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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
18


am 4. November 2013
Von Gerald Gübitz

Endlich ein umfassendes Werk über die österreichischen Orchideen, das zu den Büchern von Kurt Redl und Norbert Novak eine ausführliche Ergänzung darstellt. Neben den ausgezeichneten Bildern sind ausführliche Beschreibungen vorhanden, die überaus hilfreich sind. Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Namen sind auch die volkstümlichen Namen angeführt. Zudem werden auch die Bestäuber erwähnt. Daneben sind auch die möglichen Hybriden beschrieben. Sehr nützlich ist auch auch die Erwähnung von Verwechslungsmöglichleiten. In mühevoller Kleinarbeit wurden die Verbreitungen zusammengetragen. Sicher gibt es bei den sehr detailierten Unterarten unter den Spezialisten unterschiedliche Auffassungen. Sehr erfreulich sind die Beschreibungen von Orchideenwanderungen, wobei auch auf die Begleitflora eingegangen wird.
Ein Buch, das nicht nur dem Wissenschaftler, sondern auch dem Orchideenfreund wärmstems empfohlen werden kann. Wenn man den Aufwand betrachtet, ist der Preis durchaus gerechtfertigt.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Februar 2018
Zweigeteilt in einen Abschnitt mit Orchideen-Portraits und einen Abschnitt mit Orchideen-Wanderungen (dabei finden auch andere interessante Pflanzen Erwähnung) in allen Bundesländern, ist dieses Buch ein echter Genuß für Wanderer, Orchideenfreunde und botanisch Interessierte.
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am 28. September 2016
Das Buch bietet einen ausgezeichneten Überblick über die Orchideen Österreichs auf aktuellem Stand der Wissenschaft. Fachlich kompetent und schön illustriert!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. August 2015
Sehr ausführlich mit Fundstellenangaben und Wandertipps, schöne Fotos,dadurch leicht wiedererkennbar, für mich als Gärtnermeister und Hobbybotanikerin sehr gut geeignet, aber auch für jeden pflanzenfreund und Kenner
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. August 2013
Endlich gibt es für Österreich einen umfangreichen, gut strukturierten und ausreichend bebilderten Orchideenführer. Ein Orchideennachschlagewerk das keine Wünsche offen lässt. Besonders hervorzuheben sind die einzigartige Bildqualität und die präzisen Verbreitungskarten. Die zusätzlich im hinteren Teil des Buches angeführten Orchideenwanderungen sind eine gute Anleitung zum Nachwandern, wenn man einmal ein neues Ziel besuchen möchte, aber nicht allzu viel Zeit in die Planung investieren möchte. Buchformat, Gliederung, Bilder und Texte sind äußerst ansprechend gestaltet . Kurz zusammengefasst handelt es sich beim Werk: „Die Orchideen Österreichs“ um ein umfangreiches, Freude bereitendes Orichideenfachbuch im passenden Preis-Leistungsverhältnis.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Februar 2016
Orchideen sind zwar wunderschön und haben viele Bewunderer unter den Naturfreunden, aber pflanzensystematisch sind sie alles andere als unkomplizierte Zeitgenossen. Es gibt wenige Familien, die in den letzten Jahren derart grundlegend umstrukturiert wurden, wie die der Orchideen. Phylogenetische Untersuchungen haben aber auch zur Klärung einiger Fragen der Hybridisierung geführt, die gerade bei den Orchideen nicht selten sind. Wer einmal mit einem Bestimmungsschlüssel eine Dactylorhiza (Fingerwurz) oder Epipactis (Stendelwurz) wirklich präzise bestimmen wollte, der wird wissen, was ich meine. Nein, so bunt und prachtvoll viele Orchideen auch sind, die Bestimmung einzelner Arten und Hybriden ist manchmal selbst für Spezialisten eine Herausforderung.
Die Problematik haben in jüngster Zeit mehrere Autoren erkannt und in ihre Bestimmungsbücher einfließen lassen. Kretzschmar (Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder) wählt einen eher visuellen Weg, indem er nur auf Gattungsebene einen klassischen dichotomen Schlüssel (ja/nein-Entscheidungen) einsetzt und ansonsten auf die Abbildungen verweist. Der Vorteil liegt in einer kompakten Darstellung, aber die wichtige Frage der Hybridisierung wird dadurch nur unvollkommen gelöst. Die Abbildungen der Hybriden sind leider oft zu klein, um charakteristische Merkmale eindeutig zu erkennen. Norbert Griebl geht den klassischen Weg über dichotome Bestimmungsschlüssel bis zum Ende und löst bis auf Artenebene auf, um eine zweifelsfreie Identifizierung der reinen Art zu gewährleisten. Darüber hinaus legt er großen Wert auf die Darstellung von Hybriden, wobei allerdings auch er hauptsächlich (großformatige) Freilandfotografien als Referenz einsetzt und nur in seltenen Fällen auch bestimmungsrelevante Merkmale anführt. Der Zugang über einen Bestimmungsschlüssel ist offenbar aufgrund der starken Variabilität der Hybride nicht praktikabel. Immerhin lassen sich anhand der Fotos und der präzisen Nomenklatur gemeinsame Merkmale mit den Elternpflanzen identifizieren. Sehr hilfreich für die Praxis sind auch die Verbreitungskarten der Hybride, die jedoch nur über QR-Codes erschlossen werden. Bei den reinen Arten sind alle Verbreitungskarten direkt im Buch abgedruckt.
Ebenfalls ausgesprochen hilfreich ist der Abschnitt „Verwechslungsmöglichkeiten“ bei den jeweiligen Artmonografien. Die Monografien enthalten neben einer Beschreibung, die weitgehend auf Fachsprache verzichtet (es gibt kein Glossar!), zusätzliche Informationen zur Verbreitung und Biotop, sowie zur Etymologie und zu speziellen Fragen der Systematik. Hier wird dann auch das Thema Versippung und Hybridisierung behandelt.

Das letzte Kapitel des Buches macht insgesamt 72 Vorschläge für Orchideenwanderungen in Österreich. Allerdings sind dies keine klassisch beschriebenen Wanderrouten, sondern eher Beschreibungen einzelner Regionen mit ihren botanischen Schätzen, die sich keineswegs auf Orchideen beschränken. Die schönen Fotos machen ausnehmend Lust, sich selber auf den Weg zu machen, aber zusätzliches Kartenmaterial sollte man im Rucksack haben. Das Buch ist kein Wanderführer, sondern versteht sich als Anregung für erfolgversprechende botanische Wanderungen. Hierzu gehören auch eine Empfehlung für die orchideenreichsten Blühmonate und eine Einstufung des Schwierigkeitsgrades der Wanderung.

Für einen Feldbestimmungsschlüssel ist das Buch insgesamt ein wenig zu groß und schwer geraten, aber an Ausführlichkeit, Größe und Präzision der Abbildungen und systematischer Eindringtiefe gibt es derzeit nichts Vergleichbares auf dem Markt. Auch wenn die Flora nicht vollständig deckungsgleich ist, so eignet sich das Werk ergänzend auch zur Bestimmung der Orchideen Deutschlands, insbesondere bei schwierigen Arten und Hybriden.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Oktober 2013
Endlich haben wir hier ein Buch, daß sich neben den obligatorischen Fakten mit dem Thema auch in einer etwas anderen Form beschäftigt.Sach- bzw Fachbücher,angefüllt mit Daten und Informationen die sich mit der Welt unserer heimischen Orchideen auseinandersetzen gibt es ja in Menge aber hier kommt noch etwas Anderes dazu.
Aus jeder Seite sieht uns die Liebe des Autors zu den Pflanzen, hier im Speziellen zu den Orchideen, entgegen und das macht das Buch neben seiner unbestrittenen fachlichen Güte so sympatisch.
Und dann die Wandervorschläge; ein mehr als sympatischer "Service" für den Leser.
Wer kennt schon alle die Biotope in welchen unsere Schönheiten wachsen und hier wird ihm die Möglichkeit eröffnet, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
In welchem Fachbuch gibt es das noch?
Positiv sehe ich auch die Beschäftigung mit der Begleitflora auf den Standorten
die das Bild in höchst informativer Weise abrunden.
Alles in Allem ein Buch, welches den Menschen die sich ein offenes Herz für die Schönheiten unserer Blumenwelt erhalten haben viel Freude machen wird.
Peter H.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. September 2013
Der Rezension von Dr. Amerink ich nicht folgen. Ich befasse mich als Nichtbotaniker mit dieser Pflanzengruppe seit den Zeiten von Erich Nelson und habe in dieser Zeit zu viele taxonomische Neu- und Umbenennungen und Umgruppierungen erlebt, als daß ich einer „taxonomical correctness“ noch viel Wert beimessen kann. Der Kampf der Schulen ist ja immer noch nicht entschieden und wird es auch nie werden, denn die Taxonomie ist ja keine Wissenschaft, sondern ein Anthropozentrismus zur Befriedigung des menschlichen Ordnungsbedürfnisses. Das Buch vertritt konsequent eine dieser Schulen und ist in diesem Rahmen durchaus up to date und vollständig. Es bringt dazu viele Hintergrundinformationen, die manchem Orchideenfreund noch nicht geläufig sind, ist also mehr als ein reines Bestimmungsbuch – den Anspruch, sich an Wissenschaftler zu wenden, erhebt der Autor nicht und das ist auch gut so!

Ich verstehe die Sorge von Dr, Amerink vor einem Überlaufen der Fundorte, aber gerade da bleibt der Author sehr dezent. Es werden gottlob keinerlei GPS-Daten preisgegeben sondern nur Gebiete vorgestellt: die Angabe, beim Aufstieg zum XY-Horn kann man Chamorchis begegnen wird doch wohl keinen Andrang verursachen? Die Verbreitungskärtchen kann ich nicht beurteilen, aber ihre Darstellung genügt m.E., gerade im Hinblick auf oben Gesagtes, den Erfordernissen eines solchen Buches.
Die Orchideen Österreichs
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 23. Juni 2017
Im Gegensatz zu einem anderen Werk zum Thema Österreichs Orchideen kann man hier nur sagen - sinnlos.
Die Beschreibungen sind völlig unbrauchbar und unpräzise. Als wenn man sagen würde "ja, da im Umkreis von 50 km um den Ort könnte es was geben..." Die Bilder sind schön - ohne Frage. Aber von "Wanderungen" zu sprechen, ist schlichtweg lachhaft.
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am 1. September 2015
Wunderschöne Bilder und spannende Texte sind ein Muss für alle Orchideen-Freunde. Vor allem die Österreich Karten mit den eingezeichneten Beständen der unterschiedlichsten Orchideen sind erwähnenswert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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