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am 21. März 2015
Ales ist gut und pünktlich angekommen, danke

wieso soll ich so viel mehr schreiben? alles ist gesagt, bei Kritik ist das eher zu erwarten...
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TOP 500 REZENSENTam 6. August 2015
Puccinis farbigste, exotischste Partitur ist, das war gar nicht anders zu erwarten, für Herbert von Karajan ein Luxus. Ihre koloristischen Finessen, ihr sensualistischer Reichtum, die dynamischen Kontraste, das alles wir von ihm mit maßstäblicher Akribie ans Licht gehoben. An Detailfetischismus übertrifft seine Aufnahme sogar die berühmte Mehta-Produktion (Decca) bei weitem.
Hätten dem Dirigenten andere Protagonisten zur Verfügung gestanden, so wäre es vermutlich eine unübertreffliche Aufnahme geworden. Aber leider sind hier doch, zumindest bei einigen der Hauptdarsteller/innen, erhebliche Abstriche zu machen. Das fängt an bei Katia Ricciarelli, der Vertreterin der Titelrolle. Sie bewegt sich ständig am oberen Limit ihrer Möglichkeiten, ihr Auftritt wirkt wie eine einzige Tour de force. Keinen Zoll ist sie eine Turandot! War Karajan selbst für diese Fehlbesetzung verantwortlich, oder, wenn nicht, warum hat er sie akzeptiert? Man darf gar nicht an Inge Borgk oder Birgit Nilsson denken, und erst recht nicht an Maria Callas, die in der EMI-Aufnahme von 1957 wahre Wunder vollbringt, und das bei mäßiger Mono-Klangtechnik.
Barbara Hendricks als Lìu halte ich für eine ähnliche Fehlbesetzung. Ihre schöne Stimme in Ehren, aber die Arie "Tu che di gel sei cinta" wird von ihr mehr buchstabiert als ausdrucksvoll gesungen, sie verfügt auch nicht über das hier geforderte Legato.
Ruggero Raimondo singt einen akzeptablen Timur, aber seine Stimme klingt mir für diese Rolle ganz einfach zu jugendlich. Das Ministerterzett ist ausgewogen besetzt, doch die Zwielichtigkeit dieser zwischen Brutalität und Komik schwankenden Figuren bleibt unterbelichtet. Und Piero di Palma als Kaiser Althum ist im Vergleich zu Alessio De Paolis (in Leinsdorfs RCA-Aufnahme) nur ein schwacher Abglanz.
Kommen wir nun zum Star der Aufführung: Plácido Domingo singt einen so überzeugenden, strahlenden Kalaf, wie man ihn - trotz Pavarotti - seit Jussi Björling nicht mehr gehört hat. Er läßt es an tenoraler Bravour nicht fehlen, und die berühmte Arie des 3. Aktes "Nessun dorma" singt er mit einer Noblesse und Leichtigkeit, fernab von jeder Routine, wie man sie selbst von diesem Starsänger nicht immer zu hören bekommt.
Der Chor der Wiener Staatsoper und die Wiener Sängerknaben singen mit Verve und herrlicher Klanggebung, und Karajan holt aus den Wiener Philharmonikern das Letzte an Klangschönheit und Akuratesse heraus. Die exzellente Technik tut ein übriges, um die Aufnahme zu einem herausragenden Erlebnis werden zu lassen. Sie wurde 1982 digital aufgezeichnet. Das beiliegende Booklet ist sehr gut, es enthält neben vielen Informationen auch das vollständige Libretto mit mehrsprachiger Übersetzung. Es ist Karajans herausragendes Dirigat, was mich trotz aller gemachten Einwände fünf Sterne vergeben läßt.
Was die gesangliche Seite angeht, so halte ich, vom Chor abgesehen, noch immer Leinsdorfs Aufnahme von 1959 für unschlagbar, der mit Birgit Nilsson, Renata Tebaldi, Jussi Björling und Giorgio Tozzi ein Ensemble zur Verfügung hatte, von dem man heute noch nicht einmal mehr zu träumen wagt.
