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Kundenrezensionen

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am 22. August 2011
Mozarts Kleine Nachtmusik aufzuführen oder einzuspielen ist sicherlich alles andere als einfach. Kaum ein Werk, dass so viele, die auch nur ein klein wenig für klassische Musik interessieren so gut kennen. Kaum ein Werk, dessen Aufführung/Einspielung einem bei Kritikern so leicht den Ruf des Populismus einbringt. Das bei professionellen Rezensenten häufig diskutierte Kriterium "Repertoirewert", also inwieweit füllt die Aufnahme des Stücks oder wenigstens die Interpretation eine Lücke auf dem Tonträgermarkt ist wohl selten so deutlich nahe bei Null wie im Falle dieses Stücks. Dennoch bleibt es natürlich dabei: es ist nicht zufällig so populär, sondern es ist ein wunderschönes Stück und eine gute Aufnahme dieses Stücks gehört einfach in jede gute Klassik-Sammlung.

Und es gibt nicht nur gute Aufnahmen - gerade ältere Aufnahmen konventionell spielender Orchester, also im Gegensatz zur historischen Aufführungspraxis - neigen dazu, das Stück süßlich zu interpretieren und damit endgültig im Mozartkugelkitsch zu versenken. Karajan z.B. passiert dieser Fauxpas meines Erachtens nicht. Dennoch finde ich seine Aufnahme problematisch, da sie durch das typische Mozartklangbild Karajans geprägt und dieses mir einfach zu wenig Transparenz bietet und von der Klangfülle her einfach zu dick aufgetragen ist.

Die hier vorliegende Aufnahme von James Levine mit den Wiener Philharmonikern hingegen ist für meinen Geschmack ausgesprochen gelungen. Die Durchhörbarkeit ist ordentlich gelungen, es klingt nicht breiig, es wird zwar mit sattem, aber nicht zu übertriebenem Vibrato gespielt, die Tempi sind in keine Richtung extrem, Temperament und Humor dieses herrlichen Stücks kommen gut rüber. Von den mir bekannten ist das mit solidem Abstand die beste unter den konventionell interpretierten Aufnahmen. Kleine Abstriche möchte ich beim Menuett machen, dem meines Erachtens eine Idee mehr Tempo gut täte, das klingt fast ein wenig betulich, aber gut wirklich schlecht ist es auch nicht und spätestens das exquisite Rondo versöhnt mich dann regelmäßig wieder.

Ich habe mich relativ schwer damit getan, Aufnahmen von Vertretern der historischen Aufführungspraxis zu finden, obwohl ich gerade auf die vom Klangbild her schlankere und von der Artikulation her pointierteren Interpretationen dieser "Stilrichtung" gespannt war. Bisher habe ich was die Orchesterversion betrifft, lediglich eine Aufnahme von Harnoncourt mit dem Concentus Musicus Wien, in die ich noch nicht reingehört habe und eine von Jordi Savall, die ich besitze, gefunden. Die Version von Streichquartett besitze ich vom Salomon Quartett. Für Tipps für andere Aufnahmen bin ich sehr dankbar. Savalls Aufnahme finde ich herrlich.
Die Quartett-Version hingegen ist ebenfalls exzellent, wobei ich insgesamt eine Präferenz für Orchesterversionen hätte.

Die Posthorn-Serenade steht in der Popularität zwar weit hinter der Kleinen Nachtmusik, aber dennoch insgesamt auch relativ weit vorne. Auch hier überzeugen mich Levine und die Wiener Philharmoniker nahezu vollständig. Trotz des relativ großem Orchesterapparats bleiben sie beweglich, trotz Wohlklang wird es nicht süßlich (wie es dem gleichen Gespann als Begleitung von Perlman bei den Violinkonzerten Mozart unterlaufen ist) und insgesamt kommt ein putzmunterer Mozart dabei heraus. Der Quervergleich mag nicht unproblematisch sein. Aber wenn ich Norringtons Aufnahme der Symphonie nach der Posthorn-Serenade allerdings mit Levines Posthornserenade vergleich dann merke ich allerdings, dass noch deutlich mehr Temperament drin wäre. Aber gut, mag es sein, dass es noch besser ginge, ich kann auch Levines Aufnahme der Posthorn-Serenade nur wärmstens emfpehlen.
Für die hier eingespielte Symphonie KV 318 ziehe ich eindeutig Norringtons brillante Interpretation vor.

