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am 13. Oktober 2005
...sollte dieses Meisterwerk des Fünfers aus Sacramento werden. Die Hardrock-Formation benannte sich einst nach dem Erfinder Nikola Tesla und begeisterten bereits mit dem Debüt "Mechanical Resonance" Hardrockfans der 80er Jahre. Sänger Jeff Keith ist mehr als ein klassischer Rock-Shouter, weil es ihm auch gelingt, ruhigere Songs intensiv und spannend zu vermitteln. Zweites Markenzeichen der Band waren schon immer die doppelte Leadgitarrenspiel von Tommy Skeoch und Frank Hannon. Da wird sich anders als bei anderen genretypischen Bands der damaligen Zeit auch zu Anfang, am Ende oder gar in der Mitte eines Songs richtig Zeit genommen, die sechs Saiten zu kreuzen. Tesla sind deswegen beleibe keine Progressive Rock Band gewesen, aber anders als angesagte Combos wie Bon Jovi oder ihre guten Freunde von Def Leppard, mit denen sie 2005 wieder in den USA tourten und deren verstorbenem Gitarristen Steve Clark sie einst den Song `"Song an Emotion" widmeten, haben sie immer schon in etwas härteren und auch komplexeren Gefilden gewildert. Man muß meines Erachtens auch Tesla für den Unplugged-Hype vernatwortlich machen, der Dank MTV später viele andere Stars reicht geamcht hat. Die Scheibe "Five Man Acoustical Jam" ist einfach ein Pflichtkauf. Nach den kommerziell erfolgreichen Alben "The Great Radio Controversy" (mit der Megaballade "Love Song") und dem Nachfolger "Psychotic Supper" waren Tesla auf dem Karrierehöhepunkt, als sie die Grungewelle erwischte.
Just zu diesem Zeitpunkt bzw. etwas später, 1994, hatten sie dieses ambitionierte Werk am Start, mit welchem sie dem Erfindergeist ihres Namensgebers alle Ehre erwiesen, weil hier komplexe, stilistisch sehr abwechslungsreiche Rockkost der Güteklasse 1A geboten wird. Dieses Album war ein ähnliches Schicksal beschieden wie den in etwa zeitgleich erschienenem Meistwerken "Mane Attraction" von White Lion oder "Pull" von Winger - es wurde schlicht nicht mehr gut verkauft.
Der Opener "The Gate/Invited" beginnt mystisch-langsam und entwickelt sich dann zu einer wahren Granate. Gleiches gilt für den auch heute noch im Live-Repertoire enthaltenen Song "Shine Away". Das man aber auch leiser und beschaulicher kann wird dann bei Nummern wie "Try So Hard", "Need Your Lovin", "Alot To Lose" und "Wonderful World" bewiesen. Härtester Song dürfte das eindrucksvolle "Solution" sein. Abgerundet wird das ganze Paket mit dem gelungenen, weil eigenständigen Cover "Games People Play".
Tesla haben es danach erst einmal wieder dran gegeben, haben aber seit zwei Jahren mit "Into The Now" wieder nach langer Pause ein Album am Start und touren in den USA.
Wer Bands wie Def Leppard, Y&T etc. mag sollte zugreifen.
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am 3. Juli 2014
1994 legten TESLA mit Bust A Nut ihren fünften Longplayer vor, meiner Meinung nach auch ihren mit Abstand stärksten und abwechslungsreichsten. Vermutlich ging dieser aber in der damaligen Grunge-Welle völlig unter und so löste sich die Band danach auch erstmal auf und es blieb dann zehn Jahre still um sie.
Dabei sprüht "Bust A Nut" mehr noch als die früheren Platten vor wirklich hochkarätigen, facettenreichen, von Blues, den 70s und 80s beeinflussten Hard'n'Heavy - Songs, die mit viel Spielfreude dargeboten werden und den Spannungsbogen von Dramatik bis guter Laune abdecken und es gibt mit "Try So Hard", "A Lot To Lose" und "Wonderful World" auch drei schöne, aber gar nicht schnulzige, sondern druckvolle, energiegeladene Powerballaden, wie sie eine Band wie POISON sicher sehr gerne geschrieben hätte, aber nicht mehr hinbekam. "Shine Away" ist offenbar eine Reminiszenz an bombastische 80s - Power-Halbballaden wie DEF LEPPARD's "Too Late For Love" oder METALLICA's "Welcome Home (Sanitarium)" und "Fade To Black" und kann sich sogar mit diesen messen !

Die aus dem Rahmen fallende Cover-Version des LaLaLa-Pop-Hits "Games People Play" am Schluss ist wahrscheinlich der Plattenfirma zu verdanken, die sich wohl gedacht hatten, dass das irgendwie "verkaufsfördernd" sein könnte, so wie ja die Pop-Schnulzen "To Be With You" und "Wild World" ein paar Jahre zuvor MR. BIG zu zwei Mega-Hits verholfen hatten. Ich hätte TESLA so einen Hit von Herzen gegönnt, aber '94 war für solche Bands keine gute Zeit.

Die Nirvana - und Pearl Jam - Fans jener Zeit wird das alles ziemlich kalt gelassen haben. Die verachteten nun zumeist die Hard Rock-Bands der Achtziger und solche an die Achtziger erinnernden Hard Rock-Sounds und betrachteten diese als "Schnee von gestern".
Wobei man heutzutage zumindest diese TESLA-CD eher als "zeitlosen" Classic Rock bezeichnen darf, der sich kein bisschen abgenutzt hat.
Nirvana gibt es längst nicht mehr, Pearl Jam sind auch schon lange in Bedeutungslosigkeit versunken und die "Grunge"-Welle ist "Schnee von gestern".
Und TESLA sind zum Glück wieder auferstanden und machen gute neue CD's.

TESLA's Sound ist auf "Bust A Nut" hauptsächlich deutlich vergleichbar mit Bands wie MR. BIG, WHITESNAKE und DEF LEPPARD, die Reibeisen-Stimme des Sängers Jeff Keith klingt wie eine Mischung aus ERIC MARTIN von MR. BIG, STEVEN TYLER von AEROSMITH und DAVID COVERDALE, aber dabei doch sehr eigen und unverkennbar.
Wer auf die oben genannten Bands steht und TESLA noch nicht kennt, sollte sie auf jeden Fall mal anchecken. Und am besten gleich mit diesem Meisterwerk anfangen.
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am 6. August 2011
Neulich fühlte ich mich verpflichtet meine alten MC's zu entsorgen, kann sich noch jemand erinnern? In meinen Händen hielt ich so auch die Kassette mit dieser Scheibe, oben in der Kritik perfekt beschrieben und eingestuft. Für mich war sie der Sound des Jahres 1994. Bedauerlicherweise anscheinend nur für wenige war dieses Werk von gesteigertem Interesse. Hoffentlich haben Tesla mit ihren vorherigen Werken so viel abgegriffen, dass sie entspannt nicht beachtete Topscheiben produzieren können.
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