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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
19
4,0 von 5 Sternen
Wien, Stadt der Vampire // New Steampunk Age Reihe [1]
Format: Broschiert|Ändern
Preis:8,70 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. August 2014
Klappentext:

2090 - das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen.

Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights.

Band 1 der New-Steampunk-Age-Reihe von Fay Winterberg legt die Weichen in eine fantasievoll gestaltete Zukunft, deren Frieden jedoch sehr fragil ist.
Quelle: Art Skript Phantastik

Meine Meinung:

Als kleine Information vorab: Das Buch ist nicht sehr dick. Die Geschichte umfasst etwas mehr als 100 Seiten und ist für mich somit eine längere Kurzgeschichte. Grundsätzlich bin ich nicht so ganz der Kurzgeschichten-Typ, aber ein netter Mensch hat mich regelrecht beschwört es doch noch mal zu versuchen. Was soll ich sagen?! Ich wurde nicht enttäuscht! =)

Die Autorin Fay Winterberg beschreibt eine wirklich andere Welt. Fantasy gemischt mit Steampunk in einem Wien der Zukunft - sehr interessant und gut beschrieben. Allerdings wird auch nicht zu viel auf das Drumherum eingegangen. Dadurch, dass das Buch eben so "kurz" ist, muss sich schließlich auf das Wesentliche konzentriert werden und das hat die Autorin wunderbar geschafft. Die Handlung geht insgesamt somit zügig voran, wir kommen schnell zum Kern der Geschichte und die Beziehungen entwickeln sich nicht allzu lange. Hinzu kommen aber auch Sprünge, die wir nicht komplett miterleben. Alles in einem wirklich guten Rahmen und ich konnte zwischenzeitlich auch ordentlich mitfiebern. Spannung war also auch vorhanden ;-).

Die Protagonistin Lilith lernen wir am besten kennen. Aus der allwissenden Erzählperspektive kommen wir der Halbvampirin sehr nahe und man kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Sie ist stark, eigenwillig, klug und hat Humor. Ihr kann so schnell keiner was und das merkt man von Anfang an. Sie war mir direkt sympathisch und diese Sympathie blieb auch während des ganzen Buches bestehen.

Sie wird nach Wien eingeladen von einem Vampir. Eher DEM Vampir von Wien - dem Prinzen. Er ist praktisch für die Vampirsachen in seinem Bereich verantwortlich - eventuell vergleichbar mit einem Bürgermeister...naja, oder eben einem Prinzen ^^.
Phineas heißt der Gute und wir lernen ihn im Laufe der Geschichte auch ein wenig kennen. Lilith hat von Anfang an Vermutungen, was ihn bewegte sie zu sich einzuladen, ob sie damit recht hat, verrate ich natürlich nicht ^^. Nur so viel sei gesagt: Er ist ein wirklich interessanter Charakter und ich kann es kaum erwarten ihn in den Folgebänden mal wieder zu treffen! =)

Die Beziehung zwischen Lilith und Phineas ist sehr speziell, auch wenn der Leser mit diesem Teil noch etwas im Nebel stehen gelassen wird. Die Beziehung ist besonders, aber wie besonders... darüber kann vorerst nur spekuliert werden ^^.

Eine weitere besondere Beziehung haben Josie und James. Bei ihnen kommt Lilith während ihres Wienaufenthalts unter. Er ein Vampir, sie ein Mensch und zusammen so ziemlich ein perfektes Paar. Allerdings tatsächlich eher eine Ausnahme, denn... nun ja... Menschen haben leckeres Blut, aber ansonsten sind sie doch eher langweilig, wenn ihr versteht ;-). Und trotzdem verbindet die beiden ein inniges Band und es hat immer wieder Spaß gemacht von den beiden zu lesen. Ich konnte sie mir wirklich gut vorstellen und fühlte mich sogar in ihrer Bar wohl - obwohl ich doch eher kein Bartyp bin ^^.

Neben Vampiren und Menschen hält diese Geschichte noch Werwölfe bereit. Inwiefern diese nun in die Geschichte reinspielen verrate ich schon wieder nicht (*böses Lachen*), aber wie ich finde haben sie eine besonders interessante Rolle bekommen, ich bin gespannt wie es mit ihnen weitergeht! (Na gut, im Klappentext lest ihr ja schon das Wort "Werwolf-Fights", aber pssst! Insider-Info! ^^)

Das ganze Gerüst der Geschichte ist ein Leben in Akzeptanz. Vampire leben mit Menschen und diese eben mit Vampiren (naja und die Werwölfe darf ich nicht vergessen ^^). Ja, Vampire sind mächtiger und können Menschen auch manipulieren. Aber es gibt Gesetze, die die Menschen schützen und trotzdem brodelt da etwas...