Das ändert aber nichts daran: eine exzellente, empfehlenswerte CD!
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am 22. Juli 2003
Diese Aufnahme von Mozart's "Eine kleine Nachtmusik" finde ich am schönsten. Der Wiener-Klang ist sehr weich und rund gespielt, wie es sich in einer Serenade gehört. James Levine, der eines der besten Mozart-Dirigenten meiner Meinung nach ist, dirigiert die Serenade sehr temporeich. Auch die Posthorn-Serenade und die Symphonie Nr. 32 ist in diesem Stil aufgebaut. Es macht immer Spaß, die Serenaden zu hören und sie zu genießen, was beispielsweise bei Karajan (zu konzertmäßig) und Böhm (manchmal zu langsam) nicht der Fall ist.
Auf jeden Fall fünf Sterne, keine Frage!
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am 6. Februar 2016
Im Vergleich zu anderen sehr guten Einspielungen der "Kleinen Nachtmusik" unter Karl Böhm oder Herbert von Karajan übertrifft James Levine die zuvorgenannten Interpreten mit kammermusikalischer Detaildarstellung und federleichter Anmutung. Die Wiener Philharmoniker spielen in einer Reinheit, die ihresgleichen sucht. Ähnliches ist über die Interpretation der Posthorn-Serenade zu berichten. Die Klangtechnik ist glasklar und räumlich ausgeleuchtet.
Diese Einspielung gehört in jede gute Klassik-Sammlung.
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am 8. Januar 2013
Diese beiden Serenaden kommen hier heiter und entspannt zu uns ins Wohnzimmer. Die ursprüngliche Veröffentlichung (noch ohne die Ouvertüre in G) von 1983 wurde damals in einer Rezension als "akustisches Zauberding" bezeichnet. Das würde heute keiner mehr schreiben, denn inzwischen sind fast alle Neuaufnahmen "Zauberdinger". Trotzdem: der Klang ist klasse.
Mackerras mit dem Prague Chamber Orchestra ist allerdings deutlich bass-betonter, was mir besser gefällt. Deshalb klingt diese Aufnahme hier "lieblicher", aber ich meine das nicht im negativen Sinn, dazu ist die Spielweise der Wiener Philharmoniker (insbesondere der Streicher) einfach zu klassisch.
Sehr positiv fällt mir auf, dass die Bläser nicht zu sehr im Vordergrund klingen (wie z.B. bei der Academy of St Martin in the Fields dirigiert von Iona Brown) und hier höre ich das schönste Posthorn im Vergleich zu vier anderen Aufnahmen, die ich kenne: endlich mal nicht so penetrant und nicht das ganze Orchester übertönend.
Das Andante grazioso ist hier relativ langsam (8:14 statt 7:08 bei Mackerras), dadurch wirkt es an zwei, drei Stellen ein bisschen schleppend. Insgesamt empfinde ich diese Interpretation als erwachsen und souverän, Mackerras' dagegen als jugendlich und forsch, beide aber nicht allzu weit auseinander liegend.
Die Wiener Philharmoniker haben die schönsten Bläserklänge, und bei der ausgewogenen, klaren, differenzierten und doch homogenen Spielweise der Streicher ist der zweite Satz der kleinen Nachtmusik hier besonders gut gelungen. Nach vielem mehrmaligen Hören ist dieser Satz meiner Ansicht nach auch der musikalische Höhepunkt in Mozarts wohl populärsten Geniestreich.
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am 19. Januar 2013
Die kleine Nachtmusik gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Mir gefällt diese besonders gut, denn sie ist mit viel Liebe und Herz gespielt. Die Posthorn Serenade kennen wenige, ist eine sehr schöne zweite Ergänzungen auf dieser CD.
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am 12. Juli 2013
Ich bin bezaubert durch die Schönheit des Klanges Mozarts. Ideal zum Auto fahren, schlafen oder einfach nur entspannen. Ich liebe es.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2014
Sehr schöne CD mit klassischer Musik von Mozart. Sehr empfehlenswert. Auch eine gute Idee zum Verschenken. Kommt bestimmt gut an.
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am 10. September 2013
Die Qualität der CD ist sehr gut, ich habe die CD für mein Baby gekauft und bin sehr zufrieden :-)
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