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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 6. Oktober 2005
Eine CD in der Schnittmenge von Doom, Pop, Gothic und Death, textlich zwischen Sarkasmus, Lust, Hass und Melancholie. Dieses Niveau haben sie bei den folgenden (ebenfalls genialen) Platten leider nicht ganz erreicht. Keine Lückenfüller, die Zwischenstücke sind herrlich verstörend, fantastisches Songwriting und ein über allem stehender Übercharismat und Teilzeit Zombie P. Steele. Kaufen, kaufen, kaufen...
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am 31. Juli 2010
Peter Steele ist tot; und damit ist auch Type O Negative am Ende. Bei all den auswechselbaren Castingbands, die den Musikmarkt bevölkern, hat es nun eine Metalband getroffen, die sich wirklich im Laufe ihrer Karriere eine unverwechselbare Nische freigekratzt haben. Diese Nische wird nun unbesetzt bleiben - oder kann sich irgendjemand vorstellen, dass diese Band von einem anderen Sänger als Peter Steele geführt wird? Type O Negative waren vier hochtalentierte Musiker und gleichzeitig vier starke Persönlichkeiten, die irgendwie zueinanderfanden und für 17 Jahre eine Einheit bildeten, die Rockmusikgeschichte schrieb; aber erst durch Peter Steele, seinen Bassstimme, seinen ruppigen Umgang mit den Medien und seinen unverwechselbaren schwarzen Humor, wurden sie endgültig, was sie waren.

"Bloody Kisses" ist das große Vermächtnis dieser Band: Man kann die Schönheit dieser Musik, die Tiefe ihrer Emotion nicht wiedergeben, man muss sie selbst erleben: Type O Negative waren oft wütend, hasserfüllt und sarkastisch: Auf diesem Album sind sie bitter, melancholisch und resigniert: Dunkler, schleppender Hardrock, wie ihn zu letzt nur BlackSabbath spielten, und ein dezent eingesetztes Orgelspiel, das einem buchstäblich Gänsehaut verursacht. Es ist ein Konzeptalbum zum Thema Liebeskummer, wahrscheinlich das beste, das jemals aufgenommen wurde, und bei allem Zynismus der Texte, wird es wohl niemanden geben, der nicht schon einmal ähnlich gefühlt und gedacht hat. Aber obwohl es musikalisch immer nur trauriger und noch trauriger wird, kann man trotz alledem auch Humor auf diesem Album finden - denn das Leben geht weiter.

Die Alben, die danach kamen, lassen vermuten, dass Peter Steele auch weiterhin vom Pech verfolgt war: Drogensucht, zerbrochene Beziehungen, interfamiliäre Konflikte - all dies floss in sein Werk ein, und brachte noch fünf weitere CDs hervor, die bei aller kompositorischen Brillanz niemals wieder die geschlossene Perfektion von Bloody Kisses erreichten. Nun ist er von all seinem Leiden erlöst, und Type O Negative wird sich auflösen. Bleibt also nur noch zu sagen: Ruhe in Frieden Peter Steele - und danke für dieses Album.
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am 4. Januar 2000
Type O Negative's zweites Studioalbum "Bloody Kisses" kann man getrost zu DEN Rockplatten der 90er Jahre zählen. Die beiden Singles "Black No. 1" und "Christian Woman" zählen nach wie vor zu den Highlights eines jeden Type O Negative-Konzerts. Auf diesem Album lösten sich TON etwas mehr als noch auf "Slow, Deep & Hard" von der musikalischen Vergangenheit von Mastermind Peter Steele, der einst mit Carnivore dem Thrashmetal frönte. Wut und Aggression machen auf dieser Platte Platz für Trauer und Schmerz (besonders beim Titeltrack zu hören), und thematisch widmet sich Steele Frauen, Liebe und Sex wie auch auf dem Nachfolgealbum "October Rust". Neben den düsteren schleppenden Stücken gibt es aber mit "Kill All The White People" und "We Hate Everyone" auch schnelle Hardcorestücke, die textlich als Antwort auf die früher erhobenen Rassismusvorwürfe gegen Peter Steele zu verstehen sein dürften. Hätte man sich für ein einziges Type O Negative-Album zu entscheiden, würde wohl "Bloody Kisses" den Vorzug verdienen, obwohl man mit den anderen auch nichts falsch machen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 1000 REZENSENTam 12. August 2015
"Bloody Kisses" ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Heavy Metal-Band Type O Negative. Es erschien erstmals im August 1993. Eingespielt haben es Peter Steele (Vocals, Bass Guitar), Josh Silver (Keyboards, Synthesizer), Kenny Hickey (Gitarre, Backing Vocals) und Sal Abruscato (Drums, Percussion). Josh Silver und Peter Steele haben das Album produziert.

