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TOP 500 REZENSENTam 22. Dezember 2006
Auf dieser CD sind zwei Spitzenaufnahmen von Svjatoslav Richter (1915-1997) versammelt, beide entstanden in den frühen Jahren seiner internationalen Karriere. 1959, als Richter wegen der politischen Großwetterlage noch nicht in den Westen reisen durfte, wurde das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow in Warschau, mit der dortigen Philharmonie unter Leitung von Stanislaw Wislocki, aufgezeichnet. Es ist für viele Musikfreunde bis heute die beste Einspielung dieses vielgeschundenen Werkes. Man muß dem Pianisten bescheinigen, daß er mit größter Virtuosität und Leidenschaft an das Stück herangeht, musikalisch "fliegen buchstäblich die Fetzen". Richter bemüht sich erst gar nicht um eine Entschlackung, mit großem Ton und letzter Hingabe gestaltet er Rachmaninows bekanntestes Konzert vom ersten bis zum letzten Takt. Der polnische Dirigent paßt sich dem Stil Richters in jeder Hinsicht an, und so ist hier eine wahre Jahrhundertaufnahme entstanden.
Drei Jahre später, bei seinem ersten Wien-Besuch, hatte Richter die Möglichkeit, mit Herbert von Karajan und den Wiener Symphonikern das erste Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky einzuspielen. Der Pianist hatte das Werk vorher schon in Moskau und in Prag aufgenommen, dies hier ist seine mit Abstand beste Interpretation dieses Klavierkonzertes "par excellence". Richter und Karajan waren sich einig, das Werk nicht als reines Virtuosenstück vorzuführen, sondern auch den musikalischen Inhalt des Konzertes gebührend zur Geltung zu bringen. Das ist ihnen hervorragend gelungen. Nie hat man das Konzert so tiefschürfend und pianistisch so souverän zugleich gehört. Es mag virtuosere Auffassungen des Konzertes geben, aber es gibt nichts, was dieser glänzenden Wiedergabe an die Seite zu stellen ist. Vereinfachend könnte man die Aufnahme als Synthese zwischen den historischen Versionen von Sherkassky/Ludwig (DGG) und Horowitz/Toscanini (RCA) bezeichnen.
Man kann der DGG dankbar sein, daß sie beide Werke auf einer CD vereinigt und in der verdienstvollen Reihe "The Originals" sorgfältig überarbeitet wieder zugänglich gemacht hat. Die Aufnahmen vom April 1959 (Rachmaninow) und September 1962 (Tschaikowsky) klingen frisch und unverbraucht wie am ersten Tag, die Stereowirkung ist imponierend. Das von der Plattenfirma so gepriesene "Original-Image Bit-Processing" scheint kein leerer Werbegag zu sein. Das Textheft ist sehr ausführlich und läßt keine Wünsche offen.
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Manchmal gibt es Aufnahmen von einem Werk, nach deren Anhören man keine andere Einspielung mehr hören will. Karajan's Aufnahme mit den Wiener Symphonikern und Richter ist für mich so eine. Majestätisch, kraftvoll, voller Klangpracht - das ist DAS Klavierkonzert von Tschaikowsky. Eine vollendete Einheit von Komposition, Solist, Dirigent und Orchester.

Wunderschön ausdrucksstark und romantisch auch die Aufnahme des Klavierkonzertes von Rachmaninov. Wie ein Gemälde, mit kräftigen Ölfarben gemalt - leidenschaftlich und lyrisch.

Von der Aufnahmetechnik her ist Tschaikowsky perfekt - bei Rachmaninov sind ganz leichte Abstriche zu machen (aber noch immer sehr gut).

