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am 25. Februar 2006
Drei Jahre nach dem 19. Album kommt nun das 20. Meisterwerk der niederländischen Musiker um Henk Hofstede. Wer die Nits kennt, weiß, dass sie gerne zwischen den Genres und Sprachen hin- und herwechseln - auch auf der aktuellen Platte Les Nuits ist das nicht anders. Die CD ist meistens eher ruhig, eben im Stil der Nits der letzten Jahre gehalten, sorgt aber trotzdem für Abwechslung, etwa wenn bei "The Red Dog" südosteuropäische Bläser alà Fanfare Ciocarlia gesampelt sind und den Rhythmus angeben. Wunderbar sind die Streicherbearbeitungen, die vom Mondriaan Streichquartett beigesteuert wurden, etwa im Eröffnungstitel "Les Nuits". Wer den typischen "Pop-Sound" der Nits liebt, wird von "The Key Shop" oder "The Wind-up Bird" begeistert sein.
Insgesamt scheint es erstaunlich, wie die Nits selbst nach 31 Jahren noch immer ein solch hohes Maß an Kreativität beweisen. Welch hervorragende Musiker/Sänger die Nits sind hört man (wie immer) auch auf dieser CD, die Aufnahmequalität ist ebenfalls in gewohnter Weise absolut top.
Nicht nur Nits-Fans werden diese CD lieben, diese aber ganz besonders! Hier kann es nur 5 Sterne geben!
Tracklist (11): The Nuits, The Rising Sun, The Eiffel Tower, The Red Dog, The Long Song, The Launderette, The Pizzeria, The Key Shop (War & Peace), The Wind-up Bird, The Hole, The Milkman.
Band: Henk Hofstede, Rob Kloet, Arwen Linneman, Laetitia van Krieken, The Mondriaan String Quartet (bei fünf Liedern)
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am 26. Juni 2006
Man kann zu ihrer Musik kaum eine Becks-Flasche und eine Zigarette in die Clubnacht halten und cool aussehen. Man kann sich damit kaum beweisen, dass man immer noch zu den Rock'n'Rollern gehört. Es finden sich herzlich wenig Spuren von Testosteron in den Songs, von der Punk-Attitüde der längst vergangenen Anfangsjahre der Band sind nur noch Spurenelemente in den heutigen Aufnahmen zu finden. Wer die Geschichte der Band über die Jahre jedoch wenigstens mit einem Ohr und mit halbem Herzen verfolgt hat, wird feststellen, dass sich Hofstede und seine Freunde mit "Les Nuits" wieder auf dem Zenit ihrer Kunst befinden. Jawohl, Kunst! Texte und Musik schillern vor Anspielungen, Bildern, dem Spiel mit Naivität, Dramatik und Ironie, könnten erst als melancholischer Pop durchgehen und beweisen dann mit der Zeit, wieviel eigentlich in ihnen steckt. Henk Hofstede und Drummer Rob Kloet waren einige Jahre der Kern der Band, Keyboarder Robert Jan Stips stiess erst wieder vor kurzem dazu und liefert mit seiner kindlichen Verspieltheit den lang vermissten Gegenpart zu Hofstedes "cohenesker" Samtigkeit. Man hat den Eindruck einer seltsamen, von einem verschrobenen Erfinder zusammengeschraubten Klangmaschine, die - durch ein fehlendes Teil komplettiert - wieder wunderschöne Töne und eben Bilder produziert - und fühlt sich beschenkt. Bedankt!
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Die Nits wollten nie etwas anderes sein als eine Popband. Selbst noch auf "Hjuvi" sind sie eine Popgruppe, die klassische Musik macht, und nicht etwa ein klassisches Ensemble. Und trotzdem fällt es mir schwer, die Musik auf "Les Nuits" als "Pop" zu bezeichnen. Was man auf dieser überragenden Platte hört, sind zwar ca. 3-4 min lange Songs auf Englisch mit Band - also die typische Form für Popmusik. Mehr aber hat die Musik mit Pop nicht gemein. Das klassische Strophe-Refrain-Strophe-Schema ist in den meisten Liedern überwunden, stattdessen gibt es mehrteilige, rhapsodische Liedformen. Das Schlagzeug, dessen durchklopfender Beat doch typisch ist für die Popmusik, schweigt in vielen Liedern. Dafür spielt ein Streichquartett komplexe, bitter-melancholische Arrangements. Und so genießt man die CD - ohne einen einzigen Aussetzer! - und fragt sich erst anschließend, was man eigentlich gehört hat. Pop? Sicher nicht. Chanson? Nein, zu instrumental dafür. Klassik? Auch nicht. Also was? Nits.
Auf kaum einer anderen Scheibe haben sie ihren typischen Stil so vollendet konzentriert. Und so ist es gerechtfertigt, dass "Les Nuits" bis heute bei uns ungefähr monatlich einmal aufliegt. Man bekommt nie genug von dieser Musik, die über allen Schubladen schwebt.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Februar 2008
wer die "nits" aus holland nicht kennt: die band wurde 1974 gegründet und hatte von beginn an einen eigenständigen sound, der ein wenig new wave elemente enthielt und am ehesten als independent-pop schubladisiert werden könnte.

eine ihrer wohl schwächsten nummern "in the dutch mountains" wurde 1987 zum großen hit, zum einzigen glaube ich...

in wahrheit ist nix mit schubladisieren, der nits-sound ist einzigartig. sowohl die minimalistische art der instrumentalisierung, die exaltierte und absolut unverkennbare art des gesanges von henk hofstede, der aber immer angenehm bleibt, als auch die fähigkeit, komplexe songstrukturen bei oberflächlicher betrachtung wie seichte popliedchen dahinplätschern zu lassen, ist woanders nicht zu finden.

pflichtscheiben sind "ting", "dadada" und das live doppelalbum "urk". dies ist jedoch nur meine subjektive meinung - objektiv bewegt sich die band auf sehr gleichbleibend hohem niveau.

auch auf "les nuits" halten die "läuseeier" eben dieses niveau hoch. jede nummer ist ein minimalistisch gestaltetes pop-kleinod, bei jedem hördurchgang kann man neues entdecken, es ist einfach eine schöne, eine angenehme scheibe ohne unnötige ecken und kanten, obwohl manchmal auch durchaus saft und kraft drinnensteckt. pop-perlen dieses kalibers werden heutzutage schon sehr selten auf den markt gebracht.

auch der sound verdient höchstes lob, die abmischung trägt zum typischen nits-sound bei. vielleicht ist alles etwas zu groß abgebildet, aber die stimme kommt klar abgegrenzt mit viel raum, ebenso die übrigen instrumente und die bässe reichen tief in den keller. auch dafür 4 bis 5 sterne und klare empfehlung!
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am 21. September 2006
Über drei Jahrzehnte liefern die Nits jetzt beständig Klangperlen ab. Sie sind immer dann am besten, wenn sie sich in minimalistischer Perfektion zusammentun um die Dichte des Moments zu erforschen, wie das meisterhaft auf der Doppel-Live-CD Urk gelungen ist.

Auf ihrem neuen Studioalbum ist ihnen aber eine ähnlich dichte Atmosphäre gelungen, wie ich sie sonst nur von Konzerten kenne. Das Album ist sehr ruhig, bis auf den Volksmusik-Kracher "The Red Dog".

Mit "The Laundrette", "The Pizzeria" und "The Key Shop" legen sie eine Trilogie vor, die einen Mord in Amsterdam an einem Islamkritiker bei Henk Hofstede praktisch um die Ecke beschreibt.

