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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
39
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am 13. Juni 2013
ich bin ein pathetischer mensch. u2 sind pathetische menschen. wir wären uns sicher sympathisch, würden wir uns kennen. nach fast 30 jahren äußere ich mich zu der platte, die mein leben am meisten verändert hat. sound ist jetzt mal egal, also kein bezug auf die 25-jahre-edition. das original klingt manchmal scheiße und trotzdem besonders (damals hat sie gerauscht wie ein schleifender mühlstein). bono sagte mal, sie sei für billige anlagen gedacht, aber bono hat wohl irgendwann mal alles behauptet. ich war 16 und frustriert. the unforgettable fire gab mir ein zweischneidiges schwert in die hand. es spendete spirituelle kraft und mut, und doch bestätigte es mich in meiner sülzenden weinerlichkeit, die sich nie festlegen wollte, aber immer traurig war. die schwebende wucht, die das werk von 1984 dominiert, bricht gleich am anfang bahn: verglichen mit den im vergleich eher kantigen stücken des vorgängers 'war', ist 'a sort of homecoming' wohl ein verschwurbelter soundbrei, der sich anfangs nur auf melodieebene erschließt. und die offeriert hemmungsloses hymnisches gejallere. ich habe es tausend mal gehört, und es hat meine winter in endlosen spaziergängen auf einem cassettenwalkman durch deutsche mittelgebirgswälder erhellt. endlich eine nachricht der engel, vielleicht doch eine christliche predigt, aber was für eine! im apokalyptischen text steckt eine prise hoffnung fürs erwachsenwerden und gegen kalten krieg und spießige umgebung. eine freundin strickte mir einen pulli mit meiner lieblingstextpassage von damals: 'we build a bridge across the sea and land'. welcher fanartikel könnte heute standhalten?? 'pride' war die übersingle, ein evergreen; wer die scheibe nur aufgrund von 'pride' besitzt, ist ein affe. 'wire' wurde von irgendeinem ganz wichtigen musikmagazin (can't rembember) als eigentliche single des albums gefordert: ein rockiges, rotziges, schrilles und scharfes stück, das einen suizidgefährdeten dem wahnsinn entreißt: 'here's the rope - use the rope'. i love it. das titelstück nun ist seit jahrzehnten mein referenzstück des poprock geblieben, elegant, orchestral und wehmütig - aber nicht wehleidig - fordert es dazu heraus, die verwirrung der herzen nicht zu weit zu treiben - 'don't push me too far, don't push me too far' - ein ego, das existenz fordert - 'for here i am'! - sehnsucht nach liebe: 'stay tonigt in a lie, i'm only asking, but i think you know - come on take me home - home again'! mut, aufbegehren, ich weine keine träne, ich nicht! halte deine liebe am leben, heute nacht... danach beginnt die besinnung: 'promenade' ('tell them you dance with me - turn me around tonight - up the spiral staircase to the higher ground') und das geisterhafte, skizze gebliebene '4th of july' beschwören den ambient, den neuproduzent brian eno den 4 iren beibrachte. mit 'bad' schufen u2 einen underground clubhit, der sich als schräge soulsingle (laut bono) in die sinnhungrigen hörgänge und herzen der wachsenden fangemeinde schraubte. ich finde 6 minuten hypnotische musik vor, die jeden, der sie nicht schätzt, zum dümpel macht. der song wurde zum herzstück ihrer damaligen shows, die nichts - aber auch gar nichts - von zoo tv oder popmart hatten. auch die eitlen tourposen der 'joshua tree'-konzerte waren noch fern. bono war eine art gruftieindianer, und live aid 1985 stand noch bevor, als bono sich im taumel von 'bad' in die fanmassen stürzte und eine junge inderin (pakistani?) umarmte und vor erstmals - dank geldof per satellit zugeschaltet, zum 1. mal!! - miliarden weltzuschauern einen zweisam-privaten klammerblues hinlegte, der u2 fast die existenz gekostet hätte: bono meinte auf den 'misslungenen' auftritt hin kurzzeitig, die band verlassen zu müssen! das war ernst, und thanks god he stayed (faraway so close!). 'indian summer sky' ist eine melodiestarke, großartige single, die nie eine wurde, mit dem refrain, der tonal unter den strophen agiert: 'so wind blow through to my heart, so wind blow free my soul'.. stück 9 blieb eine impro und macht den reiz der platte aus, und das outro 'mlk' ist ein schlaflied, ein konzertklassiker, ambient again, celtic again. die ganze platte passt zum romantischen burgmotivcover, doch ich streifte mit der musik durch runinenfreie wälder und atmete den spirit einer ganz jungen band, die den kitsch im rock nicht scheute und sich traute, großes kino in unkonventionelle songs zu bannen, bevor sie mit 'joshua tree' die welt eroberten. ich liebe diese scheibe wie keine zweite, weil die alten zeiten nie zurückkehren - gottseidank. damals brauchte ich ein stück aufbruch, und u2 haben den soundtrack dafür geliefert. total subjektiv, total emotional, null kritisch: this is the 1 and only musical highlight of my life! thanks for this folks ...............
