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Kundenrezensionen

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am 24. April 2000
Dieser Soundtrack ist eine Meisterleistung. Die Melodien sind relativ einfach und besonders die beiden Teile >>Born to darkness<< finden sich leicht ins Gehör ein. Man sieht förmlich die Nacht vor sich, spürt die Kälte und die Schneeflocken, die vom Himmel rieseln (als ich diese Melodie hörte, lag ich in der Badewanne, das WAsser hatte eine Temperatur von etwa 50° und mich FROR es!). Man spürt die Verbitterung Louis' deutlich, als wäre es ein Gefühl, das man selbt empfindet, und in >Libera Me< erkennt man die stumme Bitte nach Erlösung, die Louis als Vampir nie finden wird. Im letzten Stück auf dieser CD taucht auch die letzte Szene des Films vor dem geistigen Auge des Hörers auf, Lestat, wie er mit dem Auto durch die Stadt kurvt, den armen Reporter auf dem Rücksitz, und dann der Spruch >>Ich werde dir eine Wahl lassen, die ich nie hatte.<< Wer den Film kennt, wird die Musik verstehen, aber auch für diejenigen, die sich nur für die Musik interessieren, ist es ein einmaliges Hörerlebnis!
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am 25. September 2015
„Interview With The Vampire“ ist ein typischer Soundtrack für Elliot Goldenthal, wenn man mit den anderen Arbeiten des Komponisten vertraut ist. Allerdings ist dies eins seiner ersten Filmmusikwerke gewesen. Zudem war dies seine erste Oscar-Nominierung (die zweite gewann er sogar für „Frida“). Aber genug mit den Fakten, was ist mit der Musik? Nun, die ist richtig gut. Den Film habe ich zwar noch nie gesehen, aber Goldenthal wird bei mir eigentlich immer gehört, egal, ob ich den Film kenne oder nicht. Ich bin ein großer Fan von ihm und war gespannt, was er mit dem Thema Vampire so anstellen würde.

Goldenthal komponierte für „Interview With The Vampire“ eine wieder mal sehr gewaltige und facettenreiche Musik, die von einem großen Orchester gespielt wird. Die CD wird mit dem choralen „Libera Me“ eingeleitet, welches schön, aber auch unheimlich zugleich klingt und an „Dracula“ von Wojciech Kilar erinnert. Danach gibt es unter anderem zwei zentrale Themen: Das erste ist das Hauptthema, welches von den Streichern gespielt wird (zu hören in „Born To Darkness“). Für Goldenthal allerdings empfinde ich dieses Thema als etwas schwach, es funktioniert zwar insgesamt sehr gut (besonders in den Variationen und im selbigen Stück-Part 2), könnte aber vielleicht noch etwas imposanter klingen. Das zweite Thema ist deutlich düsterer und hinterhältiger gehalten („Lestats Recitative“). Hier dominiert oftmals eine Zither.

Insgesamt ist es aber wieder das Gesamtpaket, das überzeugt: Die romantisch, dunkle Horroratmosphäre ist Goldenthal wieder sehr gut gelungen. Sehr schön sind die tänzerisch, heiteren Momente, wie in „Santiagos Waltz“. Leider sind diese immer sehr kurz.

Die Actionmomente sind sehr groß und breit orchestriert und wie immer ein Genuss! Ein Höhepunkt dürfte hier „Louis Revenge“ sein, aber auch die lauten Stellen in „Abduction And Absolution“ sind wunderbar anzuhören.

Trotzdem fehlt mir noch das gewisse Etwas… Nicht falsch verstehen: Die Musik ist toll anzuhören und Goldenthal zeigt auch hier wieder, was er mit einem Orchester alles anstellen kann, doch es fehlt mir die Würze an manchen Stellen. In einigen Momenten klingt die Musik nur vor sich hin, wie ich finde.
Dazu kommt der krasse Stilwechsel mit „Sympathy For The Devil“ von Guns N' Roses. Der Song wurde ausgezeichnet und ist für sich sicherlich cool, aber er reißt einen viel zu abrupt aus dem Score.
Die CD hat insgesamt eine Laufzeit von ca 50 Minuten, zieht man hier noch die sieben Minuten vom Schlusssong ab, hat man gerade mal 43 Minuten Score, was mir persönlich auch etwas wenig ist…