In "The Long Song" sing auch Robert Jan Stips mal wieder, wunderschön und genauso intensiv wie Henk. Überhaupt ist es ein Glück, dass der ehemalige Keyboarder wieder zur Gruppe gestoßen ist, denn mit seinen Klangteppichen und seinem meisterhaftem Spiel macht er die Nits erst wieder zu einer homogenen Gruppe.

Den Drummer Rob Kloet braucht man nicht extra zu erwähnen, auch er ist ein Meister seines Fachs, wenn auch die Drums (als einziger Schwachpunkt) in diesem Album manchmal etwas zu klobig abgemischt wurden.

Ansonsten: Unbedingt kaufen. Dieses ist das schönste Album der Holländer.
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am 11. September 2006
Und das ist ein Qualitätsmerkmal par excellence.

Die Jungs halten seit vielen Jahren kontinuierlich die Latte ganz weit oben und auch diesmal sind sie keinen Deut schlechter. Wie schade, daß sie zwar viele irgendwie kennen, aber nur wenige so richtig. Dabei lohnen die netten Holländer allemal, origineller als Nits sind ohnehin nur sehr wenige. Anleihen? Bei den Beatles. Und seit ich ihre geniale Live-Coverversion vom "Tomorrow Never Knows" kenne, finde ich, die dürfen das, ohne rot zu werden. Und das will was heißen.

Meine Anspieltips: Key Shop, Wind-up Bird, Milkman.
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am 19. Januar 2006
"Les Nuits", übersetzt "Die Nächte" heisst das neue, bislang nur über Import (warum eigentlich?) erhältliche Werk der holländischen Soundtüftler, welche spätestens seit dem 83er Album "Omsk" stetig an ihrem versponnenen, kammermusikähnlichen Klang feilen. Wer die Vorgänger-Alben wie "Wool", "Alankomaat" oder "1974" kennt, wird keine grossen Überraschungen erleben, ausser das es sich bei "Les Nuits" um das soweit ruhigste Album der Nits handelt. Über das gesamte Album zieht sich wie ein roter Faden eine äusserst ruhige, ja intime und introvertierte Grundhaltung, welche lediglich durch wenige schnellere Stücke (das rhytmische "Red dog" oder das poppige "The key shop") unterbrochen werden. In der inzwischen 30-jährigen Erfahrung der Musiker um Henk Hofstede wird eine Vielzahl von musikalischen Einflüssen verarbeiet, wie balalaika-artig gespielte Gitarren ("The Eifel tower"), wie ich sie nur von der Gruppe "And also the Trees" her kenne oder eine kurze Reminiszenz bei den Stück "Laundrette" an "Hey little girl" der 80er Jahre Gruppe Icehouse. Trotz alledem oder gerade deswegen ist der Nits'sche Klangkosmos höchst eigenständig und das auf hohem Niveau! Grosse Empfehlung für Liebhaber anspruchsvoller Musik!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2009
Zwischen Songs über Nächte, Sonnenaufgang, den Eiffelturm oder Milchmann wird der Ermordung des Holländers Theo van Gogh hier mit drei Stücken thematisiert. Die Klangwelten die diese Formation aus den Niederlanden zaubert ist umwerfend, zwischen düstersten Stimmungen bis hin zum Haindling gerechten Akkodeonspiel ist alles vertreten.

Dieser Stimmungsprägenden Musik kann man sich nicht entziehen.
Die Stücke wandern zwischen Songwriting und jazzigen Parts hin und her.

Die Band habe ich im Vorprogramm von Uriah Heep sehen dürfen und sie haben mich auf Anhieb überzeugt. Das der Druck ihres Live Sounds auch mittels Studio CD in das heimische Wohnzimmer übertragbar ist, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Melancholie, Stücke mit Tiefgang und grandiosen Texten, dazu ein HiFi Knaller erster Güte. Die unterschiedlichen Musikstile wie Jazz, Weltmusik und vielen anderen werden grandios vereint.

Kurz gesagt "Avantgarde"

Die Band und ihre Instrumente stehen direkt vor mir, klasse.
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