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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 11. Dezember 2006
Neuerdings scheint es ja Mode zu sein, digital Remasters von längst auf CD erschienenen Alben auf den Markt zu bringen. Digitally Remastered ist übrigens englisch und bedeutet auf Deutsch so viel wie enormer Preisaufschlag... So scheint es jedenfalls.

Taugen die Remasters etwas? Wollen die Plattenfirmen uns damit einen Gefallen tun und uns die alten Schinken nach einer aufwändigen Restaurierung in völlig neuem Glanz präsentieren? Oder ist es nur eine Masche, um uns Fans das Geld aus der Tasche zu ziehen?

Meine bisherigen Remasters-Erfahrungen machte ich mit den AC/DC Alben (gerade bei den alten Alben eine merklich bessere Transparenz und ein präsenterer Gesang), einer Gary-Moore-CD (Teilweise erstaunliche Soundverbesserungen. Endlich "Walking by myself" auch mit Höhen!) und die neue "Love" von den Beatles, welche ja etwas außer Konkurrenz läuft, da sie Songs nicht nur restauriert, sondern teilweise etwas verändert wurden. Dafür wartet diese aber mit einem nie für möglich gehaltenen Sound und sogar einer 5.1-Mischung auf!

Als Fan musste ich nun das Risiko eingehen und mir Hysteria noch einmal kaufen - auch wenn ich bereits mühselig sämtliche Singles (inklusive der auf diesem Album enthaltenen B-Seiten) gesammelt hatte. Die Erwartungen waren allerdings äußerst gering. Sollte ausgerechnet Hysteria jetzt noch besser sein? Das Album, das mehrere Jahre lang von John Mutt Lange gemischt wurde? Das mit der damals neuesten und innovativsten Technik produziert wurde? Das ich mir immer und immer wieder mit einem teuren Kopfhörer angehört habe und dabei die ganzen Spuren, die Chöre und die mehrfach gedoppelten Gitarren bestaunt habe? Das Album, das unmöglich noch transparenter klingen kann und bereits in der alten Version absolut kein Rauschen enthält? Ich meine, wie soll ein perfektes Album noch besser werden? Bei dem kann man doch höchstens etwas kaputt machen!

Aber es geht. Im direkten Vergleich fällt zunächst auf, dass die remasterte Version enorm viel lauter ist - fast doppelt so laut. Das machte mich zunächst skeptisch. Dieselbe Musik wird immer unwillkürlich als besser empfunden, wenn sie lauter gespielt wird. Wenn man nun so sehr auf die Lautstärke setzt, hat das schlimmes zu bedeuten?

Im Gegenteil. Durch einen Lautstärkeregler lässt sich der Unterschied ausgleichen. Und selbst wenn man die remasterte Version deutlich leiser pegelt, gewinnt sie jeden Vergleich nach den ersten Takten. In der Tat ist das mit Abstand das beste Remaster, das ich bislang zu hören bekommen habe! Hat mich die alte Version bereits mit ihrem Sound überzeugt, so musste ich nun erkennen, dass auch bei ihr etliche Höhen verloren gegangen waren. Bei den Originalaufnahmen im Studio handelt es sich um Tonbänder. Und die hatten dank unvermeidbarem Bandrauschen schon immer ihre Tücken, gerade bei den Höhen.

Im Zuge der neuen Restaurierung ist es gelungen, dem Sound nicht nur mehr Höhen zuzumischen, sondern ihn abzurunden, zu perfektionieren. Die Aufnahmen klingen wie frisch, rein digital produziert. Keine Angst, das Album klingt noch immer so, wie es klingen muss - nur mit mehr Transparenz. Und das, obwohl ich dachte, das wäre unmöglich. Ich war eigentlich immer begeistert davon, dass man auf dem Album wirklich jedes kleine Detail wahrnehmen konnte. Es ist unglaublich, wie sauber genau diese kaum wahrnehmbaren Details jetzt klingen! War auf der alten Version zwar praktisch kein Rauschen zu finden, so bemerkt man dank restaurierter Version auf einmal, dass die leisen Elemente doch recht verwaschen klangen. Zumindest im direkten Vergleich.

Wer das Album liebt, der sollte es ruhig selbst einmal testen. Es ist noch immer dasselbe Album. Viele Unterschiede wird man wohl nur im direkten Vergleich so richtig wahrnehmen. Aber schon als ich die CD direkt nach dem Kauf auf der Heimfahrt im Auto anhörte, fiel mir der klare, knackigere Sound auf.

Das dicke Booklet bietet zwar keine Liedertexte, dafür aber reichlich Hintergrundinformationen und viele Bilder aus der Hysteria-Zeit. Auch hier hat man sich wirklich Mühe gegeben!