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TOP 500 REZENSENTam 29. August 2012
Diese Turandot hat schon immer die Opernfans gespalten. Wobei man sich im Großen und Ganzen einig darüber ist, dass sie zumindest in der Hauptrolle mit K. Ricciarelli fehlbesetzt ist. Und das ist leider so - die Ricciarelli ist kein Zoll eine Turandot, alleine schon stimmlich so überfordert mit der Rolle, dass sie erst gar nicht zur Gestaltung der Rolle kommen kann. Unverständlich, wie es zu dieser Besetzung kommen konnte (aber Karajan hat v.a. in seinen späten Jahren ja immer wieder Sänger zu Rollen verleitet, die recht eigentlich jenseits ihrer stimmlichen Möglichkeiten lagen, man denke nur an Freni als Aida oder Carreras als Radames...). Auch B. Hendricks ist keine wirklich überzeugende Liu, ihr fehlt es an Dramatik, sie ist stimmlich zu leichtgewichtig, auch wenn sie die Liu schön singt. Domingo wiederum ist ein guter Calaf, auch wenn er sich mit den Spitzentönen müht, aber er ist eben ein eminenter Musiker, der die Rolle überzeugend zu gestalten vermag. Die übrigen Sänger sind luxuriös besetzt.
Nun als zu Karajan. Hier kann man zum einen festhalten, dass es keinem Dirigenten bis dato gelungen ist, die Partitur so ungemein farbig und plastisch darzustellen. Was er aus dem Orchestersatz rausholt, ist erst einmal phänomenal - sekundiert von den Wiener Philharmonikern at their best. Erst hier kann man hören, wie modern letztlich Puccini hier schon komponiert hat. Allerdings geht das alles ein wenig zu Lasten der Dramatik, Karajan verliert sich ein Stück weit (mal wieder) im schönen Klang und opfert diesem eben sowohl Dramatik als auch Sänger.
Insofern bleibt der Gesamteindruck sehr zwiespältig. Einerseits kann man zum ersten Mal so richtig hören, was Puccini da so alles komponiert hat, andererseits hört man aber eben nicht das Drama. Sondern nur dessen schönes Abbild.

So bleibt die Gesamtaufnahme unter Mehta (der den Orchestersatz nun auch sehr differenziert, aber um ein Vielfaches dramatischer gestaltet) ganz klar an der Spitze (auch wenn die Sutherland auch nicht ideal als Turandot ist, aber sie ist um ein Vielfaches überzeugender als die Ricciarelli) - dank der insgesamt ausgewogensten Besetzung auf Platte.
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am 29. Oktober 2011
Auch eine eiskalte Prinzessin wie Turandot kann nicht gegen einen Maestro
von Karajan aufkommen! Er ist der (Be)Herrscher dieser Aufnahme, zeigt uns
"seine" Version der letzten Puccini-Oper: opulent, grandios, magisch, aber auch
fähig zur Zartheit, zum Blick auf das Kleine.
Die Besetzung ist luxuriös, auch wenn - oft genug wurde es schon erwähnt - Katia
Ricciarelli nicht die Stimme für eine Partie wie die Turandot hatte. Karajan hat
sie sträflich fehlbesetzt und mit solchen und ähnlichen Entscheidungen manchen Sängern
stimmlich geschadet, die nicht den Mut hatten sich seinem Willen zu widersetzen.
Dennoch - wer diese Oper liebt, sollte Karajans Vermächtnis in diesem Fall unbedingt
angehört haben!
