Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
7
4,1 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
0
3 Sterne
3
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:27,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. Dezember 2004
TE DEUM der Oper: Diesen Titel verwendete ich schon für eine Rezension über die Toscaeinspielung von Solti (Kanawa/Nucci) und rühmte diese als die beste Aufnahme, die es gibt. Nun muss ich sagen, dass diese hier ihr fast, wenn nicht sogar ganz gleich kommt. Wir erleben einen sehr präzisen und pingeligen Karajan, der um jeden Ton kämpft um ihn so strahlend wie möglich zu halten. Auffallend ist, dass er sehr verhalten, korrekt und genau nach muster korrigiert. Dadurch entsteht eine perfekte Ausgewogenheit von Musik und Gesang. Vor allem Scarpias Te Deum muss ich hervorheben. So eindrucksvoll hörte ich es selten. (Endlich einmal überzeugende Schüsse der Kanone der Engelsburg.)
Nun zum Gesanglichen: Katia Ricciarelli ist für mich eine der besten Toscas, die es um 1980 gab. Sie singt sehr gefühlvoll und mit Leidenschaft. Vergleichbar mit der brillianten Te Kanawa (Solti-DECCA). José Carreras präsentiert eine seiner Paraderollen, die er mit winzigen Abstrichen gut meistert. Er ist nicht so gut wie Domingo oder Pavarotti, aber trotzdem singt er mit viel schönem "Schmalz" und vor allem spricht aus seinem Gesang wahre Liebe zur Musik. Sehr impulsiv sein "E lucevan le stelle!". Sehr gute Leistung.
Schließlich wieder einmal zum unvergleichbaren Ruggero Raimondi.
Leute, die schon frühere Rezensionen von mir gelesen haben wird es langsam langweilig werden, aber ich kann es nur noch mal wiederholen. Er ist DER Scarpia mit Leo Nucci. Er singt in dieser Aufnahme allerdings noch etwas heimlicher und listiger. Er singt nicht prahlend und machtstrotzend, sondern eher zurückhaltend und doch sehr sehr hinterhältig und bedrohlich. Er flüstert beim TeDeum buchstäblich. (Tre sbirri, una carozza...) Es läuft einem kalt über den Rücken. Unglaublich!!!
Die Nebenrollen sind ohne Ausnahmen alle gelungen besetzt. Allen voran Corenas Sagrestano (Mesner) und der Spoletta vom großen Charaktertenor Heinz Zednik. Ebenfalls hervorheben muss ich Victor von Halems schwarzen Sciarrone. Gottfried Hornik als Angelotti ebenfalls sehr gefühlvoll.
Mit der Solti-Einspielung wohl mit die beste Tosca auf dem Markt!!!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Januar 2003
Eigentlich ist damit schon fast alles gesagt, die Solisten überzeugen (hervorragend Katia Ricciarelli). Es gibt durchaus einzelne Stücke, die mir bei anderen Einspielungen besser gefallen (z.B. "E lucevan le stelle" bei Phillips) aber der Gesamteindruck ist bei der vorliegenden Aufnahme hervorragend.
Karajans Dirigat ist souverän, ohne unnötige Experimente führt er die Philharmoniker (natürlich auch klasse) durch die Partitur.
Insgesamt eine Aufnahme deren größte Auffälligkeit ihre Unauffälligkeit ist. Alles passt zusammen, greift ineinander und erweckt den Eindruck alls könne es gar nicht anders interpretiert werden.
In der Summe, die für mich beste Tosca-Aufnahme!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. November 2013
Puccini: Tosca: José Carreras.
Topqualitet mit beide: Aufnahme und fantastisch Sangere. Dirigent ist die beste Puccini-Dirigent vin Alles Alles ist vortrefflich, viel Dank!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2004
Perfekt, einfach suveraen, unuebertroffen, sagenhaftes Singen, Maestro von Karajan - divino ist sein Werk!
Bravi Maestri Ricciarelli, Carreras & Raimondi. Complimenti!
Die allerbeste Aufnahme.
Es gibt nichts zuzufuegen, nichts wegzunehmen.
Es ist und verbleibt mein allerliebstes Kunstwerk. Schade, dass ich es nicht mit diesen Darstellern so um den Anfang 80 z.B. in Stockholm live sehen duerfte.
Alle anderen, jetzigen Saenger wirken weit, aber ganz weit mit ihren Talenten von dieser Klasse entfernt.
Nicht Mal Maestro Carreras, auch wenn er hervorragend in der Philips Duo seine Cavaradossi-Rolle mit noch so junger Stimme singt, kann seine gefuehlsvolle und zaertliche Liebeserklaerung fuer seine Tosca hier uebertreffen. Semplicemente perfetto!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2012
Schöne Stimmen, Berliner Philharmoniker wie meist sehr gut. Aber die Dynamik der einzelnen Teile (mp3) unmöglich. Man ist dauernd am Auf- und Abdrehen der Lautstärke. Schade. Ich weiß, es gibt dafür Software, die das ausgleicht. Noch einmal schade.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2014
Als Herbert von Karajan 1979 diese Studio-Produktion in Angriff nahm, stellte diese ausnahmsweise keine Blaupause für eine Aufführung bei den Salzburger Osterfestspielen dar. Was folgte, war lediglich eine konzertante Aufführung in der Berliner Philharmonie mit der identischen Besetzung, die den Kritiker und Karajan-Apologeten Klaus Geitel in einer Rezension zu der Bemerkung hinriss, alle vorherigen Aufführungen (auch die legendäre de Sabata-Produktion mit Maria Callas von 1953) in den Schatten zu stellen. Was für eine Messlatte!
