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Kundenrezensionen

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am 8. Dezember 2003
„Lovedrive" wird von den Scorpions selbst als eines ihrer wichtigsten Alben überhaupt bewertet. Entstanden
1979 war es das erste Album der Band nach dem Weggang ihres Leadguitarristen Uli Roth, der den Sound der Gruppe bis dahin stark beeinflusst hatte. Es dauerte geraume Zeit, bis die Band einen würdigen Ersatz für ihn fand. Schließlich erhielt Matthias Jabs von der Band „Lady" den begehrten Posten. Doch lange währte der Frieden nicht. Rudolf Schenkers Bruder, Michael Schenker, tauchte bei den Aufnahmen zu „Lovedrive" im Studio auf und spielte auf ein paar Songs die Soloparts ein. So kam es bald zur Trennung von Matthias Jabs und, nachdem Michael Schenker unerwartet wieder ausgestiegen war, zur wiederholten Aufnahme von Jabs, diesmal für immer.
Dem Album merkt man diese turbulente Phase überraschenderweise nicht an. Die acht Songs (Spielzeit: 36:52 min) bieten durch die Bank weg solide bis sehr hohe Qualität und wirken als musikalische Einheit. Die Band klingt gereifter und musikalisch versierter und kompakter. Besonders die Balladen sind dabei zu erwähnen. „Always Somewhere" (4:55 min) und „Holiday" (6:34 min) sind einfach klasse komponiert, voller Gefühl und musikalischer Klasse eingespielt, einfach Sound für die Ewigkeit. Daneben sind vor allem das Instrumental
„Coast To Coast" (4:42 min) sowie der Titelsong allererste Sahne, erdige und unverfälschte Rockmusik mit Charakter.
Die Schwächen der CD liegen weniger an der Musik, als an der Technik. Der Klang ist etwas dumpf und effektlos. Das liegt sicherlich zu einem Teil an der damaligen analogen Technik, aber durch gutes Remastering wäre mehr drin gewesen in Sachen Klangqualität.
Die Spielzeit ist für heutige Verhältnisse zwar etwas kurz, aber es zählt sowieso vielmehr die Qualität der Musik. Und die ist hoch, bis heute gehört „Lovedrive" zu meinen Lieblingsalben der Band, womit ich das Album auch empfehlen kann.
11 Kommentar| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2015
Diese Rezension bezieht sich auf die CD/DVD Ausgabe der 50th Anniversary Deluxe Edition von Lovedrive:

Zuerst zur Musik: Von dem 2015 Remaster bin ich sehr angetan. Ich habe auch eine Importausgabe von Lovedrive auf CD aus 1997.
Loving you sunday morning z. B., habe ich erst von der älteren CD und dann vom 2015 Remaster gehört.

Da liegen für mich Welten dazwischen.

Die Instrumente sind auf der älteren Ausgabe eher als eine Art "Soundeinheitsbrei" zu hören-der Gesang ist auch nicht so klar und verständlich.
Auf dem neuen Remaster sind die Instrumente viel differenzierter wahrnehmbar. Der Gesang ist klarer und verständlicher und ich habe da Soundelemente gehört, die ich auf der alten Ausgabe nicht wahrgenommen habe.
Im Auto fallen die Schwächen der älteren Ausgabe nicht so auf-auf einer sehr guten Anlage aber schon.

Der deutlich bessere Klang allein wäre für mich bereits ein Grund für den Kauf.

Die beiden Bonus Tracks gefallen mir ebenfalls. Es sollen Demoversionen sein, die für mich aber erstaunlich "fertig" klingen. Cause I love you paßt gut zum Album. Und die längere Holiday-Version finde ich ebenfalls interessant.

Das Booklet hat schöne Photos in kräftigen Farben, einen interessanten Text und die Texte der Lieder (ohne Bonus Tracks) sind ebenfalls abgedruckt.

Auf der DVD befindet sich ein "Konzertfilm", der ohne nennenswerte Unterbrechungen mit deutschen Kommentaren, die gut platziert sind, quasi einen Konzertmitschnitt bietet, der aber nicht das gesamte Konzert zeigt. Eine gute halbe Stunde. Das Bild ist teilweise nicht übermäßig scharf, aber recht rauscharm.
Überrascht hat mich dabei die erstaunlich gute Tonqualität, die nennenswert besser als das Bild ist. Es gibt keinen Surroundsound.