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am 6. August 2011
Auch mir ist es ein Rätsel, warum Karajan die Titelpartie in dieser Aufnahme mit Katia Ricciarelli besetzt hat und auch Deutsche Grammophon dies hat durchgehen lassen. Man glaubte damals wohl, mit der gerade neu eingeführten Digitaltechnik das Unmögliche möglich machen zu können und die mörderische Partie der Turandot mit einer ausgesprochen zarten und lyrischen Sopranstimme besetzen zu können. Karajan hatte noch keine Studioaufnahme der Turandot produziert - im DG-Katalog finden sich ohnehin keine wirklich herausragenden Puccini-Aufnahmen - und so nahm man sich wohl die glänzende Mehta-Aufnahme von Decca zum Vorbild. Joan Sutherland sang die Turandot jedoch mit ungleich mehr Höhensicherheit und war auch mit den ganz schweren Stellen nie überfordert. Ricciarelli scheint hingegen manchmal regelrecht die Luft auszugehen. Die Intention von Karajan war wohl, Ricciarelli sehr mädchenhaft singen zu lassen, um den Märchen-Charakter dieser Oper zu unterstreichen. Leider funktioniert dies größtenteils nicht, weil Karajan wie üblich einen gewaltigen Orchesterklang erzeugt und Ricciarelli so hoffnungslos überfordert ist, oft kann sie die Töne nur noch pressen, man gewöhnt sich mit der Zeit zwar daran, aber ihrer Stimme fehlt einfach völlig die Kraft auch in höheren Tonlagen. Die Vehemenz und Ausdrucksstärke einer Callas wäre hier erforderlich, von Damen wie Nilsson oder Borkh darf man hier gar nicht sprechen.
Überzeugender ist Barbara Hendricks als Liu, sie wirkt sehr einfühlsam und gestaltet die Rolle glaubwürdig, obwohl auch sie der Konkurrenz (Tebaldi, Scotto etc.) unterlegen ist.
Placido Domingo hatte bereits ganz zu Beginn seiner Karriere den Calaf auch an der Seite von Birgit Nilsson gesungen, jedoch ist dies seine einzige Aufnahme der Turandot. Später hat er den Calaf dann noch an der Met unter Levine an der Seite von Eva Marton gesungen, dieser Mitschnitt ist auf DVD erhältlich. So richtig scheint diese Rolle ihm nie entgegengekommen zu sein. Domingo singt wie immer klangschön und vor allem mit jenem einmaligen Schmelz in der Stimme, mit dem er letztlich auch in Heldentenor-Partien Glanzpunkte setzten könnte. Ihm bereiten jedoch Karajans sehr breite Tempi hörbar Probleme, insgesamt ist sein Auftritt hier doch weit weniger eindrucksvoll als etwa in der Aida-Aufnahme unter Muti, auch der Cavaradossi in Tosca lag ihm besser. Der Calaf war tatsächlich die Glanzpartie von Franco Corelli.
Die anderen Rollen sind absolut luxuriös besetzt, auch dies rettet diese Aufnahme für sich jedoch nur bedingt.
Warum gibt es für diese Aufnahme doch vier Sterne?
Obwohl die Gesangesleistungen eher enttäuschend sind, bleibt diese Aufnahme hörenswert. Dies liegt in erster Linie an dem großartigen Dirigat von Karajan. Er drückt die Sänger zwar ohne Pardon mit dem Orchester an die Wand, macht aus dieser Oper jedoch eine phänomenale Klangorgie mit geradezu magischen Klangeffekten, die schlichtweg unwiderstehlich sind. Immer wieder streichelt Karajan unendlich zarte, hauchfeine, ja geradezu himmlische Klangfarben aus dem Orchester heraus, dann erzeugt er genauso routiniert einen überwältigenden, leuchtenden Klangreigen. Auch der Chor singt herausragend, was bei dieser Oper enorm wichtig ist. Insbesondere in der EMI-Aufnahme mit Nilsson und Corelli ist der Chor eine mittlere Katastrophe. Insofern kann man diese Aufnahme trotz klarer Schwächen doch genießen. Zumindest den Querschnitt sollte man sich besorgen.
Als Gesamtaufnahmen sind zu empfehlen:
- Nilsson, Corelli, Scotto, Molinari-Pradelli, EMI-Studioaufnahme in Rom von 1965, wobei diese Aufnahme wie gesagt
an mäßiger Klangqualität und einem schlechten Chor leidet, weshalb man sich unbedingt um eine Live-Aufnahme mit Nilsson und Corelli bemühen sollte.
