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Kundenrezensionen

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am 14. Dezember 2002
"Oben quiekts, unten brummts". Diese doch recht negative Meinung über das Cello hat Antonin Dvorak jedoch nicht davon abgehalten, das Cellokonzert schlechthin zu schreiben. Und wenn er die Interpretation von Mstislav Rostropovich und Herbert von Karajan gehört hätte, dann hätte dies sicher auch seine Meinung über das Instrument geändert. Diese Interpretation ist das non plus ultra, der Maßstab, an dem alle anderen Interpretationen des Dvorak-Konzertes sich messen lassen müssen. Perfekte Tempi, perfekte Phrasen, wundervolle Kadenzen. Mit einem Wort eine nicht zu überbietende Interpretation.
Dagegen - sollte man meinen - können Tschaikowskys Rokoko-Variationen nur blass aussehen. Aber selbstveständlich nicht unter dem musikalischen Bogen eines Mstislav Rostropovich! Denn was für den Referenzcharakter der Dvorak-Aufnahme gilt, trifft ebenso auf das Stück von Tschaikowsky zu. Auch hier die absolute, nie wieder erreichte Perfektion.
So macht die Kombination dieser beiden Referenz-Aufnahmen diese CD für mich zum Non-plus-ultra der Celloliteratur. Prädikat: Für die Ewigkeit.
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am 4. Januar 2008
Im Jahr 2007 verstorben, gehört Rostropowitsch zu den Legenden im klassischen Musikbetrieb, in einem Atemzug zu nennen mit Bernstein oder Menuhin. Wie diese war Rostropowitsch nicht einfach nur ein technisch brillanter Interpret, er war zugleich Interpret, Dirigent und Humanist, und all das mit ganzer Seele und ganzem Leib.
Ohne Zweifel ist die Interpretation des Dvorak-Konzertes durch Rostropowitsch absolute Referenz. Hier wird hörbar "gearbeitet", fast möchte man sagen, die Melodien aus rohem Stein herausgemeißelt, zugleich aber auch so unendlich gefühlvoll und geschmeidig mit dem Instrument gesungen, dass es einem mitten ins Herz trifft.
Wohl kein Komponist übertrifft Dvorak in der Kunst, Melodien zu schaffen, die trotz ihrer Einfachheit höchste Emotionalität besitzen. Im Cellokonzert erreicht er darin höchste Meisterschaft. Vor dem inneren Auge entstehen kraftvolle Bilder und Landschaften, als Hörer wird man mitgerissen zu Empfindungen von Sehnsucht, Trauer und überschäumender Lebensfreude.
Den Tschaikowski kann man als Sahnehäubchen verstehen, sicher nicht von der Gewichtigkeit des Konzertes. Doch gerade hier beweist Rostropowitsch seine Fähigkeit, dem voluminösen Instrument Leichtigkeit und spielerische Eleganz zu entlocken.
Der romantische Orchesterpart ist einem Karajan auf den Leib geschneidert. Solist und Orchester ergänzen sich stimmig.
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Zwei Interpretationen, die in die Schallplattengeschichte eingegangen sind, und das völlig zu Recht. Nach ihrem ersten Erscheinen im Frühjahr 1969 wurden die Aufnahmen mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, und so haben sie eine Wiederauflage in der verdienstvollen DGG-Serie "The Originals" mehr als verdient.
Mstislav Rostropovitch, der kürzlich verstorbene großartige russische Meistercellist, hat Dvoraks Konzert mehrfach auf Platten eingespielt. Seine vergeistigste Deutung hat er wohl mit Carlo Maria Giulini (EMI) hinterlassen.
Aber nie hat er dieses Cellokonzert "par excellence" mit so unerhörter Brillanz gespielt wie in dieser Aufnahme vom September 1968 aus der Berliner Jesus-Christus-Kirche, dem bevorzugten Aufnahmestudio der DGG in jenen Jahren. Er wird dabei wirkungsvoll von Herbert von Karajan unterstützt, und die Berliner Philharmoniker lassen sich nicht lange bitten und breiten dem Solisten einen Klangteppich von unübertrefflicher Kulinarik aus. Rostropovitch und Karajan stellen das Werk unter einen einzigen großen Spannungsbogen, der den Hörer vom ersten Takt an gebannt lauschen läßt. Rein instrumental erreicht, nein, übertrumpft diese Interpretation sogar die berühmte Casals/Szell-Aufnahme aus dem Jahr 1937, wobei dem Duo Rostropovitch/Karajan natürlich die viel opulentere Klangtechnik zusätzlich zugute kommt.
Eine ähnlich ausgereifte Deutung erfahren Tschaikowskys berühmte Rokoko-Variationen op. 33 für Violoncello und Orchester. Spannend und meisterhaft erklingt schon die Einleitung mit dem schönen Thema, und die anschließenden sieben Variationen läßt Rostropovitch mit höchster Virtuosität und Klangschönheit vor dem Ohr des Hörers erstehen, wobei auch hier wieder Herbert von Karajan und seine Berliner Elitetruppe ihm die notwendige Unterstützung nicht versagen. Ein köstliches Hörvergnügen!
Klanglich sind beide Werke vortrefflich gelungen; die Techniker der DGG haben beste Arbeit geleistet, und die digitale Aufbereitung im "Original-Image Bit-Processing" hat diese Qualitäten noch einmal erheblich aufpoliert. Das Textheft ist ausführlich und enthält u.a. auch einen wertvollen Beitrag von Peter Cossé.
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am 4. April 2013
Karajan sagt man ja häufig eine süffige, dem kalkuliert-beeindruckenden Orchesterklang alles unterordnende Interpretation nach. Für diese Aufnahme geht das voll in Ordnung, da das im Zentrum stehende, bildhaft-anrührende, beinahe menschlich erzählende Cello von Mitropovitch den nötigen Gegenpol zu den dargebotenen orchestralen Panoramen bildet.