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2009
Nachdem ich mir heute am Erscheinungstag gleich das remasterte Album angehört hab, fällöt mein Urteil sehr gut aus. Besonders Songs wie "A Sort of Homecoming", "Indian Summer Sky" und "Pride" haben deutlich an Klangqualität, Dynamik und 'Wärme' gewonnen.
Die Bonus-CD beeinhaltet rare Livetracks und einige B-Seiten, welche an sich auch gute Albumtracks ergeben hätten - was eigentlich relativ selten für die meisten Bands ist und den hohen Standard von U2 zeigt! Ich persönlich finde den überall so hoch gepriesenen Songs "11 o'Clock Tick Tock" aber längst nicht so gut wie alle meinen. Er ist nicht schlecht, aber mehr auch nicht.
Das Booklet hat jetzt neue Liner Notes, gute Bandfotos und dazu alle Songtexte.
Allerdings ist der Preis relativ hoch für diese Special Edition...deshalb empfehle ich persönlich die normale Version des remasterten Albums, die ganzen Bonus-Sachen sind eher was für die Die-Hard-Fans ;-)
33 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2005
Mit dem Album "The Unforgettable Fire" begann für U2 1984 eine Zeit des Umbruchs. Nachdem sie sich mit Rockkrachern wie "Sunday Bloody Sunday", aus dem Vorgängeralbum "War", in das Bewusstsein eingebrannt hatten, war es bestimmt kein einfacher Schritt, ja sogar riskant, eine vollkommen andere Richtung einzuschlagen und ein so stimmungsvolles Album wie "The Unforgettable Fire" abzuliefern. Eine Stimmung, die nicht nur durch Gitarren-Effekte überzeugt. Konflikte und innere Zerrissenheit sind ebenso Thema dieses Albums wie Wut und Hilflosigkeit. U2 haben damals ein mutiges Experiment gewagt. Die Hymnen "Pride" und "Bad" sind genauso darauf zu finden wie die hypnotisch-meditativen Klänge von "4th of July" oder "Elvis Presley an America". Wenn ich "The Unforgettable Fire" mit einem Gemälde vergleichen sollte, wäre es für mich ganz sicher ein surrealistisches...man ist hellwach, der Himmel ist blau. Aber irgendetwas stimmt nicht. Soll man sich ergeben, wegrennen, soll man weitermachen, gegen den Strom schwimmen?
Aus heutiger Sicht bestimmt ein sehr schwieriges Album, welches auch noch über Martin Luther King, Hiroshima und den Nordirland-Konflikt handelt. Aber das sollte niemanden davon abhalten, sich mit diesem einzigartigen und großartigen Album zu befassen. Die Mühe lohnt sich!
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am 13. Dezember 2014
... dachte ich.
Für mich eine der besten Scheiben von U2, weil sie hier das erste mal richtig erwachsen klingen.
Die Songs haben Struktur und klingen frisch wie selten. Als die Platte 1984 auf den Markt kam war sie der Hammer schlechthin.
Mit Pride (in the name of love) war sogar ein richtiger Ohrwurm dabei.
Dank Brian Eno und Daniel Lanois sind die Songs auch super aufgenommen worden.
Leider hat diese Veröffentlichung von Universal-Island Records aus dem Jahr 2009 auch kleinere Macken. Die Platte hat einen leichten Höhenschlag, ein paar Knackser sind schon beim ersten Hören zu vermelden, und über beide Seiten ziehen sich seltsame Schlieren die zum Glück keine negativen Auswirkungen haben.
Aber mal wieder am schlimmsten ist, daß die nackte LP in einer groben Pappinnenhülle steckt, die auch noch so knapp geschnitten ist das man die LP mit leichter Gewalt aus ihrer Zwangshülle entfernen muss ... warum machen die das nicht direkt vernünftig mit einer Kunststoff Innenhülle????
Vier Sterne für die Musik und einen Stern Abzug wegen Missachtung einfachster Vinylregeln.
