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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
94
4,9 von 5 Sternen
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am 6. August 2017
Qualität ist echt super, super schnelle Lieferung. Würde diese CD nochmal bestellen. Lieder sind in einer super Qualität, hört sich super an.
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am 26. Juni 2003
Jeder Titel rockt ganz einfach. Mit den Klassikern "Paradise City" und "Sweet Child O Mine" ein Meilenstein der Musikgeschichte!
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am 29. August 2011
Klar, Guns 'N Roses waren schon immer ein Begriff für mich, die großen Hits wie zum Beispiel Sweet Child O' Mine sind mir natürlich schon länger bekannt. Ich wollte ihre Musik aber näher kennenlernen, finde Greatest Hits-Alben aber immer so unpersönlich und habe mich deshalb für Appetite For Destruction als Einstieg in die Guns 'N Roses-Materie entschieden. Und ich habe es absolut nicht bereut! Das Album ist Rock pur: rotzig, virtuose Soli, gespickt mit beeindruckenden Balladen. Absolute Kaufempfehlung für Genre-Fans und die, die es werden wollen!
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am 14. November 2014
Also, was soll man zu diesem Klassiker noch sagen, was noch nicht gesagt wurde von Kritikern, Fans und der Band selbst? Es wurde zum Megaalbum schlechthin, entgegen aller Erwartungen. Gn'R wären zu laut, zu "unanständig", zu dreckig, abgerissene Straßenjungs. Keiner wolle sowas hören. Hieß es damals. Keiner glaubte wirklich an den großen Erfolg außer den Gunners selbst und Mike Clink, Tom Zutaut und dem Label Geffen Records. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass alle Labels, die damals "No way" sagten, sich für ihre Ignoranz/Dummheit (oder wohl besser: fehlenden Musik- und Zeitgeschmack) kräftig in den eigenen Hintern bissen. Soweit ich weiß, haben die Gunners die Rechte an ihren Songs behalten und nicht herausrücken wollen. Sie waren die nicht zu verbiegenden Rebellen und sie wollten alles, und zwar sofort. Das "Cross" zeigt die Gründungsmitglieder mit ihren jeweiligen charakteristischen Attributen und Merkmalen bis hin zu Axls roten Haaren und Slashs Zylinder. Im Innreren ist ein Kunstdruck von Robt. Williams. Soweit ich Büchern entnahm, war dieser Kunstdruck auf den ersten LP-Auflagen damals anno 1987, also direkt nach Veröffentlichung des Albums, direkt auf der Vorderseite aufgebracht. Doch das ganze wurde zensiert!!! (daher mussten dann die LPs in undurchsichtigen Umschlägen in den Geschäften ausgelegt werden- bei den späteren LP-Versionen wanderte der "Skandaldruck" dann ins Innere und das Cross kam vorne drauf.)

Meine Alltime Favorites:
- Sweet child o' mine (Axls Liebesbekenntnis an seine damalige Freundin und spätere (Ex-)Frau Erin Everly)
- Paradise City (die Gn'R Hymne schlechthin, gibt es überhaupt jemanden, der sie nicht kennt?!- nein, völlig im Ernst!!)
- My Michelle (einer realen Person gewidmet, einem Mädel mit Habits, das wohl irgendwann noch gerade so die Kurve nahm)
- Rocket Queen (Axl und Adriana Smith steuern hier gewisse "Background vocals" bei - live aus dem Aufnahmestudio)

Okay, Welcome to the jungle (ist auch ein megacooles Video) zählt nicht wirklich zu meinen Faves (mir fehlt da halt einfach was, sorry). Aber immerhin war der Song der Durchbruch überhaupt für die Band, da es wohl ununterbrochen auf MTV gesendet werden musste (nachdem es erst wegen "Skandalträchtigkeit" übelst abgelehnt wurde).

