegte Auswahl der 27 Lyrischen Stücke von Edvard Grieg mit dem russsichen Pianisten Alexander Goldenweiser (eingespielt von 1950 bis 1954) besteht aus den vollständigen originalen Bänden Nr.1, 3, 4 und 8. Ob Melodia die restlichen sechs Bände des anscheinend vollständig eingespielten Zyklus auch noch auflegt? Das wäre sehr erfreulich, denn der Pianist erweist sich als ein großartiger Anwalt dieser oft unterschätzen Werke Griegs.

Goldenweiser lebte von 1875 bis 1961 und gilt als einer der prägendsten Pianisten Russlands. Bei Griegs tot 1907 war er bereits 32 Jahre alt. Hier schwingt also durchaus noch diese "Zeit" mit ... Goldenweiser gibt den Stücke alles, was sie jeweils brauchen: Verträumte Zartheit, klangliche und spielerische Raffinesse, herben Ernst, rhythmische Eleganz, Sinnlichkeit, Melancholie, aber auch energische Wildheit.

Was mir stark auffällt, ist Goldenweisers Umgang mit Tonrepetitonen und kleines Figuren: da gibt es manchmal eine Abstufung bis ins Nichts - ja ein Verschlucken von Tönen, was ich aber nie als Manko oder störend empfinde. Die Artikulation ist oft atemberaubend (gehört auch zu virtuoser Ausdruckstechnik), manchmal ungewöhnlich. Die Balance von Haupt- und Nebenstimmen ist perfekt, alle Musik fließt natürlich und nirgends wirkt etwas aufgesetzt oder hektisch.

Eine wunderbare überraschung ist, zum Schluss noch "Schmetterling" und "kleiner Vogel" durch den Komponisten selbst am Klavier gespielt hören zu können. Was der 63-jährige da 1906 an Lebendigkeit zaubert ist unglaublich. Es handelt sich um keine akustischen Aufnahmen, sondern um hervorragende(!) Transfers von Welte-Mignon-Rollen (Selbstspielendes Klavier) in mono. Wann die "Wiedergabe" wohl aufgenommen wurde?

Die Aufnahmen sind allesamt in Mono. Band 1 und Band 3 klingen ein bisschen durch das Bandhiss in den Höhen vernebelt und haben einen minimalen Brumm, was aber nicht wirklich stört. Die Überspielung ist ganz offen, also nicht in den Frequenzen beschnitten und klingt absolut natürlich. Die von mir grade eben gehörten Chopin-Etudes mit Arrau (EMI References, 1956 mono) klingen da bei weitem nicht so gut! Hier hat Meoldia (wieder mal!) optimale Arbeit geleistet, da können sich unsere großen Firmen so manche Scheibe abschneiden...