Fazit:

"Wien - Stadt der Vampire" konnte mich wirklich gut unterhalten und ich fühlte mich in dieser Wienversion sehr wohl! Die Charaktere waren lebendig, alles war wirklich schön beschrieben und trotz der Länge (bzw. Kürze) gab es spannende Momente. Der Schreibstil passte zum Buch und hat die ganze Story schön umrahmt, sodass diese nur so dahinflog. In der Kürze liegt die Würze! Und hier wurde genau richtig gewürzt. Somit die Nachricht an euch: Lesen! Punkt. =D

5 von 5 Pfotenherzen von mir!
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am 4. August 2012
Wien, Stadt der Vampire war mein erstes New Age Steampunk-Buch und auch mein erstes Steampunk-Buch überhaupt, ich kann also keine Vergleiche ziehen.
Worum geht es: Die Halbvampirin Lilith Avant-Garde wird von Prinz Phineas (Alle Anführer werden in der Geschichte Prinzen genannt, sogar weibliche) nach Wien eingeladen. Da ihr Vater, der mächtigste Prinz Deutschlands diese Einladung ausgeschlagen hat, dient diese Einladung an seiner Tochter vielmehr dazu, seinen Status als neuen Anführer zu stärken, da sein Vorgänger viel zu vieles vernachlässigt hat. Werwolfkämpfe machen ihm seinen Regierungsbeginn nciht gerade einfach. Und Lilith tut das schon mal gar nciht ---> Verweise auf Backpfeiffe ^^

Was ich von Lilith halte: Sie ist selbstbewusst und taff. Der Anfang des Buches hat mich regelrecht mitgerissen, obwohl sie nur einen Vortrag an der Uni über die früheren Kämpfe zwischen den Vampiren und den Vampirjägern hält. Wer neugierig darauf ist, auf Amazon oder auf der Verrlagsseite kann man die ersten Seiten per Klick ins Buch lesen) Als sie erfährt, dass Phineas sie mit Hintergedanken eingeladen hat, merkt man ihr gleich an, dass sie ihn das büßen lassen wird.
Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, wie die Welt dargestellt wurde. Durch den Krieg wurden die Ölreserven aufgebraucht, wodurch die Menschen wieder auf die altbewährten Mitteln zu reisen umsteigen mussten. Die Autorin hat es auch einwandfrei geschafft Dinge wie Handy oder Internet neben Luftschiffen zu integrieren. Ich hatte nicht einen Moment eines Zweifels, es klingt alles logisch.

Womit ich Probleme hatte ist lediglich der Name Lilith, doch vielleichr liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit einige Bücher gelesen habe, deren Heldinnen diesen Namen für sich beanspruchen.
Ein weiterer Punkt ist die Länge. Manche Leser flüchten vor dicken Wälzern, mir waren die 120 Seiten definitiv zu wenig, vor allem weil mir die Welt sehr gefallen hat, in der mich die Autorin zu entführen vermochte. Die Dialoge zwischen Lilith und Phineas waren spritzig, das Ende der Geschichte so zufriedenstellend, dass ich begierigt auf das Erscheinen des zweiten Bandes warte.

Meine Bewertung: 4,5 Sterne
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am 29. Juli 2017
Steampunk ist nicht meins !!! Dieses Buch aber so was von !! Bin begeistert . Klare Empfehlung von mir.Werde mich jetzt sofort auf Band 2 stürzen ;)
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am 4. August 2012
Das Jahr 2100. Lilith Euthalia Avant-Garde, eine junge Halbvampirin und Tochter eines mächtigen und sehr alten Vampires, wird nach Wien - der Hochburg der Vampire - zum Debüt (einem Ball, welcher vom neuen Vampir-Herrscher der Stadt gegeben wird) des neuen Prinzen von Wien geladen. Natürlich ist sie misstrauisch, denn als Halbvampirin ist sie nicht bei allen Vampiren und auch Menschen gern gesehen. Doch schon beim ersten Treffen zwischen Lilith und Phineas Bell-Carolinga, dem Prinzen von Wien, entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Bindung.

