Fashion Sale Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
18
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:10,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2007
Nachdem man nur einmal kurz in diese Aufnahme hineingehört hat, verwundert es nicht, daß der Komponist sie, wie auf dem Titelblatt in drei Sprachen zu lesen, persönlich autorisiert hat.
Eugen Jochum, der Nachwelt eigentlich besser als mystischer Bruckner-Exeget in Erinnerung geblieben, hat Orffs Partitur mit geradezu orgiastischer Kraft und einem Feuer ohnegleichen interpretiert. Er, der sonst eher getragene Tempi bevorzugte, treibt sein Ensemble mit einer schier unaufhaltsamen Wucht vorwärts (zum Vergleich: der temperamentvolle Antal Dorati benötigt 63 Minuten für das Werk, während Jochum nur 56 braucht).
Glanzvolle, nicht zu überbietende Künstler standen dem Dirigenten zur Verfügung. Allen voran Gundula Janowitz: Nie hat man das "In trutina" so schön und lupenrein gehört. Ihr Gesang ist einmal mehr pure Imagination. Aber auch ihre männlichen Kollegen, Gerhard Stolze (Tenor) und Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton), sind allererste Wahl. Letzterer singt unglaublich tonschön und ganz unmaniriert. Neben den Schöneberger Sängerknaben hören wir Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin, und von allen diesen Formationen zu sagen, sie seien bestens disponiert, wäre noch glatt untertrieben. Zusammen mit dem Dirigenten sorgen sie für eine Umsetzung von Orffs Partitur, wie man sie sich vollkommener schlicht nicht vorstellen kann.
Die Aufnahme entstand im Oktober 1967 in den Berliner Ufa-Studios und klingt nach digitaler Restaurierung im "Original-Image Bit-Processing" einfach wunderbar. Sie braucht sich hinter neueren Digital-Produktionen keineswegs zu verstecken. Das aufwendige Textheft bringt neben einigen internationalen Kritiken den vollständigen Carmina-Originaltext mit Übersetzungen in deutsch, französisch und englisch.
66 Kommentare| 56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2004
Ganz klar: mein Favorit für die Carmina burana ist diese Aufnahme. Klarer, akzentuierter Gesang. Hervorragendes Zusammenspiel von Chor und Orchester. Trotz ADD eine sehr gute Klangqualität. Kaufempfehlung. 56 min.
0Kommentar| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2007
Phantastische Interpretation!
Dies ist mit Abstand die beste Interpretation von Carmina Burana. Musikalische Perfektion. Wieso? Es stimmt einfach alles und die Emotion ist riesig! Beim Zuhören kommt man so stark in die Musik "hinein", dass sich die Gänsehaut vom Anfang bis zum Ende einstellt. O Fortuna, mir kommen heute noch jedes Mal die Tränen beim zuhören...
Die Aufnahme ist leider relativ alt und wurde elektronisch "verbessert". Daher technisch bitte nicht zuviel erwarten.
Aber Jochum ist Jochum: Unvergleichbar.
Ein absoluter Must.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2015
Diese Aufnahme wurde hier schon viel und ausführlich besprochen. Oft wurde das Alter erwähnt.....als ob das zählen würde.
Ich hatte vor dieser Scheibe einige andere Aufnahmen und sah auch das BPO mit Ozawa und der phänomenalen Kathleen Battle im Silvesterkonzert Berlin. Dabei waren Frank Lopardo und Thomas Allen, alles super Solisten. Die Battle war at her best und das hohe D bei "Dulcissime" war weit besser als bei Gruberova.....in ihrem Fach war sie eine Größe.
Nach all diesen Highlights kam ich spät zu dieser Eugen Jochum-Aufnahme, und sie stellt alles in den Schatten.
Ein solche monumentale, niederschmetternde Gewalt der Rahmenchöre, die Feinheit und Sicherheit der Soli......
der Schlüsselmoment des Werks ist für mich immer der Übergang von Blanziflor zur Fortuna daCapo. Wenn das verdorben ist, dann wirkt nichts mehr.....bei Jochum höchste Spannung und dann kracht das Tamtam, Fortuna tritt wieder auf und walzt alles nieder.
Es ist eine gebändigte Orgiastik, gleich einer antiken Prozession......
Wenn man das nicht kennt, hat man keine Ahnung von diesem Werk!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2011
Aus alten Cassettentagen bekannte und geliebte Version der Carmina. Lange gesucht und dann gefunden. Eigentlich erwartete ich tatsächlich die gleiche Version, eben nur auf CD. Leider fehlte mir dann doch die sanfte Dynamik des "Originals" der Cassette. Die CD ist natürlich klanglich bereinigt, jedoch mit dem Effekt, dass z.B. der leise Chor zu leise und der laute zu laut geworden ist - das Zusammenspiel mit dem Orchester ist leider in der Digitalversion etwas zu sehr entzaubert worden.

