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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 22. Juli 2012
Ich kann nicht verstehen, warum diese Aufnahme hier und in anderen Opernforen so schlecht besprochen wird. Ich kann diese Meinungen und Ansichten überhaupt nicht teilen. Ich finde diese Lohengrin Einspielung tadellos und großartig. Die Aufnahme ist absolut nach meinem Geschmack, großartig musiziert, prominent und bestens besetzt. Siegfried Jerusalem ist ein sehr guter Lohengrin. Auch wenn er nicht so eine glänzende und schmelzende Stimme hat wie zum Beispiel Sandor Konya oder Martin Ritzmann. Doch er singt die Partie kraftvoll, klar und meistert die Rolle bestens. Höhepunkte bei ihm sind die Ankunft Lohengrins "Nun sei bedankt mein lieber Schwan", die Brautgemachsszene, eine herrlich gesungene Gralserzählung und das Finale "Schon sendet nach dem Säumigen der Gral". Kurt Molls König Heinrich ist ein edler und feierlicher König. Höhepunkt dieser Einspielung sind zweifelsfrei die Frauen. Die Elsa von Cheryl Studer und die phänomenale Ortrud von Waltraud Meier. Waltraud Meier ist wie ich finde eine der besten Wagnersängerinnen überhaupt. Wenn man hier ihre Ortrud hört, dann gehe ich soweit zu sagen, dies ist die beste Ortrud die ich jeh gehört habe. Sie ist hochdramatisch, völlig textverständlich, heuchlerisch, verführerisch und klar. Eine einmalige Künstlerin. Cheryl Studer ist ebenfalls in Bestform. Sie ist eine absolut überzeugende Elsa. Diese Leistung verdient ebenfalls größtes Lob. Herrlich wie sie im Brautgemach über sich hinauswächst und die Frage an Lohengrin stellt. Chor und Orchester sind stets präsent und musizieren auf höchstem Niveau. Bespiel dafür der fantastische Zug zum Münster.
Ich kann diese Aufnahme bei bestem Gewissen empfehlen. Man hat hier wirklich keine Abstriche. Und nach dem Hören der Aufnahme bin ich glücklich, dass ich Meier, Studer und Jerusalem auch schon live erleben durfte. Leider haben Cheryl Studer und Siegfried Jerusalem ihre Karrieren mitlerweile beendet.
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am 11. März 2013
Dieser "Lohengrin" war die erste Aufnahme dieser Oper, die ich kennen lernte und mir in den Neunziger Jahren zulegte. Waltraud Meier und Siegfried Jerusalem galten damals als DAS Wagner-Paar der Zeit (wenngleich sie hier dramaturgisch natürlich Antagonisten sind).
Meier ist für mich bis heute eine der besten, wenn nicht die beste Ortrud überhaupt. Mit ihrem Timbre vermag sie alle Seiten dieser Figur nuanciert darzustellen: die gleichsam dämonische, die sie mit den heidnischen Göttern verbindet, die erotische, mit der sie Telramund an sich bindet, sowie die intrigante, die sie zur treibenden Figur des dramatischen Geschehens macht. Es gibt kaum eine Sänger-Darstellerin, die diese Rolle so überzeugend interpretiert (ähnliches ließe sich im Übrigen über ihre Darstellung der Kundry sagen).
Die US-Amerikanerin Cheryl Studer war bereits vor ihrem Wagner-Debüt eine ausgewiesene Mozart-Interpretin, die in Wien ihre sängerische Ausbildung fortsetzte und sich dabei insbesondere dem Liedgesang zuwandte, was sich nicht zuletzt in ihren hervorragenden Deutschkenntnissen und ihrer nuancierten Diktion niederschlug. Ihre Elsa und ihre Elisabeth ("Tannhäuser") zählen zu den prägnantesten sowie berührendsten Darstellungen dieser Rollen.
Siegfried Jerusalem hat als Lohengrin sehr große Konkurrenz sowohl vor wie auch nach seiner Zeit. Seine Interpretation der Rolle ist eher dramatisch ausgelegt, er singt kraftvoll, muss in der Höhe bisweilen mit Lautstärke ausgleichen. Wer eine lyrischere Darstellung des Gralsritters bevorzugt, in der das zerbrechliche und melancholische Wesen der Figur stärker zum Tragen kommt, wird auf andere Aufnahmen zurückgreifen müssen.
Die weiteren männlichen Figuren (Friedrich von. Telramund, Heinrich der Vogler, Heerrufer) sind mit Hartmut Welker, Kurt Moll und Andreas Schmidt allesamt hervorragend besetzt.
Die Wiener Symphoniker bieten unter Claudio Abbados einfühlsamem Dirigat ihren gewohnt geschmeidigen Klang, die Tempi sind weder schleppend noch überhastet. Die Chöre, welche im „Lohengrin“ eine so herausragende Rolle spielen, fügen sich hervorragend in das Klangbild ein.

