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am 6. Juni 2012
Einmal angefangen kann ich eigentlich so gut wie gar nicht mehr aufhören, zu lesen. Vom ersten Satz an fesselt das Buch so dermaßen, dass ich es am liebsten erst wieder aus der Hand legen würde, wenn ich mindestens drei Mal damit durch bin.

Der flüssige, lebendige und farbige Schreibstil beschreibt genau in der richtigen Menge, so dass man zwar ein Bild vor Augen hat, die eigene Fantasie aber immernoch Platz für kleine Details hat. Man möchte keinen Satz verpassen, einige sogar immer und immer wieder lesen. Besonders gekonnt ist vor allem der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven, da jede Figur ihren eigenen Schreibstil zu haben scheint. Der zum Beispiel bei Lilly modern wirkt, bei dem unsterblichen Alahrian aber einen Hauch von Schiller und Goethe enthält. Ein ganz besonderes Stilmittel.

Die einzelnen Charaktere sind wunderbar menschlich ausgearbeitet, trotz der Übernatürlichkeit einiger. Sie besitzen Charakter und Tiefe, jeder mit seiner ganz individuellen Gestaltung, sodass bei manchen der erste Eindruck nicht immer der richtige ist. Die beiden Hauptcharaktere Lilly und Alahrian sind auf den ersten Blick an sofort sympathisch, man kann sich in sie hineinversetzen und sie sich als lebendige Menschen vorstellen. Aber auch die Nebencharaktere, wie Morgan oder Anna-Maira, sind liebevoll in die Handlung mit eingeflochten und wirken nicht überflüssig, wie das bei manchen Büchern der Fall ist. Stattdessen geben sie der Handlung immer wieder einen kleinen Schubs, mal in die eine, mal in die andere Richtung, aber immer so, dass eine Wende eintritt.

Die Handlung selbst ist erfrischend originell, nicht das, was man sonst von Fantasy-Liebesgeschichten gewohnt ist, sondern fast schon altmodisch, mit vielen Botschaften, wie der Bedeutung von Vertrauen oder dem Glauben an die ewige Liebe. Und auch Werte wie Loyalität, Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und gegenseitige Unterstützung spielen eine zentrale Rolle.
Mit jeder Seite tauchen neue Rätsel und Mysterien auf, deren Auflösung man unbedingt erfahren möchte, und so fällt es irgendwann gar nicht mehr auf, dass man schon wieder drei Kapitel gelesen hat, obwohl man doch nach einem aufhören wollte.
Die einzelnen, bis ins winzigste Detail ausgearbeiteten Handlungsstränge ergeben ein faszinierend komplexes Ganzes, dessen Gesamtheit ich kaum noch abwarten kann.

Alles in allem bin ich wirklich begeistert von dem Buch und kann es kaum erwarten, wieder Seite für Seite umzublättern.
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am 25. Juni 2012
Ich muss zugeben, auf den ersten Blick könnte man schon auf die Idee kommen, dieses Buch sei nur eine weitere von zahlreichen Twilight-Kopien, wie sie in letzter Zeit andauernd auf den Markt drängen. Aber schon nach wenigen Seiten wird klar: Das Genre ist ähnlich, doch dieser Roman ist alles andere als ein billiger Abklatsch der Biss-Reihe! Er ist ein kleines Fantasy-Juwel.

INHALT:
In der Kleinstadt Viechtach geht eine dunkle Legende um, eine Legende über eine mysteriöse Statue und eine finstere Gräueltat, die sich vor nahezu 400 Jahren abgespielt haben soll. Lilly ahnt zunächst nichts von den düsteren Geheimnissen dieses Ortes, als sie mit ihrem Vater von Hamburg nach Viechtach zieht. Doch als sie sich in den geheimnisvollen Alahrian verliebt, da wird sie schnell hineingesogen in einen uralten Konflikt finsterer Mächte, in dem sowohl der Bürgermeister als auch der Priester des Ortes eine seltsame Rolle zu spielen scheinen.
Kann sie Alahrian unter diesen Umständen überhaupt vertrauen? Und wird ihre Liebe stark genug sein, um die Schrecken der Vergangenheit zu überwinden?
Bald verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, und nichts ist mehr wie es zunächst scheint.

CHARAKTERE:
Die Handlung wird abwechselnd aus Lillys und Alahrians Sicht erzählt, was der Geschichte zusätzliches Tempo verleiht. Dem Leser wird dabei schnell klar, was Lilly erst noch herausfinden muss: Alahrian ist kein Mensch, sondern ein mysthisches Elfenwesen, das sich von Licht ernährt und über magische Kräfte verfügt. Wohltuend anders als in vielen Romanen dieses Genres ist er jedoch keineswegs übermenschlich perfekt, sondern hat durchaus seine Probleme und Schwächen, was oftmals auch zu witzigen Situationen führt, wenn er zum Beispiel in seiner Eifersucht mal eben aus Versehen einen Gully in die Luft sprengt.
Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch noch sein Bruder Morgan, der 'bad guy' mit dem goldenen Herzen ' oder auch die vielschichtige Ausgestaltung der Bösewichte, deren Motive manchmal erschreckend nachvollziehbar sind.

STIL:
Leicht zu lesen, aber trotzdem nicht anspruchslos, blumig und anschaulich, ohne je überladen zu wirken.

FAZIT:
Dieser Roman bietet alles, was das Fantasy-Herz begehrt: Romantik, Spannung und auch eine Prise Humor.
Die Liebesgeschichte wird anrührend und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt, manchmal zum Lachen, manchmal zum Weinen. Die Handlung ist sehr vielschichtig und entwickelt sich spätestens nach dem ersten Teil völlig anders als erwartet.

Fans von modernen Elfengeschichten, die originelle urban fantasy zu schätzen wissen und eine ordentliche Portion Romantik lieben, werden dieses Buch auf jeden Fall verschlingen!
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Lillian Rhiannon zieht mit ihrem Vater und und ihre Stiefmutter von Hamburg in die Kleinstadt Viechtach in den Bayrischen Wald. Sie ist gar nicht begeistert, findet sich aber schnell zurecht. In der neuen Schule begegnet ihr Alahrian, der sie sofort fasziniert. Die beiden kommen sich näher und Lilly merkt schnell, das etwas nicht mit ihm stimmt. Als sie hinter sein Geheimnis kommt, steht sie ihm zur Seite.