Das Album ist so supergut, dass mein jetziges (bereits einige Jahre altes) Exemplar nicht mal mein erstes Exemplar war. Ich habe diese Scheibe schon dreimal gekauft, soweit ich mich erinnere. Das erste Mal, als ich noch ein Teenager war. Überhaupt wurde nicht ich auf diese Band aufmerksam, sondern ein Schulkumpel brachte mich auf den Trichter. Damals in den frühen 90ern. Und da das Album bekanntlich aus den 80ern ist, war es nicht mal mehr taufrisch. Doch die unbändige Kraft, die treibende Dynamik, die Authentizität und die "alles oder nichts-Attitüde" haben es einfach zeitlos gemacht: Wahrhaft ein großartiges Werk!!! Axl mit seinem "Screech" (den er so oft übte, bis er zu seinem Markenzeichen wurde), Slashs Gitarrensoli, Duffs Bass, Izzys Rhythmusgitarre (er und Axl waren zudem die Haupt-Songschreiber) und Stevens Drum (seine Bandkollegen reduzierten sein Drumkit auf das absolut nötigste, so geht die Legende. Er musste die Hälfte seines Schlagzeugs oft erfolglos suchen gehen).

Ganz viele der Lieder kannte (und kenne ich immer noch) auswendig und singe sie fast andauernd mit. Am liebsten Sweet child o' mine, das ist einfach so poetisch-grandios. Auch das Video dazu ist einfach nur supercool (damals und auch heute noch). Damals habe ich einen ganzen Sommer lang unentwegt Guns n' Roses gehört, überall. Im Schwimmbad, im Bus, zuhause, in Geschäften, etc., etc.. Hatte Fan-T-Shirts an und ging wohl meinen sämtlichen Mitmenschen damit mächtig auf den Keks - auch mit der viel zu großen Lautstärke der Musik (volle Kanne, was denn sonst?). Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Zeit und Band mag! Manches fühlt man einfach und es bedarf keiner Worte. Die Qualität des Albums ist mir... egal!! Immerhin waren das damals analoge Aufnahmen, es gab damals Schallplatten und Tapes und keine perfekt bis ins kleinste Bit und Byte abgemischte Computermusik. CDs waren dato noch ein absolutes Novum. Das musste einfach so sein, es ist Zeitgeschichte!