Hört man dann in diese Aufnahme herein, so kann man angesichts dieser Äußerungen nur verwundert den Kopf schütteln. Typisch für die späten Karajan-Aufnahmen ist der auch hier anzutreffende, gelegentlich so genannte 'Breitwandsound'. Das Orchesterspiel ist gegenüber den Sängern erheblich in den Vordergrund gemischt und überwältigt mit einer atemberaubenden musikalischen Kulisse. Wuchtig und mächtig, ja fast gewalttätig spielen die (exzellenten) Berliner Philharmoniker auf und erzeugen einen orgiastischen, luxuriösen Klang, der die Stimmen der Sänger geradezu aufsaugt. Das ist überwältigend und großartig - aber ist es einer Opernaufnahme angemessen?
Die Crux der ganzen Sache liegt bei den Sängern: Keiner der drei Protagonisten vermag restlos zu überzeugen. Und man muss nicht einmal zur de Sabata-Einspielung mit ihrem unübertroffenen Trio Callas, di Stefano, Gobbi greifen, um ein besseres Ensemble zu finden. Ruggiero Raimondi ist als Scarpia keineswegs schlecht, aber mir mißfällt sein dumpfer, dröhnender Stimmklang sehr. Die Gefährlichkeit der Figur vermag er, anders als Gobbi oder auch Giuseppe Taddei in Karajans erster (Wiener) Tosca-Einspielung von 1962 nicht mit nuancenreichem, gestischem Singen zu vermitteln. Raimondis Scarpia ist ein Schurke wie aus einem B-Movie: Grob, fies, laut, brutal.
José Carreras war eigentlich ein hervorragender Sänger des Cavaradossi, wie seine Einspielung unter Colin Davis neben Montserrat Caballé beweist. Aber was ist hier mit ihm geschehen? Der Tenor wirkt matt, angestrengt, muss sich gegen die Orchesterkulisse hörbar stemmen und wirkt alsbald heiser und verausgabt. Schade. Noch schlimmer allerdings ist das, was die Titelheldin hier abliefert. Gewiss, Katia Ricciarellis Stimme ist wunderschön und zu dem Zeitpunkt der Aufnahme noch völlig intakt. Aber man kann hier quasi dabei zuhören, wie sie ihr Material ruiniert. Sie ist mit den riesigen Anforderungen der Partie einfach überfordert, sie kann die großen Bögen kaum gestalten und verliert hoffnungslos jeden forte-Kampf gegen Karajans Riesenorchester. Nicht umsonst besaßen die großen Tosca-Darstellerinnen der letzten 60 Jahre allesamt große, voluminöse, tragfähige und strapazierbare Stimmen (Callas, Tebaldi, Milanov, Nilsson, L. Price, Caballé).
Was bleibt? Die Erkenntnis, dass die Berliner Philharmoniker auch Puccini glorios spielen können (wusste man eigentlich schon seit Karajans fabelhafter Bohème-Aufnahme) und das die Musik der Tosca als Breitwand-Reißer durchaus überzeugt (oder besser: überwältigt). Nur braucht man dazu auch entsprechende Stimmen und die waren schon 1979 rar gesät.

P.S.: Wer es noch absurder mag, der sei auf Karajans Turandot-Aufnahme hingewiesen, in der Ricciarelli an der noch mörderischeren Partie der eisumgürteten Prinzessin scheitern darf. Immerhin rettet da ein tartarischer Prinz namens Domingo das Ganze.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2008
Katia Ricciarelli ist ein lyrischer Sopran mit einer relativ kleinen Stimme. Sie passt wunderbar in Rollen wie Mimi, Giulietta, Elvira oder Liu. Für eine Tosca allerdings ist die Stimme viel zu klein. Sie kann den Anforderungen der Partie nicht gerecht werden und ist neben dem lauten Orchester und dem etwas rüpelhaften Dirigat von Herbert von Karajan kaum noch zu hören. Die Anstrengungen des zweiten Aktes sind deutlich hörbar und die Stimme klingt dadurch fest und hohe Noten werden stak forciert, was ein unkontrolliertes und aus dem Ruder laufendes Vibrato verursacht. Anders als Scotto oder Freni, die sich auch an diese Rolle wagten, fehlt es der Ricciarelli einfach an Volumen. Sie mag eine hervorragende Sängerin sein und wirklich große Momente in der Aufnahme haben (zum Beispiel Vissi d'Arte), insgesamt muss man aber ehrlich sagen, dass sie eine Fehlbesetzung ist und neben Malifitano, Callas, Scotto, Freni oder auch der Kabaivanska nicht bestehen kann! Carreras gibt einen großartigen Mario. Seine Stimme ist jugendlich und strahlt in den Höhen. Mühelos liegt er über dem gesamten Orchester und dem Ensemble. Seine Arie im dritten Akt ist anrührend und meisterlich gesungen. Er ist eine hervorragende Besetzung und braucht den Vergleich mit anderen großen Interpreten der Rolle nicht zu scheuen! Ruggero Reimondi gibt einen wunderbaren Scrpia und erstellt ein beeindruckendes Portrait. Seine dunkel timbrierte Stimme passt ideal zur Rolle! Karajan, der Großmeister, dirigiert wirklch großartig! Leider wird aber auch in dieser Aufnahme wieder ersichtlich, dass er wenig Rücksicht auf seine Sänger nimmt. Er zwingt die Ricciarelle durch die Lautstärke des Orchesters zum Schreien und denkt gar nicht daran, es ein wenig zurück zu nehmen. Somit ist sie zum Schreien gezwungen und muss immer wieder so stark forcieren, dass man die Schmerzen förmlich spüren kann. Ich kann nicht dafür garantieren, dass der Hörer anschließend nicht selber unter Halsschmerzen leidet...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken