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am 21. Juli 2007
Martha Argerich spielt seit vielen Jahren eigentlich nur noch mit anderen Künstlern, nicht mehr alleine. Für sie selbst ist dies offensichtlich ein wichtige Quelle der Inspiration. Und die Argerich ist zugleich das kraftwerk, das andere Musiker zu Höchstleistungen drängt. Die Partnerschaft mit Gideon Kremer hat zu einer Fülle grossartiger Aufnahmen geführt. Eine dieser Aufnahmen sind die Beethoven-Violinsonaten. Diese beiden Meister zeigen uns den Reichtum dieses Genres bei Beethoven. Die Violinsonaten von Beethoven stehen im Schatten der übermächtigen Kreutzersonate und die sog. Frühlingssonate, die häufig mit ersterer gekoppelt werden. Argerich und Kremer zeigen uns Beethovens Meisterschaft bei den frühen Sonaten op. 12, veröffentlicht 1799. Wenn man so impulsiv,so leidenschaftlich an diese Werke herangeht,kann man diese Werke ausserordentlich schätzen lernen. Oder die wunderbare Sonate a-moll op. 23, die ihrem bekannten "Schwester"Werk , der Frühlingssonate in Nichts nachsteht- ich würde sie sogar dieser vorziehen. Ebenso die drei Sonaten op. 30 verdienen mehr als als ein Schattendasein, etwa der "fetzige" Kehraus des dritten Satzes von op. 30 Nr. 2.
Bei der Kreutzer-Sonate ist dieses Duo natürlich grösster Konkurrenz ausgesetzt, weil es wohl keine Violinsonate gibt, die bekannter als diese ist und keine, die öfters eingespielt wurde. Diese Aufnahme behauptet sich glänzend unter den vielen. Die Darstellung des Klavierparts durch die Argerich kann man mit viel Recht als die überzeugendste bezeichnen. Gerade auch im Vergleich mit anderen Aufnahmen. Argerich hat die Sonate zB auch mit Perlman eingespielt.Aber Mit Kremer spielt noch inspirierter,kraftvoller,blühender.Die ungeheuere Leidenschaft dieses Stücks kommt bei ihr voll zum Ausdruck, die eruptive Art Beethovens, die voll ausgespielten Sforzati- das kann nur Begeisterung hervorrufen. Auch Kremer zeigt in diesem Zusammenspiel sein grosses Können, ein Weltklassegeiger eben. Ich würde zwar Thomas Zehetmair als Geiger vorziehen, aber auch der Geigenpart ist bei diesen Zusammenarbeiten mit der Argerich in besten Händen. Zwei Musiker der Extraklasse !
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am 12. Januar 2003
Mit diesen Aufnahmen ist ein neuer Blick auf Beethovens Violinsonatenwerk möglich. Martha Argerich und Gidon Kremer setzen in ihren gelungenen Interpretationen auf Frische. Nichts wird geschönt oder durch pseudoromatische Patina eingeebnet. Schroffes wird eben neben das sanft Fließende gestellt, ergänzt sich und macht so das Charakteristische dieser Musik (und Beethovens) aufs interessanteste deutlich. Die Tonmeister der DGG haben dieses hervorragende Zeugnis kongenial eingefangen.
Besonders hervorzuheben ist die klangliche Umsetzung der recht eigentlich oft "abgegriffen" wirkenden Frühlingssonate. Hier wird gleich zu Beginn die schmerzhafte Lebenslust dieses bedeutenden Komponisten deutlich.
11 Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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