Das Debüt von Fay Winterberg ist von der Idee sehr gelungen. Auch die Dialoge wirken nicht gestellt und zaubern das ein oder andere Lächeln auf die Lippen.
Die Charaktere sind teils sehr überzeugend (Lilith, Phineas), teils aber auch etwas oberflächlich gehalten - was sich aber auf nur 113 Textseiten nicht anders bewerkstelligen lässt.
Ein wenig enttäuscht bin ich vom Stil des Buches, denn ich werde zu sehr an eine Fanfiction erinnert, nicht an einen Roman. Auch ist sprachlich nicht alles so, wie ich es aus Romanen gewohnt bin. So wird zum Beispiel das Wort grinsend so häufig verwendet, dass es wirklich schon auffällig ist. Auch ein paar Zeitfehler im Textfluss sind zu finden die etwas beim Lesen störend wirken, genauso wie das Ausschreiben des Freizeichens des Handys (Tuuuut).. Ein wenig irritiert haben mich auch die unglaublich tiefen Ausführungen bei der Beschreibung der Stylings. Ich fühle mich an einen Cosplaybericht der Leipziger Buchmesse erinnert - was vielleicht aber auch eine sehr persönliche Meinung ist, da ich mich als Fachbesucher von den Massen an Cosplayern immer gestört fühle und dem nicht abgewinnen kann. Dafür hätte der Finale Showdown etwas weiter ausgeführt werden können.

Im Großen und Ganzen ist das Buch natürlich nicht negativ zu berwerten, da es in meinen Augen aus einen Welpenschutz genießen darf.
Ich werde mir aber auf jeden Fall Band zwei kaufen, da ich wissen möchte, wie die Geschichte um Lilth weiter geht. Und ich hoffe, dass die stilistischen Fehler behoben werden können.

Abschließend:
Ein gutes Buch für einen verregneten Nachmittag auf der Couch.
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am 29. August 2014
Ich lese ja selten Romane aus dem Vampir-Genre, wobei mich hier der Sinn nach so einem Lesestoff wieder gepackt hatte und Dank der Kompaktheit, 120 Seiten, kann man mal einen Blick riskieren.

Klappentext:
2090 – das Jahr, in dem der Krieg ausbrach. Die verborgene Welt der Vampire offenbart sich der Menschheit und führte auch einen Großteil anderer übersinnlicher Wesen mit ans Licht der Öffentlichkeit. Erst nach Jahren des Krieges gelang es den Nachtwesen, eine Co-Existenz mit den Menschen aufzubauen.

Die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde arbeitet als Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, und ist Verbindungsglied zwischen Menschen und Vampiren im Europa des Jahres 2207, einer Zeit, die als New-Steampunk-Age betitelt wird. Ihre Aufgabe führt die 26-Jährige nach Wien, denn die Stadt der Vampire hat nicht nur ein neues Oberhaupt, sondern auch ein Problem mit illegalen Werwolf-Fights.

Die Story:
Lilith geht am Anfang ihren Job als Verbindungsperson zwischen Menschen und Vampiren nach und hält an einer Universität einen Vortrag über die geschichtlichen Ereignisse zwischen diesen Parteien, wobei sie besonders auf die Kriegsjahre eingeht. Nach dem Vortrag, trifft Lilith auf Balthasar, einen guten alten Bekannten und macht sich mit diesem auf zu ihrem Vater, welcher der Prinz (Obervampir) von Dresden ist, um ein paar Dinge klären zu können.

Bei ihrem Besuch stellt sich heraus, dass der neue Prinz von Wien, zu seinem Debüt, der erste öffentliche Ball nach Amtsantritt, auch Lilith Vater eingeladen hatte, dieser hat aber vor lauter Lustlosigkeit abgesagt. Nun liegt es an Lilith die Familie zu repräsentieren und den gesellschaftlichen Gepflogenheiten nachzukommen.
Als Lilith sich in Wien bei Freunden einquartiert hat, begibt sie sich zu einen Treffen mit dem Stadtprinzen, worum dieser sie im Vorfeld extra gebeten hatte. Bei diesem Treffen sprühen die Funken zwischen den beiden, aber keiner weiß genau warum.

Nach dem ersten Treffen ist es für Lilith klar, dass sie auf dem Debüt erscheinen sollte und dort einfach mal schaut was der Abend so bringen wird. Gesagt getan! Nach einiger Zeit auf dem Debüt begibt sich Lilith an die frische Luft und beobachtet dort dann etwas ungewöhnliches. Als Sie der Sache auf den Grund gehen will, gehen bei Ihr die Lichter aus. Als sich ihre Sicht wieder klärt, kann Lilith das ihr gebotene kaum verstehen noch glauben.