"Bloody Kisses" war der kommerzielle Durchbruch der Band. Zu hören ist eine Mischung aus Heavy Metal, Doom Metal und Gothic Metal. Type O Negative gehören damit zu den Erfindern des Gothic Metal. Auf jeden Fall ist das Gebräu einmalig, man erkennt Type O direkt nach den ersten Tönen.
Nach dem kurzen `Machine screw (Intro)` folgen direkt die absoluten highlights der Platte mit `Christian woman` und `Black no.1 (Little miss scare-all)`. Beide Titel wurden damals in meiner Rockdisse rauf und runter gespielt. Obwohl total düster, konnte man besonders zu `Black no.1` (eine Laufzeit von über 11 Minuten!) gut das Tanzbein schwingen. Bei `Kill all the white people` und `We hate everyone` gibt die Band richtig Gas, das hatte man nach den langsamen Tracks vorher gar nicht erwartet. Pete Steele war ein unglaublicher Frontmann. Seine Stimme erkennt man aus hunderten wieder und auch sein Basspiel hatte was besonderes. R.I.P. Pete! Ausserdem kann Josh Silver mit seinen Keyboard- und Orgelsounds begeistern. `Bloody kisses (A death in the family)` ist mit einer Laufzeit von fast 11 Minuten ein wahres Doom Monster in Zeitlupe. Das Album hat eine Spielzeit von 73 Minuten, wird aber auch nach hinten raus nicht schwächer. Da warten nämlich noch so highlights wie `Too late: Frozen` und `Blood & fire`.

Für mich ist "Bloody Kisses" das beste Album von Type O Negative. Die Mischung aus Heavy-, Doom- und Gothic Metal ist einfach einmalig bis heute geblieben. Obwohl unheimlich dunkel und bedrohlich, gibt es neben den depressiven Tönen auch eine hohe Musikalität zu entdecken. Selbstverständlich gibt es hier die Höchstnote mit 5 Sternen.
Unbedingt zu der Orginalausgabe mit 14 Tracks greifen! Die Digipack-Version ist ca. 6 Minuten kürzer!
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am 24. April 2010
Das Jahr 1993 ist nicht nur das Jahr, in dem Nelson Mandela den Friedensnobelpreis erhielt und Brandon Lee bei einem mysteriösen Unfall während den Dreharbeiten zum Kultfilm "The Crow" verstarb, sondern auch das Jahr, in dem TYPE O NEGATIVE mit ihrem dritten Studioalbum "Bloody Kisses" den ganz großen Durchbruch schafften und Roadrunner Records das erste Platin der Labelgeschichte bescherten.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden Alben sind die Songs auf "Bloody Kisses" zugänglicher und melodischer, wenngleich sich die Band - kurz nach Veröffentlichung wechselte Schlagzeuger Sal Abruscato übrigens zu LIFE OF AGONY und Ex-Roadie Johnny Kelly übernahm seinen Posten - auch weiterhin musikalisch nur schwer einordnen lässt, denn neben düsteren, melancholischen Songs mit Choralgesängen, Synthesizer- und Orgelpassagen finden sich mit "Kill All The White People" (feat. Phil Anselmo) und "We Hate Everyone" auch schnelle, Hardcore-lastige Tracks, die für ein letztes Mal an Peter Steeles musikalische Vergangenheit mit CARNIVORE erinnern. Es sind auch diese zwei Songs, die ein Jahr später auf einer Neuauflage des Albums entfernt und durch den "Christian Woman"-B-Seiten-Track "Suspended In Dusk" ersetzt wurden und eine Hymne an die BEATLES darstellt. Ungewöhnlich auch, dass nahezu alle Songs direkt ineinander übergehen.

Der bandtypische Sarkasmus entfaltet sich einmal mehr zunehmenst in den Lyrics des Albums, in denen Themen wie zum Beispiel Sex, Tod und Christentum aufgegriffen werden, aber auch ironische Anspielungen auf die Gothic-Metal-Szene und deren Anhängerinnen ("Black No.1 (Little Miss Scare-All)") oder die unbegründeten Rassismus-Vorwürfe gegen die Band selbst.

