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Kundenrezensionen

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am 9. Juli 2002
Was sich schon seit Jahren abzeichnet findet in Pogorelich's Einspielung verschiedener Scarlatti Sonaten seine abermalige Bestätigung: Ivo Pogorelich liegt Musik, deren Ausdruck vor allem durch eine rhythmische Komponente dominiert wird. Hier spielt der eigensinnige Pogorelich (im Besten Sinne des Wortes) seine pianistischen und gestalterischen Fähigkeiten am kompromisslosesten aus.

Mit der Vorlage dieser Scarlatti Auswahl dokumentiert er eindrücklich sein Ausnahmetalent. Sie können diese CD hundert Mal hören und werden immer wieder neue Schattierungen seiner Anschlagskunst entdecken. Die stupende Sauberkeit, rhythmische Stabilität, der Klavierklang, die Souverenität und die Spielfreude lassen diese italienischen Kleinode blitzen und funkeln, wie man es von Pianisten wie Weissenberg, Zacharias, Schiff oder Horowitz nicht ansatzweise erahnen kann.

Natürlich lässt Pogorelich immer Platz zur Kontroverse. Doch wer sich ohne Vorbehalte auf seine Interpretationen einlässt, dem erschliesst sich die seltene Kombination unendlicher Vielfalt mit musikalischer Sensibilität und Intelligenz.

Wem diese Einspielung gefällt, seien Pogorelich's Bach und Haydn Einspielungen ebenfalls ans Herz gelegt.
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am 10. März 2008
Die Sonaten selbst sind ja - als musik. Typ in ihrer Zeit - bereits irgendwie eine Ausnahmeerscheinung; man vgl. die schlüpfrige Entstehungs-Legende, v.a. aber den besonderen musik. Bau (der sozusagen nach einem kongenialen Interpreten sucht - oft vergebens) : kurze, prägnante Einzelstücke (nicht in Satzfolgen gebunden) von einfacher Struktur, harmonisch eher simpel, dabei: hochspannend, virtuos, unhöfisch (und doch: elegant), gegensätzlich, mit deutlichen Assoziation aus (nicht-höfischem) Tanz, Lied, Schauspiel.
Stierkampf-Atmosphäre bisweilen; daneben "besinnliche", eher in-sich-kreisende Stücke - kaum : leeres, formales Ornament.

Dieses musikal. Ereignis aus dem spanischen Barock transportiert Pogorelich hier mit kühner Perfektion in die heutige, vom "Abspielen" mehr als bedrohte (Hammerklavier-)Klassik-Welt.

In einer gelungenen Auswahl von Sonaten wird vorgeführt: straffste, klare Bindung zusammengehör. musik. Teile (ohne Verlust an klanglicher Schönheit), schroffe Brüche, hochbewusste PAUSEN, eleganteste (nie "vorgeführt" wirkende) Virtuosität, unglaubliche Subtilität im Anschlag.

Im Bereich der vielzitierten "Triller" - gewöhnlich nur interpunktierend/ornamental gedeutet, hier dagegen vollständig musikalisch integriert - wird man sogar von Intimität sprechen müssen, ja: einem erotischen Moment, welches dieser Musik genau entspricht.

So ein Klavier ist ja - zumal in Ausführung seit 19. Jhdt. - auch ein ziemlich brutales, latent überforderndes Instrument - Verkörperung der Idee maximaler Verfügbarkeit über das Tonmaterial durch ein einzelnes Individuum, Tonnen an Vorspannung auf den tonerzeugenden Saiten, die auf den Anschlag des Pianisten warten. Subversiv gesehen: die richtige Arena für einen musikalischen Stierkampf, hier folgerichtig geführt auf der Ebene des Anschlags.

