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Kundenrezensionen

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am 10. Juli 2012
Eigentlich wollte er nur einen Schrank fürs Badezimmer kaufen, dann landet Paul Bokowski aber auf der Weihnachtsfeier von IKEA und dabei passiert was auf Weihnachtsfeiern halt so passiert. Schwedischer Glöög trifft Kotbüllar trifft Paul Bokowski.
Ein anderes mal brennt es im Hausflur seines Multikulti-Mehrfamilienhauses in Wedding und er zieht sich als erstes eine frische Unterhose an. Man weiß ja nie wo man bei so einem Notfall noch landet.
Der Berliner Lesebühnenautor entführt uns in sein ganz eigenes, sehr neurotisches Berlin und erzählt in vielen aberwitzigen Geschichten von seiner Stadt und ihren Bewohnern.

"Hauptsache nichts mit Menschen" ist meine persönliche Buchentdeckung des Jahres.
Voller Witz und Absurdität bringt der charmante Paul Bokowski seine Leser immer wieder neu zum Lachen und das auf eine sehr subtile, intelligente Art und Weise.
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am 16. Januar 2015
Genau weiß ich nicht, wie ich auf dieses lesenswerte Buch aufmerksam wurde. Amazon hatte da seine Hand im Spiel. 

Der Titel war zuletzt der Grund, warum ich es mir gekauft habe. Und ich habe es nicht bereut.

Jürgen und Inge aus Villingen-Schwenningen oder die Kassiererin an der Bank, scharf auch die Facebook-Satire - einfach köstlich.

Wer so wie Paul Bokowski dem Alltäglich-Abstrusen in der Millionenstadt Berlin das Komische abgewinnen kann,-da geht einem das Herz auf.

Wie viele Leser krieg ich dabei so ein Verbundenheitsgefühl.

Bin gespannt auf eine Lesung -live- im Rheinland.
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am 5. September 2012
Die ganz gewöhnliche Berliner Woche eines polnischen Auswandererzöglings - portioniert in handlichen Glossen.

Paul Bokowski, der seinem früheren Ich niemals seinen Beruf erklären könnte (Lesebühnenautor und Vorleser), beglückt jetzt auch Selbstleser mit Geschichten aus seinem furiosen Alltag in der Hipsterhauptstadt.

Manche Witzelei ist aufgrund der Lokalität vielleicht nur Berlinern geläufig, trotzdem hat mich der gute Mann öfter zum Schmunzeln und ein paar Mal sogar zu herzhaftem Lachen gebracht.

Ob tiefsinnige Gespräche mit seiner Nachbarin Frau Brohm, der verzweifelte Versuch, seinen geliebten Wedding vor geiernden Hipstern zu bewahren, die danach trachten, dort Wellnessbäckereien und Yogazentren zu unterrichten - langweilig wird einem bei diesem Büchlein so schnell nicht (dazu ist es aber auch zu kurz).

Rhetorische Spitzfindigkeiten über Lärmbelästigung im Halbschlaf treffen auf die Eigenheiten der Ostblockerziehung. Gewiefte Verzögerungstaktiken von Abgabeterminen, Verwirrung über die Internetkompetenz der eigenen Eltern oder rhetorische Abschiedsbriefe und Nachrufe - der Mann gibt sich beim Glosseschreiben nicht lumpen. Auch gut: die empirische Auswertung des menschlichen Sexualverhaltens anhand von pornösem Material oder gar die Feststellung, dass der Erste Weltkrieg durch den gezielten Einsatz von Holzkohlegrills hätte verhindert werden können.

Nur homophoben Lesern ist das Werk vermutlich nicht zu empfehlen - so mancher ehrliche Blick durchs Schlüsselloch erlaubt hier ganz klar keine Zimperlichkeit.

