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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 4. September 2004
Als vor wenigen Jahren der VW-Cabrio-Spot lief war ich begeistert von der wunderschönen Musik. Ich bin fest davon überzeugt, daß die Macher des Spots diesen um diese Musik entwickelt und nicht (wie üblich) umgekehrt den passenden Song zum feststehenden Konzept gesucht haben.
Damals konnte mir niemand weiterhelfen bei der Suche nach dem Urheber und Interpreten des Songs.
Nun hatte ich in meinen amazon Empfehlungen diesen Song - ich las die vorhandenen Rezensionen, hörte die Previews und hatte gefunden was ich schon wieder vergessen hatte.
Ich habe inzwischen alle drei regulären Alben von Nick Drake und frage mich, warum diese Musik nicht ebenso berühmt ist wie die Musik seiner Zeitgenossen Jim Morrison, Bob Dylan, Roger Waters/Pink Floyd, etc. Vielleicht liegt es einfach daran, dass seine Musik weder trendy noch sonderlich spektakulär war bzw. ist. Auch die Person Nick Drake - ein echter introvertierter Künstler, kein Selbstdarsteller und Medienliebling - einfach jemand den man leicht übersieht - unscheinbar, ja fast schon langweilig, ohne Drogenexzesse und Frauengeschichten, ohne politische Botschaft, nur bewaffnet mit unglaublich schönen, authentischen Songs aus den tiefsten Gründen seiner jungen Seele, solche Künstler haben nie und werden nie das Zeug haben um zu Lebzeiten den Ruhm zu erhalten den sie verdienen. Es sind die Jaggers, Bowies, Robie Williams dieser Welt die das große Geld verprassen dürfen. Künstler wie Nick Drake machen leider nur die Industrie reich mit ihrer fantastischen Musik.
Ich würde mir wünschen, dass Nick diese späte Ehrung auf irgendeine Art mitbekommen würde.
saw it written and i saw it say
Pink moon is on its way
(Nick Drake)
was soll ich sagen? Diese CD muss in jeden Player!!
Rolf
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am 21. August 2004
In seinen Gedanken durchlebt Drake die Schrecken einer düsteren Nacht und der Höhrer wird gezwungen ihm zu folgen, mitzufühlen und sich zu verschließen. Legt man diese Cd zum ersten Mal in seinen Cd-Player ein, wird man solange nicht ruhen bis eine halbe Stunde später das letzte Stück vorbei ist.
Beginnend mit dem "rosa Mond" schreitet man durch die immer dunkler werdende Nacht voller Erinnerungen und Verzweiflungen, die im tieftraurigen "Parasite" ihre dunkelsten Abgründe offenbart.("Take a look you may see me on the ground")
Doch Drake führt das Konzept zu Ende, er gelandt am Ende dort an, wo jede Nacht enden sollte, "From the Morning" heist das elfte und letzte Stück.
Interresant ist ausser des Inhalts auch das mystisch anmutende Cover, das genau so viele Fragen aufwirft wie die Texte Drakes.
Letztendlich lässt sich nur sagen, wer diese Platte nicht hat ist selber schuld, den er verpasst eines der ganz großen Meisterwerke des Folk, wenn nicht sogar das größte.
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am 22. März 2005
Nick Drake ist einer jener Künstler, die durch ihren frühen Tod posthum zu Ruhm gekommen sind, und vermutlich hätte er den Ruhm zu Lebzeiten auch gar nicht verkraftet. Angeblich war selbst der Druck live vor Publikum zu spielen, für den introvertierten Singer/Songwriter häufig zu viel, und er sah seine Songs selbst vielmehr fürs Studio als für die Bühne geeignet. Dafür sprechen auch die ungewöhnlichen Tunings (B-E-B-E-B-E war beispielsweise eins seiner bevorzugten) mit denen er experimentierte: mit diesen tiefen Stimmungen, und einem Capo in höheren Lagen, spielte er sein Instrument dort wo es am schönsten klingt. Zusammen mit seinem sparsamen, aber akzentuierten Strumming (er spielte einen kleinen GUILD Gitarrenkorpus und stets ohne Plektrum), seinem flüssigen Folk-Picking, und seiner zerbrechlichen Stimme gab ihm dies einen unverwechselbaren Sound, der noch heute für Gänsehaut sorgt, wenn man seine Aufnahmen hört. Ich denke Nick Drake war seiner Zeit weit voraus.

Während seine ersten beiden Alben teils üppig mit Bläsern und Streichern ausgeschmückt wurden (insbesondere "Bryter Lyter", worauf mit "Northern Sky" der für mich schönste Song aller Zeiten zu hören ist), reduziert sich "Pink Moon" auf das absolut Wesentlich - Stimme und Gitarre (plus ein paar Piano-Akzente im Titelsong). Angeblich wurden die Songs im Studio von Nick allein mit dem Gesicht zur Wand eingespielt, weil er so menschenscheu geworden war. Diese beklemmende Atmosphäre wurde perfekt eingefangen und ist beim Anhören förmlich spürbar, selten hat eine Akustikgitarre intimer geklungen.

Natürlich hat sein früher Tod einiges zur Entstehung des Mythos "Nick Drake" beigetragen, aber Mythos hin oder her: diese sparsamen Folk-Rohdiamanten sind einfach von zeitloser Schönheit.
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am 19. Mai 2005
Nick Drake - Pink Moon

Es musste über 30 Jahre dauern ehe ein Autokonzern seine schlichte Werbung mit dem Melodienuniversum des Nick Drake zu schmücken wusste und diesem posthum zu Bekanntheit verhalf. Dass seine Musik erst Jahre nach seinem Tod durch einen Spot populär wurde ist so ungerecht wie absurd. „Take a look you may see me in the dirt, for I am the parasite who hangs from your skirt." Eigentlich wenig werbewirksam.
Todtraurig, gescheitert und verlassen, feinsinnig, melodiös und warm.
Nick Drake reichen einige Sätze und einige Gitarrengriffe um daraus die verblüffensten Melodien zu zaubern und um mit seiner kargen Schönheit zu verzaubern.
Es gibt keinen zweiten Sänger, abgesehen von Elliott Smith der seine Selbstaufgabe
nicht pathetisch zelebriert sondern daraus einfach ergreifend schöne Lieder macht.
"Saw it written and I saw it say, pink moon is on its way."
Drakes Lieder tänzeln mit graziler Eleganz im Klangkosmos um sich im nächsten Moment klagend in zitternder Zerbrechlichkeit zu verlieren.
Was für Brocken muss ein junger Mann in die Biographie gelegt bekommen um solche Musik zu schaffen? So traurig. So schön. „Pink Moon" ist Drakes Werk, mit dem er sich seinen eigenen Thron gebaut hat um sich dahinter zu verstecken.
Take your time and you'll be fine.
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am 11. Juni 2004
Dieses Gefühl, diese Stimmung lässt sich wirklich schwer beschreiben. Es ist als würde man beim Start der Platte einschlafen, träumen und nach gut einer halben Stunde unwillig wieder aufwachen, sich ärgernd warum dieser schöne Traum so aprupt enden musste. Drakes Gitarrenspiel ist ohne Vergleich. Trotz der sparsamen Instrumentierung gelingt es ihm, eine Ausdruckskraft und eine Sogwirkung zu entfachen, die so manches Orchester vor Neid erblassen lassen würde. Weniger ist eben doch manchmal mehr. Ich für meinen Teil finde es sehr, sehr bedauerlich, daß es nicht noch viel mehr Material gibt von diesem außergewöhnlichen Songwriter. Über die Qualität der Texte zu debattieren, hat wohl wenig Sinn, da sie für einen Außenstehenden nur schwer nachzuvollziehen sind und vermutlich nur in Drakes Kopf einen konkreten Sinn ergaben. Für mich klangen sie schon geradezu wie die Versuche eines Kindes zu dichten. Aber auch gerade diese scheinbare Naivität der Bildsprache seiner Texte, vermittelt ein sanftes und entrücktes Gefühl. Ich entdeckte diese Platte erst vor kurzem, aber weiß schon jetzt, daß ich mit ihr einen Begleiter fürs Leben gefunden habe. :o)
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am 29. Februar 2000
Drake was at a low ebb when he recorded this masterpiece and stories about it have reached almost legendary status. Apparently recorded in one take with just a couple of piano fills added later, Drake simply turned up, tuned his guitar and sat alone in the studio facing the wall. The stark brutality of this album suggests that it is probably a dark, melancholy listen. In fact, it is an uplifting almost spiritual album that cements the Nick Drake 'tortured genius' tag for some while revealing the timeless beauty of his songs for others. Nick Drakes' three albums should be compulsory listening for anyone interested in music. Pink Moon is the crowning glory.
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am 12. Juli 2006
Wenn man diese CD hört, kann es sein, dass man Jack Johnson oder James Blunt nicht mehr hören mag.

"Pink Moon" ist von einem völlig anderen Kaliber und in seiner Schlichtheit und emotionalen Wucht höchstens mit Joni Mitchells "Blue" oder Van Morrisons "Astral Weeks" zu vergleichen.

Von der eigenen Existenz als Künstler zerrissen, und in den Siebzigern nicht mit dem Ruhm bedacht, der ihm zugestanden hätte, ist dieses Album das berührendste und reduziertetste des Nick Drake.

Auch hier wird die Musik wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt, wie es heute kaum noch zu hören ist: eine Stimme, (meistens) ein Instrument, und einfache, aber anrührende Geschichten, die im Lichte seines Freitods nochmals an Traurigkeit und Verzweiflung gewinnen. Das nur ein Song die 3-Minuten sprengt zeigt, wie wenig es braucht, um den Hörer zu berühren.

Interessant ist, dass sich die inhaltliche deutlich von der formalen Ebene unterscheidet., So werden die Texte von einer dunklen Stimmung bestimmt, während die Musik dazu aber fast leichtfüssig und entspannt daherkommt. Das macht die CD bei aller emotionaler Tiefe sehr zugänglich und hörbar (und erklärt wohl auch, warum sich "Pink Moon" in einem Auto-Spot wiedergefunden hat)

Zum Glück hat Drake sich bei diesem Album durchgesetzt und dem verordneten Geigen-Weichspülgang der Plattenfirma wiederstanden. So zeigt dieses Album als einziges, wie Drake seine Musik gemeint hat, und hat die Zeit überdauert, ohne auch nur einen Tag zu altern.
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am 16. August 2016
Am 25. November 1974 starb Nick Drake im Alter von 26 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte er drei Alben auf den Markt gebracht. Sein Erstling „Five Leaves left“ folgte das weniger beachtete „Bryter Layter“ und zwei Jahre vor seinem Tod „Pink Moon“. 1978 stellte der US-amerikanische Musikproduzent Joe Boyd, der neben Nick Drake auch „Fairport Convention“ betreute, fest: „Ein Album voll stiller Verzweiflung – der Sound eines Künstlers, der allmählich den Halt verliert.“ Tatsächlich, „Pink Moon“ ist ein sehr puristisches Album, welches in nur zwei Tagen eingespielt wurde und dabei umso facettenreicher ist. Drake lässt barocke Elemente in sein stets ausgefeiltes und technisch versiertes Gitarrenspiel einfließen. In „Place to be“ überrascht er mit pastoralen Elementen. Das äußerst karge Gitarrenriff von „Know“ geht durch und durch und wird durch seine gleichbleibende Wiederholung für den Hörer sehr intensiv ohne nervig zu werden. Für mich sind gerade diese zwei Minuten sehr nachhaltig und beeindruckend, wenngleich das unter zwei Minuten bleibende „Horn“ fast an diese Intensität heranreicht.
Zeit seines Lebens wurde Drake nicht gerade der breiten Masse bekannt. Dennoch verwundert es nicht (spätestens nach dem zweiten oder dritten Hördurchgang), dass sich viele Künstler durch Drake inspirieren ließen. In diesem Zusammenhang seien Norah Jones und Jimmy Page erwähnt. Auch Steven Wilson blieb von der puristischen Schönheit dieses Albums nicht verschont.
Drakes Gesamtwerk endet mit dem Song „From the Morning“, aus dem später die Zeile „and now we rise, and we are everywhere“ auf dem Grabstein des viel zu früh verstorbenen genialen Singer / Songwriters stand.
„Pink Moon“ ist in einem wunderschönem Digisleeve erschienen und mit einem tollen Booklet ausgestattet. Dies gilt auch für die beiden anderen Drake-Scheiben. So drängt es sich eigentlich auf, seine Plattensammlung mit diesen drei CDs anzureichern bzw. zu ergänzen.
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am 2. September 2015
Manchmal reicht eine knappe halbe Stunde auch. Alle unnötigen Schnörkel der beiden Vorgänger sind verschwunden, hier gibt's nur noch reine Poesie, reine Schönheit, melancholisch, melodisch, aufs absolut Wesentliche beschränkt.
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am 20. Juli 2004
Weniger ist wirklich manchmal mehr! Mit diesen Album ist Nick Drake wirklich was ganz besonderes gelungen. Der Legende nach soll er es großteils allein im Hotelzimmer aufgenommen und es dann ganz verstört an der Rezeption abgegeben haben, kurz bevor er der Welt für immer den Rücken gekehrt hat. Danach soll es nur leicht überarbeitet worden sein! Ob das stimmt?
Auf alle Fälle bekommt man mit diesem Album wunderbare, tragisch schöne Musik geliefert, die mit ihren Minimalismus eine wahre Wohltat ist und auch in den schwereren Stunden hilfreich sein kann.
Musik, die so zerbrechlich (aber doch auch irgendwie optimistisch) wirkt, dass man vom Zustandekommen des Albums, von einem kleinen Wunder sprechen möchte!
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