Ich habe den Kauf nicht bereut, auch wenn ich bereits alle Bonustitel schon im Regal stehen habe. Sicher, man muss die alte CD jetzt nicht unbedingt ersetzen. Aber ein Fan wie ich gibt der Verlockung früher oder später ja doch nach. Und das wissen die Plattenfirmen ganz genau. Da ist es doch nur tröstlich, dass die neue CD wirklich etwas besser ist, oder?
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Mai 2017
Die Jungs von Def Leppard machten es umgekehrt als alle anderen UK-Bands: Nachdem sie zuhause nicht recht vorangekommen waren, tourten sie – zunächst als Vorgruppe diverser Großacts (u.a. AC/DC) – wie verrückt durch die USA und schafften tatsächlich den großen Durchbruch. Das 1983 erschienene „Pyromania“ wurde dort zum Millionenseller. Entsprechend vermarktet (Geld spielte anno dazumal im Rockbusiness keine Rolle) stiegen sie dort zu einer der größten Bands der 80er-Jahre auf. Die stolzen Inselbewohner wollten ihnen diese Anbiederung an den amerikanischen Markt lange nicht verzeihen, aber die Zeit heilt ja bekanntermaßen so ziemlich alle Wunden…

Zur allergrößten, erfolgreichsten und meines Erachtens wohl auch nachhaltigsten Platte der Band sollte das 1987 veröffentlichte „Hysteria“ werden (das 4. Def-Leppard-Studiowerk), das zunächst alles andere als unter einem guten Stern stand. Ursprünglich hatte man bereits 1984 mit den Aufnahmen begonnen, doch nachdem Wunschproduzent Robert John „Mutt“ Lange eine Absage erteilt hatte, weil er anderwertig beschäftigt war, musste man abbrechen. Als Mutt wieder zur Verfügung stand, verlor Drummer Rick Allen bei einem Autounfall seinen linken Arm. Doch anstatt seinen (folgerichtigen) Ausstieg hinzunehmen, ließ man mithilfe der NASA ein Schlagzeug entwickeln, bei dem Allen die wichtigsten Funktionen mit den Füßen bedienen konnte. Später erkrankte Sänger Joe Elliot zu allem Überfluss noch an Mumps, wodurch sich die Aufnahmen letztlich bis 1986 hinzogen...
Allen Widrigkeiten zum Trotz verkaufte sich „Hysteria“, als es mit knapp 2 Jahren Verzögerung dann endlich erschien, unglaubliche 13 Millionen Mal (bis heute dürften bereits über 20 Millionen Exemplare abgesetzt worden sein). Der Dauerbrenner „Pour Some Sugar On Me“ (das auch heute noch regelmäßig im Radio läuft) wurde zur Hard-Rock-Hymne schlechthin und avancierte zum Megahit des Albums. Das unwiderstehlich vor sich hingroovende „Rocket“ sowie „Love Bites“ und „Armageddon It“ wurden die weiteren Ausrufezeichen vorliegender Scheibe. „Animal“, das ebenfalls – wenngleich etwas weniger erfolgreich – als Single ausgekoppelt wurde, ist einer meiner persönlichen Hysteria- und Def-Leppard-Lieblinge, auch den hübschen Titelsong sollte man nicht unerwähnt lassen.
Der Sound von „Hysteria“ ist sehr 80er-Jahre-lastig – es hallt und wummert, dass die Wände wackeln und dazu grölen kann man auch noch! Und gerade diese zeitgemäße Produktion macht den Charme der Scheibe aus.

In Summe kann man hier nur ehrfürchtig den Hut ziehen. Selbst, wenn diese typischen 80er-Jahre-Hard-Rock-Bands, vor allem ob ihres extravaganten Auftretens in diversen schrillen Videoclips und aufgrund klanglicher Überproduktion, manchmal etwas nervig sind und Def Leppards „Hysteria“ ein nahezu maßgeschneiderter Prototyp hierfür zu sein scheint, wird man früher oder später – und sei’s nur zwischenzeitlich und/oder im Geheimen – einmal zu dieser Musik tanzen. Man kann gar nicht anders! Def Leppard haben hier eindrucksvoll und nachhaltig bewiesen, dass man sich unter keinen Umständen unterkriegen lassen darf und dass sich Geduld und Ausdauer am Ende bezahlt machen. Schon alleine deshalb ist „Hysteria“ ein Klassiker und eins der herausragendsten Alben der 80er!

