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am 14. Mai 2005
Deutsche Wertpapiere aus der Reichsmarkzeit - Fachbuch von Hans-Georg Glasemann: Deutsche Wertpapiere aus der Reichsmarkzeit - Ablösung der Ostwerte nach der Wiedervereinigung, Frankfurt/Main, 1998, 355 Seiten, gebunden.
Deutsche Wertpapiere aus der Reichsmarkzeit - heute noch werthaltige Effekten? Der Frankfurter Sachverständige für Historische Wertpapiere, Hans-Georg Glasemann, gibt in seinem neuen Fachbuch "Deutsche Wertpapiere aus der Reichsmarkzeit" umfassend Antwort auf diese Frage. Zu den Hintergründen: Viele deutsche Wertpapiere aus der Reichsmarkzeit (1924-1945) fristeten als Ostwerte bis zur deutschen Wiedervereinigung ein wenig beachtetes Dasein am Rande von Börsen und Banken. Es handelt sich bei den Ostwerten um festverzinsliche Wertpapiere oder Anteilsrechte von Wertpapierausstellern mit früherem Sitz im heutigen Beitrittsgebiet oder auf heutigen Gebieten Tschechiens, Polens, Russlands und Litauens. Derartige Wertpapiere büßten nach dem Zweiten Weltkrieg durch Enteignungen oder sonstige Beeinträchtigungen des Vermögens ihrer Emittenten erheblich an Wert ein. Die Ostwerte lauten auf Fremdwährungen, Goldmark oder Reichsmark. Sie sind verbrieft
·als vor 1945 im ehemaligen Deutschen Reich emittierte, unbediente bzw. quotal bediente Inlands- bzw. Auslandsanleihen sowie als Reichsmark-Aktien, Anteilscheine und Kuxe.

·als nach 1950 in der alten Bundesrepublik Deutschland emittierte Schattenquoten-Bezugscheine, Restquoten- Bescheinigungen, Besserungsscheine, Genussscheine, Liquidations-Anteilscheine und Restquoten.
In der Euphorie der deutschen Wiedervereinigung rückten die Ostwerte ab 1990 im Zusammenhang mit Unternehmensrückgaben, Entschädigungen und Ausgleichsleistungen in den Blickpunkt. Die Gläubiger- und Vermögensansprüche aus diesen Ostwerten richten sich heute gegen frühere Schuldner mit Sitz bzw. Vermögen im Beitrittsgebiet und gegen die öffentliche Hand. Verschiedene Gesetze und Verordnungen haben von 1990 bis 1994 für bestimmte dieser Ostwerte eine Ablösung, aber in vielen Fällen auch eine Ausgrenzung oder die Verjährung vorgesehen.
Das Fachbuch informiert über den aktuellen Entwicklungsstand der Ablösung von Ostwerten. Das Schicksals von rund 4.600 ostdeutschen Gesellschaften, Banken und Emittenten und deren Wertpapieremissionen wurde umfassend untersucht. Im Ergebnis werden die einzelnen Wertpapieraussteller verschiedenartiger Rechtsformen in systematischen Übersichten dokumentiert. Viele nützliche Hinweise auf Auskunftsadressen, Prüfstellen für deutsche Auslandsbonds, Unternehmensrückgaben, Umtausch und Rückzahlungen werden gegeben. Das praxisnahe Nachschlagewerk erspart mühsame Eigenrecherchen und ist eine wertvolle Orientierungs- und Entscheidungshilfe für alle, die Beratungsleistungen in diesem speziellen Bereich des Wertpapiergeschäfts erbringen.
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