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am 3. September 2016
Eine alte Aufnahme mit guten Sängern und einen ausgewiesenen Mozart-Dirigenten.
Wenn man unbedingt eine nicht "historisierende" Aufnahme haben möchte, dann diese. Man höre nur, wie Lucia Popp und Brigitte Faßbender
'Ah perdona al primo affetto' singen, eine der 5 schönsten Mozart-Melodien. Zugegebenermaßen hat Harnoncourt mehr für diese zu Unrecht nicht so hochgeschürzte Mozart-Oper getan...
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am 14. Dezember 2013
Für den bewanderten Opernkenner ein Hochgenuss. Auch die schriftlichen Einführungen verständnisvoll und nachvollziehbar.
Danke für das Angebot so eine hohe Qualität als "Gebraucht" zu erwerben.
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am 14. Februar 2006
When the average music fan, even those reasonably well-versed in opera, are asked to list the major Mozart operas, this particular piece -- La Clemenza di Tito -- rarely gets mentioned. However, it is a stunning piece, under-appreciated and under-performed. It is Mozart's last opera (most people popularly think that is 'The Magic Flute'; however, 'Magic Flute' is no. K620, whereas 'La Clemenza' is no. K621 in the catalogue of Mozart's compositions.
Mozart needs no introduction, as one of the best composers in history, particularly in the area of opera. Perhaps one of the reasons 'La Clemenza di Tito' is not as well known is that it seems to fall outside Mozart's progression of operatic development -- however, as one scholar remarks, in fact this type of opera seria was popular in Italy at the time of Mozart's composition, and the deliberate simplicity of the work can be misleading. Conductor Harnoncourt dismisses the idea that Mozart reverted back to older forms of Baroque opera seria, instead crafting something new here in a simpler idiom, anticipatory of later nineteenth century developments (Harnoncourt cites Verdi here as an example).
The story is an aristocratic one (the title character, Tito, is actually the Roman Emperor Titus; the story turns on many loves and counter-loves between major characters, which includes a plot by Vitellia, daughter of the former emperor, to murder the new emperor Tito because of his rejection of her. In the end, many are implicated and Sesto is condemned to die; Vitellia agonises over whether or not to intervene, and Tito in the end pardons them all (the clemency of the title) -- of course, the real historical Titus was not the figure of clemency portrayed here.
The production qualities here are superb. The Zurich Choir and Orchestra, under the conduct of Nikolaus Harnoncourt and choirmaster Karl Kamper are wonderful; the lead voices include English tenor Philip Langridge (Tito), Lucia Popp (Vitellia), Ruth Ziesak (Servilia), Ann Murray (Sesto), Delores Ziegler (Annio), and Laszlo Polgar (Publio). This was Popp's last operatic recording. The parts of Sesto and Annio, both sung by female voices here, would have gone originally to castrati.
This is an opera that is making a comeback of sorts, and this is a superb recording by which to gain acquaintance. Written for an aristocratic audience and event, it was also accepted by the popular audience, as Mozart wrote in a letter home, 'the crowd applauds every number'. The final night of the performance of 'La Clemenza di Tito' was apparently the opening night of 'The Magic Flute', as fate would have it.
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am 7. Mai 2011
Nikolaus Harnoncourt ist mit Mozarts letzter Seria, die leider immernoch ein wenig im Schatten seiner anderen Meisterwerke steht, eine rundum passende Einspielung gelungen. Er gibt mit dem Orchester des Opernhauses Zürich eine farbreiche Glanzleistung ab, die auch nicht vor ab und an schroffen Tönen zurückschreckt.
Ihm steht ein ausgesuchtes und ausgezeichnetes Sängerensemble zur Verfügung. Der britische Charaktertenor Philipp Langridge bringt sich mit schöner Stimme in der Titelpartie ein und sie ist bei aller Charakterzeichnung auch leicht genug, sodass ihm auch die technischen Finessen der Partie ausreichend zu Gebote stehen, wenn man über ein paar zu hastig genommene Koloraturen hinwegsehen mag.
Lucia Popp hat gerade im Mozartfach eine wirklich exemplarische Karriere gemacht. Von der Königin der Nacht hat sie sich die lyrischen Partien erarbeitet und hat - hier leider in ihrer letzten Einspielung - auch zu einer dramatischeren Partie gefunden, für die ihr Sopran prädestiniert war. Der Ton ist runder und voller geworden und sie gibt die Vitellia nicht als "Giftspritze", sondern mit viel Verzweiflung und Trauer. Das ist noch einmal ganz große Gesangskunst. Ruth Ziesak kann mit lyrischer Leichtigkeit in der kleinen Partie der Servilia überzeugen, ebenso wie Ann Murray und Delores Ziegler in den Mezzo- und Laszlo Polgar in der Basspartie des Publio. Mit Langridge, Popp und Polgar sind drei der sechs Sänger viel zu früh verstorben, ihr jeweiliger Wert für Gesangskultur bleibt mit dieser Aufnahme auf ewig nachprüfbar.
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am 10. März 2006
Vielleicht ist die "Clemenza" Harnoncourts gelungenste Aufnahme einer Mozart-Oper.

Dies liegt vor allem daran, dass Harnoncourts stets existentiell-dramatischer Zugriff auf die Werke der Wiener Klassik bei dieser Oper besonders überzeugend wirkt. Hätte man 1791 in Prag bei der (von Mozart selbst geleiteten!) Uraufführung DIESE Version gehört, nie und nimmer hätte sich Maria Ludovika, die Gattin von Leopold II., dem diese Oper huldigt, über die "schlechte Musik" beklagt: Mozarts Oper hätte, so schreibt sie in einem Brief, das Publikum beinahe "eingeschläfert".

Hören Sie etwa die Accompagnato-Rezitative: keine Sekunde begegnet hier abgeklärte opera-seria-Distanz. Stattdessen: jede Sekunde Hochspannung, stetes Vorwärtsdrängen, scharfe Akzente in der Musik, emotionale Erschütterung und höchste Erregung bei den Protagonisten. Mozarts "Clemenza" erweist sich unter Harnoncourts Stabführung, so möchte ich nur wenig übertreibend sagen, als veritabler Opernthriller, der eine enorme Sogwirkung auf den Zuhörer ausübt.

Assistiert wird Harnoncourt vom Opernorchester Zürich, dessen hochklassiges Spiel mich angenehm überrascht hat. Die Entscheidung, die Oper nicht im Opernhaus Zürich, sondern in einer Zürcher Kirche aufzunehmen, macht die CD auch zu einem audiophilen Erlebnis.

Nicht ganz so überzeugend finde ich die Gesangssolisten. Aber das kann Harnoncourts interpretatorische Großtat nicht entscheidend beeinträchtigen: 5 Sterne!
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am 10. Dezember 2005
Eine wunderbare Ausgabe - beflügelnd - anregend - einzigartig.
Jedes Stimmungstief verschwindet mit dieser Musik.
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