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am 23. November 2013
Mit "Kulturstadtbanause" gelang Steffen Andritzke ein Werk, das nicht nur Ballsportfreunde aus Thüringen fesseln wird, sondern eine Lücke schließt unter den Büchern über Fußball und das Drumherum.

Mich interessierte schon immer, wie es eigentlich mit dem Hooliganismus in der DDR aussah. Wie reagierte das System des "real existierenden Sozialismus" und vor allem die Stasi auf ein paar Jungs, die sich regelmäßig prügeln und mit ihrer Gewalt die öffentliche Ordnung kräftig durcheinander brachten?

Ich kann soviel verraten, dass sie nicht nach Sibirien verfrachten wurden, dennoch ist der beschriebene Alltag äußerst beklemmend. Gerade unter diesem Gesichtspunkt, sind die Exzesse - seien es Gewalt oder Alkohol - durchaus nachvollziehbar. Dem Autor ist es vortrefflich gelungen die Ohnmacht des Fremdbestimmt werdens und Eingesperrt seins dem Leser Nahe zu bringen. Aus dieser Ohnmacht wird Wut, die sich einfach entladen muss!

Nichtsdestotrotz musste ich mehrfach über den er- und gelebten Blödsinn laut Lachen. Bei aller Ernsthaftigkeit bezüglich Unterdrückung und Gewalt, vermittelt der Autor mehr als nur eine Prise Humor. Auch die Zitate lockern das Lesen erheblich auf.

Nach der Wende wird eine Szene beschrieben, die so manchem sicher noch geläufig ist. Neue Musik und vor allem neue Drogen ergänzen die Gewalt beim Fußball. Wobei es aber meistens nicht um das Gewaltausleben gegen Feinde, sondern primär um das Erleben mit den Freunden ging.

Zum Ende hin erlebt der Leser einen Bruch in der Erzähl- und Lebensweise des Autoren, der aber nicht befremdlich wirkt, sondern sich lange ankündigte. Ich wünsche Herrn Andritzke auf seinem neuen Weg noch viel Erfolg und bedanke mich für dieses Buch.
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am 15. Oktober 2015
Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen. Steffen Andritzke berichtet ungeschönt und ehrlich über sein Leben in der DDR, seine Jahre als Hooligan, die Wendejahre und seinen Weg aus seiner persönlichen Misere heraus. Das Fehlen des moralischen Zeigefingers ist dabei genauso wohltuend, wie seine klare Sprache. Bitterernste Situationen geben urkomischen Momenten die Hand. Unzählige Momente aus dem realen DDR- Alltag, die ein 'gelernter DDR- Bürger' kennt, aber im Laufe Jahre der Verdrängung zu Opfer fielen (leider!), Drogenerfahrungen, Gewaltexzesse und eine sehr lang anhaltende Wendeparty und zwischendurch immer wieder diese bissige Komik. Eigentlich ein Buch für jeden, besonders aber für all' die, die bisweilen etwas schneller, unkontrollierter auf der Lebensstraße unterwegs waren, gleichzeitig Mutmacher, für die, die noch unterwegs sind. Gute Reise!
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am 19. Mai 2016
Schön zu lesen. Waren aber nicht alles nur Hardcore-Hauer. Weiss nicht, ob ich einer der Fluchthools bin. Bin heut Kuschel und Yogahool. Scheiss Schubladen. Einen kenn ich und der hat bestimmt Eier. Ich schlage ein Rollatortreffen in 20 Jahren vor, wo nuschelnd eruiert wird, wer der härteste, coolste und tapferste war. e Alphatier ist ja schon mannigfach gefeiert worden. Ich erinnere mich gern an diese Zeit. Freu mich auf den Zwiebelmarkt. Und ja nicht erwachsen werden. Glg. Backe
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am 19. Januar 2014
KULTURSTADTBANAUSE!
Ein mehr als gelungener Rückblick in die "gute alte Zeit". Das ganze witzig und unterhaltsam erzählt, mit vielen Geschichten und Anekdoten gespickt, ist es sicher nicht nur für Insider ein lesenswertes Stück Geschichte der Fußballszene in Deutschland. Bei der Buchlesung in Weimar habe ich mich gefühlt wie ein "kleiner Weimarer Junge" in den 80igern. STEFFEN, ich sage vielen Dank. CHAPEAU! (T.M.)
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am 17. November 2013
Steffen, ganz große Klasse und Respekt. Ein muss
für Fans des FC Carl Zeiss Jena und auch alle Fuß-
ballfans.
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am 19. Mai 2014
insbesondere als Weimarer sehr lesenswert - viele bekannte Personen, Orte und vor allem Geschehnisse
liest sich sehr gut - ist bisweilen spannend
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am 26. Mai 2015
...doch eigentlich echt gut. Flüssig geschrieben und super zu lesen. Für meinen Geschmack fehlt zu 5 Sternen der eine oder andere " objektive Schlagabtausch ".....
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am 30. Januar 2014
Das Buch verrät nichts, was der Leser, der sich für die Materie interessiert, nicht schon aus anderen Büchern kennt. Dazu noch Selbstbeweihräucherung (nur die anderen haben auf die Fresse bekommen)und ganz mieser Schreibstil (wenn man überhaupt von Stil sprechen kann). Schönes Eigentor: Der Autor macht sich über den sächsischen Dialekt lustig (Gorl-Morx-Stodt), vergisst aber zu erwähnen, dass die Thüringer selbst einen sehr unangenehmen sächsischen Dialekt (klingt komisch - ist aber so!) sprechen!
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