"Bloody Kisses" setzte ohne Zweifel den Grundstein für ein Genre, das durch TYPE O NEGATIVE neue Dimensionen und so manche Mainstream-Hörerschaft erreichte. Dieses Album war es auch, das meinen bewussten Einstieg in das Werk und Wirken dieser Band ermöglichte, mich mit seinem Abwechslungsreichtum und vor allem Steeles einzigartigem Gesang begeisterte und trotzdem etwas vermissen ließ, das ich erst mit dem folgenden Album "October Rust" bekam: Einen zeitlosen Klassiker, der den Höhepunkt der Bandkarriere markierte, und kommerziell ohne Zweifel am erfolgreichsten war.
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am 17. März 2012
Nach den schon sehr guten `Slow, Deep and Hard` und `The Origin of the Feces`, kam die Sensation: Bloody Kisses.
Etwas, musikalisch, textlich und gesangsmäßig, in dieser Kombination noch die Dagewesenes. Und bis heute oft kopiert und nie erreicht! In meiner Jugendzeit machte es Spaß mit der Musik und den heftigen T-Shirts dieser Band zu provozieren. Wenn ich heute das Album höre, muß ich immer über meine eigenen Erinnerungen daran, aber auch über diese genial, bescheuerten Ideen eines Peter Steele, schmunzeln!
Ich denke, verdienter Platz 1 in meiner ewigen Bestenliste!!!
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am 24. Juni 2012
der sollte schnell zu sehen, dass er einen Kauf nachholt, denn die Gothic Metal Pioniere "Type o Negative" rund um den leider bereits verstorbenen Peter Steele, stellen hier mit Hits wie "Summer Breeze", "Set me on Fire" oder "Blood on Fire" alles bisher dagewesene in den Schatten.
Peter Steele, Frontmann der Band gab in einem Interview zu Beginn von Type o Negative an, dass er den Leuten der Welt gute Musik nahe bringen wolle, und von Klassik über Jazz bis hin zu World Music alles hören würde. Ersteres ist dem 2010 verstorbenen Us-Amerikanischen Sänger auch geglückt, denn Type o Negative dürfen "Bloody Kisses" als einen Meilenstein ansehen, als welcher er meines Erachtens auch gewürdigt werden sollte.
Dass spätere Alben nicht mehr ganz meinem Geschmack entsprachen, sei mal dahingestellt.
Hier finden sich zumindest genügend gelungene Tracks, die auch heute noch immer aktuell sind, da dies meiner Meinung nach einfach gute Musik ist, die man leider heutzutage nicht mehr allzu häufig findet(mit Ausnahme einiger wirklicher guter Alben).
Wer "Bloody Kisses" noch nicht sein Eigen nennen darf sollte das schnell nachholen - man würde sonst einige denkwürdige Songs missen -.....
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am 3. Juni 2016
Wenn man unter Metalfans richtig Eindruck machen will, dann findet man die Grundlage dazu auf diesem Album. Jeder Metal-DJ wird bei dem Liedwunsch "Black No. 1" vor Verzückung erstarren und die alte Nummer umgehend auflegen.
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am 6. März 2008
Ich möchte nicht sagen das dies die beste Platte von Type O Negative ist, aber jedes Lied ist einfach nur ein Fest. Persönlich finde ich ja jedes Album dieser Band grandios, nur dieses ist ganz anders als alle anderen und das macht es zu was ganz besonderen. Dies bezieht sich allerdings nur auf das Digipack, die normale Platte ist mir einfach viel zu lang und hat zu viele komische Intros zwischen den jeweiligen Liedern.

Anspieltipps:

Alle neun Lieder der Platte, super von vorn bis hinten durch zu hören.
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am 27. Januar 2009
Diese Platte weckt bei mir immer das 90er-Jahre-Gefühl.
Als alter Typo O-Sammler habe ich zwischendurch alle Platten, Merchandiseartikel und Schriftstücke besessen, die man bekommen konnte. Sogar die gute alte "Steel-O-Dick" konnte ich mein Eigentum nennen.
Und doch war meine Sammlung eigentlich nur auf eine CD zu reduzieren: BLOODY KISSES.....

Wer sie hört, wird sie immer wieder hören! Mein erster Kontakt mit ToN war 1995 (Dynamo-Festival). Ich schaue mir heute noch das MTV-Headbangers-Ball-Video an und wünschte, dass man die Zeit zurückdrehen könnte.

Wie dem auch sei: dies ist die zweite offizielle Platte der Band. Die nachfolgenden Produktionen gingen immer weiter steil bergab und konnten nicht an diese Platte anknüpfen!

Kauft sie euch, bevor es andere tun!!
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