Das Setting:
Die Story spielt in Dresden und Wien des Jahres 2207. Vampire, Werwölfe und Menschen leben nach einen schrecklichen Krieg nun in einer friedlichen Co-Existenz.

Die gebotene Technik befindet sich ungefähr auf dem Stand Ende des 20. bis Mitre 21. Jahrhunderts. So befindet sich ein geregelter Flugverkehr, mit Luftschiffen, wieder im Aufbau. Für die Fortbewegung per Pkw benötigt man Sondergenehmigungen und modisch ist es ein sehr großer Mix aus Barock bis Klassisch.

Magische Elemente werden zum Teil angeschnitten oder finden kurz Erwähnung.

Die Charaktere:
Lilith ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte. So finden wir Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Einen Einblick in das Leben eines Dhampire, eines Halb-Vampirs.

Der zweite Protagonist, der Prinz von Wien wird auch mit all seinen Schattenseiten beschrieben und man findet hier Einblicke in fiktionale Vampir Politik.

Die anderen Charaktere reichern die Story gut an und bieten genügend Züge um deren Rollen in der Geschichte zu erkennen.

Mein Fazit:
Es finden ja selten Romane mit Kroppzeugs wie Vampire, Werwölfe oder Zombies den Weg auf meinen Lesestapel. Da ich derzeit aber viel Steampunk konsumiere und mich hier vom Buchdeckel die Worte New-Steampunk-Age angelächelt haben, dachte ich mir, ich gebe diesem 120seitigen Buch eine Chance.

In der Story war ich dann auch sehr schnell drin und die Anfangsszene macht einen dann auch neugierig auf mehr. Die im weiteren Verlauf gebotenen Szenen ließen mein Kopfkino weiter laufen und boten einen schönen zügigen Konsum, sodass das Buch in einem Rutsch weggelesen war.

Leider nutzt das Buch das Steampunk-Element so gut wie gar nicht und man erfährt in ein paar Nebensätzen von einigen technischen Errungenschaften oder Änderungen. Nimmt man dieses Nebensätze raus, könnte die Story sowohl 1950, 2030 oder wie gehabt in 2207 spielen.

Ein weiterer Aspekt, der mir ein wenig auf den Keks ging, ist die etwas jugendhaft anmutende Romanze, die nicht nur Klischeehaft ist, sondern man auch zig mal so schon gelesen hat.

Ich muss aber feststellen, das mich dieses Buch am Ende doch sehr gut unterhalten hat und ich es mit einem guten Gefühl ins Regal gestellt habe.
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am 23. September 2013
Cover:
Das Cover spiegelt perfekt die Protagonistin wieder. Es passt zu dem gesamten Stil, den der Verlag an den Tag legt und die einzige Frage, die ich mir stellte, war: Hat die Autorin ihre Protagonistin an das Cover angepasst, oder das Cover an die Protagonistin?

Inhaltsangabe:
Die Geschichte beginnt in einer Universität. Lilith Avant-Garde hält einen Vortrag über Vampire und den Krieg, nachdem sie sich an die Oberfläche gewagt hatten. Als Lilith mit einem Bekannten bei ihrem Vater eintrifft, rät er ihr von dem geplanten Besuch beim Prinzen von Wien ab. Da die Vampire ihre eigenen Machtstrukturen haben und der Vater sich auskennt, findet er es keine gute Idee. Lilith lässt sich nicht beirren und macht sich auf den Weg nach Wien. Der Prinz von Wien hinterlässt ungewollt Eindruck bei ihr. Sie fühlt sich ihm verbunden und kann sich dieses Gefühl nicht erklären. Kann sie ihm tatsächlich vertrauen? Und wer ist für die Werwolf-Kämpfe verantwortlich? Ehe Lilith sich verssieht, steckt sie mitten in einem Kampf um Macht und Stärke.

Besonderheit:
Qindiezertifiziert!
Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das QindieSiegel!

Meinung:
„Wien, Stadt der Vampire“ ist der Auftakt einer neuen Vampirgeschichten-Reihe, genannt: New-Steampunk-Age-Reihe. Genau diesen Aspekt sollte man während des Lesens immer im Hinterkopf behalten, damit sind einige vielleicht auftretende Anmerkungen schon geklärt. Außerdem möchte ich gleich sagen, dass ich bewusst auf tiefgreifende Details verzichtet habe. Das Buch ist so dünn, wenn ich da jetzt noch viel vom Inhalt verraten würde, bräuchte es keiner mehr lesen. Aber fangen wir am Anfang an.

