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am 26. August 2004
Ich habe mich, bevor ich für mich für dieses Buch entschieden habe, sehr umfassend über die gängigen Japanisch Lehrbücher informiert. Warum ich mich für dieses entschieden habe möchte ich hier ausführen.
Ich habe mir dieses Buch zugelegt weil ich wusste, dass es an der VHS in Basel und an vielen anderen Schulen verwendet wird (was für mich ein gewisses Qualitätsgarant darstellt). Jedoch wollte ich mir Japanisch zunächst ja selbst beibringen. Ich wusste durch obige Rezensionen, worauf ich mich einliess beim Unterfangen mich für die Universitätsausgabe zu entscheiden. Da die Kana u. Kanji aber einen wesentlichen Bestandteil der japanischen Sprache darstellen, entschied ich mich in den sauren Apfel zu beissen.
Die Kana habe ich in 4 Tagen gelernt gehabt, bevor ich mir das Buch kaufte, natürlich hatte ich sie noch nicht perfekt intus, aber dank der Universitätsausgabe bekommt man ja viel Übung. Die erste Hürde war genommen. Etwas enttäuscht war ich, dass es keine Lerntipps zu den Kana gab, nur die (sehr guten) Tabellen. Zu den Kanji wird gar nichts gesagt. Das ganze würde den Umfang wahrscheinlich auch sprengen und wer Kanjis lernen will (was ich empfehle) der kommt um den Erwerb eines gesonderten Kanji-Buches nicht herum (meine Empfehlung: Langenscheidt - Kanji und Kana 1) daher gibt das also nur wenige Minuspunkte.
Dann schritt ich zur Lektion 1. Der Lektionstext steht in Kana mit Kanji (die mit Kana umschrieben sind) unten dran sind die Übersetzung und die neuen Wörter angegeben. Danach folgen grammatische Erläuterungen, allgemeine Anmerkungen (Hinweise zur Verwendung, Wissenswertes, etc.) und danach Übungen.
Die Übungen sind nicht immer fordernd, aber es gibt sehr viele, die sehr gut aufgebaut sind. Schnell merkt man, dass das Buch einen "zwingt" sich gewisse Satzmuster durch Wiederholen einzuprägen. (Was für den Anfang sehr nützlich ist).
Die Lektionen sind locker aufgebaut und mit vielen Zeichnungen ergänzt. Das Tempo geht schnell voran. Grammatik wird jeweils Lektionenübergreifend in 10 Blöcken gelehrt.
Durch das schriftliche Üben und den permanenten Einsatz der Kana festigt sich die Schrift allmählich.
Doch hat das Buch auch Nachteile. Besonders stört mich, dass neue Vokabeln nicht in einer Liste pro Lektion, sondern immer mal wieder eingestreut gelernt werden. Da wäre es übersichtlicher gewesen, gleich zu Beginn alle Lektionsrelevanten Vokabeln zu lernen. Zudem sind die Wörter nicht immer sehr sinnvoll ausgewählt. (Vieles aus dem Geschäftsbereich, das macht aber Sinn, da das englische Original ja "Japanese for busy people" heisst).
Auch sind die Erklärungen zur Grammatik oder den Übungen manchmal etwas knapp. Aber das ist eher die Ausnahme. Dafür kommt man jedoch zügig voran und kann schon bald z.B. etwas von seinem Tag erzählen.
Als besonderer Bonus zählt für mich auch, dass die Reihe fortgesetzt wird (es sind bereits drei weitere Bände und ein weiteres CDset erschienen). Nach Band 1 ist also noch nicht Schluss.
Fazit und kurze Zusammenfassung:
Vorteile:
- super viele Übungen
- sehr guter Aufbau
- ansprechende Gestaltung
- sehr gute CDs
- gute Erklärungen (siehe auch Nachteile)
- zügiges Tempo
- wiederholter Einsatz der bereits gelernten Themen und Kanji
- Reihe wird fortgesetzt
Nachteile:
- teuer (besonders die CDs)
- Vokabularlisten
- Vokabular (Business)
- bisweilen etwas knappe Erklärungen
- keine Erläuterungen zu Kana (u. Kanji)
Ein sehr schön gestaltets, gut aufgebautes Lehrbuch. Sowohl für Schulen als auch Autodidakten geeignet. Zügiges Lerntempo und viele Übungen, so dass das Gelernte bleibt.
Aber Achtung: Das Buch eignet sich nur für Leute die es ernst meinen, um nur mal einen Einblick in die japanische Sprache zu erhalten, gibt es bessere (da oberflächlicher und günstiger) Kurse. Damit man im "Sauseschritt" lernt sollte man sich viel Zeit nehmen, alle paar Wochen einen Blick in das Buch werfen bringt gar nichts!
Der Preis mag etwas hoch erscheinen, ist aber meiner Meinung nach Gerechtfertigt, da man wirklich etwas fürs Geld bekommt. Schade nur, dass die (unverzichtbaren) CDs so teuer sind, hier kommt das Gefühl auf, dass einem das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Zum Schluss kann ich noch sagen, wer es ernst meint mit Japanisch lernen sollte sich eventuell nicht nur ein Buch zulegen. Da andere Kurse von anderen Verlagen andere Schwergewichte haben ergänzen sich einzelne Werke zum Teil blendend und man "verpasst" sicher nichts.
Sollten noch Fragen offen sein oder benötigt ihr noch weitere Tipps so schreibt mir ungeniert eine Email.
33 Kommentare| 94 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2007
Wenn das hier das beste Japanischlehrbuch ist, welches es in Deutschland gibt, dann ziehe ich englischsprachige Lehrbücher vor - nur nicht "Japanese for Busy People", die Vorlage zu diesem Lehrbuch.

Das die Vokabeln wild gestreut sind, ist nicht das einzige Problem. Manchmal haben die Autoren/Übersetzer die Übersicht verloren, und führen benötigte Vokabeln nicht (oder erst ein paar Lektionen später) ein. Und es gibt keinen deutschen Vokabelindex.

Kanji werden nur in den Texten/Vokabellisten am Anfang der Lektionen verwendet, die Übungen und Kurzdialoge (samt ihren Vokabellisten) kommen in Hiragana - außer in einigen Fällen, wo die Romaji-Umschrift zum Einsatz kommt, weil die Autoren wohl vergessen hatten, daß sie sie in dieser Ausgabe nicht verwenden wollten.

Manchmal fallen in den Dialogen neue Worte wie "mainen" oder "maigetsu". In der folgenden Vokabelliste fehlen sie, statt dessen steht dort "maitoshi" bzw. "maitsuki". Ich weiß, daß die entsprechenden Kanji beide Lesungen zulassen - die verwendeten Hiragana tun dies nicht.

Am Anfang des Werkes stellen die Autoren klar, daß sie in diesem Band nur die normal-höflichen desu/masu-Formen verwenden wollen. Umso erstaunlicher finde ich dann Lektionen, wo Höflichkeitssprache zum Einsatz kommt. Diesen Faux-Pas gleichen die Autoren dann dadurch aus, daß sie keine Grammtikerklärungen mitliefern.

Nachdem der Lernende viele Kapitel hindurch Verbformen stur auswenig lernen muß, wird nach/während der Einführung der te-Form mal nebenbei erwähnt, daß es zwei Sorten regelmäßiger Verben im Japanischen gibt, aber was die Regelmäßigkeiten sind, ist etwas, daß der Leser sich selbst erschließen muß. Grammatik ist kein starker Punkt dieses Buchs.

Der einzge Grund, daß dieses Lehrbuch an unserer Volkshochschule verwendet wird, ist wohl, daß bessere Werke nie ins Deutsche übersetzt worden sind.

Wenn man über Englischkenntnisse verfügt, steht einem mit Genki ein erheblich besseres Japanischlehrbuch zur Verfügung.
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am 27. Juni 2003
Ich habe mir dieses Buch als zweites Japanischlehrbuch gekauft, nachdem ich mit dem Langenscheid-Standartkurs schon angefangen hatte und dann irgendwann keine Zeit und Lust mehr hatte. Jetzt habe ich wieder neu begonnen und muß sagen, mich spornt der schnelle Schritt, mit dem das Buch voranschreitet, an. Alle japanischen Texte sind in japanischen Zeichen geschrieben, wodurch ich jetzt nach nur einigen Tagen und sechs Lektionen recht firm im Lesen der Silbenzeichen bin. Außerdem werden neue Vokabeln nach und nach eingeführt - auch in den Übungen, wodurch man meist nicht nur blind nachmacht, sondern wirklich dabei bleiben muß. Ich denke, dieser Kurs ist für alle interessant, die sehr plötzlich die Lust verlieren können und deswegen einen Kurs brauchen, der sofort fordert, auch wenn man sich nur 5 Minuten damit beschäftigt.
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am 21. Februar 2007
Vorneweg: ich habe eigentlich die Standardausgabe. "Eigentlich", weil ein Mitschueler faelschlicherweise die Uni-ausgabe gekauft hat und wir im Unterricht immer tauschen... denn die Standardausgabe langweilt mich, weil nur die Lektionstexte am Anfang in Kana geschrieben werden, und der gesamte Rest in Romaji. Nun ist das ein Kritikpunkt der vorhergehenden Rezensenten gewesen. Letztlich stellt sich aber die Frage, wofuer will man japanisch lernen? Man kommt nich drumherum, sich wenigstens ein bisschen schriftlich mit alldem auseinanderzusetzen. Und kaum ein japanischer Text findet sich in Romaji. Selbst wenn - es gibt nicht nur ein "Umschrift"system, so dass so auch Verwirrungen entstehen.

Also lieber gleich damit anfangen, nur in Kana zu lesen, nach kurzer Zeit kann man die naemlich auch recht fließend lesen, wenn man nur dazu gezwungen wird.

Zu den Unterbesetzten Kanji: Auch wenn es sich hierbei um eine Universitaetsausgabe handelt: Es ist das erste Lehrbuch einer fortgesetzten Reihe. Wenn sich einige darueber beschweren, dass die Texte schon nur in Kana- dem einfacheren - System geschrieben sind, dann waere die extreme Zerpflueckung von Kanji in den ersten Lernstunden wohl müßig. Sicher ist es schade, dass die wenigen Kanji, die vorhanden sind, auch kaum in punkto Schrift erklaert werden - aber dafuer empfehle ich wie meine Vorschreiber auch "Kanji und Kana" vom Langenscheidt Verlag. Ansonsten wuerde es den Rahmen des Buches sprengen.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt tatsaechlich im Wirtschaftsleben, aber auch nicht immer.

Wie dem auch sei: wenn man von sich selbst sagt, dass man nach 1.5 Jahren gerade mal sagen kann, dass der Tisch neben dem Fenster steht usw., dann ist das ne extrem schwache Leistung - weil bis zu dem Punkt in dem Buch kommt man durchaus schon nach wenigen Wochen.

Zu den Verben: man schlaegt sich so die ersten 4 oder 5 Lektionen mit "desu" rum, aber da hat man mit den ganzen Zahlen/Zaehlsystemen, Daten und Partikeln schon genug zu tun. Dann gehts aber los mit den Bewegungsverben (gehen, kommen, zurueckkehren, sein etc), dann werden die Saetze wieder erweitert und ab Lektion 12 gibts dann essen, trinken, lesen, hoeren... schnell wird man ein gewisses Muster feststellen in der "Konjugation", die es ja nicht gibt, und kann sich die anderen Verben auch mit Hilfe eines Wörterbuchs selbst zusammenreimen.

Fazit: Da es sich um ein Einstiegswerk handelt, kann ich dieses Buch uneingeschraenkt empfehlen, zumindest an die Leute, die sich nicht nur 5 Minuten pro Monat damit befassen wollen. Es gibt aber trotzdem nur vier Sterne, weil man auf andere Lehrwerke angewiesen ist, wenn man "weitergehend" lernen will (Kanji und Kana von Langenscheidt, Woerterbuch) und weil die ganze Reihe schon sehr preisintensiv ist.
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am 17. Februar 2016
Das Buch wird an meiner Uni in zwei Semestern durchgenommen. Als Begleitmaterial! Zum Selbststudium ist es glaub ich nicht so gut.

Diese Universitätsausgabe setzt von Anfang an die gute Kenntnis von Hiragana und Katakana (zwei der drei japanischen Zeichensätze). Nur die Kanji (Bildzeichen) werden komplett neu gelernt, allerdings werden sie im Laufe des Buches nicht wirklich abgefragt. Deswegen ist ein Selbststudium nicht angebracht. Kann man die Zeichen bereits lesen ist man wohl auch zu fortgeschritten in Bezug auf Grammatik und Vokabeln, um mit diesem Buch noch groß was anzufangen.

Als Lernhilfe ist das Buch aber sehr gut. zum einen ist es unsere Vokabelgrundlage, es werden sehr gute und teilweise komplexere Beispielssätze gegeben. Man kann also gelerntes gut verstehen mit diesem buch. Dazu sind auch viele Übungen. Zu jedem Kapitel gibt es einen Übungsteil A und B. A dient dem Verständnis und ist mehr eine Ansammlung aus Beispielssätzen. als wirkliche Übungen. Die Antworten sind immer klar. Übungsteil B dient dann dem Überprüfen des Verständnisses (z.B. übersetzen, richtige Partikel einsetzen,...). Entsprechend sind am Ende des Buches alle Lösungen zu B gegeben.
Was mir sehr gut gefällt ist das gegebene Hintergrundwissen. Man lernt nicht nur die Vokabeln, sondern auf die Vokabeln folgt im Grammatikteil immer ein bisschen Text dazu. Wann man was sagt, was es in den unterschiedlichen Situationen bedeutet und ähnliches. Besonders im Japanischen ist das sehr wichtig, da man ansonsten trotz "richtiger" Worte schnell eine unhöfliche Aussage treffen kann.
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am 18. April 2014
Dieses Werk wird als "Modernes Lehr- und Übungsbuch für Anfänger" verkauft - leider wird es weder inhaltlich noch didaktisch diesem Anspruch gerecht.

Grundlage ist, wie schon in anderen Rezensionen erwähnt, das Buch "Japanese for Busy People", und zwar in der Auflage von 1995 (!). Die Auflage von "Japanese for Busy People" aus dem Jahr 2006 ist bereits etwas besser und moderner gemacht als der "Sauseschritt" aus dem gleichen Jahr. Ein paar Beispiele:

- Die Visitenkarten in Kapitel 2 enthalten noch keine Emailadressen, später im Buch kommt der besagte Kassettenrekorder vor und zu Kameras kauft man natürlich Filme und keine Speicherkarten.
- In Kapitel 3 lernt man sowohl alle Zeitangaben, alle Wochentage, alle Tage des Monats (einige davon werden unregelmäßig gebildet), alle Monatsnamen und alle Zahlen bis 100. Kapitel 3 umfasst insgesamt 9 Seiten. Es ist eben einfacher, ein paar Tabellen abzudrucken, als sich zu überlegen, wie man so etwas besser verteilen und in den übrigen Lehrstoff integrieren könnte...
- In Kapitel 4 geht es nun u.a. um die Zahlen bis 1.000.000.000.000. In Japan scheint eine Hyperinflation direkt bevorzustehen.
- Im Vorwort wird in der Danksagung erwähnt, dass der ehemalige Fußballer Pierre Littbarski an der deutschen Auflage mitgewirkt hat. Das sieht man im Folgenden z.B. daran, dass Dialoge, die im Original zwischen Mr. Smith und einem Verkäufer stattfanden nun zwischen Herrn Littbarski und einem Verkäufer stattfinden. Lustig, nicht?
- Es wäre sicher nicht falsch gewesen, jedem Kapitel einen kleinen Grammatikteil beizufügen und das neue Vokabular pro Lektion zu sammeln und in einer Übersicht darzustellen. Meist gibt es jedoch nur einen Teil "Anmerkungen" pro Kapitel und die Vokabeln sind über die gesamten Lektionen verstreut zu finden.
- Mit diesem Buch kann man die Kanji nicht lernen. Unsinnigerweise werden sie lediglich in den Hauptlektionstexten und Vokabellisten (natürlich ohne weitere Erklärungen), nicht aber in den Anmerkungen und Übungen und auch nicht im Wörterverzeichnis am Ende des Buches verwendet.
- Zum Abschluss der Aufzählung noch ein kleiner Auszug aus einer der vielen Vokabellisten: dort wird sowohl "すきじゃき" wie auch "しゃぶしゃぶ" mit "jap. Gericht" übersetzt. Wäre es nicht interessant gewesen, zu erfahren, um welche Art von Gericht es sich jeweils handelt?

Abgesehen von den inhaltlichen Problemen steht auch der Preis in keinem Verhältnis zur englischsprachigen Ausgabe. So muss man hier Buch und Begleit-CDs getrennt voneinander kaufen, während sie beim englischen Original bereits enthalten sind. Dafür zahlt man dann in Deutschland für beides zusammen das Dreifache des Originalpreises.
Das Buch wird in unserem Volkshochschulkurs verwendet, daher musste ich es wohl oder übel kaufen.

Wer Japanisch im Selbststudium lernen möchte (oder seinen Kursleiter davon überzeugen kann) und Englisch versteht, sollte sich statt der etwas moderneren englischen Vorlage des "Sauseschritts" besser gleich die Genki-Buchreihe anschauen, die zuletzt im Jahr 2011 aktualisiert wurde und hier auch von anderen Rezensenten gelobt wird. Trotz der Versandkosten (welche bei einer Sammelbestellung pro Buch natürlich günstiger würden) empfehle ich hierzu das Angebot von Amazon Japan - ich bekam die Bücher von dort übrigens schon nach 3 Tagen mit DHL Express geliefert.
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am 10. September 2006
In der Hoffnung, hierin ein modernes Lehrbuch auf hohem Niveau zu finden, habe ich mir dieses Lehrwerk bestellt und wurde prompt enttäuscht.

Abgesehen davon, daß das Buch in der Tat unübersichtlich aufgebaut ist, finden sich zudem einige gravierende Mängel, die das Arbeiten mit diesem Lehrbuch zum Ärgernis machen.

Der gravierendste Mängel ist wohl, daß man durch den Untertitel "mit Kanji" schlichtweg in die Irre geführt wird. Kanji werden nur in den (recht kurzen) Lektionstexten verwendet. In den Übungen sucht man Kanji vergeblich.

Ein zweites Ärgernis sind die Vokabellisten, die nicht vollständig für eine Lektion gelten, sondern für Text und Übungen getrennt durch die Lektionen verstreut sind. Das "nachgereichte" Vokabular wird im Übrigen ebenfalls nicht in Kanji geboten.

Eine Konzeptionelle Kohärenz des Lehrstoffs ist somit nicht gegeben.

Ein weiteres Ärgernis ist, daß das Lehrbuch trotz des Titels "Universitätsausgabe" kein Uni-Niveau erreicht. Vielmehr versucht das Lehrwerk die japanische Sprache durch Verkettung von Satz-Modulen zu vermitteln. Kenntnisse über die japanische Grammatik werden nur rudimentär vermittelt, was unter anderem dadurch unabwendbar ist, daß unsere bekannten lateinischen Grammatik-Termini Verwendung finden, die auf das Japanische schlichtweg nicht passen. Taigen sind nun mal keine Substantive - und Yôgen sind keine Verben!

Positiv hervorzuheben ist die Bemühung, Furigana als Lesehilfe für Kanji einzusetzen.

Ebenfalls Pluspunkte dieses Buches sind das moderne Vokabular und die kurzen Erklärungen (sprachlicher) Gepflogenheiten in Japan.

Darum gebe ich diesem Buch drei Gnadenpunkte.

Wer allerdings ein Lehrbuch auf universitärem Niveau sucht, sollte sich bemühen einer antiquarischen Ausgabe des DDR-Lehrbuches von Eiko Saito und Helga Silberstein habhaft zu werden.
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am 30. Juni 2007
Ein Mittelding zwischen den üblichen Schnellbleichen (in 30 Tagen etc.) und ernsthaften Lehrbüchern. Dafür finde ich es nicht schlecht, wenn man das sucht. Nett finde ich die Geschichte, die erzählt wird.

