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am 27. September 2010
und noch mehr kann man sauber dokumentiert in dieser beunruhigenden und messerscharf argumentierenden Abhandlung zum Nah-Ost Konflikt erfahren. Trotz der vielen Quellen und Zitate ist das Buch sehr gut lesbar. Schlägt man es auf, legt man es, ob der Brisanz dessen, was der Autor da so alles aufdeckt, so schnell nicht mehr weg.....
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am 19. Januar 2010
Mit großem Gewinn habe ich das Buch von Tilman Tarrach gelesen. Erfrischend bürstet er bestehende Klischees über den angeblich so aggressiv-militaristischen israelischen Staat und den Einflusss "der Juden" in den USA gegen den Strich.
Dabei kommt er zu dem Schluss, daß die Wurzel des gegenwärtigen Nahostkonfliktes religiöser Natur ist und nicht ohne weiteres durch eine wolkig formulierte "Gerechtigkeit" gegenüber den Beteiligten/Betroffenen aus der Welt zu schaffen ist (was nicht heissen soll, daß Gerechtigkeit kein hoher Wert ist, den es anzustreben gilt - aber dem religiösen Extremismus wird man dadurch wohl kaum Herr...).
Einzig wo Tarrach mit den großen Weltreligionen Christentum und Islam abrechnet, geht sein eigener, humanitischer Furor mit ihm durch und nimmt dem Buch etwas von seiner ansonsten zweifellos vorhandenen Seriosität (zahlreiche Quellenangaben!).

Wer den Nahostkonflikt einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten will, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
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am 16. Januar 2012
Ein ganz hervorragendes Werk! Leider wird die bisweilen recht reißerische Sprache dem gehaltvollen Inhalt nicht gerecht. Wer viel zu sagen hat, braucht sich nicht hinter emotionsgeladenem, verwaschenen Duktus verstecken. Hier wäre ein nüchterner, wissenschaftlicher Stil viel angemessener gewesen.

Dennoch: Meine absolute Empfehlung!
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am 25. August 2009
Mit diesem Buch gibt Tilman Tarach einen Einblick in die Ursachen und Hintergründe des Nahostkonflikts, der so in den deutschen Medien kaum zu bekommen ist. Gängige Vorurteile gegenüber Israel werden überzeugend wiederlegt. Die Argumentation des Autors ist stichhaltig und das Buch insgesamt sehr gut lesbar. Tarach kommt des öfteren vom sachlichen Schreibstil ab und baut bissige, teils polemische Bemerkungen ein. Der Informationswert des Buches wird davon aber nicht berührt, da er seine Sachargumente anhand zahlreicher Quellen belegt.
Ich halte das Buch für eine entscheidende Argumentationshilfe in der Diskussion mit Menschen die latent oder offen antisemitische Ansichten vertreten.
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am 30. September 2015
Eigentlich sollte man es mit Schulklassen lesen. Auch in Koranschulen.

Das vermutlich richtigste Buch, welches zu diesem Thema je deutschsprachig verfasst wurde. Weil im deutschsprachigen Raum, kein Thema sonst so falsch diskutiert wird klingt dies vielleicht nicht nach einem besonderen Lob, aber es ist außerdem gut geschrieben und zwischendrin witzig. Dass jeder alles daraus schon wusste behaupten Tarachs Unterstützer natürlich immer wieder gerne, aber mich hat es noch einiges dazu gelehrt und ich schätze, das wird den meisten so gehen - Wer arbeitet schon freiwillig, allein zu Haus "die Protokolle" durch? Mit Tarachs Anmerkungen macht es fast Spaß.

Man ist natürlich nie mit jeder Silbe eines Buches einverstanden, aber wer in diesem zu viele findet, die ihn stören, der weiß hinterher immerhin, zu was für einem Menschen ihn das macht. ("Israelkritiker", sure.)

Was jedoch wirklich stört: Das letzte Kapitel. Wie an vielen Stellen bis dorthin verdeutlicht, sind es hier längst nicht nur die Linken, die mit den Juden nicht recht warm werden wollen. Einige tiefergehende Analysen, etwa der "ansonsten Unpolitischen", über die sonst-so-Liberalen und über die rechten/konservativen Deutschen freilich, die Israel (als westlichen Staat inmitten der Araber) genau so lange unterstützen, bis sie herausfinden, dass da die Juden leben, wären von diesem Autor gewiss interessant. Gedanken hierzu und auch dazu, warum sich so viele andere (nicht islamistisch geführte) Staaten immer so anstellen - in einem allerletzten Kapitel oder auch in einem neuen Buch - fehlen dringend; Wo das Buch doch schließlich "der ewige Sündenbock" heißt...
Das reicht jedoch nicht für einen Punkteabzug. Unbedingt empfehlenswert!
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am 30. Juli 2016
Ein für mich wichtiges Buch mit Fakten, die immer wieder zeigen, wie viele "Lügen" gegen Israel in die Welt gesetzt werden
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am 3. Februar 2009
Tilman Tarach spricht in seinem Buch "Der ewige Sündenbock" tatsächlich Tacheles.

Viele Hintergrundinformationen, die man als aufgeklärter Mensch schon einmal irgendwo gelesen oder gehört hat, sind in dieser akribischen Klarstellung vereint. Insofern ist dieses Buch ein wichtiges Handwerkszeug und eine hervorragende Argumentationshilfe, da Tilman Tarach nicht bloß Behauptungen aufstellt, sondern profundes Wissen mit eindeutigen Quellen belegt.

Wenn er sich in seiner Ausdrucksweise zuweilen auch vergaloppiert, empfinde ich Tarachs Schreibstil als gelungen, da sein Buch weder polemisch platt noch ausufernd dröge und ermüdend geschrieben ist. Ein Buch, auf das ich lange gewartet habe um der einseitigen, antiisraelischen Propaganda, die oftmals durch die Medien verbreitet wird, Paroli bieten zu können.

Neben Mitchell Bards "Behauptungen und Tatsachen" und Ludwig Schneiders "100 Fragen an Israel" würde ich Tarachs "Der ewige Sündenbock" als die derzeit aktuellste und umfassendste Informationsquelle über Hinter- und Beweggründe des Nahostkonfliktes bezeichnen.

Entgegen vielen einseitigen Publikationen, die die berechtigten Interessen Israels nicht berücksichtigen, ist dieses Buch ein Lichtblick - derzeit vielleicht sogar eine Art Standardwerk für den unvoreingenommenen, interessierten Leser.
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am 26. August 2017
Ich habe in letzter Zeit mehrere Bücher zur Nahostproblematik gelesen und auf Grund der guten Bewertungen nun auch dieses. Inhaltlich startet das Buch mit dem Massaker in Hebron 1929. Im Grunde positioniert sie Herr Tarach hier schon bewusst für die Juden, was mich stutzig machte, da man als Autor bei einem so heiklen Thema, meiner Meinung nach, eher als objektiver Beobachter von außen die Thematik beleuchten sollte. Die folgenden Kapitel sollen zeigen, dass Israel durch die Medien und von den sogenannten Nahostexperten bewusst ins schlechte Licht gerückt wird.
Unzählige Beispiele folgen; welche sicher richtig sind (soweit ich das beurteilen kann!); jedoch wird der Standpunkt der Palästinenser völlig ausgeblendet und nicht mal ansatzweise behandelt.

Durch die Verwendung vieler Fremdwörter, (die ich zum Teil erstmal nachschlagen musste!) soll dem Text ein wissenschaftlicher Charkter eingehaucht werden. Dies glückt jedoch nicht wirklich, da er immer wieder in Stammtisch Parolen abdrifftet. Ich hatte manchmal das Gefühl das sich Herr Tarach so richtig in Rage geschrieben hat und seine Meinung dem Leser praktisch aufdrängen wollte.

Die Einseitigkeit des Buches stellt eine gewisse Gefahr für diejenigen Leser dar, welche sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben.
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am 9. November 2009
Eigentlich wäre man beinahe geneigt zu sagen, Tilman Tarach, promovierter Jurist aus Freiburg im Breisgau, habe mit seinem Buch "Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die »Protokolle der Weisen von Zion« und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt" Neuland betreten, denn nur wenige Autoren haben sich bisher der schwierigen Aufgabe gestellt, [...] eines der besten deutschsprachigen Bücher zum Thema Judentum, Antisemitismus, Israel und arabisch-israelischer Konflikt zu schreiben, wie Aviv Shir-On, stellvertretender Generaldirektor für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im israelischen Außenministerium, treffend festgestellt hat.

Sich mit einer derartigen Herausforderung zu befassen erfordert mehr als die Inangriffnahme und Überwindung des berühmt-berüchtigten ersten leeren Blattes. Was bei der Lektüre des Buches schon nach wenigen Seiten auffällt ist die immense Sorgfalt und Präzision, mit der Tilman Tarach zu Werke geht, dazu seine instinktsichere Verknüpfung und situative Zusammenführung der historischen Dimension des Antisemitismus speziell in Nahost mit der persönlichen Verstricktheit der Protagonisten.

Exemplarisch sichtbar und konkretisiert wird dies u.a. in der Schilderung der Person des Großmuftis von Jerusalem, Amin el-Hussein, und dessen enger Verbindung zur NS-Führung, seiner Spiegelung des originär islamischen Judenhasses in der nationalsozialistischen Entsprechung und ihrer beider Übereinstimmung im eliminatorischen Antisemitismus. Und hier kommt ein Alleinstellungsmerkmal Tarachs zur Geltung, das nur wenige seiner Kollegen bieten können, nämlich seine überaus kundige und vor allen Dingen gewissenhafte Quellenarbeit.

Sehr überzeugend auch, wie der Autor am Beispiel der Dämonisierung Israels durch die UNO, vieler ihrer Mitgliedstaaten und Unterorganisationen sowie des dubiosen UN-Menschenrechtsrates und des speziell für die Palästinenser installierten UNRWA im Detail aufzeigt, was schon der SPIEGEL-Autor und Publizist Henryk M. Broder in zwingender Klarheit ausgesprochen hatte - nämlich die Projektion des verfolgten einzelnen Juden der NS-Zeit auf die Delegitimierung des jüdischen Staates Israel als Jude unter den Nationen und der Antizionismus als "legitime"Entsprechung des Antisemitismus heute - und nur deshalb weniger verdächtig und salonfähig, weil er meist im Gewande des linken Kulturrelativismus und dialektischen Marxismus daherkommt.

Ein Gegenstand spielt dabei eine zentrale Rolle, der im Zeitalter alltäglicher Medienpräsenz zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Vermengung von linker Sozialromantik mit ihrem neuen Gegenstand der Begierde, nachdem das Lumpenproletariat in der westlichen Welt nicht mehr existiert - nämlich der "entrechteten" und "verfolgten" arabischen Nation und ihrer fanatischen Apologeten. Wie kann man linken Antisemitismus besser kaschieren als mit dem hybriden Anspruch auf den Alleinvertretungsanspruch auf das Soziale und Gerechte, wenn man es am Beispiel der angeblich von Israel unterdrückten Palästinenser demonstriert?

An dieser Stelle zeigt sich übrigens, dass eine mir bekannte Rezensentin wohl einer Fehleinschätzung aufsitzt, wenn sie Tarachs sachlich völlig zutreffenden Hinweis darauf, dass die USA dem jungen jüdischen Staat keine Unterstützung zukommen ließ und z.B. bei der förmlichen Anerkennung Israels der Sowjetunion den Vortritt ließ, ja selbst 1948 Israel in seinem ersten großen Überlebenskampf anfangs in keiner Weise beistand, indirekt als sozialistische Romantisierung der Gründungsphase Israels interpretiert. Tilman Tarach hat dieser Unschärfe entgegengewirkt, indem er klar darauf hinwies, dass die Sowjetunion allein aus praktischem Selbstzweck handelte. Auch hat er die systemimmanenten Ursachen bei den Linken richtig benannt (siehe mein Hinweis im Absatz oben).

Oft verkannt oder unter den Teppich gekehrt wird auch die Tatsache, dass literarische Scheußlichkeiten wie Die Protokolle der Weisen von Zion quer durch alle politischen Reihen und Bevölkerungsschichten einen ungebremsten Zuspruch erfahren. Der Autor geht dieser Frage intensiv nach, und spätestens hier muss sich dem (lernbereiten) Leser erschließen, warum Ultralinke, Nazis und radikale Muslime trotz vordergründiger Unterschiede eine unverrückbare Konstante in der gemeinsamen Schnittmenge "Judenhass" finden.

Von dieser Überlegung ausgehend führt Tarachs Analyse zur Berichterstattung der Medien im aktuellen "Palästina"-Konflikt und einer geradezu ins Groteske verdrehten Journalistenethik, die im Übereifer eines sozialistischen Helfersyndroms Ursache und Wirkung schamlos verdreht und Israel, den einzigen demokratischen Staat in Nahost, nahezu täglich zum Täter abstempelt.

Tilman Tarachs Buch deckt schonungslos Fakten auf (auch was "fromme" christliche Verfehlungen betrifft), und seine Sprache mag bei dem einen oder anderen um etwas mehr emotionale Zurückhaltung bemühten Zeitgenossen vielleicht ein wenig Stirnrunzeln auslösen. Aber das ist bei diesem Buch allenfalls sekundär und meines Erachtens sogar geboten. Der Autor ist ehrlich, überzeugend und geradlinig. Wer Probleme mit der semantischen Etikette hat, sollte sich mit der Süddeutsche Zeitung begnügen. Das Problem dabei ist nur, dass er dort oder bei anderen "Qualitätsblättern" selten reinen Wein zum islamischen oder linken Antisemitismus eingeschenkt bekommt.

"Israelfreunden", die Kritik an israelischen Regierungsentscheidungen mit versteckter Leugnung der Existenzberechtigung des jüdischen Staates verwechseln, ist bei der Lektüre zu wünschen, dass sie neue Einsichten gewinnen und vorherige Fehlschlüsse korrigieren. Für aufrichtige Sucher wird Tilman Tarachs Buch selbstredend ein Gewinn sein.
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am 18. März 2010
Oft u. gern wird ja behauptet,der Israel/Palästina-Konflikt sei der Grund f. Judenhass in d. arabischen Welt. Ansonsten ist Antijudaismus angeblich eine Spezialität d. Europäer,speziell natürlich d. Deutschen. Stimmt so alles nicht,wie dieses Buch anschaulich erklärt. T. Tarach zeigt die vielfältigen Ausprägungen d. Judenhasses u. wie es den Linken immer wieder gelingt, ihren Antisemitismus zu tarnen u. moralisch zu rechtfertigen. Auch wird aufgezeigt,wie u. warum "Israelkritik" längst zu Mainstream geworden ist. Ein wichtiges Buch.
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