Schade, dass damals die Band auseinanderzufallen begann. Das bleibt wohl nicht aus nach so einem fulminanten Auftakt und bahnbrechenden Ausrufezeichen! Einfach nur schade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Juli 2017
Zu diesem Album muss man eigentlich nicht viel sagen. Appetite ist ein Must Have in jedem CD Regal, enthält es doch Klassiker wie Welcome to the Jungle, Paradise City und meinen "All Time Favorite Song" Sweet Child o'Mine! Jeder der auf Hard Rock steht kommt an diesem Album nicht vorbei. Derartig viele Ohrwürmer auf einem Album findet man nur noch selten! Nicht umsonst zählt es zu den erfolgreichsten Rockalben aller Zeiten. Fünf Sterne sind noch zu wenig!
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am 24. Februar 2013
Klar, zu dem Album gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen. Einer der ganz grossen Klassiker der Rockgeschichte, unverzichtbar neben Live at Leeds, Led Zeppelin IV, Sabbath Bloody Sabbath, Sgt.Pepper, Never Mind the Bollocks, Elvis Sun Sessions und all den anderen Meilensteinen. Habe gerade wieder "Paradise City" gehört und mich daran erinnert, was dieser Song doch für ein Wahnsinns-Inferno ist und warum am Ende der 80er-Jahre, dem Jahrzehnt von Heavy Metal, diese Band zur "härtesten Band der Welt" gekührt wurde und Metal so schnell pulverisiert wurde, wie kein Musikstil jemals zuvor. Denn, anders als in einigen anderen Kritiken hier behauptet wird: G'n'R waren kein Metal, hier gibt es keine getappten Solos, kein Rhythmusgitarrenspiel mit abgedämpften Seiten, nein, G'n'R waren die Rückkehr des Rocks (mit einem Schuss Punk und Haarspray) in der Prägung der sechziger Jahre, garniert auch mit den Drogen und Skandalen dieser Ära. Da ist Izzy Stradlin mit seiner Rolling-Stones-Ballonmütze und den dazu passenden Riffs, Slash mit seinen Led-Zeppelin-T-Shirts und den an Page erinnernden Solos und zuletzt Axl Rose: dieser Robert-Planet-meets-Janis-Joblin-auf-Speed-Blues-Exorzismus. Oh ja, gegen diesen Sturm aus holperigen Schlagzeug, hysterischem Gesang und jeder-gegen-jeden donnernden Gitarren, wo alles jeden Moment auseinanderzufallen scheint, um sich dann im nächsten Abgeh-Teil zu weiteren Höhen der Extase wiederzufinden - sehen die gedrechselten und ausgefeilten Arrangements einer Band wie Metallica aus wie das Werk solider, aber sehr bodenständiger Handwerker (die es gerne hart haben, aber das ist es dann auch schon). Die Stimmung auf diesem Album dagegen ist so einzigartig, unmittelbar, authentisch und nicht mehr zu wiederholen, das es der Band tatsächlich selbst nicht noch einmal gelang. Mit dem hochmotivierten Nachfolge-UYI-Doppel-Doppel-Album, dem Versuch diesen Millionenseller noch zu toppen, scheitert die Band und macht die Qualität von "Appeite for Destruction" um so deutlicher. Auf UYI zeigen sie sich immer noch als hervorragende Songwriter, das war neben der Härte, dem Wahnsinn und dem Chaos, das sie anrichteten ja auch stets eine ihrer grossen Qualitäten, dass sie nie das Songwriting vergassen - aber hier nun bei "November Rain", "Shotgun Blues", "Knocking on Heavens Door" und "You could be mine" fehlt das gewisse Etwas - alles was voher noch so roh und unmittelbar war, ist auf ein Mal perfekt und, nun, fast gediegen.
Wie auch immer, Kurt Cobain mag Axl Rose auf den Tod gehasst haben und sein Versuch eine Art Anitstar zu sein, basierte, ganz im Sinne klassischer Dialektik, sicherlich auch auf dem Über-Stardom von Rose - und doch hat Grunge dem Album "Appetite for Destruction" viel zu verdanken: die Koppelung von Härte und Melodiösität, Teenager-Herzschmerz und Wut, die Mischung aus Punk und Sixities-Rock (die bei Soundgarden und Pearl Jam noch deutlicher wird) - alles findet sich bereits auf diesem erratischen Monolith von 1987.
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am 5. Oktober 2003
"...watch it bring you to your knees" kreischt Axl Rose und wenn man dann einmal drin ist im Dschungel, dann gibt es kein Entkommen mehr: das explosive Gemisch aus drogenbenebelten Texten und harter Gitarrenarbeit zündet von der ersten Minute an und überrollt alles andere mit ungeahnter Wucht. Dabei ist das Muster aller Songs ähnlich: Der ruhige Einstieg mit melodiöser Kraft, der nur kurz währt um dann furios an Geschwindigkeit zuzulegen bis die Verstärker platzen. Dazu kreischt Axl seine Outlaw-Texte zu den wuchtigen Riffs aus dem Hintergrund über Drogen (wie im hektisch- fiebrigen "Mr. Brownstone"), Frauen in ("My Michelle" oder "Think of you", der Schnulze im metallischen Gewand) und Leben auf der Straße. "It's so easy" überzeugt mit wehmütigem Refrain, "Nighttrain" mit stampfend wahnsinngen Einstieg, "Paradise City" ist längst ein Rockstandard, ein nicht enden wollender 6- Minuten -Heuler der im reinen Wahnsinn finalisiert. "My Michelle" über das Mädchen mit dem zerstörten Elternhaus ohne Liebe, wirkt nur kurz wehmütig, den Liebesliedern "Think about you" und "Sweet child..." folgt die Sex-Gewalthymne "Anything goes" mit den expliziten Texten auf den Fuß; "Rocket Queen" mit dem aufpeitschen Riff und Stöhnen über dem Gitarrensolo steht am Schluß.
Eine Platte wie ein Erdrutsch, die die Welt der schwermetallischen Musik veränderte, ein 50 Minuten währendes Ungeheuer; ein Glücksfall dass sich hier die kongenialen Slash, Axl und Izzy Stradlin zusammentun und eine wegweisende Platte aufnehmen, ein Glück das nicht allzulange währte.

