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am 16. Januar 2000
Schon der in Rhythmik und Tempo einer Kavallerieattacke ähnelnde Anfang, zieht den Zuhörer in seinen Bann. Bei diesem Furioso fällt es schwer, nicht an eine erotische Anspielung zu denken. So eingestimmt findet man in den beiden Konzerten sowohl den Ausdruck unbändiger Spielfreude als auch der technischen Perfektion Ashkenasis. Das Besondere an dieser CD ist etwas, das im Bereich der klassischen Musik sehr selten geworden ist. Die wundervolle Einspielung, die Shmuel Ashkenasi bereits 1969 unter Heribert Esser zusammen mit den Wiener Symphonikern vornahm, schöpft das komische Potential des Paganini-Violinenkonzertes aus - ein Potential von Ironie, dessen Vorhandensein andere Interpretationen häufig nicht einmal erahnen lassen. Man kann diese Musik sicherlich auch anders hören und verstehen, aber für mich ist sie die Quelle feinster Komik und unbändiger Heiterkeit. Mit ähnlich ausdrucksstarker romantischer Überspitzung, mit der im Stummfilm die Liebste den Blumenstrauß entgegennimmt, schmeichelt hier die Geige; doch wer sich eben noch diesem Zauber der romantischen Klänge ganz und gar ergeben hatte, muß im nächsten Augenblick erkennen, wie die Geige sich gleich einer Lerche über ihn und alle irdischen Niederungen erhebt und aus dieser Höhe und aus purer Lebensfreude nach Herzenslust über ihn spottet. Es ist doch Paganini, der weder die, die er mit seiner Musik becircte, noch seine Bewunderer allzu ernst nahm. Seine Musik verführt aber sie verführt nicht brav. Respekt vor dem, der sich von ihr verführen läßt, wird man in ihr vergeblich suchen. Sicherlich gibt es auch andere wundervolle Interpretationen von Paganinis Violinenkonzert Nummer Eins, doch ob die unschlagbare Einspielung von Victor Tretyakov irgendwann wieder zu haben seien wird ist eher ungewiß und selbst diese Aufnahme ist nicht in der Lage, so viel gute Laune zu verbreiten, wie Ashkenasis Interpretation.
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