In gewisser Weise also: mehr als nur eine gelungene "Interpretation" im üblichen Sinne, eher : ein authentisch-eigenmächtig wiederbelebtes Stück Musik.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Oktober 2016
Wer Domenico Scarlattis Klaviersonaten beschreibt, mag vielleicht Adjektiven wie "lyrisch", "verspielt", "rhythmisch", "spritzig", sogar "sinnlich" und "unterhaltsam" verwenden. Pierre Jasmin versucht es im CD-Booklet etwas gewagt auf den Punkt zu bringen: "Sie [die Sonaten] zeichnen sich durch jene Mischung aus Prägnanz und Vielfalt aus, die wir später in Chopins Mazurken wiederfinden." Wie dem auch sei: Leicht lassen sich diese kurzen, selten über fünf Minuten langen Preziosen nicht auf einen Nenner bringen.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum diese Musik Cembalisten und Pianisten jeglicher Couleur anzieht, von der Gesamtaufnahme des Cembalisten Ralph Kirkpatrick über die klassizistisch-eleganten Versionen des Pianisten Christian Zacharias bis hin zu den exzentrischen Deutungen von Vladimir Horowitz reicht die Bandbreite der Referenzeinspielungen. Diese Musik hält nämlich auch moderne Interpretationen stand, die nicht mehr viel mit den Spielweisen des 18. Jahrhunderts zu tun haben. Ivo Pogorelich gehört zweifellos zu dieser Kategorie. Sein selbstgesetzter Anspruch war und ist es völlig neue Seiten in der Musik finden und zeigen zu wollen. Gängige Interpretationsvorgaben ignoriert er, wenn sie seinen Vorstellungen widersprechen, auch dann, wenn diese Vorgaben von den Komponisten höchstselbst stammen.

Scarlattis Sonaten sind unter seinen Händen denn auch Projektionsflächen seiner frappierenden Anschlagstechnik und seinem außergewöhnlichen musikalischen Instinkt. Schon in der E-Dur Sonate K 20, die das Programm der vorliegenden CD eröffnet, registriert der Pianist Klangfarben und Lautstärken, das es eine Freude ist. Die rauschenden Läufe oder die Triller im Pianissimo-Bereich (K 1!) dienen aber sicherlich nicht nur der Demonstration technischer Überlegenheit, sie sind doch meist der musikalischen Idee untergeordnet. Einer zweifellos virtuosen Sonate wie die in D-Dur K 119 etwa kann Pogorelich auf seine Weise eine anmutige Leichtigkeit angedeihen lassen, die ohne Beispiel ist.

