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am 28. Dezember 1999
So präsentiert sich Klaus Schulze auf seinem 5. Album, das 1975 zuerst veröffentlicht wurde. Wie die Titel ("Bayreuth Return" und "Wahnfried 1883") vermuten lassen, ist diese Platte seinem großen musikalischen Vorbild Richard Wagner gewidmet. Zum ersten Mal arbeitet er auf dieser CD mit Sequenzern und das zahlt sich nicht nur bei den Kritikern aus, die ihm dafür den "Grand Prix Internationale Du Disques" verleihen, den zuvor als einzige Rockmusiker "Jimi Hendrix", "Pink Floyd" und "Soft Machine" erhielten. In den beiden halbstündigen Werken mit denen er den Begriff "Berliner Schule" (das meint noch heute lange; episch (teils minimalistisch) angelegte Sequenzer-Stücke) prägte, ist sein Grundmuster, wie er Alben und auch Konzerte in dieser Zeit gestaltete, sofort wiederzuerkennen. Nach ruhigem Beginn lagern sich Flächensounds und Sequenzen immer dichter übereinander, bis er unvermittelt abbricht oder diesen Soundteppich zum Ende hin wieder aufknüpft. Dadurch erzeugt er eine unglaubliche Spannung, besonders im ersten Stück, man wartet förmlich von Sekunde zu Sekunde auf weitere Einsätze, doch Schulze weiss geschickt zu verzögern, bis die Spannung unerträglich wird, dann erlöst er uns - ein absolutes Meisterwerk, zu empfehlen nicht nur dem Elektronik-Liebhaber sondern auch all jenen, die einmal über ihren Tellerrand hinaushören wollen, hier lohnt es sich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. August 2005
Dieses Album ist meiner Meinung nach das Beste.
Leise und dennoch in einem Super-Rhythmus.
Als dieses Werk 1975 rauskam, habe ich immer gern im Sommer auf dem Balkon auf einer Liege verbracht und diese Scheibe durch die offene Balkontür gehört. Es gibt nichts Schöneres, obwohl ja zuviel Sonne sehr schädlich für die Haut sein soll.
Aber diese Musik verstärkt noch das Wohlbefinden, wie im Urlaub.
Natürlich kann man sich den Titel "Bayreuth Return" auch genausogut mit Kopfhörern im Winter anhören und dabei wunderbar träumen. Am Ende wird man sogar noch durch einen sehr lautes Windgeräuch geweckt, falls man eingeschlafen ist, damit man das Stück gleich wieder von vorne laufen lassen kann.
Weitere wirklich gute CD's von Klaus Schulze kann ich noch empfehlen; "Moondawn" (1976), "Mirage" (1977), "Body Love Vol.1" und "Vol.2" (1977/78 Filmmusik), "Klaus Schulze - Live" (1979/80 - 2 CD's) sein zehntes Album "X" (2 CD's)
Weitere Alben braucht man eigentlich nicht unbedingt, nur als hartgesottener Fan. Alles was Klaus Schulze nach 1982 gemacht hat gefällt mir nicht mehr so gut. Daher habe ich nur die ersten 14 LP's bzw. CD'S
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am 11. Mai 2015
Seit 28 Jahren produziere ich selbst elektronische Musik auf der Basis einer klassischen Ausbildung im Klavierspiel und möchte hier eine sehr persönliche Einschätzung zu diesem Album von Klaus Schulze beisteuern: "timewind" könnte man vielleicht die beiden Originaltracks betreffend als das typischste Album von Klaus Schulze in seiner Schaffensperiode von 1972-80 bezeichnen. Die Beschränkung auf das wesentliche (Sequenz, Fläche, Melodie, Percussion, geräuschartige Effekte) einerseits und die durch sein analoges Equipment bestimmte Arbeitsweise, alles von Hand einzuspielen und als konstante Time nur den analogen Sequenzer zu haben, wenn er denn eingesetzt wird, andererseits, fließt bei diesem Album von 1975 zu einer sehr zentrierten und perfekten Balance der Elemente und des (live-)Arrangements zusammen. Wer sich nicht die vollständige Sammlung von Klaus Schulze zulegen will, sollte diesem Album auf jeden Fall sein Gehör schenken, denn es liefert KS pur, typisch und zentriert auf seine wesentlichen Stärken (analoger Sound, analoges Sequenzing, individuelle Time). Dieses Album macht für den Nicht-Sammler die meisten anderen KS-Arbeiten aus 1972-80 redundant (m. E. "moondawn", "body love", und seine Vorläufer).
