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Crazy World
Format: Audio CD|Ändern
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am 10. Mai 2013
11.Studioalbum - 06.November 1990 - 11 Songs auf 53 Minuten - Produzent: Keith Olsen
Singles waren: "Tease Me Please Me", "Don't Believe Her", "Wind of Change", "Send Me an Angel", "Hit Between the Eyes"

Für mich das bis dahin belangloseste Werk der Scorpions, die plüschig-überproduzierten Kompositionen wirken uninspiriert und ohne Tiefgang, es war eben so das totale Familienalbum, dass die Hausfrau genauso hört, wie die 7-15-jährigen Kinder - die Scorpions waren damit in der Mitte der Gesellschaft angekommen, was zumindest finanziell kein Nachteil war. Es ist das bis heute weltweit meistverkaufte Werk der Hannoveraner, der Erfolg baut aber hauptsächlich auf der bisherigen Laufbahn der Scorpions auf, und Ihrer bis dahin immer grösser werdenden Popularität, und natürlich der für die Wende stehenden Single "Wind of Change"(5/5), und ist nicht der (nicht vorzufindenen) sonstigen Genialität an dieses Album geschuldet. Man hatte mit dem kitschigen Welthit "Winds of Change" eine wirklich tolle geniale Ballade am Start, die zurecht zur meistverkauften Single des Jahres 1991 mutierte - leider war das aber zu sehr massentauglicher Mainstream, als dass es noch als Rockballade(wie "Still loving you") einer gestandenen Hardrockband durchgehen könnte(ich möchte "Wind of Change" nicht madig reden, weil es ein wirklich grandios schönes Radio-Kommerz-Lied ist, aber mit Hardrock hat das meines erachtens nichts zu tun, und ich finde es auch gut wenn es mittlerweile nicht mehr auf den Scorpions-Konzerten gespielt wird, weil es einfach viel zu triefender Schmalz ist). Überhaupt hat das überproduzierte Album vom Härtegrad nichts mehr mit Erfolgs-Alben wie Love at first Sting(1984) oder dem härtesten Scorpions-Album Blackout(1982) zu tun. Was auf Crazy World abgeht, ist ein vor Radio-Klischees triefendes Mainstream-Album ohne jeglichen Tiefgang und ohne Ecken und Kanten, gerade die 3 aufeinanderfolgenden härteren "netten" Alibi-Rocker-Songs in der Mitte des Albums, wie "Lust or Love"(3/5), "Kicks after Six"(3/5) oder "Hit between the Eyes"(3/5) dümpeln doch sehr flach und uninspiriert vor sich hin und dienen dem Album lediglich nur um für etwas Tempo-Abwechslung zu sorgen, sind jedoch an druckloser Harmlosigkeit kaum zu überbieten, während man sich eigentlich von einer Ballade zur nächsten hievt. Das Album beginnt mit der 1., nur bedingt erfolgreichen Single "Tease me please me"(4/5) und "Dont believe her"(5/5) noch relativ vielversprechend groovend rockig, aber das war es dann auch schon, wenn man auf echte Rocksongs abfährt. Dieser aufgebauschte pompöse Album-Sound und der neuere gemässigte unangestrengte Gesangsstil von Klaus Meine lässt bei jedem Albumsong die nötige Heavyness vermissen. Die restlichen, recht seichten Songs, wie der Titelsong "Crazy World"(2/5), "Money and Fame"(2/5), "To be with you in Heaven"(3/5) oder "Restless Nights"(3/5) sind dann auch noch zusätzlich eher balladesk / gemässigt angelegt, und bei der schwülstigen Abschluss-Ballade "Send me an Angel"(1/5) geht es dann nochmal in eine ganz schmalzige kitschige Ecke, da drehen sich bei mir die Fussnägel hoch, zwischen Kelly Family "An Angel" und Scorpions "Send me an Angel" sehe ich nahezu keinen Unterschied mehr - wie man das auch nun immer bewerten/interpretieren möchte. Das Album ist von Keith Olsen viel zu pompös glatt produziert, zumindest aus der Sichtweise eines Hardrockers - mir fehlen sehr die vorher dominanten harten fetten Gitarrenriffs, vielleicht war es ein Fehler Dieter Dierks vor die Tür zu setzen - natürlich kann man auch sagen, dass die Scorpions alles richtig gemacht haben, bei solch immensen erfolgreichen gigantischen Verkaufszahlen. Dennoch konnte ich mich nie richtig mit Crazy World anfreunden und bin eigentlich der Meinung das man es nach den ersten 4 Songs nach "Wind of Change" ausschalten kann, weil für mich danach nichts mehr interessantes kommt und nur noch belangloser Alibi-Rock dargeboten wird. Das klingt jetzt hart, aber für mich ist Crazy World bis dahin eines der schwächeren Scorpions-Alben, trotz, oder gerade wegen des Mega-Erfolges.
Anspieltipps: "Tease Me Please Me", "Don't Believe Her", "Lust or Love", "Wind of Change"
44 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. September 2003
„Crazy World" kennen die meisten vermutlich nur wegen den Welthits „Wind Of Change" und „Send Me An Angel". Der Erfolg dieser Singles war auch der Grund, warum dieses Album das bestverkaufteste der Bandgeschichte werden sollte.
Leider ist es den Scorpions nicht gelungen, ein durchweg gutes Rockalbum abzuliefern. Die beiden Balladen sind mit weitem Abstand das Beste auf „Crazy World" und auch der einzige Kaufgrund. Meine Kritikpunkte sind:
- die CD ist zu eingängig produziert, die Lieder klingen zu kommerziell
- es sind zu wenig „echte" Rocksongs dabei (wie „Don't Believe Her")
- manche Songs gehen in Richtung Speed-Rock („Lust Or Love", „Kicks After Six")
- das Niveau der Vorgänger-Alben kann nicht gehalten werden
FAZIT: „Crazy World" enthält zwei der besten Balladen aller Zeiten, unbestritten. Aber der Rest des Albums fällt im Niveau deutlich ab. Statt guter Rocksongs gibt es zu viel kommerzielle Pop/Rock-Nummern, von denen keine herausragen kann. Da „Wind Of Change" und „Send Me An Angel" auch auf diversen Compilations („Best", „Bad For Good") der Band enthalten sind, kann ich für „Crazy World" keine Empfehlung aussprechen.
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am 5. April 2004
Das erste Album nach dem schon fast überperfektionierten "Savage Amusement"-Album (und dem langjährigen Produzenten Dieter Dierks) zeigt sich als frischer Bühnenrocker mit einem neuen "tastenreichen" Kapitel der schon legendären Scorps-Balladen.
Dass letztere dann auch den Spirit in der ganzen Welt treffen, mag die Fangemeinde nicht verwundern, da die Fünf sowieso auf den Bühnen der ganzen Welt zu Hause sind. Ein Bühnenrockalbum einer Bühnenrockband. Authentisch Scorpions eben.
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am 24. Mai 2008
blut geleckt haben an soften songs wie wind of change. gott sei dank aber muß man ganz ehrlich zugeben, dass der rest wie gewohnt reinhaut. aber eines ist nach diesem album auch klar die ganz große zeit der hard rock band scorpions ist endgültig vorbei.
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am 6. November 2004
In diesem genialen Album klingt mal wieder total der geniale Sound der Scorpions durch.
Titel wie Crazy world, wind of change oder to be with you in heaven hauen einfach voll rein.
Das Album muss man einfach haben!!!
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am 19. Juli 2007
Von diesem Album konnten die Scorpions zwar die meisten überhaupt verkaufen, was aber mit Sicherheit am Übersong "Wind of change" und der anderen auskekoppelten Ballade "Send me an angel" lag.
Der Rest ist Beiwerk ohne Seele. Von altem Glanz nichts zu spüren. Musikalisch passiert nichts, ein Titel klingt wie der andere. Als hätten sie unter Druck auf Biegen und Brechen ein Album produzieren müssen...
Die Texte sind - wie so oft bei den Scorpions - bestensfalls Schüler-Niveau.