Die Möglichkeiten, die ein moderner Konzertflügel gegenüber einem Cembalo bietet, nutzt Pogorelich vollumfänglich aus, was ihn bisweilen zu eigenwilligen und inkonsequenten Phrasierungen verleitet, etwa in der berühmten Sonate h-Moll K 87. Andererseits sind die Kompositionen an sich schon so unkonventionell, dass die vielbeschriebene Exzentrik des kroatischen Pianisten hier kaum auffällt, im Gegenteil! Scarlattis geniale Schöpfungen und Pogorelichs gestalterische Fantasie gehen eine wunderbare Symbiose ein.
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am 10. Februar 2006
Domenico Scarlatti and Ivo Pogorelich share much in common, even to the kind of upbringing they had. Both lived in a Mediterranean coastal community that was 'off the beaten path', as it were. Scarlatti was from Naples (at a time when it was not a major city), and Pogorelich is from Dubrovnik along the Croatian coasts. Thus it might seem like a natural to have the pairing of Pogorelich playing these pieces by Scarlatti.
Domenico Scarlatti was son of Alessandro Scarlatti, also a noted Baroque composer. Domenico was composer of well over 500 sonatas, most of which were not published in his lifetime. His career was spent largely in Portugal and Spain, a bit far from the centre of gravity of the Baroque era, and so he is often overlooked; his father's compositions are better known in many ways, also, which adds to his being overshadowed. However, there is a unique power and vitality to the composition of Domenico, which made his music very popular. However, according to one commentator, ' The sonatas' technical difficulties have often caused them to be regarded unjustly as mere studies in virtuosity, and modern pianoforte technique owes much to their influence. They display a harmonic audacity, and adventurous use of modulation (changing from one key to another), a freshness and variety of invention and a vigorous intellectuality in thematic and structural terms which belies their "popular" tone and their apparently careless appearance on the page.'
Ivo Pogorelich is a popular musician in the musical sense as well as in the success of his career. He is also very skilled in interpreting the kind of technical requirements as well as the spirit of the compositions of a composer like Scarlatti. Pogorelich was educated in Moscow, and won many competitions, but perhaps his elimination in the International Chopin Competition in Warsaw made him most famous (one judge quit in protest that he was eliminated in the third round). Pogorelich continues to work on behalf of music education, being named a UNESCO ambassador of goodwill for musical enterprises.
Pogorelich's playing on this disc is a wonderful performance, technically proficient and energetic in expression.
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am 28. Februar 2010
Wie die Produktbeschreibung und die anderen Rezensenten es auf den Punkt bringen, da kann ich mich nur anschließen, ohne mehr zu bieten, nur einiges Persönliches. Das ist Musik wie aus dem Traum, und ich hätte vor Pogorelich nie gedacht, daß ich Scarlatti einmal lieben würde. Alles daran ist neu, und P. verströmt eine ergreifend intime Stimmung, da gibt es nur noch den Klang, du als Hörer und reine, vollkommene Musik. Ebenso spielt er die Haydn-Sonaten; diese beiden cds muß ich immer wieder hören, denn Perfektion wird nie zuviel. Ich werde ihm nie verzeihen können, daß er so wenig davon eingespielt hat! Gott segne seine verstorbene Lehrerin und Ehefrau!
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am 22. Juni 2003
Pogorelich ist ein exentrischer Künstler, was den Sonaten von Scarlatti zugute kommt,weil sie dadurch zu kostbaren Miniaturen werden und nicht nur Fingerbrechende Etüden sind.Pogorelich ist zugleich ein großer Könner.Repetition und Triller z.B. sind so unglaublich ausgeführt, dass die Ausführung für andere Pianisten eine schier unerreichbare Meßlatte sein kann.Die Gleichmäßigkeit der Triller,ihre innere Dynamik, das ist so überwältigend.Eigentlich müssten solche Aufnahmen verschwinden,damit Raum für anderes bleibt.So bleiben sie erhalten und der Hörer ist beglückt;der Konkurrent tut gut daran, sie nicht zu hören. Ein Mount Everest wirft große Schatten.
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am 1. August 2016
Dies ist eine sehr empfehlenswerte Aufnahme wunderbar ausgewählter Sonaten von D. Scarlatti.
Ivo Pogolerich spielt diese mit altbekannter Virtuosität und farbigem, zartem Einfühlungs- und Schattierungsvermögen.
Wer eine Einspielung auf einem modernen Instrument schätzt, wird hier sicher befriedigt werden.
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am 2. Juni 2014
Die Interpretation der Scarlatti Kompositionen durch Ivo Pogorelich gefällt mir zwar, ist aber nicht herausragend. Vermisse auch hier etwas das Temperament aus früheren Zeiten
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am 3. November 2011
Pogorelich spielt manche Scarlatti Sonaten nicht besser als Horowitz, sondern anders.Ganz anders.
Die Aufnahme ist klangtechnisch sehr gut gemacht. Wer die Sonaten zum ersten Mal hört, der wird diese Interpretationen
sehr gut finden. Wer hingegen die Horowitz Einspielungen kennt, der hat manschmal bei aller Virtuosität, die
Pogorelich auch in schönen Klangfarben darstellen kann das Gefühl, Rachmaninow beim Üben einer geplanten CD zuzuhören.
Die CD ist auch ein historisches Dokument, denn so gut wie einst, spielt Pogorelich heute nicht mehr. Abgesehen davon ist er
wie Friedman im Konzert besser als im Studio.
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am 5. Mai 2014
Wenn Sie Pogorelich Scarlatti [oder auch Bach und Haydn] spielen hören, dann fühlen Sie sich ganz leicht und Sie glauben, dass die Sonne heller scheint und dass das Leben unendlich ist. Nur wenige Musiker können das. Carlos Kleiber hat das z.B. auch gekonnt, als Dirigent und auf anderen musikalischen Gebieten.
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