ANSPIELTIPPS:
- Rocket
- Animal (!)
- Pour Some Sugar On Me
- Armageddon It
- Hysteria

PRÄDIKAT: unwiderstehlich
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am 4. Mai 2011
Alle drei Deuluxe-Editionen (Pyromania, Hysteria und Adrenalize) wurden durch die Bank weg absolut super remastered. So einen tollen, kräftigen und dynamischen Sound, habe ich selten gehört. Demjenigen, der diese Scheiben remastert hat, sollte man einen Orden verleihen.

Nun zu der Edition:

Das Album kommt, wie schon erwähnt mit einem stark verbesserten Sound daher - Beim Anhören der Scheibe kann man also wirklich hysterisch werden. Auf der ersten CD wurden noch vier B-Seiten beigefügt, darunter auch - Ring of Fire und I Wanna Be Your Hero - die 1993 schon auf dem Retro-Active-Album erschienen sind. Als zweiten Silberling gibt es für die Fans so wie auf Pyromania wieder exzellentes Lifematerial zu hören, darunter - Rock Of Ages - ein Medley aus Titeln von - The Who, Led Zeppelin, den Beatles und Golden Earring. Fünf Mixversionen und eine weitere B-Seite füllen auch diese CD bis zum Rand, so dass man auch hier die melodiösen Achtziger noch einmal in vollen Zügen genießen. Reinlegen. Anlage aufdrehen und abfeiern nach dem Motto: "Rocket!"
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am 24. Mai 2008
als dieses album erschien, im jahre 1987, war eine große hysterie in amerika asugebrochen.
nachdem durchbruch "pyromania" von 1983 und den verlust des linken armes von drummer rick allen, wurden def leppard mit dem album "hysteria" poppiger und kommerzieller, aber nicht unbedingt schlechter. großartige gitarrensolos, wie
bei den vorgänger alben bleiben jedoch aus.
ein poppiges rockalbum, das sehr viel spass macht, vor allem auf parties.
wer von def leppard reinsten heavy metal will, sollte hysteria eher vermeiden und zu pyromania und high`n dry greifen.
wer einfach nur gute musik will, sollte sich zumindest alle leppard alben
der 80`er besorgen, denn es lohnt sich.
wer allerdings nicht auf den fett bombastisch produzierten stil von produzent robert john "mutt" lange steht, sollte die finger von allen leppard scheiben lassen.
für mich ist es jedoch ganz großes ohrenkino.
hysteria ist für rock-fans meiner meinung nach pflicht.
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am 23. März 2017
Das beste Werk von Def Leppard.
Kraftvolle Hymnen und geiler Kuschel - Rock a la "Love bites" spiegeln genau das Feeling der 80er wieder.
Wird nie langweilig im Gegenteil, je öfter ich es höre desto besser finde ich die Scheibe.
Ich kann es nur empfehlen.
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am 26. März 2017
Es ist sehr schnell angekommen. Die Qualität ist sehr gut und der Sound auch. ich habe es sehr genossen.
Sehr empfehlenswert
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am 3. November 2006
HYSTERIA - veröffentlicht im August 1987 - ist wohl DAS Def Leppard Album. Das Comeback nach dem Unfall von Rick Allen enthält die Singles HYSTERIA, LOVE BITES, ARMAGEDON IT !, ANIMAL, WOMEN, POUR SOME SUGAR ON ME und ROCKET.

Die Deluxe Edition aus der Serie von Universal kommt wie üblich im Digipak mit 2 CDs. CD 1 enthält HYTERIA remastered (Tracks 01-12) sowie B-Seiten (13-16). CD 2 enthält Live-Aufnahmen die als B-Seiten der HYSTERIA Singles oder später veröffentlicht, aber alle auf der HYSTERIA Tour 1987/88 aufgenomen wurden (Tracks 01-05). Dann unter der Überschrift Remixes die Maxi Versionen von 5 Singles (06-10) sowie eine weitere (in diesem Fall aber reichlich obskure) B-Seite (Track 11). Laufzeit CD1 78:38 CD2 66:24 min.

Musikalisch ist HYSTERIA 1980er Rock/Metal der besten Sorte. Auch wenn man hört von wann die Platte ist hat sie doch eine zeitlose Qualität. Die Kompositionen sind in Ordnung, die schlimmsten Sünden der '80er wie übertriebenes Keyboard-Gedudel und die grauenhaften Drum-Pad-Sounds gibt es hier nicht. Allerdings wirkt es auch nicht richtig heavy, was insbesondere am stark Chor-haften Gesang liegt. Ich mag diese Platte, und denke es ist wohl die beste von Def Leppard.

