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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
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am 26. Juli 2017
Die Idee war naheliegend: Peter Green, Nachfolger Eric Claptons bei John Mayall's Bluesbreakers und Gründer von Fleetwood Mac, war nicht bloß ein wichtiges Vorbild für den nordirischen Sänger und Gitarristen Gary Moore, sondern auch Moores Mentor und Unterstützer. Green hatte Moore seine Gibson Les Paul verkauft - Gary Moore verwendete diese Gitarre zum ersten Mal ausgiebig auf seinem ersten reinen Bluesalbum "Still Got the Blues", das bereits Peter Green gewidmet war und auf dem es auch mit "Stop Messin' Around" schon einen PG-Song gegeben hatte. Nun also, nach drei weiteren Alben (darunter das unter seinen Möglichkeiten gebliebene Powertrio mit Jack Bruce und Ginger Baker), ein komplettes Tribute (bzw. "Thank You") mit Songs von Peter Green (also von John Mayalls "A Hard Road" & den frühen Fleetwood Mac).

Der Stil ist deutlich reduzierter und rauer als die vergleichsweise opulent arrangierten und produzierten "Still Got the Blues" und "After Hours". Die Soulanklänge sind ganz verschwunden (keine Backgroundsängerinnen), die Bläser werden nur selten eingesetzt und auch die Keyboards tauchen nur sporadisch auf. Gleichzeitig hat Gary Moore aber auch den Hardrockanteil in seinem Gitarrenspiel deutlich zurückgeschraubt (auch wenn er nach wie vor meist aggressiver und forscher als Peter Green klingt). Das Resultat? Das erste "authentische" Bluesalbum Moores. Das hat zweifelsohne Charme, aber wenn ich ehrlich bin, können das andere besser. Irgendwo fehlt mir da die eigene Note, dieses Moore-spezifische Element - mag man seine früheren Gitarrensolo-Exzesse auch für "over the top" halten. Natürlich ist "Need Your Love So Bad" (übrigens der einzige nicht von Green komponierte Song) extrem nahe an Fleetwood Macs Version dran, aber dann stellt sich schnell die Frage, ob das nicht ein bisschen überflüssig ist. Mir ist Gary Moore dann lieber, wenn er seinen eigenen Stil pflegt, auch wenn er ohne Frage Eric Clapton, Peter Green und Jimi Hendrix sehr gut imitieren konnte. Und wenn mir der Sinn nach purem Blues ohne Rockanteile steht, kann ich genausogut auf jede Menge Musik von B.B. King zurückgreifen.

So bleibt für mich ein zwiespältiger Eindruck: Einerseits wirkt "Blues for Greeny" in der Tat emotional tiefer und aufrichtiger in seiner Bluesattitüde. Andererseits geht mir Garys aufdringlich rauer Gesang gleich bei "If You Be My Baby" auf den Zeiger. Musste das sein? Diesen Gesangsstil hat er in späteren Jahren noch stärker kultiviert - aber nach BBM und vor dem gesanglich makellosen (musikalisch aber völlig andersartigen) "Dark Days in Paradise" wirkt es schon irgendwie deplatziert. Glücklicherweise singt er bei den restlichen Songs etwas schöner. Drummer Graham Walker ist mit dem Rhythmus von "The Same Way" offensichtlich überfordert. Erst bei "Driftin'" geht Gary endlich mal so richtig aus sich heraus, wie man es eigentlich von ihm gewohnt ist. "Showbiz Blues" bestreitet er sogar ganz alleine und mit Slide - ein willkommener Kontrast.

Ich weiß nicht, ob Gary Moore zu diesem Zeitpunkt wirklich in der bestmöglichen Verfassung für dieses Projekt war. Klar, seine Solos sind wie immer herausragend, aber die schwankende Gesangsleistung und der etwas schnarchnasige Gesamteindruck der Band deuten für mich darauf hin, dass "Blues for Greeny" eher eine Art Füllalbum war - vielleicht etwas, das sich Gary Moore schon lange vorgenommen hatte, aber wofür Inspiration nicht zwingend notwendig war. Einige Beiträge auf dem BBM-Album klingen für mich nach einem Musiker, dem das Blueskorsett viel zu eng war - und wenn man dann "Dark Days in Paradise" danach hört, dann wird deutlich, womit sich GM womöglich bereits zu diesem Zeitpunkt viel lieber beschäftigt hat: Elektronik, Weltmusik und moderne Rockmusik. Hier fehlen mir über weite Strecken einfach die Kontraste. Zu viel Moll, zu viel Wehmut, zu viel langsames Tempo mit überlangen Instrumentalteilen. Klar gehört das zum Blues dazu, aber es ist nicht die einzige Facette des Stils. Und auch wenn die Frage vielleicht zu naheliegend ist: Was hätte gegen Hits wie "Black Magic Woman", "Oh Well", "Albatross", "Man of the World" oder "The Green Manalishi (With the Two-Prong Crown)" gesprochen? Dass die alle kein Blues sind? Na und?

