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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
8
3,9 von 5 Sternen
Matthäus-Passion
Format: Audio CD|Ändern
Preis:37,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. April 2017
Über die Interpretation durch Herbert von Karajan im Umfeld der heute üblichen Bachauslegung möchte ich keine weiteren Worte mehr verlieren.
Ich höre auch gerne Paul McCreesh, Harnoncourt und Co. Aber zum "Ausgleich" eben auch Georg Solti und Herbert von Karajan!
Das einstimmige Negativurteil über den Wiener Singverein finde ich nicht ganz gerecht.
Jedenfalls will mir scheinen, dass es sich hier bei Karajan wirklich um eine spirituelle Interpretation handelt, denn der Maestro hat sich öfters in dieser Richtung geäußert. Und noch eines: zu den fast durchwegs erstklassigen Gesangssolisten treten die wunderbaren Instrumentalsolisten der Berliner Philharmoniker, die vor allem die Arien zu wahren Juwelen machen. Mutige fünf Sterne also!
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am 11. Februar 2010
Nicht billig, wirklich nicht, aber möglich.

Die Rosinen aus dieser Aufnahme, den Rest dort lassen. Kein Chor,keinen Laubenthal, auch Berry ist Geschmackssache,aber die anderen Solisten.

Peter Schreier, wahrscheinlich der Tenor neben Helmut Krebs, mit der grössten Erfahrung als Evangelist. In dieser Aufnahme mit Karajan nicht so emotional wie Karl Richter in seiner zweiten Aufnahme. Aber immer eine der grossen Evangelisten,wie es wenige sonst können, vielleicht Haefliger, Blochwitz, Pregardien.

Dietrich Fischer-Dieskau singt, wieder einmal den "Jesus". Ist es Karajan geschuldet, dass die Partie ein wenig geglättet ist ? Manche mögen das für Kitsch halten, ich finde, das Milde dieser Passion wird dadurch gut getroffen. Die Jesus-Partie wird dadurch innig, und das konnte Fischer-Dieskau wie kein anderer. In anderen Aufnahmen singt er dramatischer, für eine lyrische Stimme wie die seine nicht unbedingt ein Gewinn.

Die umwerfend gute Christa Ludwig darf nicht unerwähnt bleiben. Leider gibt es die Erbarme-Dich-Arie nur mit dem Gesamtalbum, das ich keinesfalls empfehlen kann, aber die anderen Alt-Arien belegen, dass die Ludwig zu den absoluten Spitzeninterpreten gehörte. So ein wunderbar warmer Alt. Dafür lässt man jeden Altus stehen.

Gundula Janowitz hatte ebenfalls eine Zeit, in der sie zu den führenden Bach-Sängerinnen gehörte. Sie sang eher schlicht,gottseidank, die Maniriertheiten einer Elisabeth Schwarzkopf bleiben uns erspart. Neben Ameling oder Mathis oder Auger eine der ganz grossen Sängerinnen von Bach-Musik.

Wie gut, dass man sich heute den Luxus leisten kann, das Licht zu nehmen und die Schatten da zu lassen, wo sie hingehören.
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am 20. Juli 2008
Herbert von Karajan und Bach: das war von der Seite Karajans aus eine von Bewunderung geprägte, für das Publikum aber nicht immer eine glückliche Beziehung.

Karajan hat in den 70er Jahren neben der h-moll-Messe in ganz ähnlicher Besetzung die Matthäus-Passion eingespielt und dort wie hier gibt es im Grunde die gleichen Stärken und Schwächen.

Beginnen wir mit den letzteren. Da wäre einmal Karajans innige und nicht immer wirklich nachvollziehbare Bindung zum Wiener Singverein, der auch hier die Chorpartie übernimmt. Der Singverein, ein durchaus fähiges Laienensemble, kann Bachs Chorsätzen nur in den Volkschören ("Turbae") gerecht werden, weil er sich als "Volkschor" gut in Rolle hineinfinden kann. Die großen Chöre können gestalterisch indes nicht überzeugen, zumal die Tonregie die bisweilen nicht so gut klingenden Tenöre in den Vordergrund manövriert. Schlicht das Thema verfehlt der Chor indes Chorälen, dies jedoch aufgrund der recht simplifizierenden, etwas frömmelnden Anlage Karajans, der jeden Choral mehr oder minder identisch darstellen lässt. Da war man in der Bach-Interpretation in den Siebzigern wesentlich weiter. Davon abgesehen wird hier deutlich, wie unsauber das Ensemble bisweilen singt.

Zweiter Minuspunkt ist die nicht selten sehr - und damit meine ich sehr - zähe Wahl der Tempi durch Karajan. Beschwerte man sich lange über die "slow hand" eines Karl Richter, so mutet seine Aufnahme aus den späten 50ern wesentlich flüssiger an.