Fay Winterberg überrascht mit einem flüssigen, lebhaften und durchweg spannenden Schreibstil, der es ohne Weiteres schafft, den Leser in den Bann der Geschichte zuziehen. Es gab keinen Punkt, an dem ich gedanklich abdriftete oder abgelenkt hätte werden können. Die Beschreibungen der Orte, Kleidung und Menschen sind genau richtig und wirken niemals von Adjektiven erschlagen. Auch wenn hier, und da ein paar kleine Vertipper zu finden waren, so haben diese mich beim Lesen rein gar nicht gestört.

Die Protagonistin ist Lilith Avant-Garde. Eine junge, taffe Halb-Vampirin, die als Bindeglied zwischen den Menschen und Vampiren fungiert. Im Klappentext heißt es, sie sei Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, was im ersten Band leider nicht gänzlich rüber kommt. Es wird zwar erwähnt, dass sie aufgrund ihrer Arbeit viel Reisen muss und daher auch schon viele Länder gesehen hat, aber das war es auch schon. Wir lernen sie kennen, als sie einen Vortrag über das „Outing“ der Vampire an einer Hochschule hält. Lilith macht durchweg einen souveränen Eindruck und war mir von Anfang an sympathisch. Auch wenn mir der Name als solcher zuerst ein genervtes Luftholen entlockt hat, passt er doch irgendwie zu ihr. Es gab bis zum Ende keine Handlung, die ich nicht nachvollziehen konnte oder die Lilith unglaubwürdig dargestellt hätte.

Ihr augenscheinlicher Gegenpart Phineas, seines Zeichen neuer Prinz von Wien, ist am Anfang wirklich sehr einschmeichelnd. In meinen Augen ist er bis zum Ende hin undurchschaubar und schmiedet mir zu viele politische Ränke, um irgendwie aus ihm schlau zu werden. Zwar ist er der Gentleman schlechthin in Bezug auf Lilith und auch er spürt diese seltsame Anziehung zwischen den beiden, aber dennoch … er hält mit irgendetwas Großem hinter dem Berg. Dass, und den Umstand das er ohne zu zögern zugibt, weshalb er Lilith auf dem Ball haben wollte, macht ihn in meinen Augen äußerst glaubhaft. Ich bin mir sicher, dass Phineas uns in den Folgebänden noch überraschen wird. Ob gut oder böse, wage ich nicht zu raten.

Ich war während des Lesens immer wieder beeindruckt vom stilistischen Erscheinungsbild aller Figuren. Die Autorin ist auf die Beschreibungen des Kleidungsstils mit sehr viel Herzblut eingegangen und hat in meinen Augen damit wirklich ins Schwarze getroffen. Ohne das es überladen wirkt, bekommt der Leser ein Bild von dem doch recht eigenen Stil der Charaktere und von dem gesamten Flair der New-Steampunk-Age-Reihe. Genauso wenn es darum geht, das die Vampire sich den Menschen gezeigt haben. Sind wir mal ehrlich, wenn man an Vampirgeschichten denkt, hat man doch meistens ein vorprogrammiertes Bild im Kopf und muss sich schon fast zwingen, die Lektüre in die Hand zu nehmen. Fay Winterberg ist es ohne Probleme gelungen eine neue Sicht auf die Vampire zu werfen, deren „Outing“ bis ins Detail nachvollziehbar ist. Ihr ist es gelungen, eine Welt zu erschaffen, die trotz der von Vorurteilen belasteten Vampire neu ist und neugierig auf mehr macht.

Es sind nicht die üblichen Vampire, auf die man hier trifft. Die Vampire sind charismatisch, stellenweise wirklich witzig, aber sie laufen niemals Gefahr, zu menschlich zu wirken. Die Autorin baut genug kleine Informationen in den laufenden Text ein, damit der Leser immer vor Augen hat, dass es eigentlich Vampire sind, von denen man hier liest. Natürlich sind die Geschöpfe der Nacht nicht die Einzigen, die wir hier präsentiert bekommen. Von blutrünstigen Werwölfen bis hin zu geheimnisvollen Nachtalben ist so einiges dabei und ich bin der festen Überzeugung, das Fay Winterberg noch einige andere Wesen in ihrem Repertoire hat.

Gekonnt wird auf 120 Seiten ein Spannungsbogen aufgebaut, der auch bis zum Ende hin gehalten wird. Das schafft bei der geringen Seitenanzahl nicht jeder. Aber auch wenn meine Rezension bisher sehr positiv ist, gibt es natürlich ein paar Sachen, die mir ins Auge gefallen sind und die ich auch noch erwähnen möchte.
Das Erste wäre die Frage, wo diese Geschichte eigentlich anfängt? Lilith fährt von ihrem Vortrag direkt zu ihrem Vater nach Dresden. Da sie aber anscheinend länger unterwegs ist, war mir nicht klar, von wo sie losfährt. Wo genau hält sie ihren Vortrag? (Ich würde mich hier wirklich über eine Aufklärung vonseiten der Autorin freuen. Vielleicht habe ich es auch überlesen?)

Seite 44, Wiederholung in den Satzanfängen:
„Er hatte noch schneller reagiert …“
„Er schaute sie ungläubig an, …“
„Er lächelte hilflos, …“

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Autorin ihre Leser manchmal (unbeabsichtigt) verwirrt. Zwischendurch war mir manchmal nicht klar, in welcher Tageszeit wir uns eigentlich befinden. Da Vampire einen anderen Rhythmus haben, haben sich die Einkaufsläden daran angepasst, was wirklich wehr gut ausgearbeitet ist. Aber gerade in den Szenen, in denen Lilith das erste Mal auf Phineas trifft, dann in der Bar ist, Shoppen geht und dann (schon?) beim Ball ist, war das Herausfinden der Tageszeit für mich nicht leicht, weil alles recht fließend ineinander übergeht. Aber das ist nur meine Meinung und für andere kann das durchaus logisch sein. Ich empfand es nur als verwirrend und finde, hier hätte ein bisschen mehr Information und Ausarbeitung nicht geschadet.

Das Ende geht in meinen Augen gar nicht. Wie kann die Autorin noch ruhig schlafen, wenn sie ihre Leser mit so einem Cliffhanger zurücklässt? ^^
Nein, im ernst. In meinen Augen wurden alle aufkommenden Fragen, die wichtig für den ersten Teil waren, aufgelöst und dennoch sind genug Ansätze für den nächsten Teil offen, die man problemlos aufnehmen und weiterführen kann. Und genau das meinte ich mit einem Satz vom Anfang. New-Steampunk-Age ist eine Reihe. Das nicht alle Fragen im ersten Teil geklärt werden, ist wohl logisch. Solange das Kernproblem (in dem Fall die Werwolf-Kämpfe) gelöst wurde, hat die Autorin alles richtig gemacht. Die Charaktere entwickeln sich weiter, vertiefen Verbindungen und begehen Fehler. Sicherlich könnte man über fehlende Figurentiefe schimpfen, was aber bei einer Reihe vollkommen unangebracht ist.

Fazit:
Fay Winterberg hat mich als skeptische Vampir-Roman-Leserin von Anfang an begeistern können und ich habe den ersten Band ihrer Reihe in einem Rutsch durchgelesen. In der heutigen Zeit, in der Vampirgeschichten wie die Blätter an den Bäumen in Buchläden herumliegen, ist es schwer, eine neue Idee unter das lesende Volk zu bringen. Jeder, der offen ist für die etwas andere Geschichte um Vampire und deren alltägliche Belange wird hier fündig werden. Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus.
„Wien, Stadt der Vampire“ ist meine persönliche Leseüberraschung des Jahres und ich bedauere es zutiefst, diese Geschichte nicht schon eher gelesen zu haben.

Bewertung:
Ich vergebe hier mit Freuden 5/5 Punkten. Auch wenn ich zwei, drei Meckerei-Anmerkungen hatte, so hat Fay Winterberg und vor allem ihre Geschichte doch die volle Punktzahl verdient, da sie mich auf ganzer Länge und von Anfang an vollkommen überzeugen konnte.

Und zu guter Schluss bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei fictionfantasy.de für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße:

~ Tilly Jones
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am 11. August 2012
Lilith ist eine Halb-Vampirin und arbeitet als Archäologin. Als sie eine Einladung vom Prinzen von Wien erhält, macht sie sich aus Neugier auf, um diesen zu treffen. Gleich von Anfang an erliegt sie seinem Charme, will es ihm aber nicht zu einfach machen. Auf dem Debüt des Prinzen, einem Ball, auf welchem er quasi seinen Einstand in Wien gibt, wird Lilith entführt und wacht mitten in einem illegalen Werwolf-Fight auf.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, mag ich doch Steampunk besonders gerne und „New-Steampunk-Age“ hat mich dann doch interessiert.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das endgültige Resultat nicht so gut gefallen hat.