- Sutherland, Pavarotti, Caballé, Mehta, Decca 1972
- Borkh, Tebaldi, Del Monaco, Erede, Decca 1955, oft vernachlässigt
- Marton, Heppner, M.Price, R. Abbado, eine sehr günstige und solide RCA-Aufnahme von 1992
44 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2015
.... Kann ich für diese Aufnahme keine 5 Sterne vergeben, denn letztlich fehlt ihr der eigentliche Kern einer überzeugenden Turandot Interpretation - eine Turandot. Man liest ja allenthalben viel über H. v. Karajans Besetzungskapriolen, auch über die wohl bestehende Unmöglichkeit für manche Sänger sich den Wünschen des Maestros zu widersetzen. Allerdings sehe ich bei gemauerem Anhören von Karajans späten Produktionen das Problem weniger gravierend. Aus der Sicht des Dirigenten ist es legitim, einer Sängerin oder einem Sänger eine Rolle anzutragen; objektiv haben diese bei von Karajan auch sicher keinen stimmlichen Schaden genommen, denn dafür war er ein begnadeter Sängerbegleiter, der die Möglichkeiten und Begrenzungen der Stimmen zumal im Studioumfeld perfekt nutzen konnte. Wohlgemerkt: ich spreche hier allein von der stimmlichen Komponente; ob die Aufnahmen künstlerisch bestehen konnten ist eine im Einzelfall zu diskutierende Sache.
Das vorrausgeschickt macht diese Aufnahme zu einer eher traurigen Angelegenheit. Denn wo Karajan andere Sänger etwas "über ihr Fach hinaus" singen lässt ist Katia Riciarelli, eine sicher verdiente Sängerin eher lyrischen Zuschnitts ( ich konnte mich Ende der 80er noch von ihren Qualitäten überzeugen...) einfach vollständig und komplett fehlbesetzt. Die von Karajan wohl intendierte Psychologie der Rolle (verletzte junge Frau...) ist nuneinmal von der Faktur der Rolle, die in allerster Linie hochdramatisch angelgt ist verschieden. Natürlich kann eine Sängerin wie Callas, Caballe, Sutherland (im Studio!) hier erfolgreich agieren, allerdings haben die erwähnten Sängerinnen einfach mehr stimmliche Reserven die sie in den entscheidenden Szenen nutzen. Ricciarelli muß das letzte aus ihrer zarten Stimme herausholen um zumal in der Rätselszene überhaupt hörbar zu sein. Das schmerzt beim Zuhören derart, daß man gar nichts mehr von der Musik mitbekommt.
Und dennoch: Karajan zeigt hier einmal mehr wie man durch einen transparenten Klang, Besinnung auf das kompositorische Umfeld der 1920er Jahre, welches Puccini genau bewusst war (Strawinki, Debussy, Strauss, Ravel....) dieses späte Meisterwerk zum klingen bringt. Karl Löbl bezeichnete dieses Klangbild auch treffend als "aufregend schön".
Das Orchester, der Chor, die Comprimarii sind alle von gleichfalls hoher Qualität; Placido Domingo ist in gewohnter Form zu hören, auch wenn er sicher den Kalaf nicht zu seinen Leib- und Magenpartien zählen dürfte singt er doch immer auf hohem Niveau. Barbara Hendricks ist ganz sicher Geschmackssache. Ob Karajan beim Abhören der Endfassung abgelenkt war? Die in meinen Ohren einfach fehlerhafte Phrasierung von "Signor ascolta" verärgert mich einfach.
Bleibt als Fazit: man sollte sich mindestens zwei Turandots zulegen: Die mit guter (Caballe, Sutherland), interessanter (Callas) oder stimmlich souveräner (Nielsson, Borckh) Turandot und diese, um zu hören, wie ungemein modern und aufregend Puccini zum Ende seines Lebens komponiert hat.
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am 26. Februar 2003
Diese Aufnahme hinterläßt zwiespältige Gefühle. Zuoberst steht ein tiefes Bedauern über vergebene Möglichkeiten - nämlich die grandiose Orchesterführung Karajans und den ebenfalls kaum zu übertreffenden Domingo in seiner einzigen Einspielung des Calaf neben einer nicht vorhandenen Titelrolle zu hören.
Karajans Behandlung des Orchesters ist fulminant - man höre (nur als Beispiel aus diesem Klangteppich herausgegriffen!) die leichte Verzögerung bei den Auftakte, die ein geradezu überirdisches "Schweben" suggeriert.
