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am 29. März 2005
Ein Buch, dass viel mehr ist, als "nur" die Beschreibung einer Motorradreise durch die Sahara. "Transsahara" steht in der Tradition der großen Reisebescheibungen, die sich nicht in der Aufzählung von Sehenswürdigkeiten und Reisebegebenheiten erschöpfen, sondern den Blick weiten. Nach draußen (wie es auch im Untertitel heißt), in Richtung des Unbekannten und Fremden. Immer bemüht, im Fremden das Schöne, das zu bewundernde zu entdecken und dem Leser sichtbar zu machen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: "Dans le Désert" und "A l`hopital". Der zweite Teil, der den erzwungenen Krankenhausaufenthalt in Djanet schildert, ist vielleicht sogar noch stärker. Die Reise hat plötzlich ihr Ziel erreicht, der Autor düst nicht mehr durch die Sahara, sondern ist zum Stillstand gekommen und lernt Land und Leute aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Jetzt zieht Stefan Fischer nicht mehr an Land und Leuten vorbei - sie kommen alle an sein Krankenbett. An seinen Betrachtungen und den philosophischen Einsichten, die er daraus zieht, läßt er die Leser anschaulich teilhaben. Und nicht zuletzt aufgrund des feinen Humors (z.B. "Darmdurchbrüche und Schwangerschaften sind hier die häufigsten Krankheiten.") macht "Transsahara" sogar jede Menge Spass für Vespa-Fahrer ...
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In dunkler, fast bedrohlich wirkender Motoradkluft, die Maschine im Vordergrund, dahinter blasse Dünenlandschaft, blickt uns der Autor vom Titelbild an. Der Bericht eines modernern Ritters von seinem siegreich bestandenen Wüstenabenteuer? Nein, denn durch einen Unfall wird aus der geplanten mehrmonatigen Saharareise ein ganz anders geartetes Abenteuer, an dem Stefan Fischer uns mit sympathischer Offenheit teilhaben lässt. Humorvoll schildert er die anfänglichen Schwierigkeiten mit seinem überladenen Motorrad, die Begegnungen mit allerlei seltsamen Menschen, die grandiose Natur und dann der Sturz, der den Albtraum eines jeden, auf Planungssicherheit bedachten Mitteleuropäers Wirklichkeit werden lässt: Beinbruch in Algerien, Ende der Fahrt - und Beginn einer anderen Reise, einer intensiven Begegnungen mit den hilfsbereiten Menschen eines Landes, von dem man - wenn überhaupt - nur Negatives hört. Dieser „Selbsterfahrungstrip" ist genauso spannend, wie es ein „richtiges" Wüstenabenteuer gewesen wäre und macht das Büchlein lesenswert, das auch einige stimmungsvolle Fotos und einen Anhang mit praktischen Tipps enthält, (wenn auch nicht gerade dazu geeignet, Motorrad-Skeptikern Lust auf solche Trips zu machen).
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am 5. November 2004
Ich habe das Buch gelesen und mir dabei zuweilen fast in die
Hose gemacht vor lachen! Wirklich live geschrieben.
Schön-Schwafelei? NIX DA! Hier schreibt ein Motoradfahrer und
der haut rein in den Sprachvorat ohne jede Rücksicht auf
Verluste!

Neben der wirklich umgänglichen Sprache haben mir aber auch
die Naturbeschreibungen sehr gefallen. Obwohl ich nur mal
am Rand der Wüste war, konnte ich mir sehr vieles sehr bildlich
vorstellen. Danke für die schönen Bilder in meinem Kopf.
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am 17. Februar 2014
stefan fischer schreibt über seine abenteuerliche motorrad-reise durch die algerische Wüste. für einen nicht wüsten-fahrer erschliesst sich nicht, warum?! wer ist der autor? warum tut er, was er tut? was bewegt ihn? wo gründet seine leidenschaft? der autor bleibt erstaunlich konturlos. man hat das gefühl, es hielte jemand eine rede, ohne sich vorgestellt zu haben.

in der ersten buchhälfte beschreibt er in mir unverständlicher faszination in zweifelhaftem stil seine dünen- und sand-bolzerei. dann verunglückt er und erlebt viele pflege-abenteuer, in ebenfalls zweifelhaftem stil beschrieben. für den, der sich für algerische krankenhäuser interessiert, bestimmt unterhaltsam.
für mich als motorradfahrer bleibt die erste und auch zweite buchhälfte fremd und langweilig, im stil von dia-abenden bei entfernten verwandten.
ich würde gerne etwas anderes sagen, die begeisterten rezensionen meiner vorredner sprechen für sich. leider kann ich mich nicht anschliessen.
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am 24. Februar 2007
Eigentlich ist das Coverbild irreführend. Im Mittelpunkt des Buches steht nicht die Technik - die heiße Maschine mit dem ganz coolen Typen, der alles im Griff hat, im Mittelpunkt stehen die algerische Wüste und ihre Menschen: Beduinen-Führer Masbah, Krankenpfleger Abdelwahab ... und natürlich Fischer selbst, der sich nicht als den großen Desert-Explorer gibt, sondern ganz offen von den Dingen erzählt die ihn bewegen. So nimmt er den Leser nicht nur auf der Fahrt durch ein faszinierendes Land mit, sondern auch auf einer Reise nach innen. Authentisch und spannend zu lesen.
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