Fazit: „Interview With The Vampire“ ist ein guter Goldenthal-Score, aber nicht sein bester. Trotzdem sollte man auf jeden Fall drüber hören, wenn man etwas anspruchsvollere Filmmusik sucht!
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am 13. April 2004
Goldenthal mischt im „Interview mit einem Vampir" sowohl klassische als auch experimentelle Kompositionen. Es gibt keines der typischen Hauptthemen mit endlosen Variationen, wenngleich der geisterhafte Knabenchor in Libera me und die Grundmelodie von Born to Darkness den gesamten Score prägen.
Stattdessen erklingt ein atmosphärischer Soundtrack, bei dem sich durch die Kürze und Verschiedenheit vieler Titel aber auch nie der Eindruck eines harmonischen Ganzen einstellt.
Titel wie Claudia's Allegro Agitato durchleben innerhalb weniger Minuten die ganze Bandbreite an Stimmungen/Situationen, von Gehetztheit über Ruhe bis Bedrohung. Lestat's Recitative wiederum klingt - nicht zuletzt durch Cembalo und Violinentriller - fast schon barock oder renaissancehaft. Und so hat jeder Titel ein eigenes Gesicht, wobei man deutlich spürt, wie wirkungsvoll diese Musik (nur) die entsprechenden Szenen des Films wiedergibt. Um Stimmungen, Emotionen AUSSERHALB des Films zu erzeugen (also einfach zum „genussvollen Reinhören"), eignet sich der Soundtrack m.E. kaum.
Sicherlich verwundert es niemanden, dass der erfolgreiche Rocksong Sympathy for the devil von Guns 'n Roses (hier in der langen Maxi-Version 7'36) nicht so richtig zur restlichen Musik passt. Aber da er (trotzdem [?]) ausgezeichnet ist, darf er getrost als gelungenes Bonbon mitgenommen werden.
Sicherlich kein Soundtrack für Freunde ausgeprägter melodischer Soundtracks, aber für Liebhaber experimenteller und auf den Film zugeschnittener Scores sicherlich ein Leckerbissen. Mein Geschmack ist es nicht unbedingt...
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am 10. April 2012
Musik ist so spitze wie der Film, Qualität sehr gut; Lieferzeit, Preis, Versand auch ok, Booklet mit netten Bildern aus dem Film
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am 1. September 2011
Dieser Soundtrack besticht durch seine tiefe Atmosphäre, seine unglaubliche Tiefe und Abwechslung.
Gänsehaut pur und in Verbindung mit dem Buch und dem Film ein musikalischer Leckerbissen.
Ganz klare Kaufempfehlung für eine wunderbare musikalische Reise zum Träumen.
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am 10. November 2001
Die ungewöhnlichen Melodien dieses Soundtracks sind perfekt auf den Film abgestimmt.
Die Stücke spiegeln die heftigen Emotionen, die häufig in Interview mit einem vampir auftreten, völlig wider. Für eingefleischte Fans auf jeden Fall ein Muß, aber auch für so manchen Nicht-Kenner sicherlich hörenswert!
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am 3. Oktober 2000
Es gibt eine Menge Leute, die überhaupt nichts von Elliot Goldenthal halten- völlig zu Unrecht. Sicherlich schreibt er sehr "intelektuelle Scores" die disharmonisch bis schrill sein können und offenbar nicht das Bedürfnis der meisten Filmmusikhörer nach melodischen Themen erfüllt. Aber allen denen rate ich in diese CD hineinzuhören. Man kann deutlich seinen Stil wieder erkennen, aber die Musik ist atmoshärisch unglaublich dicht, besonders die ersten beiden Tracks. Und das trotz aller postmodernen Elemente, auf die Goldenthal immer sehr viel Wert legt.
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am 12. Juli 2004
Als Substitut für den verworfenen George Fenton, der in seiner Partitur die behutsame Erzählweise des Films angeblich ebenso nachvollzog wie lähmte, erweist sich Elliot Goldenthal als die absolut richtige Wahl, den Belangen der Verfilmung von Anne Rices Roman "Interview with the Vampire" in allen Facetten gerecht zu werden. In seiner Klangniederschrift bezeugt der versierte Komponist erneut seine Sonderposition in der erschlafften Filmmusikkultur Hollywoods.
Goldenthals Konzeption bewegt sich im wesentlichen auf drei stilistischen Ebenen, die organisch aus den dramaturgischen Bedürfnissen des Films erwachsen. Die gewählten Sprachlichkeiten umfassen einen starken romantischen Duktus, avantgardistische Strukturen (zuweilen mit minimalistischen Texturen gepaart) und ironisch gebrochenes Material. Hinzu tritt, in einer gesonderten Position, das eröffnende "Libera Me". Daß die Partitur hierin nicht in eklektizistischem Stückwerk versickert, garantieren sowohl seine eigene, prägnante Schreibweise, die die exponierten Stile ineinanderfließen lassen, wie seine Fähigkeit zur intellektuellen Eigeninterpretation der Vorlage.