Das Bonus Material ist ausnahmslos gut. Die B-Seiten sind in Ordnung, die Maxi Versionen sind interessante Alternativen zu den Album Versionen, die Live Aufnahmen sind auch gut. Schade dass man der Deluxe Edition nicht noch eine dritte CD spendiert hat, dann hätte man vielleicht ein komplettes Konzert dazupacken können. Die Alice Cooper Cover Version "Elected" und das "Rock of Ages Medley" mit allerlei Rock Klassikern finde ich am besten.

Die Verpackung ist wie bei den Universal Deluxe Editions üblich ein Digipack im Kunststoff Schuber. Das Booklet ist sehr schön gestaltet, enthält auf 32 Seiten Fotos (Promo und Live), die damalige Promo Info zum Drum Kit von Richard Allen, ausführliche neue Liner Notes (von David Fricke) und die üblichen Infos zu den einzelnen Songs (mit Details wo und wann die B-Seiten veröffentlicht und die Live-Aufnahmen entstanden sind. Ausserdem gibt es Cover (und Rückseiten) Abbildungen der Singles, die Dankesliste von damals - aber leider keine Songtexte.

Fazit: Wer Def Leppard mag der braucht diese 2CD, egal ob man die alte CD hat. Dies ist eine nahezu perfekte Zusammenstellung der HYSTERIA Veröffentlichungen mit Album, B-Seiten und den häufig an dieser Stelle übergangenen Maxi Versionen. Nicht ganz perfekt, da die Songtexte fehlen. Ich persönlich find's auch besser wenn es Track-by-Track infos zu den einzelnen Songs gibt, das wäre mir lieber als Essay-mäßige Liner Notes. Aber da mäkele ich an Details herum.
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am 19. Juli 2013
ist einfach auch ein Muß für jeden der in den 80zigern mit Havey Metal groß geworden ist.
Ich kann diese CD auch nur Empfehlen.

Mlg
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am 12. Juni 2009
Zur klanglichen Qualität wurde und zum Album selbst wurde bereits genug geschrieben, ich wollte nur darauf hinweisen, dass diese Edition sehr empfehlenswert für Leute wie mich ist, die die Bonustracks nur auf Vinyl-Singles haben (um das Plattencover in gross nachbauen zu können...) und sich somit das Überspielen auf mp3/cd sparen können. Das Album enthält zum Glück alle Bonustracks der Hysteriasingles, es wurde nichts ausgelassen.
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am 11. März 2007
1987 erschien nach dem erfolgreichen Vorgänger Pyromania" der vierte Langspieler der Sheffielder Band. Die 2006 erschienene deluxe-version enthält neben der klanglich nochmals perfektionierten Remasterversion des Albums als zusätzliche Bonus-Tracks sämtliche B-Seiten der Hitsingles inkl. einiger Liveaufnahmen.

Herausragende Musikalben gibt es viele, doch nur wenige lassen den Hörer mit dem Gefühl zurück, dass der eben gelauschten Musik so etwas wie ein Zauber innewohne. So was ist möglich bei Pink Floyd's Dark Side Of The Moon", The Who's Quadrophenia", Abbey Road" von den Beatles, Genesis' The Lamb Lies Down On Broadway" und eben auch Def Leppard's Meisterwerk Hysteria". Eine absolut perfekte Platte im typischen Def Leppard-Stil, der Pop mit Rockmusik verbindet, knallendes Schlagzeug, präzise Riffs, wechseln sich ab mit langsameren, leichteren, schwebenden Momenten, z.B. bei Love Bites". Eine durchgehend starke Platte ohne jeglichen Schwachpunkt also, auf der besonders Love Bites", Gods Of War" und Hysteria" hervorstechen, ausdrücklich ohne jedoch die anderen Stücke in den Schatten zu stellen. Nicht umsonst sind Hysteria" sieben Hitsingles entsprungen, was für eine Rockband eine phantastische, Leistung ist, die allerdings, wie dem Booklet zu entnehmen ist, hart und unter Rückschlägen wie dem unfallbedingten Armverlust des Schlagzeugers Rick Allen, für den daraufhin ein spezielles Drumkit gebaut wurde, erarbeitet wurde. Ohne Zweifel haben die Jungs damals eindrucksvoll gezeigt, wie sich der exzellente Spagat zwischen Kommerz und hohem künstlerischen Anspruch anhören kann und nicht ohne Grund werden auch heute noch, wie Campbell, der für den nach der Hysteriatour verstorbenen White Lightning" Steve Clark in die Band kam, erwähnt, auf den Konzerten der Leoparden mindestens die Hälfte der Hysteriasongs gespielt. Wie bereits erwähnt, haben viele Künstler gnadenlos gute Alben geschaffen, aber nur den allerwenigsten war es vergönnt, der Welt Musik für die sprichwörtliche Ewigkeit zu schenken. Def Leppard haben es definitiv geschafft.
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