Doch genug der Mäkelei.

Was die Aufnahme auszeichnet sind die z. T. glänzenden Solisten. Fischer-Dieskaus Jesus ist zwar etwas süßlich - Bach sang er schlicher und schöner ganz zu Beginn seiner Karriere (z. B. bei Richter) -, aber dennoch sinnfällig in der Gestaltung und technisch durchaus makellos.

Überragend gestaltet Peter Schreier den Evangelistenpart, eine Rolle, die ihm ja immer zugedacht wurde und die man kaum - auch heute noch nicht - glänzender gestaltet wurde (s. das Weinen des Petrus). Man kann das kaum besser machen.

Dies und die Wiedergabe der Alt-Partie durch Christa Ludwig sind allein schon gewichtige Gründe, um sich diese Aufnahme anzuschaffen. Die "Erbarme dich"-Arie, aber auch die unglaublich langsam genommene (und ihrer Langsamkeit bestechend meditative) Arie "Können Tränen meiner Wangen" habe ich selten in innigerer Interpretation gehört.

Wunderbar fügt sich dann noch die bestechende Gundula Janowitz ein, deren "Aus Liebe will mein Heiland sterben" schlicht berückend ist.

Ihren Partien kaum gerecht werden der meist etwas quetschende Horst R. Laubethal, der die Tenor-Arien übernimmt, der in den Bass-Rollen (Pilatus, Petrus, usw.) eingesetzte, etwas undisziplinierte Bass Anton Diakov und - man mag es kaum glauben - der berühmte Walter Berry, der durchweg indisponiert wirkt.
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am 15. Februar 2007
Wer historische Instrumente und gerade, kleine Stimmen liebt, wird an dieser Aufnahme keine Freude haben: Karajan dirigiert natürlich im Stil des 19. Jahrhunderts, breit und etwas soßig im Klang. Aber: Seine Solisten sind kaum zu übertreffen ! Was Janowitz, Ludwig und Schreier aus ihren Partien machen, ist unerreicht an Liebe zum Detail, Können, Stimmschönheit, ja man möchte sagen: Größe. Fischer-Dieskau ist , wie immer, Geschmackssache - man sollte seine Leistung hier nicht schmälern, auch wenn man den oberlehrerhaften Ton und die dünne Stimme nicht mag.

Schlimm allerdings der Wiener Singverein, dem Karajan bis zu seinem Tode die Treue hielt, weil dieser Laienchor ihm während seines Dirigierverbots in Deutschland (aufgrund seiner Nazivergangenheit) Arbeit gegeben hatte.

Menschlich ein schöner Zug, künstlerisch eine Katastrophe, denn die mehr als laxe Intonation dieses Chores ruiniert neben dieser Aufnahme auch z.B. seine sonst grandiose "Missa solemnis". Gottseidank erlaubt die CD ja eine individuelle Titelauswahl, so dass man springen kann, wenn's einem zuviel wird...
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am 6. April 2001
Diese Aufnahme der Matthäus Passion ist und wird wahrscheinlich auch immer die beste sein, die es gibt. Gundula Janowitz überzeugt wie immer mit ihrer wunderbaren, reinen, glockenhaften Stimme, Christa Ludwig gehört sicher zu den besten Alt-Solistinnen dieses Jahrhunderts. Aber vor allem Peter Schreier macht diese Aufnahme zu einem solchen Glanzstück in der großen Auswahl großartiger Aufnahmen. Abgesehen von seiner unumstritten nahezu perfekten Stimmtechnik zeichnet sich der Kammersänger vor allem durch sein unheimliches Einfühlungsvermögen aus. Seine präzise Aussprache und die zu jedem Zeitpunkt der Passion passenden Stimmfacette sind unvergleichlich. Alles in allem ist dies die beste Matthäus Passion, die ich jemals gehört habe und kann ich nur jedem empfehlen, einmal hineinzuhören und zu genießen.
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am 8. Januar 2014
Diese Rezension wendet sich in erster Linie an diejenigen potenziellen Käufer, die vielleicht ihre erste Matthäus-Passion erwerben wollen, denen der Name Karajan gut in den Ohren klingt, und die dadurch möglicherweise gewaltig in die Irre geführt werden.

Wie einige meiner Vorrezensenten vollkommen richtig, nur möglicherweise nicht ganz so drastisch ausgeführt haben, ist das eine Aufnahme im "alten" Stil - schwerfällig, teils klebrig wie Sirup und Lichtjahre von dem entfernt, was einen über 3 Stunden an solch ein Werk fesseln kann und was eine gute "Bach"ausführung ausmacht.

