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am 25. März 2009
Das Buch behandelt die Geschichte der 'Inter City Firm', einer Hooligangruppe des Londoner Clubs West Ham aus den 70er und 80er, die als Vorbild für die fiktive 'Green Street Elite' aus dem Film 'Hooligans' Pate stand. Wer sich gerne mit Fußballgewalt auseinandersetzt für den bietet das Buch auf den ersten Blick einen interessanten Eindruck der Strukturen der Hooligan-Szene früherer Jahre. Das hätte interessant werden können, doch leider fehlt dem Werk so alles, was ein Buch braucht. Als erstes und zu aller erst: Ein roter Faden.

Der Autor beschreibt wahllos verschiedene Auseinandersetzungen mit anderen 'Firms', die letztlich immer darin enden, dass alle anderen eh nur 'Lutscher' sind und wenn überhaupt Millwall der I.C.F. das Wasser reichen kann. Das ist zwei Kapitel lang ganz amüsant, wird dann aber sehr schnell ermüdend.

Darüber hinaus hätte man dem Autor als ehemaligem Mitglied der Gruppe ein wenig Distanz zu seiner Vergangenheit gewünscht. Auch wenn man sich unheimlich toll findet, weil man der am meisten gefürchtete Schläger weit und breit ist, kann man in der Rückschau ja mal schauen, ob das alles wirklich so toll war. Und selbst wenn man zu der Erkenntnis gelangt, dass dem so ist, hätte alleine das Nachdenken darüber dem Autor gut zu Gesicht gestanden.

Aber auch das könnte man dem Autor nachsehen, wen das Buch nicht so grottenschlecht geschrieben worden wäre. Stilistisch ist 'You have just met the I.C.F.' so unterirdisch, dass es leider die Grenze zur Lesbarkeit unterschreitet. Ich habe mich wirklich bemüht das Buch zu Ende zu lesen, aber Pennant schreibt wie ein Viertklässler auf Koks und ich habe nach ca. dreiviertel des Werks aufgegeben. Der kleine Verlag 'Trolsen Communicate' scheint leider nicht über einen Lektor zu verfügen, hätte ihn für das Buch aber dringend gebraucht.
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am 23. April 2006
Ich denke, der Klappentext sagt Hinreichendes über dieses Buch:

"Die InterCity Firm war die sicher bekannteste Fußball-Gang im England der siebziger und achtziger Jahre.

Bestseller-Autor Cass Pennant gehörte zum inneren Zirkel der I.C.F. Nur seine herausgehobene Position ermöglichte ihm, für dieses Buch Schilderungen aus der wilden Zeit der InterCity Firm zu sammeln, die bisher noch nie der Öffentlichkeit zugänglich

waren: Die Rivalität mit West Hams Gegnern aus dem Südosten Londons, Millwall, die Erstürmungen des Sheds von Chelsea, die heftigen Aufeinandertreffen mit Liverpool an der Anfield Road.

Auch Musik und Mode gehörte zum Lebensgefühl dieser Generation, die so gar nicht dem Klischee des arbeits- und hirnlosen Fußballschlägers entsprechen wollte.

Pennant führt den Leser von den Anfängen der I.C.F. als noch minderjährige Heißsporne bis zur legendären Kanalfährenschlacht gestandener Männer gegen Manchester United.

Die Geschichte der West Ham InterCity Firm – untrennbarer Bestandteil des englischen Fußballs."

Besonders interessant auch das Kapitel über die Cockney Rejects, deren Einfluss auf die "West-Ham-Manie" auch und besonders in Deutschland nicht unterschätzt werden sollte.

Dass ich als Verleger der deutschsprachigen Ausgabe nur 4 von 5 möglichen Sternen vergebe, ist Tribut an die Bescheidenheit, der ich als Involvierter verpflichtet bin - und ein wenig der Tatsache geschuldet, dass Cass mir doch ein wenig ZU überzeugt von seiner Truppe scheint. Ansonsten jedoch: Interessante Lektüre für alle Szenekundigen.
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am 24. April 2012
Einblicke in den innersten Zirkel von West Hams InterCity Firm. Wirklich tief sind diese zwar nicht, aber für einen groben Überblick der Hooligan-"Kultur" durchaus ausreichend. Zwar spannend erzählt aber leider ein bisschen zusammenhangslos; man wird den Eindruck nicht los, daß Cass Pennant während seiner "Away-Auftritte" ziemlich oft den Kopf hinhalten musste. Wenn Sie verstehen wie ich meine? Um im Genre zu bleiben: Bei einem Fußballspieler würde man sagen er sei sehr "Kopfballstark". ;-) Ansonsten lesenswert.
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am 10. August 2006
Voller Spannung habe ich mir dieses Buch bestellt und bin nun doch ein wenig auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

Es handelt sich hier weniger um eine Beschreibung der ICF, ihrer Entstehung, eventueller Ziele oder ähnlichem durch Cass Pennant, sondern eher um die Wiedergabe diverser Prügelorgien durch weitere Mitglieder.

Hier wird zwar auch auf verschiedene Untergruppierungen der ICF eingegangen, diese jedoch eher "am Rande erwähnt" als das man genaueres über sie erfährt.

Weiterhin frage ich mich nach der Lektüre, warum sich die Jungs von West Ham überhaupt noch mit anderen anlegten, denn es wird einem schon der Eindruck vermittelt das es auf der ganzen Welt nichts stärkeres, gefährlicheres und besseres gab als den Mob der ICF. Ziemliche Selbstbeweihräucherung also.

Aller Kritik zum Trotz sind die Geschehnisse rund um die diversen Spiele unterhaltsam geschildert, werden meist von verschiedenen "Jungs" erzählt (allerdings nicht im "Terrace Legends"-Stil) und lassen sich gut lesen (war in 2 Tagen mit Unterbrechungen fertig). Ich frage mich aber noch immer, ob in den letzten Kapiteln die "Vernunft des Alters" aus Pennant spricht und er sich tatsächlich von so manchem Ereignis distanziert bzw. es nachträglich kritisch betrachtet, oder ob hier eben genau dieser Anschein bewusst geweckt werden soll.

Ich gebe dem Buch 2 Sterne, weil ich mir doch mehr erhofft hatte in Sachen Einblick in die Entstehungsgeschichte, Strukturen und Abläufe und ähnliches.
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am 24. Dezember 2012
Lese gerne Bücher über solche Sachen. Dieses Buch ist jedoch nur eine Reihung von Vorfällen. Kommt nicht an die Boys from Mercy heran. Habe mir mehr erwartet.
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am 1. März 2011
Das Buch ist mit 100% Sicherheit zu Empfehlen. Leider kann ich mich den kritischen Bemerkungen meiner Vor-Rezensoinisten nicht anschließen. Eins steht außer Frage: die ICF war in den 70er und 80er Jahren das "Maß aller Dinge" unter den Hooligans in England. Warum ich das weiss? Ich habe in den 80ern in London gelebt und habe mir viele Spiele von "FCWHU" im Upton Park angesehen. Also kann ich schon "fast Insider Wissen" weitergeben. Die Jungs der ICF sind weder arrogant, selbstverliebt oder realitätsfremd. Sie haben den Hooliganismus geprägt wie keine andere "Firm" in GB. Sie haben Ihre eigene Sprache, Musik, Kleidung(Casuals) und Werte kreirt. Sie waren Vorbild für alle Englischen Firms aber auch für viele Holländische,deutsche und Osteuropäische Firms. Sie waren "Kult" und hatten Ihren eigenen "Way of Life". Sie waren keine Dumpfbacken sondern Leute mit hohem "IQ" (der sicherlich hier und da falsch eingesetzt worden ist)sogar "Studenten und Akademiker waren unter Ihnen. Sie sind Stolz auf das was Sie erreicht haben und nur das war Ihr Ziel. Die No.1 unter den Hooligans in England zu werden. Das hat nichts mit Selbstüberschätzung und Gewaltverherrlichung zu tun. Sie waren nur Ihren "Idealen" treu wie keine anderer Firm. Sie hatten Ihre eigenen "Ehren-Kodexe" wie z.B. "keine Waffen" und "keine Zivilisten in Ihre Kämpfe mit hineinzuziehen" (das andere Firms nicht machten und Unschuldige mit hineinzogen). Das soll kein Plädoyer für Gewaltverherrlichnung sein!!! aber die Jungs haben eine ganze Generation geprägt mit Ihrem Kampf gegen Vorurteile und gegen das alte englische "Establishment". Deswegen waren Sie auch so gehasst unter den anderen "Hooligans"und in der "Öffentlichkeit". Denn Sie waren "elitärer" und das machte Sie gerade zu "symphatisch". Auch wenn das Buch "Schwächen" hat(durch viele Wiederholungen und Monologe) kann man für einen kurzen Augenblick eintauchen in eine andere Welt..
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am 21. Februar 2010
Top Buch!!! Super geschrieben und entspricht auch den Tatsachen (diese Information habe ich direkt aus London von einem ehemaligen Mitglied der I.C.F)! Das Buch spiegelt die "guten alten Zeiten" des englischen Fußballs wieder! Ich kann das Buch echt nur weiter empfehlen!

MfG

Matthes
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am 5. April 2008
Wer sich für das Thema Hooliganismus näher interessiert, darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Die Tatsachengeschichten der damaligen Zeit wurden detailirt von den Protagonisten geschildert. (Wenn auch etwas durch die weinrot-blaue Brille). Leider ziehen sich manche Kapitel etwas und diverse Schreibfehler sind auf die Dauer nervig. Deshalb "nur" 4 Sterne. Trotzdem ist es eine uneingeschränkte Empfehlung meinerseits!
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