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am 21. Mai 2015
Dieses Album steht - wie auch "U.S.A. Union" - als Vinyl-LP schon seit vielen Jahrzehnten in meinem Plattenregal. Gehört habe ich es ewig nicht mehr, weil mein Plattenspieler nicht mehr so mitmacht. Deshalb reifte jetzt der Entschluss, mir die Musik als MP3 auf den Rechner zu laden, um mal wieder ordentlich in Erinnerungen zu schwelgen und natürlich auch, um guten, handgemachten Blues zu hören. Meiner Meinung nach hat diese Musik nichts von ihrer Frische verloren, auch über 40 Jahre nach Erscheinen des Albums nicht. Eine wunderbare Mischung aus langsam und schnell, mit immer intelligenten Texten.

Mit 16 - und das ist wirklich lange, lange her - habe ich mich stark mit dem Mädel aus "Saw Mill Gulch Road" identifiziert. Das, sowie auch California, The Laws Must Change und natürlich Room to Move konnte ich damals relativ gut auf der Blockflöte mitspielen. Room to Move geht immer noch. :)

Allen Blues-Fans - auch den jüngeren - kann ich John Mayall nur wärmstens empfehlen. Wie ich hörte, tourt er (2015) mit über 80 immer noch durch die Lande und begeistert seine Fans nach wie vor. Einfach mal reinhören.
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am 23. März 2017
John Mayall war, neben Alexis Korner, während der sechziger Jahre wesentlich an der Entstehung der britischen Bluesszene beteiligt. Durch seine Schule, und damit ist seine Bluesbreakers genannte Band gemeint, waren so viele in so schnellem Wechsel gegangen, hatten als Blues-Eleven eingecheckt, und hatten, als gereifte Musiker mit Star-Potential, mit ihren neugegründeten eigenen Bands in der Szene schnell Karriere gemacht. Ein Eric Clapton kam und ging, Peter Green fand hier die Musiker für seine Band Fleetwood Mac, es entstand die Keef Hartley Band, die Aynsley Dunbar Retaliation, und die Rolling Stones rekrutierten bei John Mayall ihren neuen Gitarristen Mick Taylor. Mit sicherem Instinkt sammelte Mayall die Talente ein, und entließ sie dann in die Selbstständigkeit - und das bestimmt immer wieder mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der durch diese permanente Zellteilung ausgelöste englische Blues-Boom stand zum Ende der sechziger Jahre in voller kommerzieller Blüte und ergriff auch den Kontinent. Und dann, wie Gott in der christlichen Schöpfungsgeschichte nach sechs anstrengenden Tagen am siebten Tage beschloss zu ruhen, hielt auch John Mayall inne, und erfand wie nebenbei das Unplugged-Format, indem er seine neue Band ohne den Rückgriff auf die Erfolgsformel der vergangenen Jahre zusammensetzte. Das Schlagzeug wurde zum verzichtbaren Instrument erklärt (die Musik der sechziger Jahre hieß ja zunächst in ungenauer Zutrefflichkeit BEATmusik), dem elektrifizierten Instrumentarium der vergangenen Jahre wurde der Stecker gezogen, die einzige Ausnahme war die von Steve Thompson gespielte Bassgitarre und ab und zu eine von Mayall selbst gespielte, dezent auftretende E-Gitarre. Für die neuartige Klangwelt dieser Band von besonderer Bedeutung waren aber die akustischen, zum Teil wie eine spanische Gitarre gezupften Tonfolgen von Jon Marks Konzertgitarre, und die warmen atmosphärischen Beiträge von Johnny Almond auf Saxohon und Flöte. Und auch Mayalls Mundharmonikabeiträge bekamen eine neue konzertante Note. Dieser nahezu revolutionäre, auf jeden Fall mutige Schachzug sollte sich auszahlen. Mit der Single "Room To Move", dem letzten Song der damaligen LP gelang John Mayall ein Erfolg in den Charts, mit dem keiner gerechnet hatte. Das neue Konzept wurde ein voller Erfolg. Die Musiker, denen die Orientierung am Schlagzeug genommen war, mussten sich gegenseitig stützen und fordern, jeder hörte auf jeden, und so entstand eine Musik, die die Dynamik einer Meeresbrandung hatte, ein Gleichmaß, das durch die wechselnde mal solistische, mal rhythmische Bewegung aller entstand. Im Januar 1970 kam John Mayall mit dieser Band nach Kiel, wo ich in diesem Wintersemester einen letzten Versuch