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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
4 Scherzo / Berceuse / Barcarolle
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 21. Oktober 2008
Nun, da Maurizio Pollini inzwischen fast alles von Chopin auf CD bei Deutsche Grammophon eingespielt hat, kann man behaupten, daß seine Aufnahmen der Polonaisen und insbesondere der Etüden die Höhepunkte seiner Chopin-Deutungen markieren. Manche würden vielleicht noch die Préludes und die zwei späten Sonaten dazunehmen, aber auch die hier vorliegenden Scherzi sind meines Erachtens hervorragend eingespielt.
Pollinis stets etwas kühler interpretatorischer Ansatz und sein berechnendes Kalkül machen aus den Scherzi weder ein Wunder an dynamischen Abstufungen (Rubinstein) noch ein pianistisches Feuerwerk à la Martha Argerich oder Nelson Freire (Live-Mitschnitt 1984 von Miami, Label: Audiofon, leider vergriffen - ein echtes Juwel!). Der Italiener paart seine überragende Technik mit einer gewissen, bisweilen grüblerischen Zurückhaltung, die indes speziell den jeweiligen Trios der Scherzi sehr gut tut. Dennoch scheut auch Pollini keineswegs einen donnernden fortissimo-Lauf, wenn der jeweilige Ausdruck das vorsieht. Speziell der Beginn des h-moll-Scherzos wird diejenigen, die Pollinis Stil zu kennen glaubten, möglicherweise durchaus überraschen. Effekthascherei war noch nie Pollinis Ding, und so liegen hier vor allem Werkansichten vor, die eher die Struktur der Werke als ihre Details betonen; die hervorragende Aufnahmetechnik schließlich rundet die Einspielung der Scherzi perfekt ab.
Etwas schwächer schneiden (erwartungsgemäß?!) die Barcarole und die Berceuse ab. Diese Werke, die insgesamt natürlich einfacher zu spielen sind, aber in puncto lyrischer Gestaltung höhere Ansprüche an den Interpreten stellen, liegen dem Italiener nicht so sehr, da diese Anforderung damals wie heute so etwas wie seine Achillesferse geblieben ist. Natürlich mchte ich hier nicht so weit gehen, von einer mißratenen Deutung zu sprechen, aber insgesamt wirken diese Kompositionen unter Pollinis Händen ziemlich unterkühlt und auch ein wenig distanziert.
Bei der Barcarole sei als Alternative auf die klassische Interpretation Artur Rubinsteins hingewiesen, und bei der Berceuse verweise ich auf Maria Joao Pires, die ungleich mehr aus diesem Werk herausholt als Pollini.
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am 10. Juli 2013
Eine herrliche Musik für Leute wie mich, die es romantisch lieben und sich gerne in andere Welten versenken. Guter Zustand, keine Beschädigungen, alles topp!
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