Fazit: Wer nicht unbedingt eine der in der Regel älteren Referenzaufnahmen (Keilberth, Kempe…) haben oder sich zumindest als Ergänzung zu solchen eine neuere Einspielung des Werkes zulegen möchte, wird mit diesem „Lohengrin“ einen guten Griff tun.
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am 9. März 2014
Im Wiener Musikverein entstand 1992 eine Studioeinspielung mit den Wiener Philharmonikern und dem Wiener Staatsopernchor unter Claudio Abbado. Auch wenn die Bühnenatmosphäre fehlt, die alle Beteiligten zu Ausnahmeleistungen anstachelt, eine mehr als respektable Leistung. Cheryl Studer berührt als Elsa. Sie legt die Zweifel und die Konflikte dieser verfolgten Frau offen. Siegfried Jerusalem gibt den Lohengrin in trockener Distanz. Waltraud Meier verkörpert die Dämonie und Bosheit der Ortrud exemplarisch. Nur Christa Ludwig ist ihr in ihrer Intensität überlegen. Hartmut Welker kann Verzweiflung und Wut nur in Grenzen glaubhaft machen. Überlegen ist Kurt Moll als König. Abbado verleiht der Aufnahme italienisches Feuer. (DG 437808-2)
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am 29. August 2002
Es ist schwierig zu beschreiben, warum diese Aufnahme so enttäuscht. Wie meistens liefert Abbado eine handwerklich ordentliche, durchaus auch feinsinnige Interpretation, die aber einfach keine Begeisterung transportieren will. Die Brautgemach-Szene im dritten Akt etwa wirkt schleppend und leidenschaftslos. Von den Sängern überzeugen in erster Linie Cheryl Stude und Waltraud Meier. Hartmut Welker's Telramund bleibt blass, und Siegfried Jerusalem als Lohengrin ist vielleicht der hauptsächliche Schwachpunkt der Einspielung. Seine Stimme klingt trocken und lässt jegliche Strahlkraft vermissen.
Der insgesamt etwas distanziert-sterile Eindruck wird durch die Aufnahmetechnik, die eine arg analytische Atmosphäre schafft, nocht verstärkt.
Insgesamt sicher eine ordentliche Darbietung, doch kaum mitreissend.
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am 29. Juli 2009
Spitzenensemble mit Ungenauigkeiten und Intonationsproblemen

Nehmen wir es gleich vorweg: Lichtblick der Oper sind eindeutig das Ehepaar Ortrud (Christa Ludwig) und Telramund (Dietrich Fischer- Dieskau), welches durch stimmliche und interpretatorische Höhenflüge- vor allem Anfang des zweiten Akts - genialistisch auf sich aufmerksam macht: Der bereits geschlagene Telramund wird von seiner friesischen Gattin bezirzt, geködert und verhext, um erneut auf den rechtschaffenen Lohengrin loszugehen und seine verlorene Ehre zurückzugewinnen.

Elsa von Brabant wird von Elisabeth Grümmer eindringlich und ausdrucksstark dargeboten, Gottlob Frick verleiht König Heinrich männliche Züge in gewohnt stimmlicher Perfektion.

Zu den Schwachpunkten der Aufnahme gehört Jess Thomas als Lohengrin, der trotz schöner und ausdrucksstarker Stimme permanent mit Intonationsproblemen zu kämpfen hat (Beispiel Gralserzählung), sowie Dirigent Rudolf Kempe, der dem Orchester zu viel Spielraum lässt, was zu bisweilen erheblichen klanglichen und rhythmischen Ungenauigkeiten führt (Beispiel Vorspiel zur Trauung, CD 3 Track 2).
Ein weiteres - völlig überflüssiges - Manko ist die komplette Untersteuerung der Aufnahme, welche zu einem störenden Rauschen führt. Dieses ist vor allem bei leisen Passagen deutlich zu hören.

Alles in allem wird eine an sich fast geniale Ensemblebesetzung durch Unzulänglichkeiten in der Einstudierung und der Aufnahmetechnik negativ beeinflusst. Schade.
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am 15. Oktober 2006
Diese Aufnahme ist die beste Einspielung die es gibt von 1982.

Peter Hofmann und Karan Armstrong in Bestform.Ein wahrer Hörgenuss.

Das Bayreuther Orchester und der Chor muss man nicht extra erwähnen.Absolut perfekt.

Auch die übrigen Solisten Spitzen-Klasse.

Meine Kauf Empfehlung.
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