unternahm, dem begonnenen Jurastudium einen Sinn zu verleihen. Es wurde nichts damit, aber dieses Konzert wurde zum Höhepunkt dieses Winters in Kiel, das ich im Frühjahr wieder verließ, auf zu neuen Abenteuern des Lebens. Jura war damals wirklich nicht mein Ding. Aber diese Band wars. Und die Aufnahmen, die alle live eingespielt worden waren, haben bis heute nichts von ihrer atmosphärischen Besonderheit eingebüßt. Die LP, schon vor diesem für mich so denkwürdigen Konzert in Kiel aufgenommen, fängt genau diese Momente der Tour ein, und wer sich die remasterte Cd genauer ansieht, wird feststellen, dass sie das Hörerlebnis mit drei weiteren Songs der damaligen Tour verlängert.
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am 12. Dezember 2009
1969 war ein Wendepunkt für John Mayall, seine Bluesbreakers waren aufgelöst und er wollte eine neue Richtung in der Bluesmusik einschlagen, eine ohne die dominierende Leadgitarre und ohne Schlagzeug. Unter dieser Prämisse stellte er seine Band zusammen: Steve Thompson am Bass, Johnny Almond - Saxes und Flöte, Jon Mark - akustische Finger-Stil Gitarre und er selbst mit Gesang, Harmonika, Slide- und Telecaster-Gitarre. Die erste LP dieser neuen Formation wurde im Juli 1969 live im Fillmore East aufgenommen und geriet sensationell.
Die CD-Reissue von 2001 bietet einen doch besseren Klang, aber vor allem drei weitere Stücke aus dem Konzert als Bonus.
Grundlage des Klangbildes bilden Thompson's hypnotischer Bass und Jon Mark's Akustik, mal perkussiv geschlagen, mal spielt er mit den Fingern Figuren. Darüber Mayall's Harmonika und Almond's fantastische Sax- oder Flötensolos. Es gibt schnelle, fetzige Nummern wie "The Laws Must Change" oder das atemberaubende Harmonika-Schaustück "Room to Move", aber auch viel besinnliches und persönliches wie "I'm Gonna Fight for You J.B." (für J.B. Lenoir) oder "Thoughts About Roxanne". Geschmackvoll ist Mayall's Slide-Spiel bei "Saw Mill Gulch Road". Auch die Bonusstücke fallen keineswegs ab, wurden sie ja seinerzeit nur wegen des Zeitlimits der Vinyl-Edition weggelassen. Die Laufzeiten der einzelnen Stücke bewegen sich zwischen rund 5 Minuten bis über 9 Minuten ("California") und bieten daher jede Menge Raum für Improvisationen, der auch reichlich genützt wird. Alles erscheint so locker und die Improvisationen so spontan, dass man das Gefühl hat, es wäre gar nicht eingeübt worden, sondern live im Konzert entstanden.
"The Turning Point" ist ein Klassiker der Rockgeschichte und gehört somit in jede Sammlung. Die Reissue ist wegen der Bonustracks auf jeden Fall überlegenswert.
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Ich habe viele Jahre auf ein Re-Mastering dieser CD gehofft und war hocherfreut, als diese dann doch endlich 2002 veröffentlicht wurde. Ich höre diese LP/CD schon seit 1969, dem Erscheinungsjahr, und bin auch nach Jahrzehnten noch von der Musik dieser CD fasziniert. Was John Mayall damals entwickelte und im Fillmore East im Sommer 1969 aufnahm, war für den Bluesmann schon bahnbrechend. Weg von Lead-Gitarre und Drums und hin zu Flöte, Sax und akustischer Gitarre. Einzelne Songs herauszugreifen bringt hier nicht viel, da die gesamte CD durchgängig Klasse hat! Wer die CD nicht kennt, der kennt aber evtl. "Room to move", das ein Erfolg in den damaligen Charts war. Für mich ein origineller Titel mit einem tollen Harp-Solo und Mouth-Percussion.

Richtig interessant finde ich allerdings die längeren Titel, so z.B. "Thoughts about Roxanne" (8 Min.) oder "California" (9 Min.).
Vom Re-Mastering war ich etwas enttäuscht, da dies aus meiner Sicht wenig an Klangverbesserung gebracht hat. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die alte LP bereits schon eine für damalige Verhältnisse wirklich hervorragende Aufnahmequalität hatte. Es gibt 3 Bonustitel, wobei ich es schön gefunden hätte, noch mehr von den 4 Konzerten zu hören. Mit rd. 60 Minuten Laufzeit hätte doch der eine oder andere Titel (oder auch Alternativversion) noch Platz gefunden.