Wie bei allen 2002-Remasters sind alle Songtexte abgedruckt und wie immer haben sich ein paar seltsame Fehler eingeschlichen. Als Bonus gibt es drei Solo-Akustiktracks (Zeitgeist? Unplugged-Welle?) von der "Need Your Love So Bad"-CD-Single, neben "The Same Way" damit auch die beiden bereits auf früheren Alben gecoverten "The World Keeps On Turnin'" und "Stop Messin' Around". In gewisser Weise ist der Reduktionsgedanke hier noch konsequenter umgesetzt worden als bei den Bandaufnahmen. (Angeblich wurden bei den Sessions zum Album noch deutlich mehr Songs aufgenommen, aber davon ist hier nichts zu finden.) Am Klang der CD kann ich nichts aussetzen, allerdings fehlt die erste halbe Sekunde von "The Supernatural"!

Die CD war fast gar nicht aus ihrer Hülle zu bekommen. Ich mag es auch nicht, wenn Discs aus ihren Hüllen fallen, aber die CD so dermaßen fest in ihre Verankerung einzuspannen… muss nicht sein.
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am 5. April 2004
Mein erstes Album von Gary Moore war "Victims of the Future", dass ich mir irgendwann in den fruehen 80ern gekauft hatte. Selbstverstaendlich besitze ich auch seine anderen Werke, wie z.B. "Run for Cover" oder "Wild Frontier".
Als Gary Moore dann dem Hardrock den Ruecken kehrte, um sich dem Blues zuzuwenden, war ich enttaeuscht, hatte der Mann doch zuvor sogar schon bei Thin Lizzy gespielt und war einer der groessten Rockgitarristen schlechthin.
Nicht dass seine Bluesalben schlecht gewesen waeren, nein, ganz und gar nicht. Es fehlte aber der Biss, die Power und die Energie, die Moore frueher hatte.
"Blues for Greeny" ist auch, wie der Titel schon andeutet, ein Bluesalbum geworden...aber was fuer eins...Moore kling rauer denn je. Hier gibt es keine kommerziellen Ansaetze und seine Gibson Les Paul klingt einfach traumhaft. Das Album ist vollgepackt mit ellenlangen Soli, vollgepackt mit Feeling und Finesse.
Entweder man daempft das Licht, legt diese Scheibe auf und relaxt, oder man schliesst seine eigene Gitarre an und steigt mit ein. "Blues for Greeny" ist ein tolles Album!
Und vielleicht nimmt Gary Moore ja irgendwann mal wieder fuer seine alten Freunde ein Hard Rock Album auf...das waere schoen.
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am 21. November 2014
alles wie erwartet, mehr ist nicht zu sagen, aber gern wegen des Wunsches der Seite hier und so heiter geht es weiter.
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am 18. August 2004
Seit 1968 bin ich Fan von Peter Green. Für mich gibt es keinen, ob schwarz oder weiß, der mit Stimme und Gitarre ein besseres Blues-Feeling vermittelt. Seit ich das erste Mal Greeny im Radio Lookin' For Somebody singen gehört habe, war ich dieser Blues-Stimme verfallen. Auch die Gitarre mit ihrem unverwechselbaren Sound und ihren eher simplen, aber unglaublich gefühlvollen Licks begeistert mich auch nach über 35 Jahren immer noch. Gary Moore war für mich zunächst eher uninteressant trotz seiner unbestreitbaren Fähigkeiten. Nach seiner Rock-Periode hat er sich überwiegend als Kopist hervorgetan; mit Jack Bruce und Ginger Baker hat er ein weiteres Idol von mir, Eric Clapton, eher nicht überzeugend kopiert. Überhaupt langweilten mich seine Versuche, Blues-Größen wie z.B. Stevie Ray Vaughan zu kopieren. Aber als ich die CD "Blues For Greeny" hörte, war ich sofort überzeugt. Hier hat Gary mit unglaublichem Feeling und Respekt die Stücke von Peter Green nachgespielt. Es klingt, als hätte Peter, im Vollbesitz seiner Kräfte, seine Stücke noch einmal interpretiert. Da er es aber krankheitsbedingt nicht mehr kann, ist dies eine wunderbare, respektvolle Alternative. Gary ein Super-Kompliment! Jeder, der Greeny verehrt, muss diese CD haben!
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am 20. Dezember 2002
Auf diesem Album zelebriert Gary Moore die Musik von Peter Green, und das sogar auf dessen Original-Gitarre. Leider ist ja Peter Green nach seinem Ausstieg aus Fleetwood Mac ziemlich in der Versenkung verschwunden und seine musikalischen Erfolge hielten sich danach in engen Grenzen. Um so mehr ist es zu begrüssen, dass auf diesem Weg die genialen Songs ein breiteres Publikum finden. Seine Vielseitigkeit als Gitarrist stellt Gary Moore hier einmal mehr unter Beweis, nachdem er ja zuvor zusammen mit Jack Bruce und Ginger Baker unter dem Namen BBM für authentisches Creal-feeling gesorgt hatte.
Eine tolle Hommage von einem Super-Gitarristen an einen anderen Super-Gitarristen.
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am 24. November 1999
Ich hörte dieses Album ein paar mal in einer Kneipe, wo es von vorne bis hinten durchlief und das ganze Publikum in eine rauchige, friedliche und lebensfreudige Stimmung versetzte. Ich musste es haben! Geld habe ich selten besser angelegt. Es ist eines meiner wertvollsten und am öftesten gespielten Alben. Die Lieder drücken so viel Persönlichkeit aus, dass es ein ganzes Leben beschreiben kann. Wenn Gary Moore auf dieser CD seine Gitarre liebkost, spielt er den Blues so weich und melancholisch, es ist fast als ob man die höchste Erleuchtung erlangt. Ich kenne Gary Moore schon länger (natürlich nicht persönlich, aber irgendwie doch fast) und er ist normalerweise nicht unbedingt meine Art von Blues, aber ich war sehr sehr beindruckt, als ich dies hörte. Sehr beeindruckt. Ich möchte auch GREENY kennenlernen, diesen großen Mann des Blues. Gary Moore kann seinen Eindruck von GREENY durch sein Album vermitteln. Wenn Du ein wahrer Blues Fan bist, wird dich dieses Album nicht enttäusschen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Juni 2014
Das einzigste was mich an diesem Album etwas nervt sind die ab und zu mal etwas schwachen Texte ala " my Babe is gonn a left me crying by myself .... she was a Really good Woman never done me no Harm ..... " aus " I Loved Another Woman " usw. die aber mit Sicherheit schon vor langer Zeit geschrieben wurden ! Ansonsten ist dieses Album einfach Klasse , guter Gitarrensound von Gary Moore den ich Persöhnlich im März 2007 nochmal Live im Tempodrom in Berlin erleben durfte, leider lebt er heute nicht mehr ! Genau wie bei Rory Gallagher oder Peter Green zum Beispiel dem das Album gewidmet sein soll . Aber während es AfroAmerikanischen Musikern manchmal scheinbar in die Wiege gelegt wurde haben Europäer und selbst Weisse Amis bisweilen es manchmal schwer " das " Bluesfeeling auch wirklich Autentisch Rüberzubringen aber nicht so Gary M. ! Für Freunde des Blues ist dieses Album ein Schnittchen oder ein Häppschen je nach dem !
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am 25. September 2002
Gary versucht immer wieder die Anerkennung als Blues-Gitarrist zu erhalten, was ihm letztendlich auch gelingt (allerdings nicht immer erfolgreich!). Kaum ein anderer Gitarrist hat im Laufe seiner Karriere die Stilrichtung so oft gewechselt und damit immer wieder Fans verprellt und dafür neue Fans gewonnen. Eigentlich stellt er damit seine enorme musikalische Vielseitigkeit unter Beweis und wird dennoch oftmals herber Kritik ausgesetzt.
"Blues For Greeny" ist als Homage an seinen großen Lehrmeister und Freund Peter Green zu werten und Gary spielt hier nicht nur ein paar Songs aus der Frühzeit von Fleetwood Mac, nein er lebt die Songs. Mit seiner Stimme und seinem gefühlvollen Spiel projiziert er die Atmosphäre der damaligen Blues-Clubs ins heimische Wohnzimmer. Er versucht erst gar nicht den Songs seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken oder zu verfälschen, sondern bewegt sich ganz nah an Green's ureigenem Stil.
Einfach nur Klasse und für mich Gary's schönste Blues-CD.
Wer Blues liebt sollte unbedingt mal reinhören!
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am 5. Februar 2014
Bei der Anzahl der von mir gekauften Musik von Gary Moore bleibt mir nun nach den zahlreichen Bewertungen nur übrig, auch hier wieder zu bestätigen, dass die Musik total super ist!
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am 13. Dezember 2011
Das ist richtig kräftiger Blues, wie ich ihn gerne mag. Mal sauber, mal richtig "dreckig" geht Gary Moore zur Sache, dass einem ein wohliger Schauer über den Rücken läuft. Einfach gut
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