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am 16. Januar 2007
Wer hat nicht das Problem, dass man beim Stück "Bayreuth Return" am Ende durch diesen beissenden Sound (der Kenner weiss, was ich meine) aus den Träumen gerissen wird? Die Bonus CD schafft hier Abhilfe. Der Bonustitel "Echoes of Time" ist stark an "Bayreuth Return" angelehnt, ist etwas länger und hat nicht dieses Ende....

Der zweite Bonustitel ist eigenständig aus der Zeit von 1975 und in seiner Art bisher ungehört, also nicht vergleichbar mit anderen Stücken von KS aus dieser Zeit. Der Dritte ist ein Schmankerl aus neuerer Zeit und eine Art moderne "Single-Version" von "Bayreuth Return". Unbedingte Kaufempfelung.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Dezember 2015
Das 1975 bei Brain Music veröffentlichte Album "Timewind" von Klaus Schulze gilt für viele als eines seiner absoluten Masterpieces und überhaupt als ein Monument der elektronischen Musik insgesamt.
Und als tatsächlich monumental erscheint zunächst einmal die Unbeweglichkeit der beiden Longtracks,auf denen vordergründig nicht allzuviel passiert.
Auf "Wahnfried..." wird sogar auf rhythmische Unterstützung der ätherisch-sphärischen Klangwolken verzichtet,während es bei "Bayreuth Return" wenigstens noch feine Sequencermuster zu entdecken gibt.
Man hat es hier mit Klanggebilden zu tun,die wabernd,wellengleich wandernd den Hörer einlullen und ungeordnet,improvisiert und recht konturlos wirken;mehr Klanglandschaften als Musik im klassischen Sinne halt.
Dennoch bleibt dem aufgeschlossenen Hörer eine gewisse Faszination nicht verborgen und mit der Zeit fallen die fein ziselierten Strukturen in diesen Klangskulpturen auf,die diese Musik von unbesorgt dahingespielten Soundexperimenten unterscheidet.
In Diskussionen oder Abstimmungen darüber,welches Album von Schulze denn nun das große Meisterwerk wäre,landet "Timewind" praktisch immer in den obersten Rängen;für ein Album,das auf Spannungsaufbau,Eingängigkeit,Wiederholungen,vordergründige,sofort erfaßbare klare Melodik,teilweise gänzlich auf Rhythmik verzichtet,sicherlich beachtlich.
Klaus Schulze gilt zu recht als ein Vorreiter und Visionär dieser Musikrichtung;mit "Timewind" hat er dafür einen massiven Grundstein gelegt.
Die Musik läuft recht gleichmäßig,sich nur in Nuancen verändernd, dahin,es gibt kein echtes Ende und keinen echten Anfang,die Musik ist einfach da und schafft Stimmungslandschaften,die jeder mit der ihm eigenen Phantasie ausfüllt,so,wie es von dem Künstler ja auch erwünscht ist,wie er mal sagte.
Wer nun glaubt,das sei ja nun nicht schwer;einfach mal wunderschöne Sounds erzeugen,herumexperimentieren,ein paar Spuren überlagern,klingt interessant und fertig...der sollte sich derartige Musik mal von fast allen "Konkurrenten" anhören.
Das wirkt schnell langweilig,nichtssagend,öde,während bei Klaus recht schnell etwas einsetzt,das man schwer beschreiben kann.
Vielleicht macht er es sich wirklich leichter,als manch anderer Musiker,läßt seinen Gefühlen einfach freien Lauf,verbindet das mit technischen Ideen,ohne groß vorher zu komponieren,improvisiert einfach,ja.
Aber...das kann nicht jeder. Und am Ende zählt das Ergebnis.
Irgendwo wurde mal die Frage gestellt:
"Klaus Schulze - Genie oder Scharlatan?"
Nun ja...zu Themen wie "was ist Kunst...und warum?" oder "wann ist man ein Genie...und wer bestimmt einen dazu...mit welcher Legitimation?"
sind unzählige Bücher,Begriffsbestimmungen,philosophische Auslassungen über Jahrhunderte über uns gekommen.
Mit Alben,wie "Timewind" überläßt Schulze dem Hörer die Entscheidung selbst.
Und zu meinem obigen Satz,daß das,was Schulze auslöst,schwer zu beschreiben sei,fällt mir noch das Ende des Schlußsatzes im Beiheft zur Sampler-CD "2001" ein:
"Hören Sie,hören Sie!"
