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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
12
Slow Deep and Hard
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,37 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 6. November 2017
Die Scheibe ist wirklich Weltklasse!Trotz der sehr langen Tracks kommt hier erstens nicht eine Sekunde Langeweile auf sondern killt quasi von der ersten bis zur letzten Sekunde!Und das Album hat eine Lauflänge von fast 59 Minuten,verteilt auf 6 Songs plus ein "Intro" das aus 1:06 Minuten "Ruhe" besteht!Das war halt der Humor von den Jungs..Musikalisch sehr hart,textlich teilweise noch härter(quasi an der "Schmerzgrenze) hört euch einfach das Album an.Am besten jetzt kaufen und sich freuen in ein paar Tagen eines der 100 besten Alben der härtesten Gangart aller Zeiten zu bekommen!Im Grunde ein musikalischer Albtraum der dermaßen knallt das es eine wahre Freude ist!
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wie konnte ich diese scheibe nur vergessen? vorliegendes werk ist mit abstand die beste scheibe von type o negative, auch wenn auf anderen alben ebenfalls sehr sehr schöne songs sind - so böse, hart und durchgeknallt waren type o negative danach nicht wieder. auch ist auf diesem hier wirklich JEDER song ein knaller, es gibt hier einfach keine ausfälle. hier wird gnadenlos mit exfrauen und dem ganzen rest der menschheit abgerechnet, und das mit absolut glaubwürdiger grabesstimme, einer prise schwarzem (dunkelschwarzem) "humor", bis in den keller runtergestimmten instrumenten, orgeln, schreienden frauen (vielleicht bei peter im keller auf die folterbank gespannt, tja man weiß es nicht aber möglich ist alles ...) und kettenrasseln inklusive. einfach ein sehr schönes finsteres album das sich selbst glücklicherweise nicht so ernst nimmt, wie z.b. einige pandabären oder großstadt-wikinger, ihr wisst was ich meine ... .

fazit: eine absolute perle der 90er!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. April 2014
Dem Debütalbum von Type O Negative hört man noch deutlich Peter Steeles (R.I.P.) Vergangenheit bei Carnivore an, bei welcher er in den 80ern mit einer aggressiven Mixtur aus Thrash Metal und Hardcore durch die Landschaft pflügte. Wer also nur die "sanfteren" Alben von Type O, wie den "Slow, Deep And Hard"-Nachfolger "Bloody Kisses" oder gar das "Mädchenalbum" "October Rust" kennt, wird von der Brachialität vielleicht etwas überrumpelt werden. Aber genau diese, kombiniert mit den späteren typischen Trademarks der Band, macht dieses Album eben so besonders. Alle Songs haben Überlänge, und der Opener " Unsuccessfully Coping With The Natural Beauty Of Infidelity" zählt mit zum Besten, was Type O je geschrieben haben. Er hat rabiate, nach vorne preschende Parts, bei denen Steele die Lyrics wütend aus sich rauskotzt, aber auch ruhige Teile, bei denen er mit tiefer Grabesstimme zu Josh Silvers Kirchenorgelbegleitung singt. Überhaupt ist das Lied DIE Nummer für alle, die gewaltigen Hass auf ihre Ex schieben. Die nachfolgenden Tracks sind kaum schwächer, und die Band geriet dereinst wegen Steeles zynischem Humor in den Texten, den nicht jeder auf Anhieb verstand (siehe zum Beispiel: "Der Untermensch"), ziemlich ins Kreuzfeuer. Erhöhtes und doomig-schleppendes Tempo geben sich die Klinke in die Hand; der Albumtitel kommt ja nicht von ungefähr. Für mich ist "Slow, Deep And Hard" eines der besten Alben der New Yorker, wobei sie eigentlich nie eine schlechte Platte veröffentlicht haben; außer dem etwas weichgespülten "October Rust" vielleicht. Doch das ist ja, wie so oft, Geschmackssache.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 9. Januar 2002
Als ich die CD das ertse mal hoerte, traute ich meinen Ohren kaum.Einige Lieder kriegt man selbst nach mehrwoechigem hoeren kaum aus dem Kopf raus. Aggressives Hardcoregebruelle und tiefer, duester Gesang geben sich die Hand, ein Haufen Effekte wie Presslufthammer, Hammerschlaegen oder Kettengerassel und dazu wunderschoene Melodien in Songs die teilweise ueber 12 Minuten lang sind. Was sich vielleicht etwas konfus anhoert ist in Wirklichkeit eine sehr gelungene Mischung und selbst die Lieder die ueber 12 Minuten lang sind werden zu keinem Zeitpunkt langweilig und man sie sich immer wieder anhoeren. Ich kann diese CD nur jedem waermstens empfehlen.