Geht man aber darüber hinweg, ist diese Version unter Eugen Jochum von 1968 einfach ein Genuss was Tempo, Dynamik und Rhythmus-Interpretation angeht. Von den 5 Versionen, die mir bekannt sind, ist diese für mich DIE Einspielung, die selbst eingefleischte Klassikmuffel wachrütteln kann!
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2016
Die Aufnahme wäre toll, wenn sie nicht von der Remastering-Seuche befallen wäre. Bizarre, ins Fleisch schneidende Höhen reißen einen immer wieder aus der Musik heraus. Es klingt, als hätte man absichtlich Verzerrungen im hohen Frequenzbereich hinzugefügt - siehe auch Wikipedia zu "Aural Exciter". Ich besitze auch die LP von 1968, und obwohl ich alles andere als ein Vinyl-Afficionado bin, bevorzuge ich sie eindeutig. Meine Lehre daraus: CDs mit "Original Bit Image Processing" der Deutschen Grammophon - nein danke!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Carl Orff ( 1895-1892) ist der Komponist der " Carmina Burana" . Er wurde durch seine Neuerungen auf dem Gebiet der Musikerziehung einst berühmt.
Uraufgeführt wurde das vorliegende Werk am 8.6.197 in Frankfurt/ Main.
Carmina Burana heisst die Sammlung von fast 200 mittelalterlichen Liedern, die 1803 in der Bibliothek eines Benediktinerklosters in Benediktbeuren bei München gefunden wurden.
Die Carmina Burana zeigt eine wunderbare Mischung aus Versen , die Mönche gedichtet haben und Lyrik , die von fahrenden Sängern stammt.
Einige Verse sind traurig, manche christlich , manche sind herb, manche humoristisch , doch aus allen spricht eine tief empfundene Menschlichkeit.
Orff wählte aus dieser Sammlung 20 Gedichte aus und arrangierte sie als weltliche Gesänge für Soli und Chor mit Begleitung von Instrumenten und mit magischen Bildern. Das ganze Stück ist mit mittelalterlichen Symbolen durchsetzt vom Rad des Lebens, das sich immer wieder dreht und den Menschen Glück und Unglück bringt. Der Rahmen für dieses Werk wird von einer szenischen Kantate gebildet.
Die Carmina beginnt und endet mit einer Ansprache an die Göttin Fortuna, der Lenkerin der Welt.
Das Rad des Lebens rollt durch die Komposition, während Männer und Frauen den natürlichen Vergnügungen des Lebens begegnen, der Natur, dem Essen und Trinken und schließlich der Liebe.
Im Abschnitt " Cour d`amour ( Hof der Liebe) wird mit dem Choreinsatz " Veni, veni, venias " ein erotischer Höhepunkt erreicht, bei dem sich die Stimmen orgiasitisch vereinen. Es ist ein Fest physischer Liebe.
Das Stück verlangt ein großes Orchester mit einer beachtlichen Anzahl von Schlaginstrumenten.
Durch die Vielfalt der orchestralen Farben und die Eindringlichkeit der Gesänge wird man in eine surreale, mittelalterliche Welt versetzt, der man sich nicht entziehen mag, nicht zuletzt weil sie an das Gemälde " Garten der Lüste" von Hieronymos Bosch erinnert.

Ganz wundervoll von Künstlern, wie etwa Fischer-Dieskau gesanglich interpretiert.

Empfehlenswert!
66 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2015
Für mich ist es sogar die beste. Aber das will wenig sagen, denn es ist auch die erste, die ich erlebt habe. Immerhin habe ich sie, als Vinyl out war, auch als CD erstanden, und jetzt gehört sie mir als mp3.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2002
Mehr als im Titel brauche ich nicht zu sagen. Von Aufmachung über Libretto und Qualität brauche ich gar nicht reden- Das wäre nur ein Lobhymnus. Wer sich eine Carmina Burana zulegen möchte, dem lege ich diese Aufnahme entsprechend ans Herz. O Fortuna!
11 Kommentar| 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2016
Diese Jochum-Einspielung der Orff'schen Carmina burana überzeugt auch heute noch, wo sie rein technisch von den neueren Digitalaufnahmen inzwischen überholt wurde. Die Solistenriege ist mit Stolze, Janowitz und dem wunderbaren Fischer-Dieskau hervorragend besetzt, der Chor der Deutschen Oper Berlin genoß damals schon mindestens einen so hervorragenden Ruf wie heute, was er eindrucksvoll unter Beweis stellt. Jochum treibt das Orchester zu Höchstleistungen an, sowohl in der Archaik der Partitur als auch in der leicht-federnden Wiedergabe der ländlich-geprägten musikalischen Einflüsse. Wirklich ein absoluter Hörgenuss und ein echtes Must-have.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken