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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
33
Storm of the Light'S Bane
Format: Audio CD|Ändern
Preis:20,39 €+ 3,00 € Versandkosten

am 3. Oktober 2015
Ich erinnere mich noch gut an den Auftritt von Dissection Anno 1997 in der Kölner Live Music Hall, als Vorband zu Cradle of Filth. In schwarzblaues Zwielicht getaucht, pusteten die Jungs um Jon Nödtveidt den Headliner locker weg. Es war eine der intensivsten Shows, die ich erlebte. Präsentiert wurden die Songs des vorliegenden Abums.
18 Jahre später-und das Album fasziniert noch immer. Eine gelungenere Mischung aus Melodic Death und Black Metal ist mir noch nicht begegnet. Seien es die Überflieger "Nights Blood", "Throns of Crimson Death", "Soulreaper", oder die eiskalte Halbballade "Where Angels Die"-hier wird Finsternis auf hohem Niveau zelebriert. Das gelungene Artwork tut sein Übriges. Ob die 74 Minuten Bonusmaterial auf der 2. CD unbedingt essentiell sind, darüber läßt sich streiten. Wem das Original-Album hingegen als zu "geschliffen" erscheint, wird auf der Bonus-CD mit einer roheren Version des Albums belohnt, hinzu kommt noch diverses Demo-Material.
Noch ein Wort zum leider verstorbenen Jon Nödtveidt: ich würdige auf "Storm of The Lights Bane" vor allem seine Leistung als Musiker. Von den späteren menschlichen Verirrungen, die ihn zur satanischen MLO-Sekte trieben und ihn schließlich zum Mordkomplizen machten, war zum Zeitpunkt der Erscheinung dieses Albums noch nichts abzusehen (anders als etwa bei Varg Vikernes, der beim Erscheinen des Burzum-Erstlings bereits Straftaten begangen hatte). Nödtveidt spielte mit der Finsternis-und die Finsternis beherrschte ihn, bevor sie ihn vernichtete. Seinen Lebensweg kann ich nicht gutheißen-die Qualität dieses Über-Albums aber sehr wohl mit fünf pechschwarzen Sternen honorieren.
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am 25. September 2017
Ja die gute alte "Storm Of The Light's Bane" wurde ja nun schon mehrfach wieder neu aufgelegt. Über die Musik möchte ich gar nicht viel verlieren, denn das Album hat nun schon 22 Jahre auf dem Buckel und es gibt genügend Rezensionen, dieses Klassikers. Es bleibt einzig zu sagen, dass wer sich dieses Album des "Anti Cosmic Metal Of Death" noch nicht zugelegt hat, gehört eigentlich an den Metalpranger und sollte es schleunigst nachholen.

Diese Doppel-CD Ausgabe wäre eine sehr gute Möglichkeit dies zu tun. Zum einen bekommt man das Originale Album inklusive der recht raren und damals auch als Shape Disc veröffentlichten MCD "Where Dead Angels Lie". Das ganze auch noch Remastered. Bei dem neuen Mastering much ich allerdings sagen, dass der Sound in diesem Falle schwächer ist, als der auf dem 1998 Rerelease von Nuclear Blast.

Was aber noch viel besser ist, man bekommt noch einen bis dato unveröffentlichten Alternativ Mix des Albums.

Und ich muss sagen, mir gefällt der alternative Mix etwas besser als der schon bekannte Mix (und das auch ordentliche Remaster). Das ganze klingt in dieser Form etwas aggressiver, wärmer und druckvoller als der Ursprüngliche Mix. Außerdem hat sich in diesem Mix "Feather's Fell" - eigentlich bekannt von der MCD - auf Position 6 als Zwischenstück eingeschlichen. Dieser Mix macht auch vollkommen vergessen, dass das Mastering des Originals nicht ganz so prall ist, denn ich höre jetzt eh lieber den alternativen Mix.

Selbst für Fans, welche das Originale Album schon haben, stellt der Alternative Mix also durchaus eine Bereicherung dar. Man sollte sich dieses Release auf jeden Fall zulegen, auch, wenn der Preis zugegebenermaßen momentan nicht gerade ein Schnäppchen ist.

Ein rundum gelungener Rerelease eines ohnehin schon in den Metalolymp aufgestiegenen Albums. Dank an The End Records.
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am 22. Mai 2016
Was soll ich heute, 21 Jahre nach der Veröffentlichung dieses unerreichten Meisterwerks, noch schreiben, was nicht schon 1000 mal gesagt wurde? Wohl nichts und doch möchte ich mich mit dieser Rezension verneigen und dieser wohl großartigsten CD der Musikgeschichte meinen tiefsten Respekt und Bewunderung aussprechen. Ich höre diese CD jetzt seit über 20 Jahren und jedes mal wieder schafft es dieses Meisterwerk, mich in seinen Bann zu ziehen. In all den Jahren hat es nichts von seiner unerklärlichen Faszination verloren, auch heute noch ist es mir unmöglich, die Kopfhörer von den Ohren zu nehmen, bis auch der allerletzte Ton des wunderbaren Klavieroutros verklungen ist.

Ich kann mich noch genau erinnern, wie es war, Storm of the Light's Bane 1995 das erste Mal zu hören. Die Musik ist viel zu komplex, als dass ich sie nach einem Hördurchlauf hätte auch nur ansatzweise erfassen können. Aber ich war angefixt, wollte diese Scheibe wieder und wieder hören, wollte mich mit der dunklen Poesie von Nödtveidts Texten auseinandersetzen. Und sehr schnell war ich soweit, dass ich über Monate nichts anderes mehr hören wollte. Die CD hat mich eingesaugt und bis heute nicht mehr losgelassen. Wie schon ein anderer Rezensent geschrieben hat, es ist schwer, jemals wieder an einer anderen Band gefallen zu finden, da es von vornherein klar ist, dass eine solche Perfektion nie wieder erreicht werden kann.

Es ist müßig, hier auf einzelne Songs eingehen zu wollen und versuchen, sie zu analysieren oder zu beschreiben. Es ist auch völlig überflüssig, hier die Genialität eines bestimmten Gitarrenriffs, einer Basslinie oder eines Drumfills zu loben. Storm of the Lights Bane wirkt auf einer völlig anderen Ebene, auf der emotionalen. Das gleichzeitige Vorhandensein von eiskalter, klirrender Raserei, Hass, Wut, Verzweiflung, Melancholie und unbeschreiblicher Schönheit ist es, was die unerreichte Genialität dieses Albums ausmacht. Man will wild bangend durchs Zimmer springen und sich gleichzeitig das Herz aus der Brust reissen, bevor es durch Nödtveidts Gitarre zu Eis gefroren und in Stücke gesprengt wird. Unbeschreiblich, noch bei keinem anderen Album zuvor oder danach habe ich je so etwas gespürt.

Ein Song muss aber doch besonders erwähnt und hervorgehoben werden: "Where Dead Angels Lie", eine - man glaubt es kaum - Black-Metal Ballade! Der wohl unglaublichste Song, der je geschrieben wurde, Gitarrenharmonien, die so wunderschön sind, dass sie kaum zu ertragen sind, gemischt mit klirrender Kälte und absoluter Bösartigkeit. Der Überhammer!

Es ist müßig, darüber zu spekulieren, was Nödtveidt mit Dissection noch für Großtaten hätte vollbringen können, wäre er nicht 1998 verhaftet und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt worden, von denen er 7 absitzen musste. Es ist aber schwer vorstellbar, dass es tatsächlich gelungen wäre, mit diesem Musikstil ein Album zu schaffen, was dieses Jahrhundertalbum noch einmal getoppt hätte. Von daher war es auch nur konsequent, dass Nödtveidt nach seiner Entlassung Dissection eine totale musikalische Neuausrichtung verordnet hat. "Reinkaos" wurde daher auch erwartungsgemäß mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Ich kann aber jedem Dissection Fan nur raten, auch diesem 2006 veröffentlichten Werk eine Chance zu geben und ihm mindestens 10 Durchläufe zu geben, bevor das Teil enttäuscht in die Tonne gekloppt wird. Es lohnt sich!
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am 13. November 2016
Ich denke, das man eigentlich nichts großartiges für DISSECTIONS Zweitwerk noch schreiben müßte. Es ist (wie oben erwähnt) ein Album das jeder Fan des schwarzen Metall einfach kennen muß.
Aber aufgrund der Songs und technischen Fähigkeiten von John Noedtveidt und seinen damaligen Bandkollegen können auch andere tolerante Metaller reinhören und beim Genuss von soviel Düsterheit und frostiger Atmosphäre erschauern. Man fühlt sich geradezu in die finstere Landschaft des CD-Covers versetzt. Etwas das wirklich nicht vielen Bands gelingt.

Die Härte und das Tempo kommen hier weiß "Satan" nicht zu kurz, aber nach meiner Meinung liegt, die absolute Stärke von DISSECTION bei den MIdtempo und langsamen Parts.
Zwar ließ auch schon das Debüt THE SOMBERLAIN aufhorchen und begeisterte zurecht. Aber STORM OF..... legt nochmal eine ganz gewaltige Schüppe an Qualität, Brutalität, Technik und eben Düsternis drauf.

Einen Vergleich mit anderen BM-bands aus Norwegen brauchen die Jungs nicht zu fürchten. Songs wie der Titeltrack und natürlich "Where dead Angels lie" sind einfach für die Ewigkeit gemacht.

Nur ist es ein wahrer Jammer das Bandkopf Nödtveidt(seine Geschichte ist ja bekannt und hier nicht erzählt werden) es weder vor noch nach seinen Gefängnisaufenthalt es wieder schaffte so ein Killeralbum zu veröffentlichen.

Aber wahrscheinlich ist das bei vielen Bands so, das sie es nur einmal in ihrer Karriere schaffen (wenn überhaupt) ein Klassikeralbum für die Ewigkeit zu kreieren. Siehe z.B. SLAYER (Reign in Blood) oder DEATH( Human).

Von daher wäre alles andere als die Höchstnote eine "Blasphemie" für dieses Meisterwerk des BM-/Darkmetall.
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am 28. November 2013
Dieses Album ist mein absoluter Favorit im Metal-Genre! Is gibt sehr wenige Alben welche ich ständig hören kann ohne das sie langweilig werden. Dieses ist definitv eines davon. Für mich ist jedes Lied ein Meisterwerk welches aus ganz vielen kleinen Schmankerln besteht, welche so abwechslungsreich sind, das man locker mehr Lieder aus all den Ideen hätte machen können. Aber das würden all jene Bands machen, die eben gegen Dissection etwas fad wirken. Ich bin schon lange auf der Suche nach ähnlichen Alben aber wenn man den Maßstab bei Dissection setzt wird man nur schwer zufrieden.

Ich kenne dieses Album schon seit 14 Jahren und muss sagen das ich erst vor ein paar Wochen behaupten konnte es langsam wirklich zu kennen da man v.a. durch die exzellente Drum-Höllenmaschine, den Tempowechseln und den verschiedenen Melodien immer was Neues entdeckt. Das einzige Dissection-ähnliche Schweden Album das mich nach "The Somberlain" und "Storm of the Light's Bane" noch "geflasht" hat war "Far away from the sun" von Sacramentum (evtl. noch "Welcome my Last chapter").
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am 22. August 2013
...mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Eines der besten, wenn nicht das beste Black/Death Metal Alben/Album aller Zeiten....
Für Fans des genres ein absoluter Pflichtkauf...
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dissection haben hier ein absolut meisterhaftes album abgeliefert das eigentlich kaum noch irdische züge besitzt. die musik ist extrem kühl, hart, explosiv, dunkel und schneidend - hier müssen genie und wahnsinn komplett eins gewesen sein. harte gnadenlose riffs, fette melodien und passend eingesetzte blastbeats gepaart mit einer extrem guten stimme machen diese scheibe zu einem absoluten jahrhundertalbum. was an dieserm album besonders gut gelungen ist ist die unglaubliche kälte die die musik ausstrahlt, hier gibt es keine versöhnung mit irgendwas, zerstörung und gnadenlosigkeit werden hier ohne zweifel absolut kompromisslos zelebriert. kitsch, pathos, nachdenkliche stimmung? komplette fehlanzeige, "storm of the lights bane" ist ein musikgewordener laserstrahl der alles ausradiert was sich ihm in den weg stellt. man kann jon hier nur auf knien danken für dieses meisterwerk. ..:: R.I.P. ::..
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am 4. November 2012
Geiles Album. Eines der wenigen Alben bei denen man immer wieder gern alle Lieder anhört ohne ein Lied zu überspringen. Der kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt. Da sich hier wohl kaum einer das Album holen wird ohne vorher ein Paar Lieder von Dissection gehört zu haben wird sich so gut wie jeder denken können, dass dieses Album ein Meisterwerk ist.
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am 15. Juli 2016
Auch wenn es die Band schon seit einiger Zeit nicht mehr gibt, ihre Musik und ihr Stil sind zeitlos. Nicht umsonst zählt der Name „Dissection“ noch immer zu den ganz Großen im Black Metal.
Dissection – und besonders der 2006 verstorbene Jon Nödtveidt – haben es geschafft, wie kaum eine andere Band, die raue Kälte des Nordens und die düstere Seite des menschlichen Grübelns über Sinn und Zusammenhang der eigenen Existenz in komplexer, kraftvoller, und abwechslungsreicher Musik zu vereinen. Nödtveidts Riffs gehen direkt unter die Haut und klingen – auch nach 21 Jahren mittlerweile – immer noch so kalt, klirrend und klar wie damals.
Das Album – wie auch die Band insgesamt – dürfen in keiner anständigen und ambitionierten Black Metal Collection fehlen, die einen Hang zu kraftvollem, melodischen, und nicht überproduziertem Sound hat.
Kleiner Tipp: Wem bei Dissection das Herz höher schlägt, der sollte auch mal nach „Mgla“ Ausschau halten.
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am 11. März 2012
Ein frostiges, unterkühltes und unheimliches Cover zeigt, wie die Musik klingt. Frostig und unheimlich, bizarr, und doch von einem höllischen Feuer beseelt, einfach nicht von dieser Welt. Das ist nicht einfach nur Black Metal, das ist Kunst auf einer höheren Ebene.

