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am 1. Juli 2013
abbado zum 80ten

claudio abbado beging eben erst seinen 80ten geburtstag, und war in den 1970er jahren
als noch junger dirigent auch ein exponent für die sog. klassische moderne:
diese aufnahme der grammophon von 1971 gehört nach wie vor zu den unverzichtbaren
raren meilensteinen der berg-diskografie, digitalis hin oder her.
der klangsinnlichste und ursprünglich hyperromantische geist der wiener kunsttradition,
der materiell unabhängige alban berg, und schon demütige ton-schüler schoenbergs, schuf
vergleichsweise höchst emotionale, rauschhaft im strukturell komplexen gewebe ver-
dichtete klänge mikrokosmischer details wie kein andrer seiner ähnlich gesinnten kompagnons
webern, schoenberg.
seine >drei stücke für orchester op.6<, quasi ein modernes sinfonisches konzert für orchester:
vorspiel: langsam - reigen: anfangs zögernd, dann leicht beschwingt - finale: marsch(tempo),
sind für jeden dirigenten, vor allem für deren klangsinn allerhöchste herausforderung, nämlich
die "exzeptionelle wärme des ausdrucks, die erlebtheit jedes klangs, jeder phrase, jeder rhyth-
mischen wendung" (stuckenschmidt) auszudrücken, denn "diese wärme ist es, die alban bergs
musik vom ersten bis zum letzten werk durchflutet und noch den gewagtesten konstruktionen
seines kühnen formwillens die kraft der überzeugung sichert. sie ist unverkennbarer ausdruck
seiner persönlichkeit."
abbado hat solchermassen klangsinn, nach wie vor, und seine frühe berg-aufnahme aus
london mit der jungen margaret price, die erstklassig die texte der lulu-suite wie der alten-
berg-lieder, mit allen feinmodulierten klanggestalten schlichtweg makellos virtuos und dazu
noch verständlich meistert.

ein schon zu lp-zeiten auch klangtechnisch (hermanns) geschätztes album, das auch als
cd-originals-format die grösse seiner künstler dokumentiert, und es sollte in keiner seriösen
musik-sammlung fehlen.
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am 6. September 2009
Bergs Lulu-Suite müsste längst allgemein in Konzerten zu hören sein. Wohl verlangt Bergs Musik ein
konzentrierteres Hören als die üblichen "Konzert-Schlager" - aber dann wird es spannend und man bedauert, dass man sich nicht früher mit Berg auseinandergesetzt hatte. Ein buntes Stück, dass nie langweilig ist; die prägnante Kürze und die farbige Instrumentation sind optimal dem Werk angepasst.Auch die "3 Orchesterstücke op. 6" weisen ähnliche Merkmale auf: vom Lehrer Schönberg aber schon ziemlich emanzipiert.
op. 6: sehr konzentriert geschrieben somit zur "Berieselung" nicht geeignet. Margret Price singt die "Lieder op. 4" ausgezeichnet; ich würde mir eine Landsmännin als Interpretin wünschen.
Gottfried Ofner
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