Die Vorliebe des Komponisten, seine Musiken unter das Motto eines tradierten Requiemtextes zu stellen, läßt zunächst den Verdacht einer "Masche" aufkommen. Daß dies nur eine Unterstellung sein kann, bestätigt sich unter einer näheren Betrachtung der individuell ausdifferenzierten Dramaturgien. Stand das "Agnus Dei" in "Alien 3" für den Menschen im Angesicht einer todbringenden Kreatur und seiner Errettung in der Rückbesinnung auf seine Seele, das "Dies Irae" in "Demolition Man" als treffsichere Ouvertüre für die unreflektierte Vernichtungsorgie, trifft auch das "Libera Me" hier eine dem Film übergeordnete Ebene. "Befreie mich" ist gleichsam Ruf und Frage des Protagonisten nach der Möglichkeit einer Erlösung von seinem Schicksal und die befreiende Metaebene selbst, um die die dramatische Handlung kreist (sozusagen die Katharsis). In seiner klanglichen Feinstrukturierung - getragen von Knabenchor, Gambe und Glasharfe - trifft Goldenthal im "Libera Me" einen Ton von Spiritualität, den der Film nicht einzulösen im Stande ist.
Auf schicksalhafter, emotionaler Ebene, dem Abschied des Protagonisten vom Licht und der Liebe zu seiner "Familie", läßt der Komponist einen gemäßigten tonalen, romantischen Tonfall erklingen. Dieser erscheint hier weniger beeindruckend oder von Störfaktoren unterwandert wie z.B. in "Alien 3", findet aber seine sinnvolle Begründung bzw. Vertiefung sowohl in der Verknüpfung wie in der Gesamtkonzeption der Musik.
Goldenthal vermeidet insgesamt allzu radikale akustische Mittel, besinnt sich weitestgehend auf den konventionellen Orchesterapparat ohne den Einsatz von Elektronik, um nicht allzuweit von der historischen Zeitebene des Films abzutriften. Die avantgardistischen Ausbrüche der Partitur fokussieren sich zwar auf die Action- und Horrorsequenzen, reichen aber weit über durch musikalische Radikalität erzwungene Schreckeffekte hinaus. Besonders in den Szenen mit den Vampirbissen treibt Goldenthal seine kruden Cluster im Blech mit minimalistischen Strukturen in den Streichern in die Höhe oder unterwandert sie mit elektronisch abgemischten Gestöhne und gestaltet so ebenso Befreiende wie todbringende Orgasmen.
In den rhythmisch betonten Passagen geht der Komponist gewohnt virtuos und treibend vor. Der bereits in "Demolition Man" exponierte, harsche Tonfall wird weiter vertieft und findet seine wohl beachtlichste Form in dem Titel "Claudias Allegro Agitato". Hier setzt er ein nervös flackerndes Streichquartett gegen den massierten Orchesterapparat und verleiht seinem Material einen schmerzhaft schneidenden Charakter, der zudem von einer nicht zu leugnenden ironischen Distanz geprägt ist. Dieses ist auch in der Handhabung kleinerer, leitmotivisch eingesetzter musikalischer Formen (Walzer, Tarantella und Rezitativ), spürbar. So umreißt er den Versucher, Liebhaber und Gegenspieler des Protagonisten in seinen zynischen Zügen mit einem Rezitativ (Cembalo solo) und in seinem wilden, blutrünstigen Triebtanz mit den Klängen einer aggressiven Tarantella (die Verwendung einer Tarantella ruft übrigens den zweiten Satz aus der Aids-Symphonie von Goldenthals Lehrer John Corigliano ins Gedächtnis; angesichts der Thematik eine sinngemäße Reverenz).
Definiert Goldenthal in dieser Arbeit seinen musikästhetischen Standpunkt auch nicht so radikal und explizit wie es bei "Alien 3" der Fall war, so stellt er sein dramatisches Gefühl, das über einen puren Nachvollzug der filmischen Vorgaben hinausgeht und ein vielfältiges musikalisches Assoziationsgeflecht spinnt, erfolgreich auf die Probe; und gerade hierin sticht der Komponist aus dem Mußtopf der in Hollywood wuchernden musikalischen Beliebigkeit heraus und verweist auf das sinnstiftende Potential das der Filmmusik zueigen ist.
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am 16. Februar 2000
diese cd verdiend die vollste anerkennung! Wer den Film "Interview mit einem Vampir" gesehen hat, der wird diese CD verstehen und sich in alle Situationen hineinversetzen können. Ich als großer "Interview mit einem Vampir"-Fan kann diese CD nur empfehlen!
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