Ein unheimliches Intro leitet ein infernalisches Meisterwerk der dunkelsten Extraklasse ein.
Der machtvolle Opener 'Night's Blood' überrollt dich gnadenlos, ähnelt etwas dem großartigen 'Black Horizons' vom Vorgängeralbum, ohne dieses jedoch wirklich zu kopieren. Man erkennt halt die Handschrift von Dissection.
Der nächste Song 'Unhallowed' trägt bereits die Erklärung als Namen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Es ist ungeheiligt, ein ebenfalls majestätischer Übersong.
Es folgt wahre Hymne 'Where Dead Angels Lie'. Das Lied verzaubert mich, fasziniert mich, es ist geil, es ist Wahnsinn, phänomenal! Die Melodien, das Konzept, der Rhythmus, einfach alles!
Bei Track Nr. 5, 'Retribution ' Storm Of The Light's Bane', bestechen die Tempowechsel und die eisigen Melodien. Der pure Wahnsinn.
'Thorns Of Crimson Death' beginnt melodisch, Gänsehaut ist vorprogrammiert. Es ist ein eher getragenes Stück, wobei jedoch nach ca. 3 ' Min. doch das Geknüppel beginnt. Aber es klingt geil.
'Soulreaper' schließlich drischt dich noch einmal vom Stuhl und lässt dich ehrfürchtig erbeben ob dieser überirdischen Kunst und Macht, die auf dich herabregnet.
Zum Schluss erklingt noch ein wunderschönes Pianostück, das in seiner ruhigen Art ein ironisches und doch zugleich glanzvolles Ende einer unruhigen, teuflisch schönen Scheibe bildet.

Aus jeden Song spürt man eine majestätische Macht heraus, die nicht von dieser Welt ist. Dieses Album ist ein absolutes Muss, nicht nur im Black/Death Metal Bereich. Und wieder besticht hier die lyrische Glanzleistung von Jon Nödtveidt. Man lese sich den Text, die Geschichte zu 'Where Dead Angels Lie' durch. Das ist genial. Das ist nicht nur ein Text, das ist eine Geschichte. Das gesamte lyrische Konzept des Albums entführt uns in unbekannte, dunkle Welten und Abgründe, wo überall das abgrundtief Böse auf uns lauert. So huldigt Nödtveidt dem Ungeheiligten, lässt Engel sterben und sogar die Welt untergehen. Die Melodien und Klänge dazu umschlingen uns und halten uns fest, und wir können uns nicht wehren, sind machtlos dagegen, dass das Böse Besitz von uns ergreift. Es ist ein bahnbrechendes, Maßstäbe setzendes Meisterwerk, das sich unaufhaltsam seinen Weg an die Spitze bahnt. Auch das Cover ist geil und schön unheimlich gestaltet. Hier gibt es absolut nichts zu rütteln. Gigantisch!
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