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Kundenrezensionen

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am 26. Januar 2004
Gould, Perahia, Argerich, Pogorelich: Vergleicht man einige der großen Interpretationen der Englischen Suite Nr. 2 miteinander, dann muss der Gesamtsieger ein wenig überraschend, aber dennoch eindeutig, Ivo Pgorelich heißen. Nur er vereint die geistige Frische eines Gould mit dem gnadenlosen Vorwärtsdrang einer Argerich sowie der sich selbst erklärenden Lyrik eines Perahia - und ist dabei gewohnt eigenständig. Wann immer ich andere Interpretationen der zweiten Englischen Suite zu entdecken versuche, lande ich wieder bei Pogorelich. Seine Aufnahme ist technisch perfekt und in sich homogen. Die Ausarbeitung der Themen gelingt unvergleichlich gut. Vor allem aber ist die Einspielung emotional ausgewogen. Sie berührt den Hörer nicht durch Überinterpretation, sondern durch eine geradezu unfassbare Nuancierung einzelner Momente. Schon Pogorelichs Einstieg in das Prélude ist absolut mitreißend - glücklicherweise schneller als der etwas zu romantische Perahia sowie gesetzter und harmonischer als (die von mir ansonsten hochgeschätzte) Martha Argerich. Pogorelichs Interpretation der nachfolgenden Allemende ist eine Offenbarung: Gerührt lauscht man einer Musik, die im besten Sinne Ausdruck der Seele und absolute Könnerschaft miteinander vereint, gespielt von einem Pianisten in Bestform!
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am 4. September 2009
Ein Weinkenner geht vielleicht einmal im Jahr in seinen Keller,holt eine besonders edle Flasche und geniesst sie ?

Diese Aufnahme kenne ich seit mindstens zwanzig Jahre, auch die DVD dazu. Heute stosse ich irgendwie darauf und komme mir vor, wie derjenige, der einmal im Jahr in diesen besagten Keller geht.

Es ist immer wieder ein so überwältigendes Erlebnis, daran teilhaben zu dürfen, was Pogorelich einst konnte. Dieser Stern ist wohl untergegangen, aber er hat uns Aufnahmen hinterlassen, bei denen man nur ein einziges Bedauern hat. Warum hat er davon nicht mehr eingespielt ?

Genauso möchte ich diese Stücke hören und DAFÜR lasse ich alle anderen im Schrank, heissen sie nun Gould, Perahia, Schiff,Horovitz, Haskil ( bei Scarlatti, nicht bei Mozart). Nur Argerich und Pires können mich bei Bach gleichermassen begeistern.

Pogorelich spielte in der obersten Liga.

Eine CD für die Insel.

Ohne Zweifel.
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am 15. September 2012
Ich bin natürlich restlos begeistert von der Bach-Einspielung! Sie ist identisch mit den anderen CDs - aber nicht die Scarlatti-Sonaten. Die besaß ich schon auf der CD von 1992, wo nur die Scarlatti-Sonaten drauf sind und habe sie verschenkt. Wollte sie selbst wieder haben und nahm diese hier wegen eines sehr niedrigen Preises - ein Fehler. Die andere Einspielung ist ganz anders, genau wie seine Bach-Einspielung, unerreicht schön! Deshalb meine Enttäuschung und Warnung: Diese hier ist dagegen schwach und unreif. Ich habe mich von einem niedrigen Preis verführen lassen und nicht vorher reingehört. Die Engl. Suiten allein hat er auf einer CD von 1986, und die sind identisch mit dieser Aufnahme hier.
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am 16. Dezember 2016
Ebenso wie bei seinen Haydn- und Scarlatti-Einspielungen (hier auszugsweise als Zugabe auf der CD) begeistert Pogorelich mit einer unfassbar klaren, geschmeidigen, dann wieder kontemplativen und feinfühligen Interpretation. Und auch hier wieder mit audiophiler Klangqualität (bekanntlich gehören Aufnahmen von Klaviermusik zu den schwierigsten Aufgaben für einen Tonmeister). Große Empfehlung!
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am 17. Oktober 2001
Ivo Pogorelich hat sich in dieser Aufnahme mit Witz, Spielfreude und einem Engagement den Englischen Suiten von Bach gewidmet, die uns überraschenderweise neue Sichtweisen auf diese oft so affektiert in eine Richtung gepreßten Werke bietet. Bei Scarlatti hört man fast einen Mozart heraus, der im Hintergrund immer mitzulächeln scheint. Eine von Witz und Gegensätzen geprägte Scarlattierfahrung! Das Schöne ist, daß Pogorelich, vielleicht auch unbewußt, erkennt, daß ein Werk auch, aber nicht unbedingt, der großen Deutung bedarf, sondern einfach des Dialogs mit dem Zuhörer. Er setzt darauf, daß das Werk zum Zuhörer spricht - und das tut es auch. Mit Freude wird man in die Bachschen und Scarlattinischen Regionen getragen. Sehr schön und angenehmer als der zu vergeistigte Glenn Gould.
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am 17. Mai 2004
Eigentlich sind drei Sterne schon zuviel. Man sollte sie nur jemandem geben, der als Musiker etwas zu sagen hat. Das ist bei Ivo Pogorelich aber nicht der Fall. Technisch versiert und außergewöhnlich brillant, empfindet man bei seiner Musik geradezu Langeweile. Die Langeweile versteht er zuweilen zwar durch einige provokante Abweichnungen vom Notentext zu verdecken aber überzeugen tut das nicht.
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