Aufgrund der geringen Zahl der Seiten (120) ist es der Autorin, meiner Meinung nach, nicht gelungen, eine richtige Handlung aufzubauen.
Es ist klar, dass erst die ganzen Figuren vorgestellt werden müssen, aber genau das hat eben 120 Seiten lang gedauert. Und doch kennt man die Charaktere nicht.

Auf den letzten Seiten soll so etwas wie ein Spannungsbogen aufgebaut werden. Dies ist jedoch nicht gelungen, weil die Szene einfach zu schnell abgehandelt wurde.

Wenn die Autorin dem Buch ein paar Seiten mehr gegeben hätte, wäre Platz für mehr Erklärungen gewesen und so auch mehr Platz für Fantasie.

Auch wenn dieser Teil der Auftakt zu einer Serie ist, bleiben doch zu viele Fragen offen.

Gut gelungen sind der Autorin jedoch die Figuren. Ich konnte mir sie sehr gut vorstellen und hatte auch gleich irgendwie einen Draht zu der Hauptperson Lilith.

Der Schreibstil ist einfach und aufgrund dessen wunderbar lesbar.

Sehr gut gefallen hat mir die Aufmachung des Buches. Auf dem Cover ist Lilith als Zeichnung abgebildet und entspricht der New-Steampunkt-Stimmung, die die Autorin verbreiten will.

Fazit:
Leider nicht überzeugend. Eine Serie, die ich nicht weiterverfolgen werde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2012
Wir haben das Jahr 2207. Seit gut 200 Jahren haben sich die Vampire den Menschen offenbart, was jedoch auch zu heftigen Kriegen geführt hat.
Doch nach und nach konnten die Menschen sich mit den andersartigen Wesen einigen und heute leben Vampire und Menschen Seite an Seite, ebenso wie mit Werwölfe. Dabei werden sogar Kinder gezeugt, halb Mensch, halb Vampir.
Die junge Halbblüterin Lilith erforscht die Vampirgeschichte und das Verhalten von Werwölfen. Dank ihres berühmten Vaters wird sie zum Debüt des Prinzen von Wien eingeladen - doch dort erwartet sie mehr als ein entspannter Ball und Gespräche über ihre Forschung...

"Wien, Stadt der Vampire" ist der Auftakt einer neuen Reihe, die der blutjunge Art skript Phantastik Verlag herausgibt. Damit wagt die Verlegerin ganz schön viel, dann in dem Roman werden zwar unzählige Fragen und Anknüpfpunkte für Fortsetzungen aufgeworfen, aber so ganz kommt die Geschichte noch nicht in Schwung.

Schön war, dass zu Beginn gleich eine geschichtliche Einleitung den Leser in die Geschichte brachte. Die Protagonistin Lilith hält einen Vortrag über die Vampir-Historie an der Uni, und so startet sich der Roman viel besser. Allerdings habe ich mich mit dem gestalteten New-Steampunkt-Age nicht ganz zurecht finden können. Die Zukunftsvision war mir nicht immer gut genug erklärt, aber ich finde die Idee an sich recht faszinierend. Die Menschen besinnen sich auf alte Werte, werden Umweltbewusster - finde ich gut. Mir erschloss sich nur nicht, warum das mit dem Krieg zwischen Menschen und Vampiren kam. Ich konnte es mir denken, aber im Buch wurde es leider recht nachlässig behandelt.

Das Buch ist recht dünn, aber wundervoll gestaltet. Kräftige rostrote Farben verraten schon, dass es sich um Steampunk handelt, und verschlungene Ornamente zieren den Titel und jedes neue Kapitel. Trotz der geringen Seitenzahl sind die Seiten aber sehr gut gefüllt, weil das Buch etwas quadratischer ist, als wir es von manchen Taschenbüchern kennen.

Die Schreibart der Autorin ist locker, und sie findet Kleidung eindeutig sehr faszinierend. Wenngleich die Handlung manchmal etwas oberflächlich war, wusste ich doch immer, wie Lilith angezogen war...