"And when you're high/you never ever want to come down" heißt es im Titelsong. Als ob sie geahnt hätten was kommen würde.
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am 14. Juli 2017
Fast 30 Jahre .....,,und wer auf einem der konzerte der aktuellen tour war - es ist wie vei Elvis, cash, U2 , mozart, wagner ... basics
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am 1. Oktober 2002
In Auflistungen der legendärsten Bands der letzten Jahrzehnte werden Guns n' Roses üblicherweise gerne etwas stiefmütterlich behandelt. Dies ist ein Fehler, finde ich, wenn man bedenkt, dass sie zu Beginn der 90er Jahre die populärste Band schlechthin waren und Axl Rose und Slash sich als ganz charakteristische Vertreter des Hardrockklischees mit Starallüren, Skandalen, Unberechenbarkeiten und unvorbildlichem Lebenswandel hervorhoben. Auch musikalisch, so denke ich, haben sie etwas bewirkt. Und genau dies zeigt vielleicht vor allem ihr Debütalbum "Appetite For Destruction". Denn es erschien im Jahre 1987, zu einer Zeit, als der vorherrschende Musikstil alles andere als "handgemacht" und gitarrenlastig war. Zumeist kamen die damaligen Klänge aus dem Computer, waren wuchtig, überladen und unnatürlich und wurden von noch überladener gekleideten, geleckten Interpreten vorgetragen, welche die Künstlichkeit ihrer Werke durch ihr Auftreten noch unterstrichen. Selbst einstigen Rockgrößen, wie den Rolling Stones oder Queen, war es in dieser Zeit nicht vollends gelungen, sich dem Wandel der Musik zu widersetzen.
Gegen diesen Strom schwammen Guns n' Roses, die längst vergessene Praktiken in Bezug auf Musik und Auftreten wieder aus der Versenkung holten. Dabei gelang es ihnen aber auf eindrucksvolle und ideenreiche Weise, einen eigenen, unverwechselbaren Stil zu kreieren, aufgrund dessen sie schnell zum Geheimtipp wurden.
In den Folgejahren beriefen sich immer mehr Bands auf das von Guns n' Roses gepflegte Image, und auch die Musik unterzog sich einem starken Wandel, der dazu führte, dass in den frühen 90ern plötzlich wieder echte Rockmusik gemacht und gehört wurde. Dass dem so war, können sich Guns n' Roses sicher zum großen Teil auf ihre Fahnen schreiben. Und dabei beeinflussten sie sogar die Bands, die sie selbst einstmals beeinflusst hatten.
"Appetite For Destuction" klingt frisch und frech. Das Album ist der Begin des kometenhaften Aufstieges einer Band, deren Erfolge legendär sind und die später rasch und unspektakulär, aber etwas tragisch, von der Bildfläche verschwanden. Daher erhält man mit dem Kauf dieses Albums ein Zeugnis der jüngeren Musikgeschichte.
Doch trotz aller Lobeshymnen bleibt doch ein kleiner Kritikpunkt für mich übrig: Das Cover ist absolut dämlich. Und der Titel des Albums ist ebenso gewaltverherrlichend wie das im Booklett abgedruckte, gleichnamige Gemälde von Robert Williams. Was zählt, ist aber die Musik - und die bewerte ich aus oben genannten Gründen mit fünf Sternen.
33 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. November 2011
Das geniale Debüt- Album der Band!
Dieses Album war ein Meilenstein der Rockmusik! Die 80er Jahre schienen plötzlich Vergangenheit zu sein!

Endlich gab es mal wieder guten Rock and Roll! Mit diesem Album spielten die authentischen Jungs den Synthi- Pop (und auch meist wenig begeisternden Heavy Metal oder frühen HardRock) der Vorjahre endgültig an die Wand!

Wo die Rolling Stones einmal aufgehört hatten, oder auch Bands wie die Ramones, da fingen jetzt die Gunners wieder an!

Kein Song auf der Scheibe ist hier wirklich schlecht; unvergesslich aber werden zumindest immer "Sweet Child o' mine" und "Paradise City" für alle Zeiten bleiben!
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