Ich denke,das ist wirklich ein guter Rat.
Die 2006 bei Revisited Records erschienene Reissue-CD verwöhnt nicht nur mit schöner Aufmachung im DigiPak und Infos im Beiheft;auch werden drei hochinteressante Bonustracks aus jener Zeit dazugegeben,die sich stilistisch und qualitativ gut einfügen und große Ähnlichkeiten mit den Tracks aufweisen,wie Varianten wirken.
Sehr empfehlenswert!
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am 22. April 2011
Von Klaus Schulze gibt es unter seinen ersten 10 Alben sieben gleichwertige Werke und das sind ab Album No.4 - PICTURE MUSIC, TIMEWIND, MOONDAWN, BODY LOVE VOL.1, MIRAGE, BODY LOVE VOL.2 und X(die zehnte). Die beiden Mastertracks BAYREUTH RETURN und WAHNFRIED 1883 sind phantastisch melodisch und treibend. Die Platte steht seit dem Erscheinen in den siebzigern als BRAIN LP mit Klappcover in meiner Sammlung. Es war die Zeit neuer Sounds. Klaus Schulze war da schon in unseren Kreisen OBERKULT. PICTURE MUSIC mit den Überstücken TOTEM und MENTAL DOOR war bis dahin die Richtmarke. Mit TIMEWIND wurde sein Sound dichter, weg vom früh-Minimalsound, wobei der berechtigt bei den beiden genannten Tracks seine Qualitäten hatte. Die tiefen Synthies gaben jetzt den Ton an und was für einen. Eine Frühform vom Tribal-Sound mit Traumnote.
Zu der Zeit wurde auch die allgemeine Rockmusik abwechslungsreicher, viele Bands setzten sich jetzt mehr mit komplexen Keyboardsounds auseinander. Das Ergebnis war dann ab 1978 der New Wave mit CABARET VOLTAIRE, TUXEDOMOON, HUMAN LEAGUE, FAD GADGET, GARY NUMAN usw.
Im gleichen Genre tummelten sich noch TANGERINE DREAM, wobei Herr Schulze(als EX-Bandmitglied-Anfangsphase 1970) seinen Kollegen schon meilenweit voraus war. Absolute Kultplatte für jederman, deshalb klare Kaufempfehlung. Bei der neuen CD Auflage gibt es eine Bonus CD mit unveröffentlichten Material.
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am 22. Dezember 2013
Dese CD ist einfach ein MUSS für jeden Liebhaber von Klaus Schulze. Sie ist ja seit Jahren vergriffen und wurde nach meinem Kentnisstand auch nicht wieder aufgelegt. Da ich aber nur Originale sammle, bin ich über diesen "Fund" aus New York absolut begeistert.
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am 4. November 2014
Bin ein Fan von Synthesizer Musik. In den 70er Jahren des 20. Jhs.gab es von Pionieren der Elektronischen Musik nur eine handvoll. Wer auch begeistert davon ist, sollte sich dieses meditative Musikprodukt unbedingt anschaffen !
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am 22. Juni 2011
...zu dieser CD. Ein Kumpel in unserer damaligen Frisbee-Clique hatte sich Zuhause im Keller ein Zimmer eingerichtet, was er u.a. mit Schwarzlicht beleuchtet hatte. An der Wand ein passendes Poster mit dem Motiv : springender Panther. Wir hörten die -Timewind- und hatten uns dermaßen auf die Musik konzentriert, dass wir wirklich nichts mehr mitbekamen.... und das Ende von "Bayreuth Return" ist ja den meisten bekannt....Was glaubt ihr wohl, was da passiert ist ?? Wir haben so einen "Flash" bekommen und gedacht, der Panther springt uns an. Das war echt der reinste Wahnsinn.
Die Musik wirkt hypnotisch, lässt man sich auf die Musik ein, kann so einiges passieren. Dieses Finale haben sicher viele Hörer ähnlich in Erinnerung.
Selten hat Musik so einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
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am 7. März 2001
Was bisher nie in den Medien erwähnt wurde: Timewind ist eine unwiederholbare Zufallsproduktion, die mit 380 V Starkstrom eingespielt wurde. Es gab im Schulze-Studio seinerzeit eine unbeabsichtigte Netz-Spannungsschwankung, hervorgerufen durch ein defektes Bügeleisen von Klaus Müller, als der gerade versuchte, Schulzes Krawatte zu bügeln.
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