Plácido Domingo ist vielleicht der beste Calaf nach Jussi Björling - zu einer Stimme in Bestform kommt eine äußerst differenziert gestaltete Rolle (sonst nicht immer seine Stärke...) - allein die gesangliche Darstellung des "non piangere" lohnt schon den Kauf. Auch neben einem anderen Ensemble hätte diese Darbietung eine Umbenennung der Oper in "Calaf" verdient.
Aber, leider, leider, die Oper heißt nun einmal Turandot, und hier gibt es Abzüge "Ende nie": Katia Ricciarelli, bestenfalls eine ganz nette Liu, kreischt und quietscht sich mit ihrem leichtgewichtigen Sopränchen durch diese mörderische Partie - hat sie der Blick auf sonstige Besetzungen der Rolle mit (Wagner!)sängerinnen wie B. Nilsson, E. Turner, I. Borkh, M. Callas nicht IRGENDWIE nachdenklich gemacht? Wenn auch vielleicht das "Höchstmaß" an Stimmen nicht unbedingt erforderlich ist, auch "kleinere" Stimmen wie J. Sutherland und M. Caballé leisten beachtliches - Ricciarelli hingegen ist so hörbar überfordert, daß an eine adäquate Gesangsleistung, geschweige denn an ein Rollen-Portrait nicht zu denken ist.
Barbara Hendricks ist eine sehr leichte und leichtgewichtige (mit Blick auf Ricciarellis Defizite ausgewählte? aber warum dann nur, warum??), aber dennoch feinfühlige Liu, Ruggero Raimondi nimmt man den alten Mann zwar nicht ganz ab, aber trotz der üblichen stimmlichen Grobheiten schafft er es als Sängerdarsteller wie kein anderer, die Verzweiflung und den Zorn Timurs nach Lius Tod darzustellen. (Bonus-Luxus: der junge Francisco Araiza!)
In Summe ergibt diese Einspielung leider nur eine mittelprächtige Turandot, bei der man sich verzweifelt eine andere Sängerin der Titelrolle herbeiwünscht.
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am 13. Dezember 2015
Leider ist die Abspielqualität nicht bei allen CD der Gesamtaufnahme einwandfrei. Beim Abspielen kommt es zu stockenden Tönen, welche nicht definierbar sind !
Dies hatte ich leider öfter bei Bestellungen von CD's bei Amazon!
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am 26. April 2008
Was wurde nicht schon Unsägliches über Herbert von Karajans 1981er-Aufnahme der Puccini-Oper "Turandot" geschrieben?
Ja, die Ricciarelli mag nicht die ideale Turandot sein, aber diese Oper besteht eben NICHT NUR aus der Turandot!
Domingos Calaf hat Referenz-Charakter unter den Calafs der letzten dreißig Jahre, auch Raimondi und Co. überzeugen durchweg.
Orchestral und choral absolut Weltklasse - hier stellt Karajan sämtliche (!) Aufnahmen in den Schatten, selbst die ebenfalls sehr gute von Mehta. Niemand gestaltet das Ende des 1. Akts derart bombastisch, nirgends klingt das "Nessun dorma" himmlischer.
Insofern: Kaufempfehlung!
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am 5. Juni 2002
Für mich Das ist die beste Version von "Turandot".
Beim zuhören man darf nicht nur Zuschauer bleiben-es klappt einfach nicht.Man füllt jeder klang-Welle mit.Bis zum letzten Takt.
So weiches,volles,mehrfarbiges Orchesterklang,-
so stellt man sich Puccinies-Klang vor.
Personen-Darstellung-ein tolles Eindruck,vorallem reizende Liu-
ihre Stimme führt dich ins Welt des reine und grenzlose Liebe ein.Leichte,luftige Koloratur,diese Stimme scheint grenzlos zu sein.Temperament-und leidenschaftvolles Kalaf.Schönes Chor-sehr organisch mitspielt,sehr gut bildet mit dem Orchester zusammen ein volles Klang.Überzeugend interpretiert,Das ist Musik des Himmels.
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