Dazu noch eine offensichtlich neu produzierte Dokumentation zu Lovedrive mit Interviews. Die ist in Englisch ohne Untertitel. Das "Scorpions-Englisch" ist aber gut zu verstehen.

Insgesamt also ein sehr gutes Remaster mit diversen Extras, die eine schöne Ergänzung des Albums darstellen.

Für mich hat sich der Neukauf somit aus mehreren Gründen gelohnt. Da bin ich mal gerne Optimist, dass die anderen Alben dieser Edition genau so gut sind.
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am 21. November 2015
Über Lovedrive braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Das Album gehört zu den bedeutenden Meilensteinen in der langen Karriere der Scorpions. Über 35 Jahre alt und die Songs klingen immer noch so frisch wie am ersten Tag, beste Beispiele für wirklich zeitlose melodische Rockmusik. Acht Klassiker, die sich teilweise bis heute im Live-Programm der Hannoveraner behaupten.

Doch rechtfertigt das die Neuerwerbung, bietet die diese Edition einen Extrawert? Nun ja ' für mich schon, hatte ich doch irgendwie bislang versäumt, mir dieses Album als CD anzuschaffen und war lediglich im Besitz einer etwa 30 Jahre alten vom häufigen abspielen ziemlich abgenutzten Nice-Price-Vinyl-Ausgabe. Die Neuauflage kam mir also gerade recht, um meinen CD-Katalog von den Scorpions zu vervollständigen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Sound ist hervorragend, soweit ich das mit meiner Normalo-Anlage bewerten kann. Ich habe die CD nicht über ein hypermodernes Soundsystem gehört oder sie durch Semi- oder Vollprofessionelle Analysetools gejagt, sondern lediglich auf gewöhnlichem Stereoequipment abgespielt und habe nichts an dem was ich geboten bekam auszusetzen (andere mögen das anders sehen).

Ein Highlight der Special Edition sollen natürlich die Extras sein. Lohnt sich wegen derer die Neuanschaffung, wenn man vielleicht schon eine andere Ausgabe hat. Ich weiß es nicht, aber ja unbedingt. Alleine die 9:34 min Version von Holiday ' hier als Demo-Version angepriesen ' lohnt diese CD. Im Gegensatz zu dem zweiten Demo-Song "Cause I Love you", der tatsächlich Democharakter aufzeigt, handelt es sie bei der sogenannten Demoversion von Holiday um eine praktische fertige Version des Klassikers, nur drei Minuten länger. Auf einer der zahlreichen Kompilationen, die es von den Scorpions gibt, wurde bei verschiedenen Re-Mixen von Holiday das Outro immer mal ein bißchen variiert. Hier hat man nun endlich eine Version, von der man glauben könnte, das sei die wirklich Wahre. Obwohl ich beim ersten Hören nach Ablauf der Normalspielzeit schon grenzwertig entsetzt war, als sich plötzlich zartsüß triefende (synthetische?) Streicher ins Klangbild mischten. Sollte Dieter Diercks Holiday ähnlich wie ein Jahr später Lady Starlight derart mißhandelt haben? Doch der Schreck währt nur wenige Augenblicke, bis zum Einsatz des Schlagzeugs und der Überleitung zu einem wirklich grandiosen Finale, das nur einen würdigeren Schluß als das Fadeout nach 9:34 min verdient hätte. Alles in allem aber mein Highlight in dieser Ausgabe.

Die DVD ist natürlich auch noch da. Sie bietet einen knapp 40-minütigen Live-Mitschnitt von einem Konzert in Japan, der sich ganz nett anschaut und ein bßchen wie eine frühe Reportage vom NDR anmutet. Der japanische Regisseur hatte wohl irgendwie einen Faible für sein reduziertes Repertoire an Spezialeffekten, die er dann auch bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten einsetzt. Sound und Bildqualität sind eher mittelmäßig, die Show noch eher zurückhaltender, vor allem Jabs agiert eher statisch ' kaum zu glauben, daß die gleiche Band nur drei Jahre später die Westphalenhalle zum Kochen brachte (wie die Bonus-DVD von Blackout beweist).

Das 45-minütige-Interview ist nur auf Englisch verfügbar ohne Untertitel. Aber das Englisch der Herren ist teilweise immer noch von einem wirlich heavy Geman-Accent geprägt und wohl für Muttersprachler schwerer zugänglich, als für manchen Schüler mit mittlerem Abschluß.

Für alle Scorpions-Fans scheint diese Ausgabe lohnend zu sein, für alle anderen, die die Scorpions aus dieser Zeit noch nicht kennen ist sie ohne Einschränkung empfehlenswert.
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am 14. April 2013
Wir schreiben das Jahr 1979 und der langjährige Scorpions-Gitarrist Uli Jon Roth hatte sich nach dem Livealbum Tokyo Tapes aus dem Vorjahr von den Scorpions getrennt, um seine eigene Band Electric Sun zu gründen. Beim den Scorpions sprang Rudolf Schenkers Bruder Michael ein, der bis vor kurzem noch bei UFO war. Da dieser aber langsam Drogenprobleme bekam und unzuverlässig wurde, ist auf den meisten Songs aus diesem Album schon ex-Lady-Gitarrist Matthias Jabs zu hören (nur "Another Piece Of Meat", "Coast To Coast" und "Lovedrive" sind noch mit Michael.)

Ansonsten ist die Besetzung aber gleich geblieben. An der Rhythmus Gitarre ist immer noch Bandgründer Rudolf Schenker, der hier einige prächtige Riffs raushaut. Klaus Meine singt richtig gut, wenn auch die Txte kein so gutes Englisch sind. Hermann Rarebell heißt der Mann an den Drums. Auch wenn er keine sehr schweren Parts hat, spielt er doch gut. Am Bass ist Francis Buchholz, der für dieses Album leider keinen Song geschrieben hat. Genau wie der Neuankömmling Matthias Jabs an der Lead Gitarre, der noch nicht ganz in der Band angekommen ist, aber dennoch sehr souverän spielt.

"Loving You Sunday Morning" eröffnet das Album recht langsam, aber richtig gut und melodisch. Mit "Another Piece Of Meat" gibt es einen sehr schnellen und harten Song, der wie "Loving..." und viele andere ein Klassiker wurde. "Always Somewhere" ist eine wunderbare, gefühlvolle Ballade, die einfach toll ist. "Coast To Coast" ist ein prima Instrumental, sehr Rhythmus betont und von den Gitarristen toll gespielt. "Can't Get Enough" rockt wieder richtig los und Klaus Meinekann hier zeigen, dass er genauso schreien kann wie seine Kollegen von Deep Purple und co. "Is There Anybody There" ist wie schon von anderen erwähnt ein fast Reagge; sehr gut. Genauseo gut, aber deutlich rockiger ist der Titelsong, der für mich der beste Rocksong vom Album ist. Als Abschlussballade gibt es dann das legendäre "Holiday". Eine geniale Ballade mit Rockteil in der Mitte und einem tollen Solo von Matthias Jabs am Ende.

Für mich ist Lvedrive das beste Album der Scorpions und zeigt die Band gröstenteils von ihrer harten Seite. Das Cover ist gewöhnungsbedürftig, gehört aber irgendwie dazu. Es zeigt einen Mann auf der Autorückban, der mit Kaugummi an den Brüsten der Frau hängt
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am 19. Mai 2016
Ulrich Roth gerade ausgestiegen, dafür kam Matthias Jabs, doch bevor er sich warm spielen konnte, war er auch schon wieder draussen, Auftritt Michael Schenker, Bruder von Rudolf und ex-Gitarrist von UFO. Wegen Unzuverlässigkeit flog Michael aber wieder raus, rein kam wieder Matthias Jabs. So erklärt es sich, dass auf 3 Titeln Michael Schenker und auf 5 Titeln Matthias Jabs die Leadgitarre spielt. Gerade die Titel mit Michaels Beteiligung stechen heraus: Holiday mit einer wunderbar eingefangenen Akustikgitarre, Coast to Coast ein einfühlsames Instrumental und Another Peace Of Meat ein satter Rocker.

Die Brüder scheinen noch verkracht zu sein; Michael Schenker werden die Leadgitarrencredits in dieser Auflage nicht zugestanden (auf meiner alten Vinylschallplatte schon).

Das Cover stammt von Hipgnosis (Pink Floyd, UFO) und wurde damals kontrovers aufgenommen.
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am 29. Mai 2006
Nach relativ erfolgreichen 70ern (vor allem in Japan) änderten die Scorps etwas ihren Sound, der für vier Alben (Lovedrive, Animal Magnetism, Blackout, Love At First Sting) und den weltweiten Durchbruch gut sein sollte. „Lovedrive“ noch eher bei den Insidern, musikalisch jedoch schon wegweisend, zeigt die Qualitäten, für die Scorpions überall in der Welt den deutschen Hardrock verkauften (bis heute über 60 Mio. Tonträger). Klaus Meines Stimme ist ausgereift, Rudolf Schenker und Matthias Jabs finden musikalisch zueinander (auch wenn Michael Schenker zeitweise mitmischt), der Sound stimmt einfach, auch wenn die analoge Technik dies noch nicht so gut verewigt hat.

„Loving You Sunday Morning“ zeigt bereits, wo es in den nächsten Jahren langgehen soll: Mainstream Rock mit melodiösen Parts, die eingängig sind und gefallen. (Ob Bon Jovi da abgeschaut hat?)

„Another Piece Of Meat“ ist ein schnelles Rockgestüm (gutes E-Gitarren Solo) aus den 70ern, der zeigt, wo die Scorps herkommen. Hätte auch auf der "Taken By Force" (1977) draufsein können.

„Coast To Coast“ (instrumental) ist sehr gitarren- und basslastig. Hier beweist sich der geniale Sound aus Rhythm und Lead–Guitars (Schenker/Jabs), den die Scorpions in den nächsten Jahren ständig verbessern.

„Can’t Get Enough“, schneller Hardrock, die Scorpions zwischen den 70ern und 80ern. Klaus Meine schreit richtig gut.

„Is There Anybody There“ – hatten die Scorpions schon eine Vorahnung, dass auch in Europa der Reggae kommt? Melodiöses Rockstück mit Reggaerhythmus. Heute von vielen Radiostationen gerne gespielt, da der Song sehr eingängig ist und „good vibration“ hat.

„Lovedrive“ als Titelsong zeigt alle Qualitäten, die Scorpions Anfang der 80er so erfolgreich machten: Mainstreamrock vom Feinsten, Hardrock ohne zu lärmen, satter Sound ohne zu nerven!!

„Holiday“ ist der erste der legendären „Schiebern“ (Slowrock, etc.), die die Scorps auf den nächsten Alben zur Rockgeschichte machten. Wobei Holiday wohl der herausragendste ist, da sein Gitarrensolo die Qualitäten eines „Hotel California“ hat, nur etwas härter ….

Fazit: Lovedrive ist der erst Longplayer, mit dem Scorpions die 80er einläuten, und das gewaltig. Ein Kultalbum, das seinesgleichen bei AC/DC und Co. sucht.
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am 15. Dezember 2001
Lovedrive, Blackout,... was waren das noch für Zeiten...! Dieses Album war die Einleitung der 2. Stilphase der Scorpions: Nach den ebenso excellenten Alben Lonesome Crow, Fly to the rainbow, In Trance, Virgin Killer und Taken by force (die leider nur die wenigsten kennen), fast alle mit
Gitarrengott Uli Roth, die von eher rauhem Rock'n'Roll-Hardrock zu fast schon psychedelisch anmutenden Klängen geprägt waren, folgt hier mit Matthias Jabs an der Leadgitarre die Einleitung in die Hardrockphase - Gleich mit "Loving you sunday morning" geht's los, einem schön rauhen Rocksong mit eingängigem Refrain, "Another piece of meat" ist ein Wegweiser in Richtung "Blackout" - Heavy-Hardrock pur! Die wunderschöne Ballade "Always somewhere" wie der letzte Track "Holiday" laden zum Träumen ein, der ska-mässige Song "Is there anybody there" bringt das Blut erst richtig in Rhythmus. Jabs beweist sein musikalisches Können u.a. im Instrumental "Coast to Coast", frisch-munter geht's mit dem Titeltrack zu "Holiday" über. Einzig "Can't get enough" kann nicht richtig überzeugen, ansonsten ein absolut geniales Album nicht nur für den Hardrockfan (Kaufen ist Pflicht!) - für den Träumer bis zum rockenden Headbanger ist alles dabei!!!
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am 7. November 2015
Über die Klasse dieses Albums gibt es keine zwei Meinungen. Ein absoluter Meilenstein in der Historie der Scorpions.
Nur ist, wie in vielen Fällen, das Remastering eine Katastrophe. Viel zu laut und für mich unanhörbar. Wie schon die Editionen aus dem Jahr 2001.
Was denken sich eigentlich Verantwortlichen dabei...seien es die Künstler, das Label und der verantwortliche Remasterer?
Ich denke mal nichts......unglaublich.
Habe mir nur jetzt die Lovedrive angehört (mit blutenden Ohren) und werde mir die anderen Editionen sparen, da diese wohl nicht viel besser sein werden.
Finger weg Leute......holt euch lieber alte Pressungen....die habe ich zum Glück alle.
Dank Bonusmaterial kann ich noch knapp 2 Punkte vergeben......schade um die vergebene Chance.....
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am 11. November 2000
Mit diesem Album gelang es ihnen sich von ihrem früheren Stil größtenteils zu trennen. Die Hippie Rock Tage waren nun endlich gezählt. Und diese CD ist ihnen wirklich gelungen. Denn so geniale Songs wie: "Another Piece of Meat" schnell und packend mit tollen Refrain, das liebevoll klingende "Always Somewhere", oder die brilliante Instrumental Nummer "Coast to Coast" können voll auf überzeugen. Auch "Is There Anybody There?" hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert, und hebt sich bewußt von dem größten Teil der damaligen Rock Songs ab. Dies läßt sich auch auf jeden Fall über das letzte Lied sagen, denn "Holiday" mit seiner schönen Einleitung, verzaubert den Zuhörer und läßt eine so richtig schöne entspannte Atmosphäre entstehen. Mit diesem Album gelang den Scorpions der lang ersehnte internationale Durchbruch, völlig zu Recht möchte man da nur noch sagen.
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am 19. November 2015
Seit ein paar Tagen liegen nun die 50 Anniversary CDs vor und der Ärger geht los...von Loudness War ist die Rede...unhörbar sollen die remastered Editions sein usw.
Ich kann dazu nur sagen, dass ich die Scorpions seit 1983 höre und sämtliche Alben damals auf Vinyl hatte und auch noch immer habe. ich kann vorweg sagen, dass der Klang an sich noch nie so gut war und differenziert wahrzunehmen ist und damit meine ich nicht, ob nun Brickwall Limiter eingesetzt wurden oder nicht.
Ja und ich weiß auch, dass man beim remastern alles verschlimmbessern kann oder es tut sich klanglich gar nichts (Beispiel: alle Bon Jovi Remasters....da tut sich gar nichts...weder besser, noch schlechter).
Hier wurde nach meinem Gehör nichts verschlimmbessert. Ich kann nun einen sehr klaren und differenzierten Klang ausmachen, was mit der Erstauflage beim Vinyl nicht ganz funktionieren will. Da klingt alles ziemlich dumpf und leicht breiig (mein Tonabnehmer ist relativ neu und hat einen Holzkorpus sowie eine qualitativ hochwertige Diamantnadel). ich will nicht abstreiten, dass die Aufnahme in der Lautstärke vielleicht ein wenig angehoben wurde, doch trotzdem ist nun deutlich die Klarheit wahrzunehmen und die einzelnen Instrumente sind wirklich einzeln auszumachen. Auch wenn man beim Mastering die Dynamik etwas herabsetzt, muss das kein Nachteil sein, ganz im Gegenteil....minderwertige Aufnahmen können plötzlich "bissig" und kraftvoll klingen.
Ich denke, hier sollte sich jeder sein subjektives Bild machen und selber entscheiden. Ich habe es getan und niemals klang Lovedrive so gut wie jetzt.
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