Die große Überraschung dieser Aufnahme von 1969 ist für mich deren Klangqualität. Ein basssatt-volles, cinemascope-artiges, weites und räumlich-tiefes Klangbild mit prächtigen Streichern, das das Cello dennoch nicht bedrängt. Die dargebotenen Klangfarben sind fein und Bandrauschen ist praktisch nicht zu vernehmen.

Insgesamt also Daumen hoch!
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am 21. Juli 2011
Im September naht der 170. Geburtstag des großen böhmischen Komponisten und mit dieser grandiosen Aufnahme kann man getrost seiner Gedenken. Die Aufnahme ist eine der gelungensten Cello-Konzert- Einspielungen überhaupt. Es ist als Alternative noch die Aufnahme von Fournier zu erwähnen. Doch DER MEISTER KARAJAN steht naturgemäß auch hier mit seiner absolut perfekten Klangreinheit über dieser!
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am 10. Februar 2012
Es ist gar nicht erforderlich ein unverbrüchlicher Karajaner zu sein, dass einem diese Interpretation zu einem Lieblingsstück wird. Es ist eine glückliche Fügung gewesen, dass Karajan und Rostropowitsch Dvoraks Meisterwerk aufgenommen haben, das 1894/95 in den USA entstanden ist und zu den wichtigsten Repertoirestücken für Cello gehört.
Von der ersten Note an fesselnd und meisterhaft interpretiert darf diese Aufnahme gerne als eine der Referenzaufnahmen für das Cellokonzert gelten.

Weitere gelungene Aufnahmen sind:

nüchterne Interpretation von Maisky/Mehta: Dvorak: Cellokonzert h-moll - Strauss: Don Quixote [DOPPEL-CD]
pure Emotion von du Pre/Barenboim: Cellokonzerte
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Von der Klangqualität und vom Können der Musiker ist an dieser Aufnahme bestimmt nichts auszusetzen. An der Interpretation werden sich die Geschmäcker scheiden. Ich persönlich bin von den Karajan'schen Dvorak-Aufnahmen nicht begeistert. Zu martialisch, zu hart, zu laut, etwas zu schnell. Da kommt das lyrische Element unter die Räder. So auch bei dieser Aufnahme. Das kann hier leider auch Rostropovich nicht ausgleichen - er muss mit Karajan mitziehen.

Nicht nach meinem Geschmack.
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am 18. Mai 2014
Dvorak Cellokonzert/Tschaikowsky Rokoko-Variationen. Die musikalische Darbietung ist ausgezeichnet. Natürlich entspricht die Aufnahmequalität nicht mehr dem heutigen Standard. Trotzdem empfehlenswert. Gesamteindruck: Gut
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am 19. Juni 2009
Schlicht eine phantastische Aufnahme aus einer spannenden Zeit. Das Beiheft ist leider kein wirkliches, weil es sich nicht mit der Musik, sondern mit der Aufnahme und deren Protagonisten und der Reihe der DG beschäftigt. Das ist aber auch das einzige, was an der Ausführung des gesamten vielleicht nich ganz glücklich ist. Die Musik ist ausgezeichnet in jeder Hinsicht und somit ein Lob an die Deutsche Grammophon für diese Edition.
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