Die CD ist im Re-Mastering genauso überspielt wie die ursprüngliche LP; es gibt also keine weiteren Ansagen oder neues zwischen den Titeln. Alles wurde - so die LP/CD am 12. Juli 1969 aufgenommen. Von den ersten beiden Konzerten vom 11. Juli wurde wohl nichts verwendet. Da wäre bei dieser Neuauflage doch noch Platz für gewesen.
Das Booklet ist etwas informativer als ursprünglich, so sind z.B. die Songtexte abgedruckt und es gibt ein paar Informationen zu der Musik von John Mayall aus dieser Zeit, die zu den Fillmore East-Konzerten führten.

Alles in allem eine klasse Live-CD mit einer tollen Band:
Steve Thompson - Bass Guitar,
Johnny Almond - Tenor Sax and Flute
Jon Mark - Acoustic Fingerstyle Guitar.

John Mayall singt, spielt Harp und Telecaster.
Von den CD's von John Mayall (ohne Drums) aus dieser Zeit ist diese für mich die Beste. Danach würde ich auf jeden Fall noch USA Union mit Harvey Mandel (Gitarre), Sugarcane Harris (Violin) und Larry Taylor (Bass) zum Kauf empfehlen, die auch ausnahmslos gut ist.
Mit der gleichen Band von "The Turning Point" nahm John Mayall 1970 noch das Studio-Album Empty Rooms auf, das sicher nicht schlecht ist, aber nicht die ungeheuere Spannung vom Auftritt im "Fillmore East" widerspiegelt.

"The Turning Point" aber ist absolut klasse! John Mayall war ja immer kreativ und vielseitig, was seine Bands und Alben angeht. Aber die Zeit von 1968 mit dem Album Blues from Laurel Canyon bis 1973 und dem Doppel-Album Ten Years Are Gone war für mich eine seiner interessantesten Phasen.
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am 23. Februar 2006
"The Turning Point" war eine der wichtigsten Platten der Musikgeschichte. "Unplugged" wurde hier erfunden - von niemand anders als John Mayall, dem Übervater nicht nur des europäischen Blues, sondern der Popmusik überhaupt. Was für eine Revolution! Ein Live-Konzert ohne Schlagzeug (das man überhaupt nicht vermisst), stattdessen mit subtilen Akustik-Tönen, einem durchaus kräftigen Beat, der von der Bassgitarre vorgegeben wird, mit einer fantastischen Akustikgitarre, aber mit Querflöte oder, alternativ, dem Saxophon sowie der Mundharmonika als den eigentlich dominierenden Soloinstrumenten. Die Kompositionen zeigen schon den Höhepunkt von John Mayall, mit einer unglaublichen Vielfalt von kraftvollen Beats (wie "The Laws must Change"), zarten Balladen, kreativen Blues-Stücken und, zum Abschluss, dem wahnsinnig schnellen "Room to Move", das ich stets auflege, wenn irgendjemand meint, Bluesmusik sei immer langsam.
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am 20. April 2013
großartig, egal welcher Tonträger, diese Scheibe übersteht die Zeit. Gehört in jede anspruchsvolle Sammlung. Eine Platte ohne Schwächen und viel Dampf.
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am 26. November 2012
John Mayall at his best

Konzertaufnahme besser als im Studio. Die Ambiance gehört einfach zum Blues. John gut wie immer.
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am 1. März 2010
Langweilig oder gar schwach auf der Brust, so ohne Schlagzeug und fette E-Gitarren? Mitnichten - dynamisch und mit viel Herzblut gespielt, ist dies meine Lieblingsaufnahme von John Mayall (und er hat nicht wenig veröffentlicht).
Gitarren, Bluesharp, Flöte/Saxophon, Bass - und Stimmen. Daraus kann man 'ne Menge zaubern, das belegen die vier Herren eindrucksvoll.
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am 28. Januar 2013
Ich habe diese CD schon lange als Vinyl-Schallplatte in meiner Sammlung aber ist schon sehr oft gespielt und deshalb schon sehr verkratzt. Habe jetzt ein CD für meine neue Sammlung.
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am 19. August 2016
Eine der besten, wenn nicht sogar die beste von vielen guten Alben John Mayalls. Ein Klassiker, ein Muss für jede Sammlung.
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