Es reicht eben nicht, nur ein Liedchen zu pfeifen...
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am 14. Dezember 2009
Crazy World ist leider nur ein Mittelklassealbum der erfolgreichsten deutschen Hard-Rock Band,trotz ihren Weltweiten Erfolges mit Wind of changes.
Die Produktion ist etwas misslungen, das ganze Album hört sich etwas dumpf und matt an, allerdings machen Songs wie "Tease me please me, Dont believe her und To be with you in heaven wieder einiges weg...Restless nights nicht zu vergessen, der Rest ist eher Mittel.
Fazit: An ihre früheren Zeiten wie Blackout oder Still loving you kommt das Album nicht ran, einige Songs sind aber doch recht hörenswert, für Scorpions-Fans dennoch ein Pflichtkauf, würden sich die Songs etwas besser anhören kämme das ganze Album wohl auch etwas besser rüber und ich hätte vielleicht vier Sterne gegeben.
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am 1. April 2010
das ist aus meiner Sicht der einzige wirkliche Übersong (wenn auch eher balladesk) auf diesem Album. Sicher, Wind of change und Send me an angel sind ausgekoppelt worden, weil mainstream-tauglichst. Aber wer wie ich die Scorpions in den frühen 80er Jahren gehört hat, wird mir zustimmen, daß dies auf Grund solcher Songs wie Rock you like a hurricane oder Big city nights geschah. Von diesem Stil sind die Scorpions seit Anfang der 90er weit entfernt (wie ja auch die Hosen), aber wahrscheinlich geht es allen so, die einmal Gerd Schröder kennenlernen mußten.

Meine Wertung: 3,5 bei 10 möglichen Punkten.
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am 28. September 2013
Das Album ist nicht schlecht, aber für mich klingt die Musik nicht mehr nach dem harten Scorpionssound, sonndern nach 80er-Mainstream. Songs wie "Wind Of Change" oder "Send Me An Angel" retten das Album und machen es dennoch empfehlenswert.
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am 6. Oktober 2015
Als langjähriger Scorps-Fan war ich stolzer Besitzer sämtlicher Alben. Ich liebe "Fly to the Rainbow" ebenso wie "Lovedrive" und "Blackout". Mit diesem Album musste man leider konstatieren: Die Scorps sind eine reine Balladen-Band geworden. Die Rocker auf der Platte sind bestenfalls mittelmäßig, das konnten damals Def Leppard wesentlich besser. Danach kam eh der Niedergang...
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