Für meine Bedürfnisse ist die Vermittlung der Grammatik mangelhaft und die Übungen etwas spärlich. Die CDs sind sicher nützlich, jedoch stört mich die Unordnung. Für den stolzen Preis erwarte ich eine saubere Gliederung in einzelne Tracks für Vokabular, Text, etc. sodass ich diese ansteuern kann.

Nach 8 Kapiteln bin ich auf Minna no Nihongo umgestiegen (in deusch) und habe es nie bereut. Sauseschritt hat mich gelehrt, nie mehr ein Sprachlehrbuch zu kaufen, das wenig Grammatik als Vorteil ansieht :)
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am 23. April 2005
Ich muss sagen das nach ausführlichem Vergleichen mit sehr vielen anderen Japanisch-Büchern das wirklich das beste deutsche Einstiegsbuch ist. Die Sprache die gelehrt wird ist modern und mit der Universitätsausgabe ist man sogar gezwungen zumindest das Silbenalphabet Hiragana zu lernen, was äußerst sinnvoll ist. In 30 Lektionen bekommt man ein gutes erstes Gefühl über die Sprache.
Doch das vielleicht Beste am Buch ist das es weitere Teile gibt, die auch noch immer besser werden: In Band 2A beginnt man erste, wenige Kanji zu lernen und bei mir war es so das ich mich nach Band 2B schon besser als am Anfang erwartet auf Japanisch ausdrücken konnte, sowohl verbal als auch schriftlich.
Das das Buch vielleicht eher für Geschäftsleute gedacht ist kann ich bestätigen, da schon früh Wörter wie "Anwalt", "Sekretär/in" oder "Botschaft" vorkommen, doch das sehe ich nicht als Nachteil, denn irgendwann würde man diese Wörter auch noch lernen, wenn man die Sprache etwas besser beherrschen möchte.
Ich würde übrigens noch empfehlen parallel zu "Japanisch im Sauseschritt" noch Kanji mit "Kanji und Kana 1" von Langenscheidt zu lernen, es ist erstaunlich wie viel man mit diesen Werken in kurzer Zeit lernen kann...
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am 12. März 2007
ich benutze das Buch in meinem VHS-Kurs. Es wird zwar die Standardausgabe nur gefordert, die ist m.M. nach allerdings ein Witz, es ist gut, dass alles gleich in Kana geschrieben wird.

Ziemlich enttäuschend finde ich auch die wenigen Kanji die zwar im Lesetext stehen aber sonst nirgends. Zumindest einige hätte man doch irgendwo zusammenfassen können, so muss man sich die mühsam selber zusammenschreiben und vor allem in einem anderen Buch (Kanji und Kana von Langenscheidt ist super) nachsehen, wie die Strichfolge ist (Ausnahme: Zahlen und Wochentage ganz am Ende). Ganz großes Manko!! dann kann man die auch weglassen. In einem anderen Sprachkurs hatten wir so leichte Sachen wie Wochentage, Zahlen und Dinge wie Monat, Jahr etc sofort auf Kanji und auch in den Übungen.

ansonsten finde ich das Buch okay. Die Übungen sind etwas monoton. Das Buch heißt auf Englisch übrigens "Japanese for busy people" was ich als Wortspiel für "berufstätige" deute - deshalb die ganzen blöden Vokabeln.

das beste an dem Buch ist aber der online Vokabeltrainer, der einen sämtliche Vokabeln aus allen Lektionen abfragt!! sauseschritt.de

ich finde den Preis auch recht happig, das erste Buch reicht bei dem VHS-Tempo aber fast 2 Jahre, und das finde ich okay. Wenn ich es allerdings mit meinen schick gestalteten, bunten Spanisch- und Französischbüchern vergleiche... naja ;)

gut finde ich auch die näheren Erläuterungen nach jeder Lektion.

Fazit: ich glaube, ohne jede Menge Begleitmaterial und vor allem eine gute Lehrerin ist es ein bißchen schwierig mit dem Buch, aber im großen und ganzen bin ich zufrieden.
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