Beide Aufnahmen haben Referenzcharakter.
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am 10. November 2014
...und ich finde, er präsentiert hier eine Interpretation von Rachmaninov, die sehr anrührend und gleichzeitig sehr "unkitschig" ist. Oft wird dieses Konzert in Pathos ertränkt, Richter vermeidet das konsequent und bleibt dennoch emotional. Ich kann das stundenlang hören.
Der Tchaikovsky brauchte etwas länger, um mich zu überzeugen, ich fand ihn nicht immer optimal mit dem Orchester abgestimmt - es gibt Passagen, da hat man den Eindruck, Pianist und Orchester spielen eher gegen- als miteinander. Aber nach einer Weile hatte ich mich offenbar soweit eingehört, dass ich der streckenweise etwas "rauen" Interpretation sehr viel abgewinnen kann.
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am 31. Dezember 2015
Müßig zu erwähnen, dass wie alle Kunst und Künstler auch Musik Geschmackssache ist, über die Experten streiten können, fasse ich für mich kurz zusammen:
- Schöne Interpretation beider Werke, wobei es auch andere gibt, die mir gefallen,
- am Alter der Aufnahmen gemessen, bietet die CD eine sehr gute Klangqualität.
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am 6. Juni 2014
S. Richters Name wurde zuerst allein durch die Aufnahmen aus Warschau bekannt und die waren damals eine kleine Sensation - man hatte Rachmaninov im "Westen" noch nie in eine solchen Mischung aus "Intelligenz und Exhibitionismus" (P. Gulda) gehört. Und das Live-Debut in Salzburg in den frühen Sechzigern mit Brahms war dann der endgültige Beweis für seinen Ausnahme-Status als Interpret der großen romantischen Klavierwerke. Die Karajan-Aufnahme des 1. Tschaikowski-Konzerts mit den Wiener Symphonikern (!) ist nach meiner Auffassung immer noch eine Referenz für alle Pianisten, die danach gekommen sind.
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am 17. November 2015
Unverdächtig der Heldenverehrung Richters darf ich sonder Scheu bereits den interpretatorischen Olymp erklommen glauben. Was Richter hier mit den Polen drei Jahre vor Cliburn abzieht, muss man tatsächlich als eine der spannendsten Aufnahmen klassischer Musik charakterisieren. Und man kommt leider nicht ohne die typischen Epitheta aus; denn wie will man ohne die Termini männlich, kraftvoll und dennoch voller Gefühl auskommen? Diese nüchterne Durchhörbarkeit ohne jeden Hang zum Kitsch ist einfach vorbildlich und tut dem Konzert so enorm gut. Vom ersten Takt an hat Richter seine Partie im Griff und lotet plastisch aus, was die Partitur hergibt; man hat immer das Gefühl, da bändigt einer in ruhiger Selbstgewissheit seiner Mittel den unbändigen Stoff; einer, der durchaus auch anders könnte und dem es ein Leichtes wäre, die rote Linie ein ums andere Mal zu überschreiten; was er aber eben nicht will, weil er es künstlerisch für falsch erachtete. Sicher wünschte man sich audiophil das Klavier noch präsenter im Ohr und der Orchesterklang mag vergleichsweise dünn sein; auch sind Solist und Klangkörper in meinen Ohren nicht wirklich immer beieinander; aber ich kann mir momentan schwer vorstellen, wer rein gestalterisch diese Aufnahme zu toppen vermöchte. Richters zweite Einspielung mit Sanderling kenne ich übrigens leider noch nicht.

(siehe auch: "EROICA-Klassikforum")
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Von den beiden hier vorliegenden Klavierkonzerten, zweier der besten der Romantik und grundsätzlich, gibt es zahllose Einspielungen. Die beiden, die auf dieser CD versammelt sind, verdienen aber besondere Anerkennung und können mit Fug und Recht als Referenzen bezeichnet werden.

Peter Tchaikovskys Klavierkonzert Nr. 1 in b moll op. 23 ist ein Bewährungsstück für jeden Klaviervirtuosen. Die teils fingerbrechenden Solopassagen und Kadenzen für das Klavier machen es zu einem der schwierigsten Klavierkonzerte überhaupt. In der hier vorliegenden Aufnahme spielt Sviatoslav Richter zusammen mit den Wiener Sinfonikern unter Herbert von Karajan die wohl beste Einspielung dieses frühen Meisterwerks des großen Russen.
Das Werk eröffnet mit dem berühmtesten Motiv Tchaikovskys, schicksalsschwer, warm und majestätisch. Es handelt sich um eine hochromantische Fanfare voll russischen Charmes. An diese Einleitung schließt sich ein ausgedehntes Allegro con spirito an, das durch seine Unnahbarkeit berauschend wirkt, auch wenn den Hörer immer wieder das Gefühl beschleicht, dass demselben etwas fehle.
Der zweite Satz, ein zartes Andantino semplice, wird durch ein bizarres Prestissimo unterbrochen. Das Finale knüpft an die Ausdrucksweiten des Eingangsallegros an. Nach reichlichem Hören bin ich zu der Feststellung gekommen, dass der nach Dur gekehrte Abschluss der eigentliche Höhepunkt dieses wundervollen Konzertes ist.