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am 26. März 2001
"The Unforgettable Fire" (1984) gehört meiner Meinung nach mit "The Joshua Tree" (1987) und "Achtung Baby" (1991) zu den drei besten U2-Alben. Als ich die CD 1995 kaufte, kannte ich lediglich den Titel "Pride" und dachte, daß mich "The Unforgettable Fire" an das nur ein Jahr zuvor erschiene Album "War" erinnern würde. Beim ersten Hören war ich daher eher enttäuscht. Nach nur etwas Gewöhnung wurde mir aber schnell die ganze Größe des Albums bewußt. Hymnische, komplexe Songs lassen einen musikalischen Fortschritt gegenüber allen Vorgänger-CDs erkennen. Neben "Pride" glänzen vor allem der erste Track "A Sort of Homecoming" und "Bad". Daneben sind aber auch alle anderen Songs beachtlich und ergeben ein in sich stimmiges Gesamtbild. Man sollte diese CD in einem Stück durchhören!
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am 13. Mai 2009
Für mich das Beste aller U2-Werke - weil sie die ersten Gehversuche und auch schon großen Erfolge hinter sich hatten, niemandem mehr etwas beweisen mussten und auch noch keinen Nachfolger wie jenes ihres feudalen "The Joshua Tree" herausgeben mussten. Es ist die freieste, kreativste, ungezwungenste Phase ihres insgesamt epochalen Schaffens. Kraftvoll, melodiös, verspielt, tief, voller Überaschungen und musikalischer Raffinessen. Dazu noch eine bis dahin nicht gehörte Weise Gitarre zu spielen gepaart mit dieser sagenhaften Stimme, die inhaltlichen Aussagen - ich komm aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Mich hat "The Unforgettable Fire" schon vom ersten Hören an mitten ins Herz getroffen und tut es heute noch. Es hat den Plattenteller damals nicht mehr verlassen, weil es nichts Vergleichbares gab, und ich musste wegen der hohen Abnutzung bald eine Zweite besorgen. Inzwischen habe ich sie auf CD und Digital und es hat nichts von seinem Reiz verloren. Es ist das typischste aller U2 Alben - U2 in Reinstform - die Essenz sozusagen - 5 Sterne sind da noch viel zu wenig.
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am 23. April 2008
Meine ganze Jugend über habe ich immer wieder mit dieser wunderbaren atmosphärischen Musik (insbesondere "A sort of homecoming", "The unforgettable fire" und "Indian Summer Sky") im Ohr (damals noch mit Walkman, sollte sich jemand noch an diese Zeiten erinnern!) am Strand gestanden und aufs Meer hinaus gesehen und diese Musik einfach nur geliebt! Meine absolute Lieblings-CD von U2.
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am 13. Dezember 2015
Über dieses Album wurde hier schon alles Wissenswerte ausführlich und zum Teil ergreifend geschrieben. Für mich, und ich bin kein ausgesprochener U2-Fan, gehört es schlicht in den Olymp der Popmusik. Aufbruch, Melancholie, Weltschmerz, Trauer, Ehrlichkeit, Ohnmacht, Liebe und Menschlichkeit vermengt in einen losgelösten, optimistischen Orkan der Gefühle. Klingt selbst nach über 30 Jahren frisch wie eine Neuerscheinung.
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Oftmals sind solche aufgebohrten versionen von klassischen Alben eher fragwürdig was den ZUsatzinhalt anbelengt. Aber bei "Unforgettable Fire" ist U2 da wirklich ein sehr lohnendes Package gelungen. die Bonus CD kann zusammen mit den ausführlichen Texten im Booklet verdeutlichen, in welcher Stimmung/Stadium sich die Band 1984 befunden hat. Wirklich toll--zusätzlich auch mit 2 bislang unveröffentlichten Songs. Auch die DVD mit den diversen KOnezertausschnitten ist ein historisches Dokument. Alles in allem ein sehr schön aufgemachtes Package, dass jeden Euro wert ist.
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am 26. November 2009
Mit der Unforgettable Fire Super Deluxe Edition fühlt man sich wieder zurückversetzt in das Jahr 1984, in dem das Album erschien.
Gerade das Zusatzmaterial ist sehr gut zusammengestellt und auch sehr ansprechend gestaltet. So bekommt man mit der zweiten CD sicher auch den ein oder anderen Song den man bisher nicht gehört hat. Die DVD liefert dann noch das Bildmaterial dazu. Mit dem Making Of kann man sich noch mehr in die Stimmung der Zeit hineinversetzen und besonders die Live Auftritte zeigen wer und was U2 1984 waren. Die Menuführung der DVD ist auch sehr gut gelunden. Das beigelegte Booklet und das Fotoset sind sicher etwas für richtige U2 Fans der ersten Stunde, aber das gilt sicher für die ganze Box. Aber gerade diese Details machen es aus, das man bereit ist sich so eine Box zu kaufen und die einem auch richtig Freude bereiten. Neben der Joshua Tree Box ist die Unforgettable Fire Box für mich die lohnenste Box aus der 25er Jubiläumsreihe.
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