Nichts gegen die Solisten, die stimmlich ihrer Aufgabe größtenteils auch mehr als nur gewachsen sind (von Laubenthal und Berry mal abgesehen), vieles ist diesbezüglich natürlich Geschmackssache (die Tempi geben eben nicht die Solisten vor) - das eigentliche, für mich größte Problem an dieser Aufnahme ist der gräusliche Wiener Singverein, bei dem offenhörlich viele der "Gesangsspezialisten" schon die Verfallsgrenze ihrer Stimme erreicht hatten, als sie (die Aufnahme)gemacht wurde. Eine unsauberere Intonation findet man schwerlich unter den etlichen Aufnahme dieser Passion: in den Höhen schlappe, altersbedingt tremolierende Soprane und dünne Tenörchen, alles sehr breiig und undifferenziert, besonders in den Turba-Chören. Karajans Treue in Ehren, aber es ist ganz und gar fürchterlich, was dieser "Chor" da produziert hat. Wer soviel Geld für eine CD ausgibt, muss sich auch nicht mit einer solchen Laienschar (es gibt auch ausgesprochen gute Laienchöre) zufrieden geben. Ja, das ist schon so ein Verein, dieser Singverein!

Für mich ist es somit insgesamt kein Hör-Genuss, wenn ich mich über die Chorpartieen regelmäßig richtig ärgern muss, auch, wenn die meisten Arien zwischen diesen Chorpartien für Entschädigung sorgen.

Ich habe diese Aufnahme als Angebot zu einem sehr günstigen Preis erstanden, so hielt sich mein Ärger in Grenzen. Der Preis hier ist ja im Grunde genommen schon für sich allein betrachtet abschreckend.
Ich denke auch, dass es hier den Einen oder Anderen gibt, der Matthäus-Passionen sammelt, ich bin jetzt inkl. Schallplatten bei 21. Eine besondere Freude ist dabei das Querhören und Vergleichen - insofern dient mir diese Karajan-Aufnahme im Freundes- und Bekanntenkreis gut als abschreckendes Beispiel für einen vor allen Dingen jämmerlichen Chor.

Gute Aufnahmen, die ich empfehlen würde, wären z.B. die von Gardiner (Archiv), Ton Koopman, Herreweghe(2.) und Rilling (Hänssler) und natürlich!!! : Paul McCreesh, diese allen voran.

Aber gerade was die Matthäus-Passion betrifft, kann man mit einer einzigen Aufnahme eigentlich kaum auskommen. Zuviele Aspekte dieses ungeheuer vielschichtigen Werkes können mal so oder mal so dargestellt werden, zuviele wirklich gute Aufnahmen dieser Passion tummeln sich im Angebot.

Diese hier gehört aber sicherlich nicht dazu.
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am 20. August 2003
Wenn Karajan dirigiert ist nicht alles langsam! Vielen mag der Eingangschor "Kommt ihr Töchter helft mir klagen" in dieser Interpretation zu langsam sein, aber ich finde ihn so gerade schön. Das Gefühl kommt mehr zum Ausdruck durch dieses angepasste Tempo. Diese Aufnahme der Matthäuspassion ist sehr intensiv - finde ich. Ich kenne keine andere Aufnhame, die mich so berührt wie diese von Karjan. Ganz barock ist es jedoch nicht interpretiert. Es klingt ein großes Orchester und insgesamt ist der Klang etwas verwischt. Das klingt sehr schön und sehr romantisch, aber weniger nach Bach. Trotzdem finde ich die Aufnahme klasse, vor allem der Evangelist Peter-Schreier und auch der Jesus sind Weltklasse. Sowohl Orchester und Chor (Chöre) können überzeugen! Leider sehr teuer, aber im Endeffekt lohnt es sich diese CD zu kaufen, wenn man eine schöne Interpretation haben will, die nicht davonrennt. Auch das Booklet lohnt sich, Text in mehreren Sprachen und ein wirklich sehr interessanter TExt über Bach und die Matthäuspassion selbst und deren Geschichte. Sehr interessant +++ ! Eine Fehlinwestition ist diese CD sicher nicht.
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am 1. September 2000
Wie immer wenn Karajan Bach dirigiert, ist alles viel zu langsam und getragen. Fischer Diskau ist der beste Jesus den ich je gehört habe, kein Wunder, er ist der beste deutschsprachige Bariton des 20. Jahrhunderts. Insgesamt sind alle Stimmen sehr gut, ausser H Laubenthal. Wie schön ist es eine Gundula Janowitz statt eines nicht immer gestimmten Sängerknaben oder CHrista Ludwig anstelle von forzierten Kontratenören zu hören! Insgesamt gut, Peter Schreir sei mir besonders gelobt.
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