Hier klicken Amazon-Fashion Amazon-Fashion Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More WAR Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:48,30 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 25. August 2010
Als der allzu früh verstorbene Giuseppe Sinopoli Ende der 80er-Jahre damit anfang, sich einigen der Eckpfeiler der italienischen Oper zu widmen, sorgte das durchaus für gespannte Erwartungen - diese sollten auch weitestgehend erfüllt werden.
Diese Aufnahme ist zwar mit Sicherheit nicht die dramatischste Einspielung, die Puccinis Japan-Oper jemals erfahren hat, kann aber auf anderen Gebieten groß auftrumpfen. Zuerst sei einmal lobend das Orchester hervorgehoben, dem unter Sinopoli vor allem die Aufgabe zukommt, das japanische Kolorit darzustellen. Das Finale ist eine klangprächtige Wucht, die sich zwar viel Zeit nimmt, aber dafür keine Details unterschlägt. Superb ist auch die Leidenschaft, mit der Freni über die berühmte Arie "Un bel dí" getragen wird. Vielleicht hätte eine Spur mehr Zurückhaltung im Sinne der Sänger hier und da gut getan, aber welch kleiner Preis ist das angesichts dessen, was das Orchester an schillerndem Raffinement zu bieten hat!
Freni verfügt eine warme und wandlungsfähige Stimme, die es allerdings nie nötig hat, zu forcieren. Wo andere Sopranistinnen im Finale die Verzweiflung oftmals regelrecht herausschreien, wirkt dies bei Freni weitaus introvertierter und vor allem kontrollierter. Wie schon eingangs erwähnt sind die Tempi hier fast immer auf der langsamen Seite, aber zumindest der Entfaltung der Stimmkraft Frenis tut dies enorm gut. Auch Carreras zeigt sich hier in einer Form wie lange nicht zuvor. Seine Stimme wirkt gefestigt und kontrolliert. Die Art und Weise, wie er seine Rolle interpretiert, wirkt zwar etwas ungewöhnlich im Vergleich mit anderen Einspielungen, aber dennoch glaubwürdig. Da auch die Nebenrollen überzeugend besetzt wurden, läßt diese Aufnahme kaum Wünsche offen.
Unterm Strich steht eine Aufnahme ohne echte Schwächen, die allerdings eher an dem Szenario selbst als an der Dramaturgie der Handlung interessiert ist. Wer mehr Stringenz möchte, ist mit Barbirollis klassischer Aufnahme (EMI) oder Leinsdorf (RCA) vermutlich besser bedient; wer indes sorgfältig herausgearbeitete Details - speziell im Orchester - genießen will, sollte hier unbedingt einmal reinhören: eine gänzlich unaufgeregte Aufnahme, die sich Zeit nimmt und nichts überstürzt. Mein Tipp: das aussagekräftige Finale anspielen und dann entscheiden!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden