20% Rabatt Hier klicken Jetzt informieren HarryPotter Cloud Drive Photos Learn More TDZ Steens: Bis 10% Extra-Rabatt auf ausgewählte Möbel Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
7
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
7
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:38,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. Januar 2010
Es ist beeindruckend in welcher Perfektion Gilels selbst die schwersten Sonaten spielt. Diese Klarheit hab ich noch bei keinem anderen Pianisten gehört. Seine Interpretation der Sonaten ist energiegeladen,mitreißend und verhältnismäßig langsam(aber keinesfalls zu langsam). Man kann sich gar nicht satthören. Besonders hervorzuheben ist die Appassionata die er mit einer bisher ungekannten Leidenschaft spielt und die Interpretation der Hammerklaviersonate. Kein anderer Pianist vermag den 3. Satz derart gefühlvoll zu spielen. Manche Takte klingen so schön, dass sie fast nicht mehr von dieser Welt sein können.

Schade dass man nur 5 Stern vergeben kann :)
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2012
Ein russischer Pianist ist bei Beethoven normalerweise vielleicht nicht die erste Wahl, gerade, wenn man sich für eine Sonaten-Box entscheiden will. Es gibt jedoch Ausnahmen: Sviatoslav Richter hat ein einsames Ausrufezeichen mit seiner berühmten Einspielung der Appassionata gesetzt. Und mit Emil Gilels gibt es sogar einen russischen Pianisten, dessen Beethoven durchweg ganz wunderbar ist. Seine Sonaten-Einspielungen kann man wirklich ohne jede Einschränkung empfehlen. Selbst unter Beethoven-Spezialisten gibt es kaum einen, der alle Sonaten gut spielt. Gilels gelingt dieses schwierige Kunststück ' auch wenn es ihm leider nicht vergönnt war, alle 32 Sonaten aufzunehmen.
Sein Beethoven ist sehr ausgewogen, selten schroff und ohne spitze Töne. Gilels produziert immer einen sehr runden, 'golden' klingenden Ton. Doch dort, wo es notwendig ist, entfesselt er große Kräfte. Beispielsweise in den Ecksätzen der Waldstein-Sonate oder in dem sehr hurtigen und von Gilels ultrapräzise gespielten dritten Satz der Mondschein-Sonate, den man bei dieser Geschwindigkeit selten so gleichmäßig hört. In diesen Passagen darf der russische Virtuose mit großer Pranke auftauchen, in den ruhigeren, lyrischen Momenten lässt Gilels ihn jedoch im Käfig. Um es kurz zu sagen: Der Mann hatte bei all seinem Können einfach einen sehr guten Geschmack. Die Aufnahmequalität ist durchweg sehr gut, Gilels konnte penibel sein, wenn es um Mikrofonierung und Klaviermechanik ging. Das zahlt sich hier in einem herrlichen Klang aus.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2002
Niemals und durch kein anderer pianist habe Ich eine bessere Ausführung der "Neuen Testament der Klaviermusik" (= alle 32 von Beethoven geschrieben Pianosonaten) gehört.
Sehr schönes Spiel habe Ich nur von einigen Sonaten auch gehört von Svjatoslav Richter, mit wem Gilels im Moskauer Konservatorium studiert hat unter der grosse Heinrich Neuhaus.
Kenner wissen dass Richter eher "legato", Gilels mehr "assai" belieben. Aber die beide Titaner weissen sehr gut wann WIE ein Stück gespielt werden muss. Beispiel: Beim berühmte Mondschein-Sonate hören Sie auf diesem CD kein "assai" wenn Gilels uns das durch keinen anderen besseres gespielte Adagio gibt, ebenso kein legato (ruhiger, 'lyrischer') hören lasst wenn man nach das immer für erfahrenen Pianisten sehr schwierige "Appassionata" (Sonate 23 f-moll, op. 57) anfangt mit das fantastische "Allegro assai".
Zehn Jahre hat Emil Gilels (Spätsommer 1985 gestorben) gearbeitet an die volle 9 CD's (Teil I und II) und das lasst sich hören. Der Titan mit seinem Repertorium von Bach bis Strawinsky hat hier das allerbeste musiziert das Ich in meinem Leben spielen hören habe von Beethovens Klaviersonaten. Diese Töne sind himmlisch: intellektuell, künstlerisch, Sonderklasse.
22 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2013
Dem Klavierspiel dieser Beethoven-Aufnahmen haftet etwas besonderes an, das alleine bereits die Anschaffung dieser Box rechtfertigt: eindrucksvolle Passagen mit einem wuchtig-kraftvollen Anschlag, der den Stücken etwas majestätig-großartiges verleiht wechseln mit tief-poetischen, farbstarken Abschnitten, die eine mystisch-tiefe Ruhe ausstrahlen.

Die Aufnahmequalität dieser etwa zur Hälfte digital aufgenommenen Werke kommt Gilels Interpretation entgegen. Das Klavier ist voll, körperhaft und klangfarbenstark in allen Registern - selbstverständlich mit einem klanglichen Vorsprung bei den digitalen Einspielungen. Ich habe nur wenige Aufnahmen bei denen ich so gerne dem Klavierklang lausche wie hier.

Schade, dass Emil Gilels die Sonaten nicht mehr vollständig einspielen konnte - es fehlen die Sonaten 1, 9, 18, 22, 24, 32
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2002
Hoffentlich werden die letzten Zweifler angesichts dieser Jahrhundertaufnahme verstummen: Gilels beherrscht ihn - den frühen, den mittleren und späten Beethoven. Insbesondere die "Grosse Sonate für das Hammerklavier" ist eine pianistische Sternstunde: heftig Anteil nehmend, ohne die enorm komplexen Strukturen dieser längsten aller Klaviersonaten zu verfremden. Zu einer stupenden pianistischen Technik, die wohl nur noch die Pianisten der älteren russischen Schule besessen haben, reicht Gilels diese Musik mit einer Innigkeit, die man getrost als Audruck der "slawischen Seele" bezeichnen kann. Höchstens ein Maurizio Pollini vermag dem 1985 verstorbenen Gilels noch in die höheren Beethoven-Sphären zu folgen!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2002
Als Emil Gilels kurz vor Vollendung seines 69. Lebensjahres im Oktober 1989 starb, hinterlies er einen musikalischen Nachlass, dessen Höhepunkt der komplette Zyklus der 32 Beethoven Sonaten hätte sein sollen. Zur Vervollständigung dieses Werkes sollte es jedoch nie kommen, da Gilels kurze Zeit vor Einspielung der fehlenden fünf Sonaten verstarb.
Was jedoch dem Hörer bleibt, sind Interpretationen von einmaliger Qualität, die sowohl die technische Perfektion wie auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Werk Beethovens zeigen. Die auf 9 CDs festgehaltenen Werke zeigen Beethoven auf durchaus bekannte Weise, jedoch fassen sie sein gesamtes Schaffen allgemeingültig zusammen. Hier wird Beethovens Melancholie, Temperament, wie auch seine Freude an der Musik in einer Synthese präsentiert, wie sie bis zu diesen Aufnahmen noch nie auf einem Tonträger festgehalten wurden. Angefangen bei den frühen Werken der Bonner Zeit, bei denen Gilels auch durchaus die Einflüsse Mozarts und Haydns heraushören lässt, bis hin zu den großen Hauptwerken, wie dem Hammerklavier wird Gilels diesem monumentalen Lebenswerk gerecht. Nicht zuletzt bei der Appassionata, die Gilels vorgab am besten zu beherrschen, erzeugt er einen Sog, der kaum einen Musikfreund unberührt lässt. Bei ihr übertrifft er, trotz seines etwas verhalteneren Tempos, selbst Kollegen wie Svjatoslav Richter an Ausdruck und Emotionalität und stellt in meinen Augen die Referenz für folgende Generationen dar.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2002
Niemals und durch kein anderer pianist habe Ich eine bessere Ausführung der "Neuen Testament der Klaviermusik" (= alle 32 von Beethoven geschrieben Pianosonaten) gehört.
Sehr schönes Spiel habe Ich nur von einigen Sonaten auch gehört von Svjatoslav Richter, mit wem Gilels im Moskauer Konservatorium studiert hat unter der grosse Heinrich Neuhaus.
Kenner wissen dass Richter eher "legato", Gilels mehr "assai" belieben. Aber die beide Titaner weissen sehr gut wann WIE ein Stück gespielt werden muss. Beispiel: Beim berühmte Mondschein-Sonate hören Sie auf diesem CD kein "assai" wenn Gilels uns das durch keinen anderen besseres gespielte Adagio gibt, ebenso kein legato (ruhiger, 'lyrischer') hören lasst wenn man nach das immer für erfahrenen Pianisten sehr schwierige "Appassionata" (Sonate 23 f-moll, op. 57) anfangt mit das fantastische "Allegro assai".
Zehn Jahre hat Emil Gilels (Spätsommer 1985 gestorben) gearbeitet an die volle 9 CD's (Teil I und II) und das lasst sich hören. Der Titan mit seinem Repertorium von Bach bis Strawinsky hat hier das allerbeste musiziert das Ich in meinem Leben spielen hören habe von Beethovens Klaviersonaten. Diese Töne sind himmlisch: intellektuell, künstlerisch, Sonderklasse.
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden