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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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Ich war sehr erfreut, als ich dieses Buch entdeckte, denn es erinnerte mich an mein eigenes, allerdings gescheitertes Bio-Experiment (400 Euro für einen Monat, zzgl. der Lebensmittel aus dem Discounter, weil mein Mann partout nicht auf seine normale Kost verzichten wollte - das war der teuerste Monat meines Lebens.)
Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass ich nicht denke, dass die Autorin mit diesem Buch bewiesen hat, dass man als Hartz IV-Emfpänger von Bio-Lebensmitteln gut leben kann. Ihre Tagesküche erscheint mir nicht exemplarisch für den Durchschnittsbürger. Es ging zwar auch darum, zu zeigen, dass man mit den veranschlagten 132 Euro die empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen kann (und das hat sie meistens geschafft), jedoch fielen ihre Menüs häufig etwas mager aus. Anfangs zählt sie noch Kalorien und bleibt des öfteren unter dem angenenommenen Durchschnittswert von 2000 Kalorien pro Tag zurück. Doch leider reicht das Geld einfach nicht für eine nahrhaftere Beilage. In ihrem Fazit erwähnt sie, dass ihr doch häufiger der Magen knurrte.
Meine Schlussfolgerung: viel Bio-Obst und Gemüse ist ja gut und schön, macht aber irgendwie nicht wirklich satt. Und das wäre bei mir das A und O.
Noch dazu fand ich ihre Auswahl nicht gerade abwechslungsreich: Kohl, Äpfel, Bananen, Orangen, Gurken, Tomaten - das war's im Wesentlichen. Hier mal noch ein bisschen Zucchini und da ein paar Erdbeeren und steinharte Kiwis. Darüber hinaus ging es eigentlich nicht (wobei das vermutlich schon mehr ist als die deutsche Durchschnittsküche behinhaltet). Und Zwiebeln oder Knoblauch sind zwar Gemüse, würde ich aber nur in dem Sinne gelten lassen, wenn es nicht nur als Würze sondern als eigenständige Mahlzeit benutzt wird, z. B. für Zwiebelsuppe.
Ansonsten fand ich das Buch sehr unterhaltsam und amüsant geschrieben und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Meinen Hut ziehe ich vor ihr für die akribische Berechnung der Preise (wie veranschlagt man eine Prise Salz?) und die wirklich aufwändige Art des Einkaufens. (Mein Rat an die Autorin: Wöchentlich nur einmal und nicht drei-, vier- oder gar fünfmal losziehen. Das bekommt auch dem Geldbeutel besser. Immer wieder lässt sie sich zu irgendwelchen Käufen verleiten, die nicht geplant waren. Und Großpackungen lohnen sich auch für Singles: Größere Mengen kochen und portionsweise einfrieren. Bzw. lässt sich vieles auch einfach so einfrieren, z. B. habe ich immer eine Plastikdose mit kleingeschnittenem Sellerie und Möhren im Tiefkühler.)
Trotz aller Unterhaltsamkeit macht das Buch auch auf bedenkliche und teils sehr traurige Missstände aufmerksam. Z. B. dass deutsche Kartoffeln quer durch Europa kutschiert werden, um gewaschen und dann wieder zurück nach Deutschland gebracht zu werden. Oder dass Afrika Unmengen von deutschem Geflügel importiert, weil es zu einem Spottpreis angeboten wird, währen die afrikanischen Geflügelzüchter auf ihrer "Ware" sitzen bleiben und fast am Hungertuch nagen müssen. Auch die Lebensmittelverschwendung ist ein ärgerliches Thema (ganze Bratspieße voller Broiler werden abends einfach in den Müll geworfen).
Und zuguterletzt hat mich das Buch dazu angeregt, doch wieder etwas sparsamer zu werden und einen Blick in die Schränke zu werfen, bevor ich eine Einkaufsliste schreibe. Und keine Menüs nach Appetit zu planen, sondern nach dem, was da ist. Wir können nicht mit Geld um uns werfen, müssen aber auch zum Glück nicht mit jedem Groschen rechnen. Dadurch ist in der Hinsicht doch ein gewisses, unangebrachtes Laissez-faire in unserem Haushalt eingezogen, was das Essen anbelangt. Wenn jeder Haushalt nur ein paar kleine Spartipps beherzigt (was mache ich mit unbenötigtem Eiklar, außer es in den Ausguss kippen? muss der ganze Käse weggeworfen werden wegen einer kleinen, weißen Stelle?), kann man eine Menge Geld sparen und was für die Umwelt tun. Egal, ob man von Bio lebt oder nicht. Von daher lohnt sich das Lesen des Buches allemal.
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am 6. März 2010
Ich weiß gar nicht genau, was ich erwartet habe, als ich das Buch gekauft habe - wahrscheinlich ein trocken geschriebenes Sachbuch. Jedenfalls nicht das, was es ist: Ein sehr gut lesbar geschriebener Erfahrungsbericht, durchaus auch mit Humor und Selbstironie, mit vielen guten Tipps und sehr vielen Anregungen für "Otto Normalverbraucher".
Sehr, sehr viele nachdenkenswerte Gedanken zu den unterschiedlichsten Themen wie Welternährung, Bürgergeld, Kinder-Bio-Hilfsprojekte... Klar wird da auf insgesamt knapp 200 Seiten vieles nur angerissen, aber gerade das gefällt mir gut, denn man kann sich nach eigenem Gusto und Interesse nach weiteren Informationen umsehen. Und dann natürlich die Fülle an Rezepten: Alle sehr preiswert und mit hochwertigen Zutaten. Die haben mich z.T. auf angenehme Art an meine Kindheit erinnert.
Alles in allem: EMPFEHLENSWERT!
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am 16. Februar 2012
Ich lebe gezwungenermaßen von Hartz 4 und möchte meiner Mini-Tochter das möglichst Beste bieten. Nun sind wir bald bei der Familienkost angelangt und ich war auf der Suche nach wirklich sinnvollen und hilfreichen Büchern. Meine Schwester (Yoga- und Bio-Fan) hat mir dieses Buch empfohlen.

Ich habe es zweimal lesen müssen, um meine Abwehr zu bekämpfen, dass es mit Hartz 4 unmöglich sei. Nun: Es ist nicht unmöglich, aber für manche schwieriger, als Frau Wolff es in ihrem Selbstversuch darstellt. Nicht jeder lebt in einer Stadt, in der man aufgrund einer riesigen Auswahl an Bio-Läden nach Angeboten suchen kann. Leider sind die Bio-Anbieter noch immer nicht weit verbreitet genug, ABER: Dieser einmonatiger Selbstversuch mit einer super deutlichen und ehrlichen Dokumentation kann, wenn man ernsthaft daran interessiert sind, mehr als nur Anregung und Hilfestellung sein. Dieses Buch gibt dir das Gefühl, verstanden zu werden und dass sich die Autorin mit Ernsthaftigkeit in die Lage versetzt hat, wie es wäre wenn... Die Rezepte im letzten Teil des Buches sind einfach beschrieben und selbst für den absoluten Kochanfänger geeignet. Auch finden sich eine Menge an Tipps, wie man bestimmte Gerichte einfach aber effektiv variieren kann.

Mittlerweile habe ich das Kochbuch von Rosa Wolff bei Amazon entdeckt und werde es hiernach kaufen. Vielen Dank Frau Wolff!!!
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am 9. März 2012
"Arm, aber bio!"

Schon der Titel erweckt Neugierde.
Das Buch ist informativ, interessant und mit Humor geschrieben.
Kein dröges Kochbuch mit Anleitungen,die doch kein Mensch liest.

Die Autorin zeigt, wie man mit ein bißchen Phantasie, normalen Kochkünsten und Experimentierfreude wirklich
gesundes,schmackhaftes und mal ganz anderes Essen auf den Tisch bringen kann.n
Mir gefallen auch sehr die Denkanstösse, weilche die Autorin gibt.

Wer von sehr wenig Geld leben muss,ist meistens deprimiert und sieht oft nicht die Möglichkeiten,die man auch mit einem kleinen Budget hat.

Und hier gibt die Verfasserin wirklich wertvolle Tipps, vom Einkauf,über die Mengen, und über die Resteverwertung.

Ich kann das Buch allen Menschen empfehlen,die einen Weg suchen,trotz knapper Bestände gesund zu leben.

Es ist möglich, für Alle,die das wirklich ausprobieren wollen.

Guten Appetit!
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am 21. August 2012
Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es die Autorin in ihrem Selbstversuch schafft, sich mit dem Betrag von 132,71 für einen Monat Bio zu ernähren. Tolle Leistung! Es macht mir jetzt wieder viel mehr Spaß, auf wirklich gesunde Ernährung zu achten und kaufe wieder viel bewusster ein. Lieber weniger, aber dafür wirklich Bio. Ich mache mir auch wieder mehr Gedanken, wie die Nahrungsmittel entstehen und dass ich mit dem Kauf von Bio z.B. die artgerechte Haltung von Tieren unterstütze. Die Rezepte finde ich auch toll. Ich koche nicht gerne, aber dieses Buch kommt jetzt in die Küche und ich werde das eine oder andere Rezept ausprobieren, weil man keine besonderen Zutaten braucht. Das finde ich klasse. Dieses Buch hat mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass ich viel zu wenig Obst esse. Das habe ich sofort geändert und es macht mir jetzt Spaß, bewusst einzukaufen und zu Essen. Das bekommt auch der Psyche gut. Die sehr informativen Zwischentexte sind klasse und ich habe wieder viel gelernt. Über das Grundeinkommen für jeden habe ich schon oft nachgedacht. Die Autorin greift viele interessante Themen auf, aber nicht zu ausführlich. Man kann sich ja informieren, wenn man mehr darüber wissen will. Für immer von diesem Betrag leben zu müssen, macht einsam. Das wird einem auch klar. In den Biergärten von München ist es ja noch teilweise möglich, seine Essen mitzubringen. Das geht woanders gar nicht. Eine tolle Idee ist es, bei Einladungen selbstgemachtes Essen mit zu bringen. Das kostet nicht viel und meist ist es eh schwierig das Richtige zu schenken und sehr teuer. Dass die Autorin immer auf einen Ausgleich beim Geben und Nehmen achtet, finde ich auch prima.
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Das Buch ist sehr minimalistisch gestaltet, ohne jegliche Fotos, einzig die täglichen Zusammenfassungen lockern das Ganz etwas auf. Rosa Wolff hat sich in dieser Zeit sehr intensiv mit der Materie beschäftigt und schreibt in diesem Buch nicht nur über ihren täglichen Speiseplan, sondern stellt Hilfsprojekte vor, schreibt über Siegel und Verbände von Bio-Produkten und äußert sich kritisch darüber, wie viele Lebensmittel Tag für Tag in den Mülltonnen landen. Aber klar ist und darüber lässt die Journalistin auch keinen Zweifel, es ist wahnsinnig aufwendig mit so wenig Geld nur Bio-Produkte einzukaufen ohne auf den Discounter zurückzugreifen. Außerdem ist es absolut notwendig den Kochlöffel zu schwingen - doch lohnt sich der Aufwand am Ende?

Ein sehr interessantes und informatives Buch über den Kauf von Bio-Lebensmitteln mit schmalem Budget. 4 Sterne.
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am 21. April 2010
Das Buch vermittelt einen Eindruck darüber, wie es sein kann,wenn man (oder in diesem Fall Frau) mit sehr wenig Geld auskommen muss und sich trotzdem gut, sprich hochwertig, ernähren möchte. Regt in mancher Hinsicht zum Reflektieren der eigenen Lebenssituation und dem Umgang mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen an und ist in jedem Fall eine Lektüre, die beachtet werden sollte. Gut ist auch der umfangreiche Rezeptteil, anhand dessen die vielen kostengünstigen Mahlzeiten nachgekocht und ausprobiert werden können, die die Autorin empfiehlt. Einziges Manko: die Protagonistin lebt in München, also einer Großstadt, und hat so gesehen in mancherlei Hinsicht Vorteile, die Menschen, die am Land oder in einer Kleinstadt wohnen sicherlich nicht in diesem Ausmaß genießen können. Die Tatsache, dass man in einer Stadt nicht unbedingt auf ein Auto, bzw. ein eigenes Fahrzeug angewiesen ist, relativiert sich nämlich genauso wie die Verfügbarkeit von verschiedenen Biofachmärkten dann doch oft einmal sehr schnell mit zunehmender Distanz zur City.
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am 19. April 2010
Dieses Buch ist definitiv nicht nur für Hartz4-Empfänger und Bioladen-Kunden geeignet, sondern im Prinzip für jeden der sich gesund ernähren möchte.
Das Buch lässt sich kurzweilig lesen und bietet sehr viele schöne Denkansätze für jeden, dem eine gesunde Ernährung am Herzen liegt.
Die Zusammenstellung der einzelnen Mahlzeiten liefert gute Anregungen den eigenen Speiseplan abwechslungsreicher und gesünder zu gestalten.
33 Kommentare| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2011
Das Buch, auf das ich durch einen Beitrag bei Bayern 2 gestoßen bin, hat meine Erwartungen voll erfüllt und überrascht durch viele Infos zu Bio etc., die man sich sonst mühsam zusammensuchen muß. Außerdem ich es leicht zu lesen. Sollte unbedingt VOR dem Buch "Arm aber Bio, das Kochbuch" gelesen werden, damit man den Zugang zu dem Thema hat!

Mike
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am 28. Juni 2011
Rosa Wolff ist beruflich sehr vielseitig. Hauptsächlich war sie Journalistin. Sie erhält die Nachricht, dass die Zeitschrift, für die sie freiberuflich tätig ist, eingestellt wird. Somit hat sie ihre Haupteinnahmequelle nicht mehr und macht sich Gedanken, wie sie weiter vorgehen soll in puncto Lebensunterhalt. Kann sie im Notfall vom HartzIV-Satz leben? Sie beginnt ein Tagebuch über einen Monat zu schreiben, wie sie sich täglich ernährt, welche Gedanken sie sich dazu macht. Und muss feststellen, dass es wahrhaftig nicht einfach ist, sich von wenig Geld auch noch gesund zu ernähren.
Tipps zu Ernährung, Bio-Lebensmittel, Einkäufen sind ausführlich beschrieben. Und am Ende gibt es auch noch Rezepte.

Ich muss sagen, dass ich trotz der Ernsthaftigkeit des Themas, die Tagesbericht auch oft mit einem Lächeln und Schmunzeln gelesen habe. Zum Glück geht es mir und meiner Familie finanziell recht gut. Trotzdem mache ich mir Gedanken über gesündere Ernährung, die auch nicht den finanziellen Rahmen sprengt. Mit diesem Buch wurde mir gezeigt, dass es auch mit weniger Geld geht, wenn auch HartzIV sehr mager ist. Das sollte nicht beschönigt werden. Das hat Frau Wolff sehr betont.
Ich werde bestimmt bewusster einkaufen, nachdem ist das Buch jetzt gelesen habe.
Ganz überzeugt für Bio-Produkte hat mich das Buch nicht, denn selbst dort gibt es gravierende Unterschiede. Und es gibt Bioprodukte, die auch nicht immer so gut wegkommen wie andere. Da ich ländlicher wohne, habe ich doch für einige Produkte die Möglichkeit, direkt vom Erzeuger zu kaufen.

[B]Fazit:[/B] Das Buch kann ich jedem empfehlen, der Anregungen und Infos über gesundere Ernährung möchte, ohne bedrängt und belehrt zu werden. Ich kann für dieses Buch guten Gewissens vier von fünf Sternen vergeben.
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