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am 30. Juli 2009
Schmitz-Reiners' Buch über das belgische Leben mit flämischen Schwerpunkt ist weniger eine wissenschaftlich-landeskundliche Beschreibung des belgischen Alltags, sondern viel mehr eine Anekdotensammlung von relativ unzusammenhängenden Begebenheiten, die eine Deutsche in Belgien erlebt. Sicherlich spürt man eine gewisse Belgienfreundlichkeit" und bekommt auch einen Einblick in das so andere Leben eines so nahen Landes- aber leider ist das Buch nicht nur aufgrund seiner Kürze, sondern auch wegen der inhaltlich bisweilen auch etwas flachen Geschichten und Geschichtchen nicht wirklich das Nonplusultra für jemanden, der daraus etwas über Belgien lernen möchte. Man muss Belgien bzw. Flandern schon selbst kennen, um manche subtile Geschichte zu verstehen, sich das Leben dort selbst vor Augen halten können und den kritischen Blick aus belgischer Perspektive auf Deutschland verstehen, um etwas aus diesem Büchlein zu gewinnen. Schade, dass Schmitz-Reiners, die eigentlich vom Fach ist, einen relativ flachen literarischen Stil wählt, der eine gewisse Belanglosigkeit der Geschichten auch beim Leser rüberkommen lässt. Belgien für Deutsche" ist da zweifelsohne das bessere und informierendere ihrer beiden Werke und wirft zumindest auch einen ausgleichenderen Blick auf Wallonien und Belgien als Gesamtstaat, während Der Fremde in meinem Bett" einen nahezu ausschließlich flämischen Blickwinkel einnimmt. Schade auch, dass das Buch so kurz ist. Nicht, dass man mehr in diesem Stil lesen muss, aber dennoch stimmt das Preisleistungsverhältnis Inhalt, Umfang und Stil nicht wirklich überein.
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am 25. Oktober 2008
"Belgien kann man lieben oder hassen. Oder lieben und hassen" schreibt Frau Schmitz-Reiners im einleitenden Text. Wohl wahr. "Der Fremde in meinem Bett" ist eine Sammlung kurzer Alltagsbetrachtungen einer in Flandern lebenden Deutschen. Mit liebevollem Humor fällt der Blick der Autorin auf so manche Eigenheit ihrer Wahlheimat und sie scheut sich auch nicht davor gelegentlich ihrer deutschen Heimat den Spiegel vorzuhalten, zum Beispiel wenn es um die Fragen von Toleranz oder Kindererziehung geht.

Das Lesevergnügen ist allerdings kurz, nur knappe 70 Seiten, nicht gerade eng bedruckt und somit nur die Ouvertüre zum späteren Werk Belgien für Deutsche. Einblicke in ein unauffälliges Land, gewisse Überschneidungen und Wiederholungen eingeschlossen. Wem "Belgien für Deutsche" gefallen hat, der kann auch "Der Fremde in meinem Bett" bedenkenlos bestellen. Die einzelnen Geschichten sind 3-4 Seiten lang und eignen sich daher sehr gut zum Lesen zwischendurch z.B. in Bus und Bahn.

Hochgeistige Literatur ist das natürlich nicht und selbstverständlich bleibt das Bild subjektiv, zumal es streng genommen natürlich nur den flämischen Alltag im Blick hat. Aber getreu der belgischen Natur lassen wir hier mal die Politik beiseite. Jedenfalls gibt es für diese Aspekte den ersten Punktabzug.

Den zweiten Stern verliert das Heftchen, weil es ebendies ist, ein dünnes Heftchen, das man kaum als Buch bezeichnen kann. Da hat mancher Groschenroman mehr Inhalt und zum selben Preis gibt es erheblich voluminösere Bücher. Auf das einzelne Wort bezogen also ein eher teures Lesevergnügen. So kostet "Belgien für Deutsche" zwar ungefähr das Doppelte, bietet aber mindestens den vierfachen Inhalt bei vergleichbarer Qualität.
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am 11. Juli 2010
Wie beschreibt man am Besten den Charakter eines Menschen? Man beobachtet ihn und lässt ihn agieren, schließlich fängt man seine Reaktionen ein und wundert sich, dass er sich so ganz anders verhält als man selbst in jener Situation gehandelt hätte. Beobachtet man weiter, wird man sich irgendwann bewusst, dass dieses ungewohnte Verhalten ein ganzes Volk gefangen hält. Dieses Kontrastspiel zwischen den deutschen Gewohnheiten und den belgischen Eigenheiten beherrscht Schmitz-Reiners perfekt. Mit viel Humor schreibt sie alltägliche Gegebenheiten über das Sozialverhalten ihrer Nachbarn. Obschon sie ihre Beobachtungen auf den Flamen konzentriert hat, lässt sich mein eigenes wallonisches Umfeld leicht in den Glossen wiedererkennen, was mich schlussfolgern lässt, dass Wallonen und Flamen so verschieden nicht sind.

Die Sprache ist sehr angenehm locker, beschränkt auf das Wesentliche. Hier werden keine Kunststücke vorgeführt. Die Texte wurden vorher in Zeitschriften abgedruckt und hier als Sammlung zusammengeführt. Einziges Manko: das Buch ist echt dünn, die Texte mit Suchtfaktor lesen sich an einem Nachmittag. Sollte aber reichen für einen ersten Einblick in die belgische Seele.
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am 26. April 2016
Sehr lustig geschrieben kann ich nur empfehlen.
Jeder Kapitel für sich eine schöne Geschichte dazu geschrieben.
Beziehung zwischen Belgier und Deutsche
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am 16. Februar 2013
Man hätte mehr daraus machen können oder müssen, 70 seiten sind etwas wenig um einen Einblich in die belgische seele zu erhalten.
Gerade von jemandem der als Redakteurin arbeitet hätte ich mehr erwartet.
Auch wirft die Autorin Flamen und Wallonen in einen Topf obwohl es schon gewisse Unterschiede gibt- nicht nur sprachlich.
Die Karikaturen von Robert Maaswinkel im Buch finde recht gut und passend.
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