Ich muss gestehen, das mich das Cover etwas abgeschreckt hat, es passt zwar zur Handlung, wirkt für mich persönlich etwas unprofessionell. Das war aber auch schon alles was ich auszusetzen habe, sonst kann ich nur sagen, dass mich die Handlung mitgerissen hat und ich von dem Buch regelrecht begeistert ist. Auf jeden Fall positiv ist, dass es sich hier nicht um den 1. Teil einer Reihe handelt, sondern die Handlung abgeschlossen ist. Das Buch ist in drei Teile aufteilt und umfasst über 600 Seiten, ist also ein richtiger Schmöker. Die Autorin hat hier eine wirklich tolle Geschichte geliefert mit einer guten Portion Fantasy gemischt mit eine wunderschönen Liebesgeschichte. Obwohl die Hauptfiguren Jugendliche sind bzw. wie Jugendliche aussehen, kann man das Buch auch sehr gut als Erwachsener lesen.
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, besonders gut fand ich, dass es auch aus der Sicht von Alahrian erzählt wird. So erfahren wir recht schnell wer oder was er ist. Wir bekommen hier tiefen Einblick in sein Gefühlsleben. Alahrian st ein interessanter Charakter. Obwohl er schon recht alt ist, ist er Lilly gegenüber sehr verunsichert. Seine Vergangenheit ist sehr grausam gewesen, im wahrsten Sinne unerträglich schmerzhaft. Seine Art ist stark mit der Natur verbunden und verträgt kein Eisen, was sich sehr auf sein Verhalten auswirkt. Die Liebesgeschichte steht im Mittelpunkt und nimmt einen großen Platz in der Handlung ein. Man kann die Beziehung der beiden einfach nur als "zuckersüss" bezeichnen ;)
Neben Lilly und Alahrian gibt es noch Morgan. Er ist Alaharians bester Freund und spielt eine wichtige Rolle. Er und Alaharian verbinden eine enge Freundschaft. Morgan ist das völlig Gegenteil von Alharian, er ist ein Krieger und beschützt mit Alharian die Tore zu einer anderen Welt. Er ist das völlige Gegenteil, sozusagen der Bad Boy. Für meinem Geschmack hätte er ruhig etwas mehr in Erscheinung treten können.
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am 11. Februar 2013
Ich brauchte erst einige Seiten um richtig in das Buch rein zu kommen. Aber als das geschafft war, konnte mich das Buch auch fesseln. An manchen Stellen leidet die Spannung meiner Meinung nach leider leicht. Aber sie ist immer noch so leicht da. Außerdem wollte ich ja wissen wie es mit Lilly weitergeht, daher habe ich das Buch natürlich auch zu Ende gelesen. Im letzten Drittel des Buches steigt die Spannung wieder und das Buch konnte mich da dann richtig fesseln.
Teilweise war es für mich leider ein wenig vorhersehbar, oder zumindest habe ich einiges geahnt, wenn ich mir auch nicht ganz sicher war. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch, trotzdem fand ich es gut.
Lilly find ich irgendwie niedlich, teilweise weil sie manchmal so naiv wirkt, an anderen Stellen aber so willenstark ist. So wirkte sie zumindest auf mich. Und wer jetzt sagt, diese beiden Eigenschaften passen nicht zusammen, ich finde sie passen sehr wohl gut zusammen, zumindest so wie es in dem Buch umgesetzt wurde.
Alahrian ist jemand, den ich wahrscheinlich auch faszinierend gefunden hätte, würde ich so einer Person im wirklichen Leben begegnen. Gerade damit konnte mich die Autorin begeistern.
Was ich von Morgan halten sollte, wusste ich stellenweise nicht, aber auch das passt gut zu der Geschichte.
Die Idee find ich auch ganz gut. Aber sie hat leider kleine Schwachstellen bei der Umsetzung (Spannung die sinkt ist dabei die größte Schachstelle).
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am 2. Juni 2012
Es ist eine Weile her, dass ich mich in einer Erzählung aus dem Fantasy-Genre, in fremden Welten und im gefühlten Beisammensein mit allerlei außergewöhnlichen Charakteren so tief verloren habe. Und gleichzeitig an vielen Stellen wiedergefunden.

Da ist Alahrian, der alles zu haben scheint, was man sich wünschen könnte, der bemüht ist, möglich menschlich zu sein und selbst in dieser selbst auferlegten Rolle seine Mitmenschen gleichermaßen verzaubert, wie vor den Kopf stößt. Unfreiwillig dazu kommt Lily, die alles verloren zu haben scheint, an was ihr Herz hing und doch mehr zu geben hat, als sie selbst weiß. Da ist eine neue beste Freundin in spe, die ihre ganz eigenen Absichten verfolgt und doch nicht weiß, dass sie nicht immer ganz so up to date ist, wie sie gern zu sein vorgibt. Und dann gibt es noch den rätselhaften Bruder, der ihre coole Fassade allzu leicht schmelzen lässt, im alles entscheidenden Fall aber immer bereit ist, eine Lanze für den überschwänglichen Bruder zu brechen.

Es ist ein ganz normales bayrisches Dorf, aufgemischt durch eine Menge aufgeweckter Charaktere und bei alledem hinterrücks bedroht von einer namenlosen Gefahr, aufgeschoben hinter einem Tor, das ganze Welten auseinanderhält, während an der Oberfläche bereits alles ins Rollen geraten ist. Die Grenzen zwischen Natürlichem und Übernatürlichem sollen bald verwischt werden.
Spätestens, als Lily und Alahrian aufeinander treffen und beginnen, sich in einander auf eine Art und Weise zu finden, die nicht nur ungeschriebene Regeln bricht, sondern auch mit Lügen und zu schmerzlichen Wahrheiten der Vergangenheit aufräumt.
Es ist ein Kennenlernen, das langsam beginnt und den Leser schrittweise mitfühlen lässt, welche inneren Konflikte die beiden zu bewältigen haben, bevor sie zueinander finden. Ein Kennenlernen, das irgendwann gezwungenermaßen rasant den Bogen zu all den Hintergründen schlagen muss. Und dem immer wieder von Wesen aus anderen Welten und der eigenen Scheu, sich zu öffnen und dem anderen in aller Schwäche, Hilflosigkeit oder erschreckender Stärke zu zeigen, dazwischengefunkt wird.
Eins, bei dem man mitfiebert und mitleidet und sich dabei ertappt, wie man hofft, dass alle Differenzen am Ende als Bereicherung wahrgenommen werden dürfen.
Bei dem man aber manchmal im selben Moment genauso erschrickt, wie die Handelnden, wenn es einmal mehr ganz anders kommt..

Am Ende führen viele Handlungsstänge zusammen, ergänzt durch viele eingeflochtene Rückblicke, die das Bild der Geschichte zu einer Vollständigkeit ergänzen, mit der man zu Beginn nicht zu rechnen vermag.
Dabei spinnen viele Freunde an diesem Bild mit und finden ihren ganz eigenen Platz darin.
Viele alte und neue, menschliche und fantastische Feinde kommen ihm in die Quere. Und zuletzt entbrennen auch die alten inneren und äußeren Konflikte aufs Neue.
Es geht um Schuld und Vergebung, um Wertgefühl und Trost, um Finden und Sich-Finden-Lassen und um die Kraft der Liebe, die alles zusammenzuhalten sucht.

Es ist mir oft schwergefallen, mir vorzunehmen, nur ein paar Seiten weiter zu lesen. Man begleitet die Protagonisten durch eine Welt und eine Geschichte, die man am liebsten nicht so schnell wieder verlassen möchte.
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am 12. Februar 2013
Meine Meinung:
Wer meine Rezensionen kennt, der weiss das ich "Angst" vor Büchern mit so vielen Seiten habe.
Doch auch hier war meine Angst wieder total unbegründet.
Obwohl mir der Verlag gänzlich unbekannt war und das Cover etwas "altbacken", aber trotzdem schön wirkt, habe ich mich also dran gesetzt und die 630 Seiten gelesen. Im Buch steckt mehr drin, als man vom Cover her vermutet.

Lilly's Vater hat eine Stelle in Viechtach bekommen, wo seine neue Lebensgefährtin wohnt. Also muss Lilly ihr Großstadtleben hinter sich lassen und in eine bayerische Kleinstadt ziehen. Am Tag des Einzugs geht sie mit Anna-Maria, der Tochter des Bürgermeisters in die Stadt. Anna-Maria will ihr die Stadt etwas zeigen. Dort begegnet sie Alahrian zum ersten Mal. Sie ist die Einzige, die ihn leuchten sieht.
In der Geschichte verlieben sich Lilly und Alahrian und deswegen möchte er keine Geheimnisse vor ihr haben und weiht sie in alles ein. Was beide nicht wissen, ist das Lilly auch ein Geheimnis hat, dazu kann ich aber nichts verraten :). Dann gibts auch noch Morgan, der so etwas wie Alahrian's Beschützer und Freund ist.

Alahrian ist eher der ruhige, anständige Typ.
Morgan dagegen ist verwegen, unanständig und wild.
Lilly ist wie Alahrian ein recht ruhiger Charakter.
Alle drei sind mir ziemlich sympathisch, jeder auf seine Weise.

Im ersten Drittel des Buches hatte ich das Gefühl, die Liebesgeschichte der Zwei wird zuviel. Im nachhinein wird mir klar, das die Liebesbeziehung zwischen den beiden eine wichtige Rolle gespielt hat.

Julia Kathrin Knoll vermischt Realität mit Fantasy und fesselte mich mit ihrem flüssigen Schreibstil vom Anfang bis zum Ende.
Liebe Julia, bitte mehr davon.

Fazit:
Eines der besten Bücher seit langem. Ein MUSS für jeden, der auf Elben, Elfen und ähnliches steht!
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am 5. März 2013
Vielen lieben Dank an Julia Kathrin Knoll für diesen Roman!

Ich habe unzählige Bücher gelesen, aber mit Fantasie-Romane kann man mich eigentlich nicht fangen! -Eigentlich- :-)

Ich war auf der Buchpräsentation in Viechtach, durfte die Autorin persönlich kennenlernen und war alleine durch die kleine Hörprobe der Vorlesung schon "infiziert".

Da ich aus der Gegend von Viechtach bin, ist es natürlich ohnehin interessant was sich darunter, darüber und drumherum alles so bewegt und sein "Unwesen" treibt. Es ist aber auch für jeden anderen Leser, der nicht aus der Gegend kommt, ein fesselnder,spannender und zum träumen geeigneter Roman, da es am Ende auch überall woanders spielen und handeln könnte.

Es ist ja quasi ein "2 in 1 - Buch" und ich hoffe täglich auf eine Nachricht oder einen Eintrag in Facebook - [...] - dass "3 in 4" demnächst auf dem Markt ist! ;-)

Ich kann das Buch nur jedem Empfehlen, der mal aus dem alltäglichen Trott entfliehen und sich in die Welt der Elfen und Erloschenen begeben will und sich nicht doch mal den ein oder anderen Gedanken macht, daß es mehr Dinge gibt als das menschliche Auge sieht.........

Mit vielen, lieben Grüßen aus dem mystischen, bayerischen Wald und in großer Hoffnung auf eine Fortsetzung.... :-)
- Kräuter Mare -
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am 17. November 2012
ACHTUNG! In dieser Rezension sind leichte SPOILER enthalten!

Da die Geschichte bereits oft genug zusammengefasst wurde, schreite ich gleich zur Rezension.

Der Titel mutet zunächst etwas verwirrend an, da man sich verständlicherweise fragt, ob es in diesem Buch um Vampire geht. Die Antwort lautet Nein, doch Lilith kommt tatsächlich persönlich vor, wobei die Verbindung zwischen Lilith und den liosalfar/döckalfar (Licht- und Dunkelelben) gut gelungen ist.

Positiv ist dabei zu erwähnen, dass die Dunkelelben nicht böse, sondern nur anders sind. In einer Szene fragt Lilly Alahrian, ob Dunkelelben böse seien – er kontert mit einem „Sind weiße Menschen gut und schwarze böse?“ Auch die anderen „Bösen“ des Buches haben gute Charakterzüge, tatsächlich war mir zum Beispiel Lilith fast sympathisch. Dasselbe mit den sogenannten Hohlen Hügeln: Sie sind kein dunkler, trostloser Ort. Es gibt dort Apfelbäume, spielende Kinder und Leben, auch sind die Bewohner keine Monster, wie man es normalerweise an solchen Orten erwartet.

Die beiden Hauptcharaktere Lilly und Alahrian, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt ist, sind sympathisch, vor allem Alahrian ist mit seiner Unsicherheit, was zum Beispiel Liebesdinge betrifft, sehr süß. Auch Morgan, Alahrians Bruder, wird im späteren Verlauf der Handlung immer sympathischer; man kann sich gut mit den Protagonisten identifizieren. Die Beziehung der drei Charaktere wurden gut geschildert.

Die Liebesbeziehung Lillys und Alahrians wurde gut und schön langsam aufgebaut, die romantischen Szenen haben dabei ihre ganz eigene Magie. Im Übrigen fand ich es sehr humorvoll, wie eng die Magie der liosalfar mit ihren Gefühlen verbunden ist ;) Dinge wie das Licht trinken wurden sehr gut beschrieben und auch das Problem mit dem Altersunterschied relativ gut gelöst. Hier möchte ich auch noch eine Kleinigkeit erwähnen: Die Elben in diesem Buch zählen ihr Alter nicht, was ich fantastisch finde. Wenn man quasi unendlich lange leben kann, wäre es meiner Meinung nach unsinnig gewesen, die Zeit zu messen – tatsächlich haben die Elben hier ein sehr schlechtes Zeitgefühl.