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Über ein Feedback (Kommentare) zu meinen Bemühungen des Rezensierens würde ich mich freuen! Lesen Sie gern auch andere meiner weit über 200 Klassik-Besprechungen mit Schwerpunkt "romantische Orchestermusik" (viel Bruckner und Mahler), "wenig bekannte nationale Komponisten" (z.B. aus Skandinavien), "historische Aufnahmen" und immer wieder Interpretationsvergleiche und für den Kenner bzw. Interessierten meist Anmerkungen zum Remastering!
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am 10. Februar 2012
Emil Gilels war neben Svjatoslav Richter der große russische Pianist seiner Zeit. Prokofiew widmete ihm eine Klaviersonate (No 8), die Gilels zur Uraufführung brachte. Die lyrischen Stücke von Edvard Grieg - insgesamt handelt es sich um 66 Kompositionen, die zwischen 1864 und der Jahrhundertwende entstanden - gelten als auch für Amateurpianisten spielbare Stücke.
Emil Gilels jedoch entlockt diesen einfach anmutenden Melodien, diesen Skizzen, Innenschauen, Naturbetrachtungen, lebhaften, melancholischen Kleinoden einen wunderbaren Zauber. Er schwebt durch Edvard Griegs Werk. Eine Musik die ruhig macht, die einen besinnen lässt. Wundervoll.
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am 27. November 2002
Eine reizvolle Auswahl aus den Lyrischen Stuecken von Edvard Grieg befindet sich auf dieser CD mit dem russischen Pianisten Emil Gilels. Obwohl erst 1974 aufgenommen, zaehlt die Einspielung schon zu den grossen Klassikern, auch innerhalb der recht annehmlichen CD-Sammlung des Rezensenten. Emil Gilels war einer der pianistischen Grossmeister des 20. Jahrhunderts, und so hebt er sich auch heute noch von vielen der heutigen Pianisten aus der russischen Schule ab. Die Aufnahme wurde von der Deutschen Grammophon mit Recht in die Serie "The Originals" eingereiht, denn sie spiegelt eine zeitlos schoene Interpretation wieder. Nicht die reine Virtuositaet und Fingerfertigkeit, sondern enormer Klangsinn und lyrische Gestaltungskraft bezeichnet diesen Kuenstler. So besticht er auch in dieser Aufnahme zahlreicher gegensaetzlicher Lyrischer Stuecke durch mannigfaltige Schattierungen der Klangfarben und des Ausdrucks. Gilels faengt die Atmosphaere der einzelnen Charakterstuecke beinahe zum Greifen nah' ein. Man fuehlt sich von den bezaubernden Stimmungsbildern der Gegenwart entrueckt.
Die Phrasierung und die schweifenden Melodiebogen in den lyrischen Stuecken spannt Gilels auf sehr singende Weise, aehnlich den Grieg- und Skriabin-Interpretationen von Vladimir Horowitz. In den zarteren der Lyrischen Stuecke entsteht ein so leichter, filigraner Klang, dass man voellig vergisst, dass auch ein Instrument mit Haemmern und Tasten am Resultat beteiligt ist. Doch bei aller Zahrtheit und Kultiviertheit laesst der beruehmte Interpret den Hoerer nicht vergessen, dass man Werke des nordischen Komponisten Grieg vor sich hat, aus dem Norwegen der endlosen Waelder und der einsamen Fjorde. Bezeichnend fuer Gilels' Interpretation findet sich im reich ausgestatteten Booklet sein Kommentar zu Edvard Griegs Werken: Grieg formuliere musikalisch die "Wahrheit des suchenden, einsamen Menschen".
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TOP 500 REZENSENTam 22. Januar 2007
Die "Lyrischen Stücke" des norwegischen Komponisten Edvard Grieg galten lange Zeit als Musik zweiter Wahl, wurden sogar von manchen Kritikern als "Salonkitsch" des 19. Jahrhunderts verspottet. Man sollte sich einmal die vorliegende CD mit dem russischen Meisterpianisten Emil Gilels anhören, der eine repräsentative Auswahl dieser kleinen Werkchen hier auf eine einmalige Weise darbietet. Danach wird man wohl seine Kritik ein wenig zurückhaltender formulieren, wenngleich klar ist, daß es sich hier nicht um "große Klassik" handelt. Aber diesen Anspruch erheben weder die Stücke noch der Komponist. Wer aber eine entspannte Stunde mit guter Klaviermusik verbringen möchte, dem sei zum Kauf dieser CD ganz nachdrücklich geraten.

Die Aufnahmen entstanden 1974 in Finnland und sind nach digitalem Re-mastering klanglich in bester Form. Das beiliegende Textbuch ist, wie bei den "Originals" üblich, von überdurchschnittlicher Qualität.
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am 14. August 2015
Die Miniaturen von Grieg sind als sein musikalisches Tagebuch über Jahre entstanden. Es sind zarte Klavierstücke, in der Regel melodisch, stimmungsvoll. Wir haben diese zunächst in einer kompletten Einspielung eines norwegischen Pianisten kennen und lieben gelernt. Die vorliegende Auswahl aus dem Gesamtwerk wurde von Emil Gilels selber getroffen, der diese Stücke sehr gemocht hat. Dies hört man. Dieser hochbegabte Pianist interpretiert die Musik auf besondere Weise. Eine Einspielung für die Ewigkeit!
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am 19. Februar 2013
die CD ist genau das, was ich gesucht habe, wer den Komponisten Grieg mag, findet hier sehr schöne Stücke, auch für Nichtklavierspieler, er kann sehr gut Empfindungen ausdrücken durch seine Kompositionen
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