Richter meistert auch noch so schwierige Passagen mühelos. Karajan peitscht die Wiener zu Höchstleistungen auf. Dafür, dass die Aufnahme beinahe fünfzig Jahre alt ist, ist sie bezüglich ihrer Tonqualität tadellos.

Sergei Rachmaninovs zweites Klavierkonzert in c moll op. 18 ist eines seiner besten und bekanntesten Werke. Hier spielt Richter zusammen mit dem Sinfonie Orchester der Nationalphilharmonie Warschau unter der Leitung des weniger bekannten Stanislav Wislocki.
Das Werk eröffnet mit einem bedrückenden Thema in den tiefen Streichern, stark appassioniert und durch die Basslage des Klaviers beinahe zu einem Teufelstanz stilisiert. Der Satz ist von leidenschaftlichen Ausbrüchen gegliedert. Beeindruckend ist vor allem die rhapsodische Behandlung des konzertanten Verhältnisses zwischen Solist und Orchester.
Im zweiten Satz klingen einige der schönsten Motive Rachmaninovs an, die nicht ohne Grund ans Innerste rühren - eines der Themen hat eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Celine Dions Pop Hit "All by Myself".
Im Finale, einem Allegro scherzando, lässt Rachmaninov alle Schicksalsschwere weg und gibt sich beinahe ausgelassen und jauchzend.

Die Warschauer und Richter spielen perfekt, arbeiten jede Nuance heraus und versetzen den Hörer ins Schwelgen. Diese Darbietung übertrifft sogar Rachmaninovs eigene Einspielung dieses Werks mit dem Philadelphia Orchestra. Genial! Die Tonqualität kann nicht mit dem Tchaikovsky Konzert mithalten, obwohl die Aufnahme nur wenige Jahre vor jener entstanden ist. Aber Rachmaninov Werken schadet eine Prise Lagerfeuerromantik keineswegs.

Fazit: Zwei der besten und bedeutendsten Klavierkonzerte in einer herausragenden Einspielung des Jahrhundertpianisten Richter! Was will man mehr! Sehr empfehlenswert!
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am 7. Januar 2014
Schon als Vinyl ein Hörgenuss gewesen. Im Vergleich zu vielen anderen Einspielungen ist diese Aufnahme einfach mein persönlicher Favorit. Dank digitaler Technik ein besonderer Hörgenuss. Sehr empfehlenswert!
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am 16. September 2002
Alle wichtige Teilnehmer von diesen Aufnahmen sind heute leider nicht am Leben. Geschichte von dieser CD passt sehr gut an die, Gott sei Dank, vergangene Zeit der eisernen Wand. Swiatoslaw Richter konnte nicht nach Westen reisen und deshalb Techniker von der DGG sind im Jahre 1959 nach Warschau gefahren und haben 2. Konzert von Rachmaninov mit Warschauer Philharmoniker aufgenommen. Damals spielte polnische Orchester sehr gut. Es gefällt mir sehr gut Zusammenarbeit zwischen dem Solisten, Dirigenten und Orchester.
1963 konnte Richter nach Wien kommen und hat dort mit Karajan 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky aufgenommen. Diese Aufnahme gefällt mir auch sehr gut - erste Teil ist wirklich grandiös, Adagio wunderschön erzählt und Finale atemberaubend. Ich will nicht mehr.
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am 1. Januar 2013
Richter beweist wieder einmal, wie hervorragend er diese zwei virtuosen Klavierkonzerte spielen kann.
Ich selbst spiele gerade das 2. von Rachmaninov und weiß, wovon ich rede. Schon in den ersten Minuten des ersten Satzes ist es zu hören: Diese Perfektion und gefühlsvolle Spielweise zugleich - das ist Sviatoslav Richter.

Fantastische Konzerte, absolute Kaufempfehlung!
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