Zu guter Letzt. Ja, ich bin eigentlich kein Fan von "witzigen" Büchern. Aber Paul Bokowksi schreibt gewitzt und eloquent, Mario Barth kann da getrost weiter in der Wortkanalisation rumkrebsen. Daher ein kleines, nette Büchlein, das zwar keine literarischen Hochansprüche erfüllt (und teilweise noch ein wenig rumdebütiert), aber wirklich eine gute Unterhaltung ist.
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am 12. Oktober 2014
Das Buch is ganz nett trifft es wohl. Man verpasst auch nichts, wenn man es nicht gelesen hätte. Ich musste nich ein wenig bemühen es zu Ende zu lesen. Ja vielleicht auch eher n Buch für Berliner, man muss die Gegebenheiten und Eigenarten von Berlin und verkünden vielleicht kennen um es besser zu finden
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am 27. Dezember 2015
...bin ich von diesem seltsamen Buch! Vom tollen Titel angezogen (ist genau MEIN Spruch) und nach einer Leseprobe habe ich mir dieses Buch geladen. Es sind wirklich brillante Anekdoten dabei. Aber zwischendurch auch Geschichten, die mir die Freude an dem Buch verdorben haben und gar nicht zum Rest passen: Unter der Gürtellinie, eklig, fast schon pervers. Schade, teilweise wären 5 Sterne drin gewesen!
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am 24. Mai 2016
Das Lesen dieses Buches hat mir leider nicht mal ein Schmunzeln entlockt.
Es enthält im Wesentlichen eine Aneinanderreihung nerviger Dialoge und erzwungener Pointen. Das Buch wird in einen öffentlichen Bücherschrank wandern. Evtl. findet sich ja jemand, dessen Humorzentrum davon angesprochen wird.
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am 19. Juli 2014
Der Titel hat mich neugierig gemacht :-)

Das Buch ist für mich äußerst schwer zu bewerten, da es Geschichten von völlig unterschiedlicher literarischer Qualität enthält. Teils völlig sinnlos ordinäre Zoten, teils scharfsinnig beobachtete Szenen, sehr witzig formuliert. Teils anarchische Stories, bei denen ich erst den Kopf schüttelte und dann aber doch herzlich lachen musste.

Fazit: Bokowski ist gut, teils sehr gut, aber er sollte dringend darauf achten, nicht zu viel Schreibabfälle zwischen den gelungenen Geschichten zu verwursten.

Bewertung zwischen 5 Sterne für z.B. "Die Kinder zum Hof" oder "Auszüge aus dem Evangelium nach Facebook", bis Null Sterne für z.B. "Cord an Cord".
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am 21. August 2014
Humor aus Berlin (ich kann nicht beurteilen, inwiefern die Einblicke in die Homo-Szene den Horizont erweitern [sollen], oder einfach nur eine humoristisch-fiktive Stilvariante darstellen). Macht Spass zu lesen, leichtfuessig, und man lacht oft laut auf (besonders, wenn einen die Dialoge mit den Eltern an Bekanntes erinnern...). Sonst nichts.
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am 13. November 2014
Von diesen Titel habe ich mir wohl leider etwas anderes erhofft. Wie soll man dieses Buch beschrieben... Teilweise waren sehr witzige und sehr toll geschriebene Passagen dabei, wohingegen andere eher störend, verwirrend und auf völlig anderem Niveau waren. Aber über Humor lässt sich ja streiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das Buch erst jetzt, Ende 2014 gelesen hab. Vielleicht wären einige der "Witze" im Erscheinungsjahr für mich neu und damit unterhaltsam gewesen.
Ich glaube bei diesem Autor kann man auf noch bessere Werke hoffen. Mein Geschmack hat dieses Buch insgesamt leider nicht getroffen.
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am 11. März 2012
Mit wachsamem Auge beobachtet Paul Bokowski vor allem den Berliner Wedding und die anderen gerade in Gentrifikation befindlichen Bezirke. Bei den in Geschichten gegossenen Beobachtungen ist er dabei so präzise am Kern orientiert, dass wohl niemand übrig bleibt, der sich darin nicht wiederfinden kann.
Oft ist er in seiner sprachlich scharf geschliffenen Sprache und der Schilderung der Erlebnisse an Absurdität kaum zu übertreffen. Trotz aller Absurdität sind die Geschichten so nah am Weddinger Stadtleben dran, dass die Sammlung von seiner Geschichten aus 8 Jahren Lesebühnendasein und satirischem Autorenschaffen nur wahr sein können!

"Hauptsache nichts mit Menschen" ist wirklich ein Buch für Berliner, (homo)sexuelle Autisten, Hypochonder und andere Großstadtneurotiker. Und vor allem enes für Weddinger!
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