Anspieltip: "Prelude To Agony"
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. September 2005
Tja, das waren noch Zeiten... Im Gegensatz zu damals sind TON doch heute den meisten als Gothic/Düster/mit 'nem Glas Rotwein in der Hand Combo, die sogar mittlerweile auch vor "Beatle-esken" Elementen nicht halt macht, bekannt. Hier wird einem noch pure Rohkost geboten. Textlich geht es hier um ein Liebesdrama mit bösem Ausgang. Peter Steele nimmt hier kein Blatt vor den Mund und beschreibt auch in allen Einzelheiten, wie Er sich im depressiven Liebeskummer, berauscht von Blut, Halluzigenen, Vodka und Stereoiden an seiner untreuen Ex "rächt". Auch gesanglich ging's früher eher noch "Hardcore"-mäßig ab und hier und da singt Pete auch schon mal abgrundtief, so wie man's heute auch kennt. Wer Carnivore schon mochte, wird auch an diesem Album seinen Gefallen finden. Musikalisch auch vergleichbar mit Carnivore, aber gespickt mit psychedelischen Keyboards, Akustikgitarren und superzähen Doomparts. Allgegenwärtig ist natürlich auch Pete's bis zum Anschlag verzerrter Bass, einer der wichtigsten Soundmerkmale der Band. Für mich das beste Type O Negative Album!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. September 2005
Slow, Deep&Hard ist ein passender Titel für dieses Album. Es ist aggressiv, morbide, kompromisslos aber zugleich auch lustig. Wer muss nicht gelegentlich darüber lachen, wie Peter Steele mit einer Ex abrechnet? Sowieso: Was Peter Steele lyrisch hier ablässt erfordert vom Hörer schwarzen Humor, wer diesen nicht besitzt sollte einen weiten Bogen um dieses Album machen!
Musikalisch würde ich das ganze folgendermaßen einschätzen: Hardcore und Doom treffen hier aufeinander und entfalten eine Apokalyptische Amtosphäre. Hinzu kommt noch Peter Steeles einzigartiger Gesang, der noch ganz nach Carnivore klingt(eine ebenfalls großartige Band).
Die Songs sind nach heutigen Hörgewohnheiten als lang einzustufen(manche Songs gehen an die 10Minuten oder drüber). Die Songs sind jedoch sehr intensiv und perfekt abgestimmt das zumindest mich nicht stört. Das sich die Cd erst nach mehrmaligen, intensiven Hören entfaltet brauch wohl nicht näher erläutert werden.
Eines meiner absoluten Lieblingsalben und besonders für Musikfreunde der derberen Gangart zu empfehlen!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Oktober 2003
Type of Negative's Erstwerk ist und bleibt mein persöhnlicher Favorit. Hier nich nichts von der gothischen Romantik späterer Veröffentlichung zu merken. Die Lieder sind roh, brutal, im positiven Sinne asozial und voller Verzweiflung. Ich muss zugeben, dass ich Anfangs, nicht zuletzt wegen Titeln wie "Der Untermensch", ein wenig schockiert war, doch genau diese Wirkung soll diese CD erreichen. Die volle Wirkung der CD entfalltet sich sowieso auch erst nach mehreren Anläufen, was auch an der Länge und der anfänglichen Sperrigkeit der Lieder liegt. Entweder man liebt es oder man hasst es, aber auf jeden Fall ist dieses Album zutiefst emotional und rabenschwarz.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. April 2013
Meine persönlichen Lieblingsalben sind SLOW DEEP & HARD, BLOODY KISSES und OCTOBER RUST. Die vorliegende CD ist der US Import - remastert und kommt im Standard Jewel Case mit extra Pappschuber und Bonustrack. Toll verpackt. Soundtechnisch klingt das Album etwas feiner im Hoch-Mittenton Bereich. Über die Musik brauch hier kein Wort verlieren, die ist 10 Sterne wert. Der TYPE-O-SOUND ist hier noch etwas roher und ungeschliffen - GOTH-CORE vom FEINSTEN.

