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am 16. März 2002
Geistliche Musik ist vielleicht die größte Kunstform – wohl sicher die am meisten zu Herzen gehende. Eine Freude, die sich bei Beethovens Missa Solemnis eigentlich nie einstellte, wenn man die bestehenden Aufnahmen anhörte oder eine Aufführung erlebte. Schwer, massig, laut, unbefriedigend.
Bei den Salzburger Festspielen (1991?) kam dann Nikolaus Harnoncourt und brachte ein sicherlich erfahrenes Publikum (und alle Kritiker) zum fassungslosen Staunen. Dramatisch und schwebend; melodiös; jubelnder, hymnischer und leichter Chor; opernhafte Stimmschönheit der Solisten; mystische Verzückung beim Violinpart im Benedictus, liturgische Ernsthaftigkeit des Textausdrucks, makellose Phrasierung und Klang-Klarheit des Orchesters . Am Ende ergriffenes Schweigen und riesiger Applaus.
Die Aufnahme schafft es, alle Erinnerung zu bestätigen. Und sie ist zweierlei: Zunächst die unumstrittene Referenzeinspielung für alle Kenner der Missa Solemnis. Außerdem ein sogenanntes "Muss" für alle, die ein Stück wunderbarer Musik in perfekter Interpretation suchen.
22 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Dezember 2001
Was ein Werk, was eine Interpretation!
Diese Platte ist ein Ereignis. Hier gelingt eine nie gehörte Verschmelzung von Chor, Solisten und Orchester. Herr Harnoncourt verzichtet auf weitestgehend auf seine übliche "Kratzbürstigkeit" und ehrt Beethoven mit dieser Interpretation.
Schade ist immer der Moment, wenn das Wechseln der CDs ansteht - man wird aus einer anderen Welt herausgerissen!
Auch Angesichts großer Konkurrenz (Gardiner, Klemperer, Karajan, Toscanini...) ist diese noch immer meine häufigst gehörte "Missa" geblieben.
11 Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2012
Diese Aufnahme der Missa Solemnis kann getrost als (eine der) Referenzeinspielung(en) gelten. Harnoncourt dirigiert hier einen schlanken, nichtsdestotrotz pathetischen (im positiven Wortsinne) Beethoven, voller Inbrunst und Spiritualität. Dabei ist es ein sehr spannendes Dirigat, im Vergleich gerade auch mit den älteren Aufnahmen gelingen ihm insbesondere auch die kontrapunktischen Passagen spannend und schlüssig (Karajan bspw. drohen diese eher zu zerfließen). Das Orchester ist von unerhörter Transparenz, was dem Werk eine ganz neue Dimension verleiht, es schlanker, leichter (nicht leichtgewichtiger!) klingen läßt. Und der Arnold Schönberg Chor ist sehr homogen und präsent.
Die Solisten singen auf hohem Niveau, durchaus auch im Ensemblegeist. Und wenn sie auch nicht ganz die Qualität der alten Karajan-Aufnahme halten (Janowitz, Ludwig, Wunderlich und Berry sind von einer kaum zu überbietenden Qualität), so ist der Gesamteindruck dennoch überwältigend.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2015
...- möge es - wieder zu Herzen gehn! überschrieb Beethoven seine große Messe. Sie sprengt - zumal zu seiner Zeit und auch heute noch alles was man von einem Chor, zum Teil sicher auch von Solisten und Orchester verlangen kann - es ist schlicht gesagt, die Grenzüberschreitung an Dynamik und Grandiosität mit hineinkomponiert.
Innerhalb von relativ kurzer Zeit kamen dann Anfang der 90er Jahre zwei exemplarische Produktionen der Missa heraus: J.E: Gardiners Studioaufnahme mit dem ORR und dem Monteverdi Choir sowie die hier besprochene, auf einem Live Mitschnitt der Salzburger Festspiele beruhende Aufnahme von Nikolaus Harnoncourt.
Beide haben mich zum Erscheinungsdatum sehr bewegt, ja begeistert; langfristig immer noch fesselt mich die hier besprochene Aufnahme (was nicht heisst daß Gardiners Deutungen nicht ebenfalls grandiose Interpretationen wären). Schon als Radioübertragung, 1991 eher zufällig angehört, hat mich der innere Duktus, die niemals nachlassende Spannung, das wirklich von Herzen kommende Musizieren der Sänger und Instrumentalisten tief bewegt: Vom Klageton des Kyrie, den grandiosen Ausbrüche in Gloria und Credo, wo die Grenzen wirklich hörbar werden bis hin zum dramatisch zugespitzten "Agnus dei" - Marjana Lipovsek ist im kurzen rezitativischen Abschnitt des "Dona nobis Pacem" beängstigend expressiv - man wird in den Geist der Musik hineingezogen, gefesselt, leidet mit und erkennt was Beethoven wohl mit seiner Widmung gemeint haben könnte. Das ist hier keine repräsentative Festmusik (als die die Missa ja ursprünglich einmal gedacht war) sondern Bekenntnismusik im besten Sinne. Wie immer bei Nikolaus Harnoncourt wird der Hörer gefordert aktiv zu hören, sich zu der Musik in Beziehung zu setzen.
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am 31. Dezember 2012
Ich kann die positiven Rückmeldungen nur bestätigen! Besonders die Ausgewogenheit des Zusammenspiels von SolistInnen, Chor und Orchester gefallen mir sehr gut - diese Aufnahme ist überaus stimmig! Ich hatte die Gelegenheit, bei einem Vortrag einiges über die Arbeit, das Ringen Beethovens mit der Missa zu erfahren. Diese Einblicke in die Intention Beethovens und die Harmonie der Missa lässt mich diese Einspielung besonders schätzen.
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am 11. August 2015
Wenn Ihnen Messen gefallen, zögern Sie nicht. Diese Messe von Beethoven ist kompositorisch einzigartig im gesamten klassischen Repertoire. Unvergleichlich. Und diese Aufnahme wird dem auch völlig gerecht.
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am 18. August 2013
Das Klassik-Angebot im Handel lässt zu wünschen übrig.

Naja, lang hab ich die passende "Missa Solemnis" nach meinem Geschmack gesucht.
Ich hab alles druchgehorcht. BBC Proms usw. ...

Letzlich bin ich auf Nikolaus Harnoncourt gestoßen und dachte mir ... "Mhm, Harnoncourt und Albert Schöbergchor sollte eigentlich passen".

Und mein Gedanke täusche mich nicht.

Eine gelungene Interprtation der Missa Solemnis.
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am 27. Dezember 2012
Der Name, Nikolaus Harnoncourt, steht von der Sache schon für Qualität.Ob 4 Jahreszeiten, Brandenburgische Konzerte oder in diesem Fall Beethovens Missa Solemnis-Harnoncourts Interpretation sind einfach traumhaft.
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