Insgesamt finde ich das Buch als eines der ersten aus dem Art skript Phantastik-Verlag gelungen, und freue ich mich auf Folgebände. Von mir gibt es 4 Sterne.
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am 5. März 2016
Inhalt :
Deutschland / Österreich, um 2200.
Vampire existieren. Dies ist zwischenzeitlich allgemein bekannt und nach den Jahren der Jäger Ende des 22. Jahrhunderts auch weitestgehend akzeptiert.
Vampire, Halbvampire und Menschen leben in mehr oder weniger friedlicher Koexistenz.
Eines Tages erhält die Archäologin und Halbvampirin Lilith Euthalia Avant-Garde eine Einladung nach Wien, wo Sie am Debütempfang des neuen Prinz-Vampirs Phineas teilnehmen soll.
Da Ihr Vater ein hohes politisches Tier ist, ist ihr zwar klar, dass dies mehr ein politischer Schachzug ist als Interesse an ihrer eigenen Person.
Dennoch fährt sie hin – und ist sofort fasziniert von dem Vampirprinz Phineas, mit dem sie sich auf sehr eigenartige Weise verbunden fühlt.
Doch Phineas hat als Neuling noch mit den Altlasten seines Vorgängers zu kämpfen : Illegale Werwolffights, die unerlaubterweise immer wieder organisiert und durchgeführt werden. Phineas versucht, den Kopf hinter der ungesetzlichen Organisation festzusetzen – dabei geraten er und Lilith in tödliche Gefahr….
Zum Buch :
Ich bin überhaupt kein Freund von Vampirgeschichten. Absolut nicht – und bis heute habe ich mich im übrigen auch erfolgreich geweigert, die Twilight-Saga zu lesen, vermutlich als letztes Wesen zwischen 10 und 99 Jahren auf dieser Welt.
ABER : DIESER Vampirroman ist anders. Absolut so gar kein Vergleich zu den uns allen bekannten Vampirgeschichten. Für mich war das Buch viel zu kurz und ich war hin und weg ! Nichts von dem üblichen Geschnulze und einer 08/15 Lovestory, keins der üblichen Vampirklischees kommt hier zum Tragen.
Die Autorin schafft es in diesem Roman, Steampunkfeeling aus dem frühen 20. Jahrhundert mit Science Fiction und aufgeklärten Vampirmythen völlig in Einklang zu bringen. Eine wunderbar kurzweilige Erzählung, sympathische Charaktere, eine lebendige Schilderung der Orte und Gegebenheiten, die man sofort bildlich vor sich sieht, und Vampire, die sehr wohl im Tageslicht wandeln können, über Kreuze meistens lachen und sich nicht für Knoblauch interessieren.
Auch für Nicht-Vampirfans wie mich ein überaus gelungenes Werk und ich würde mich sehr freuen, wenn es hier eine Fortsetzung gäbe oder weitere Werke dieser Autorin, die uns so mühelos für kurze Zeit aus unserem Alltag entführt.
Großes Lob für dieses Buch – da gibt es nichts hinzuzufügen !
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am 23. Januar 2013
Ein gelungener Genre-Mix aus Steampunk, Science Fiction und Dark Fantasy erwartet den Leser mit diesem Buch. Die junge Halbvampirin Lilith Avant-Garde lebt im Jahre 2207. Die Welt hat sich gewandelt und nach einem blutigen Krieg zwischen Menschen und magischen Wesen zu einer friedvollen Koexistenz gefunden. Die Autorin läßt uns teilhaben an den Hierarchien und der jahrhundertealten Geschichte der Vampire. Wien scheint eine Hochburg für die Untoten zu sein, dort feiert gerade der neue Machthaber Phineas Bell-Carolinga seinen Antritt mit einem prächtigen Ball, zu dem auch Lilith, Tochter eines anderen mächtigen Vampirs, eingeladen ist. Natürlich ist die junge Frau mißtrauisch, da sie politische Interessen dahinter vermutet. Schon beim ersten Treffen verspüren die beiden so unterschiedlichen Wesen eine Verbindung zwischen ihnen, die auf uralter Magie beruht. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die Widersacher des neuen Herrschers auf.

Das Buch selbst überzeugt durch eine wunderschöne Aufmachung, mit einer mangaähnlichen Illustration auf dem Cover, was besonders junge Leser ansprechen dürfte. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, an einigen Stellen sogar poetisch, und so liest man über die gelegentlichen kleinen Tippfehler hinweg, die sicher noch ausgemerzt werden. Dieser Band ist der erste einer New-Steampunk-Age Reihe und ich freue mich auf die Fortsetzung.
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