Wichtig für den geneigten CD Käufer, am besten vor dem Kauf beim Händler anfragen, ob es sich um die CD in Pappschuber mit Bonustrack handelt. Das REMASTER wurde nur als CD - MADE IN USA - veröffentlicht, nicht in Europa !
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. November 2003
Nach allem, was ich über Slow, Deep and Hard gehört habe, hätte ich sie mir etwas härter und depressiver vorgestellt, denn das, was dem Hörer hier geboten wird, geht bestenfalls als Trash-Metal durch, was die Texte angeht wurde ich jedoch nicht enttäuscht. Die Lyrics sind fernab aller Political Correctness, durchgehend zynisch, verbittert und hasserfüllt rechnet Peter Steele mit untreuen Frauen, deren Liebhabern, Sozialhilfemissbrauchern u.v.m. ab.
Viele Leute loben die musikalische Vielseitigkeit dieses Albums, es stimmt zwar, jedoch ist diese Vielseitigkeit nicht Jedermanns Sache, mir ging es einfach auf die Nerven als mitten in der aggressivsten Passage plötzlich ein Orgelsolo einsetzte, oder Neun der Zwölf Songminuten von Akkustik-Instrumentalpassagen bestritten wurde.
Alles in allem ist Slow, Deep and Hard vor allem wegen seiner, mehr oder weniger, aus dem Leben gegriffenen Texte interessant, und wenn man von den Füllpassagen absieht haut die Musik auch ziemlich rein.
Ein Stern Abzug für viele überflüssige Einlagen und den sehr orginellen, sechsten, Song, den ich, laut dem Booklet, offensichtlich fehlinterpretiert habe, denn mit einer Minute Stille kann ich beim Besten Willen nichts anfangen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Januar 2018
Die Fortsetzung von Carnivore mit anderen Mitteln: persönlicher, verletzter. Der gehörnte Pete Steele vertont seinen Hass und seinen Schmerz. "I kill you tonight".
Das post-apokalyptische Barbarenimage wurde beiseitegelegt, es regiert Negativität. Rachefantasien und Selbstzerfleischung ("You make me hate myself"). Der Schmerz ist deep, die Musik slow und hard. Lange, oft doomige Stücke mit gelungenen Industrialeinsprengseln hier und da.
Textlich aus dem Rahmen fällt "Der Untermensch", ein Lied über Sozialschmarotzer. Topaktuelles Tabuthema in Deutschland, aber davon abgesehen: Allgemein eine Kontroverse mit guten Argumenten auf beiden Seiten, aber auch der Gefahr, durch zu viele Emotionen die Differenzierungsfähigkeit zu verlieren (wie oft, wenn linke auf rechte Einstellungen treffen). Steele, damals noch ein Mann der Disziplin und Ordnung (für mich positive Charaktereigenschaften und mir unverständlich, wie so ein Mensch, zumal intelligent, sich später erlauben konnte, in die Drogensucht abzurutschen – vielleicht ist die Ursache tatsächlich die Frau, auf die die Wut dieses Albums hier zielt, vielleicht hat Pete, ohne sich dessen im Klaren zu sein, die Sache nie wirklich überwunden), den disziplinierten Steele also scheint dieses Thema sehr beschäftigt zu haben, da er auch Agnostic Front einen Text mit ähnlichem Inhalt geschrieben hat (Kenner wissen's: "Public Assistance" auf "Cause for Alarm").
"Slow, deep and hard" ist das beste und wütendste Type-0-Negative-Album. Nur auf Silvermans Keyboardgeorgel könnte ich getrost verzichten: Eine Verwässerung und Verkitschung der einst mächtigen Carnivore! Jedoch im Vergleich zu "Bloody Kisses" hier noch zurückhaltend. Einen Stern Abzug dafür.

(Tip: Wem das Album gefällt, sollte mal in "The End of Silence" von Rollins Band reinhören, ebenfalls ein persönliches, sehr intensives Album eines wütenden, verletzten Mannes. Großartige Musik von großartigen Musikern).
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