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Kurz etwas zur Geschichte des Original-Doppel-Albums Back to the Roots von 1971; wer die kennt, liest beim nächsten Absatz weiter:
Nach dem erstklassigen Album USA Union von 1970 nahm John Mayall im November 1970 in L.A. und London das Doppel-Album "Back To The Roots" auf, das 1971 veröffentlicht wurde und das er zum ersten mal seit 1969 wieder mit Drums einspielte. Insgesamt war die Idee des Albums, möglichst viele Musiker für die Recording-Sessions zu gewinnen, die seit Beginn seiner Karriere mit ihm auf seinen Alben gespielt hatten. Mit ihm spielen hier Harvey Mandel (g), Jerry McGee (g), Eric Clapton (g), Mick Taylor (g), Johnny Almond (sax), "Sugarcane" Harris (violin), Larry Taylor (b), Steve Thompson (b), Keef Hartley (dr) und Paul Lagos (dr), den er bei den Sessions kennengelernt hatte.

Auf dem Original-Album erschienen 18 Titel, die insgesamt sehr anspruchsvoll von John Mayall arrangiert wurden. Hervorheben möchte ich "Prisons On The Road", "Accidental Suicide", "Blue Fox", "Television Eye", "Marriage Madness", "Looking At Tomorrow", "Mr. Censor Man" und "Unanswered Questions", die ich auf diesem Album herausragend finde.

John Mayall war seit dem Erscheinen 1971 nie zufrieden mit dem Final-Mix des Albums (zu viele Overdubs etc.) und suchte 1987 monatelang nach den Original 8-Track-Masters in den verschiedenen und verstreuten Archiven seiner Plattenfirma. Nach deren Entdeckung und digitalen Überspielung nahm er Anfang 1988 das Album "Archieves To Eighties" auf, wobei er 8 der alten Titel neu arrangierte und seine musikalischen Beiträge mit seinem damaligen Drummer Joe Yuele neu aufnahm.

Das Ergebnis war für mich 1988 insgesamt enttäuschend. Wenn auch der Sound der Neuaufnahmen wesentlich besser war, als man das von der LP kannte, so fehlte das Feeling, das Leben und der Inhalt der alten Songs. Insbesondere hatte Mayall bei einigen Titeln z.B. hervorragende Sax-Soli von Johnny Almond herausgeschnitten (so "Television Eye"), die dadurch einfach an Klasse und Brillanz verloren. Auch der Drummer Joe Yuele klang mit den neuen Einspielungen ungewohnt und erinnert mehr an eine elektronische Drum Machine.
Zudem war es nicht nur vollkommen überflüssig, dass John Mayall seinen Gesang und Instrumental-Parts neu aufnahm, nein es schadete den Titeln mehr, die teilweise auch noch gekürzt wurden. J. Mayall nahm auch wieder Guitar-Overdubs mehrerer Gitarristen (E. Clapton, M. Taylor, H. Mandel) auseinander und das gute Clapton-Solo bei "Prisons On The Road" wurde gegen Ende unwirklich ausgeblendet.

Ich war daher 2001 hocherfreut, dass das Album nach 30 Jahren endlich in seiner alten Form re-mastered erschien. Die Aufnahmen von 1970 sind klanglich sehr viel besser als auf der Vinyl-Ausgabe. Zudem gibt es die Aufnahmen von "Archieves To Eighties" als Bonus-Tracks, so dass man vergleichen kann, was einem besser gefällt.

Album-Klassiker klanglich zu überarbeiten - auch im Remix - entspricht der heutigen Zeit und den technischen Möglichkeiten. John Mayall zeigte aber 1988 bei "Archives To Eighties" leider deutlich, was man besser nicht macht und wie man ein wirklich (eigenes) klasse Album ruinieren kann.
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