Dadurch, dass wichtige Dinge schon vorher erwähnt werden und so nichts aus dem Nichts kommt, ist manches leider vorhersehbar, aber gleichermaßen gibt es überraschende Enthüllungen.

Schön finde ich, dass Lilly und Anna-Maria, ihre Freundin, sich tatsächlich wie Freundinnen verhalten haben, über ihre Probleme redeten und so manchen Trick anwendeten, um einige ihrer Theorien zu überprüfen ;)

Die Punkte, die ich nicht so gut fand, war zum einen die große Abhängigkeit Lillys und Alahrians voneinander; hier hätte ich es besser gefunden, wenn Frau Knoll diese reduziert hätte. In der ersten Hälfte des Buches ist die Sprache eher modern gehalten. Ansonsten haben mich die zwei Epiloge gestört, die ich eher unnötig fand – man hätte sie auch als einen schreiben können.

Zum Schluss aber wieder ein positiver Punkt: Am Ende des Buches hat die Autorin ihre Quellen angegeben, was ich so noch nie gesehen habe. Dafür hat die Autorin sich eindeutig Lob verdient, denn so gibt einem ein Autor auch einmal die Möglichkeit, selbst zu recherchieren.

Damit wäre ich am Ende meiner Rezension. Natürlich spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus!
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am 6. Oktober 2013
"Die Kinder Liliths" ist ein wunderbarer Jugendroman mit sympathischen Charakteren, einer starken Liebe, dunkler Mächte und eine wohlbehütetes Geheimnis, dass eigentlich keiner erfahren darf.

Das Buch erzählt von der jungen Lilly die mit ihrem Vater umzieht und in einem Dorf im bayrischen Wald landet. Dort findet sie schnell Freunde: darunter auch den geheimnisvollen Alahrian, der niemanden genauer an sich ranlässt. Zuerst ist das Verhältnis zwischen den beiden ein wenig verzwickt, doch nach und nach erblüht die Liebe zwischen den beiden.
Die Autorin hat einen wirklich schönen, fesselnden Schreibstil und die Idee des Buches ist genial umgesetzt! Das Buch ist ein einzigartiger Liebesroman mit den Elementen von Elfen und Engeln, die wunderbar in das Buch eingearbeitet worden sind.

Ein empfehlenswertes Buch - nicht nur für Jugendliche - sondern für jeden, der sich gerne in eine Welt voller Liebe, Magie und magische Geschöpfen entführen lassen lässt.
Hoffentlich werden von dieser Autorin noch mehr Bücher geschrieben; mich als Fan hat sie auf jeden Fall gewonnen!
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am 21. Juli 2012
Ich bin begeistert. Ein wunderschön zu lesender Fantasyroman ohne schwülstige und blutrünstige Handlung. Die Charaktere sind liebevoll ausgewählt und man fragt sich, welcher Hauptdarsteller der Autorin wohl am meisten ans Herz gewachsen ist. Lilly mit dem Erwachen einer tiefen Liebe und das in der pubertärsten Zeit. Man kann direkt mitfühlen. Oder Alahrian mit seiner scheuen und doch wunderbaren Art zu lieben. Morgan und Maria-Anna als Buffopaar hervorragend gewählt. Die Handlung des Buches ist einmal etwas ganz anderes und gibt an vielen Stellen zu denken. Auf jeden Fall hat man Probleme das Buch abends aus der Hand zu legen und das Ende ist wunderbar gestaltet. (Leider lesen sich die über 600 Seiten viel zu schnell)
Fazit: Ein wunderbar zu lesender Roman zum Träumen und entspannen, eben mal ein Fantasyroman der etwas besonderes ist.
(Rezension erstellt von Ursula Weichmann)
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