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am 9. September 2003
Herausgegeben vom Studienkreis Film der Ruhruni Bochum, bietet das Buch verschiedenen Autoren - Filmexperten und Fans - ein Forum, sich dem "Italowestern" von verschiedenen Seiten zu nähern. Inhaltsangaben und einzelne Filmkritiken sucht man in dem Werk vergeblich, denn die einzelnen Beiträge picken sich eher bestimmte Details des Genres heraus: beispielsweise Essgewohnheiten, Sound und Musik, die Rolle der Frau u.s.w. Dazu gibt es längere Interviews mit "Django" Franco Nero oder Regisseur und Kameramann Enzo "E.B. Clucher" Barboni sowie einen netten Abriss der Geschichte des Euro-Westerns, also "Winnetou" etc., des direkten, noch "sauberen" Vorfahren der Italos.
Im Anhang findet sich noch ein alphabetisches Register aller Italo-, Hispano- und Euro-Western, die zwischen 1964 und 1990 erschienen sind. Inklusive der deutschen Verleih-Titel, soweit überhaupt vorhanden. Das Buch ist seine Dollar wert!
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am 7. September 1999
UM SIE WEHT DER HAUCH DES TODES ist nicht nur für Genrefans eine gelungene Einführung in die Welt der bohnenfressenden, unrasierten und schweigsamen Pistolenhelden. Ein fast allumfassendes Register gibt einen Überblick über die entstandenen Filme, von denen eine stattliche Menge nie den Weg ins Kino gefunden hat. Das von den Herausgebern ausgewählte Bildmaterial unterstreicht den fast liebevollen Ansatz, einem unterschätzten Genre den angemessenen Raum zu geben. Angesehene Autoren wie Blumenberg und Quasselstrippe Seesslen ermöglichen eine rundherum interessante Herangehensweise. Dabei werden nicht zuletzt auch die Essgewohnheiten der Italowesternprotagonisten untersucht und dabei höchst genussvolle Schlüsse gezogen. Das Buch geht insgesamt mal einen anderen Weg an eine Genre heran. Über eine mehr essayistische Schiene führen die genannten renomierten Autoren jeweils in einen Aspekt des Themas ein. Am Ende bilden dann die Beiträge zusammen einen umfassenden Überblick über ein Spektrum von Filmen, welches über Django und Sergio Leone weit hinaus geht. Zwar können nicht alle Autoren das gewünschte Niveau halten, aber selbst die etwas holprigen Beiträge sind noch immer höchst informativ. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 18. Mai 2011
Was ist nur dran an diesem Genre, dem lediglich ein paar hundert Werke angehören, die sich inhaltlich überdies sehr ähneln, und das trotzdem Scharen von Cineasten, Kritikern und Filmfreaks über Jahrzehnte reizt, sich mit ihm auseinanderzusetzen? Die Hardcorefans sterben einfach nicht aus, bis heute wird munter analysiert, reflektiert, geschwärmt und geschwelgt.
Klar, grundsätzlich waren die Western all'italia viel actiongeladener als ihre US-Pendants. Auch war die Atmosphäre eine andere, nicht zuletzt wegen der Musik, die pointiert als narratives Element genutzt wurde. Aber reicht dies als Begründung aus?
Etliche mehr oder minder bekannte Filmessayisten versuchen in ihren mehr oder minder interessanten Textbeiträgen zu diesem (Sach-)Buch, Erklärungen für die geheimnisvolle Ausstrahlungswirkung des Italowesterns zu liefern. Da geht es um die musikalische Funktion von Geräuschen, das ausgelassene schlürfende Vertilgen von Bohnen und was dahintersteckt, die Rolle und Bedeutung der Frau in dieser harten Männerwelt, die politisch motivierte Thematisierung gesellschaftlicher Missstände und einiges mehr. Natürlich dürfen Abhandlungen über Stilikonen wie "El Cigarillo" Clint Eastwood, Bud Spencer und Terence Hill nicht fehlen, Regiekoryphäe Sergio Corbucci wird mit einem Nachruf gewürdigt, Franco "Django" Nero kommt in einem Interview zu Wort.
Es ist viel Scharfsinniges, Erhellendes dabei. Allerdings muss man sich als Leser durch manche Passage ackern, in der man es mit wissenschaftlicher Intellektuellensprache übertrieb. Aber Dozieren gehört bei einem Kritikerbuch wohl dazu.
Die "Altvorderen" Hans-Christoph Blumenberg, Wolfgang Luley und Georg Seeßlen kommen in ihren Analysen zu nachdenkenswerten Schlüssen. Carsten Tritt liefert einen ziemlich fetzigen Zeitrafferartikel ab, dazu begeistert Trash-Experte Christan Keßler wie gewohnt mit Detailwissen und Fabulierkunst.
Neben den Essays gibt es ausgiebig Fotomaterial (schwarzweiß) und ein fundiertes Filmverzeichnis. Insgesamt ist dieses Buch, das in einer zweiten erweiterten Auflage vorliegt, für Genrefans ein lohnender Fundus.
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am 8. Dezember 2002
Tolles Buch im Leinwandformat, dass jede Menge schicke Fotos aus "alten" (60er-80er) Italoproduktionen des Westerngenres mit seriösen bis amüsanten Aufsätzen von Köpfen zusammenstellt, die ihre Leidenschaft für den Spaghettifilm entdeckt haben. Manches könnte etwas freakiger und humorvoller sein, aber das Buch will das wohl garnicht: Fakten, Analysen und ein vorbildliches chronisches Verzeichnis der Filme machen es zu einer spannenden Lektüre. Va bene, Gringos!
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am 28. Dezember 2009
Die Auflistung der Filme: keine EA-Daten, keine Inhaltsangaben bzw. Filmbesprechung. Genau das aber hatte ich in umfassender Form erwartet.
Vonwegen > das Buch ist seine Dollar wert < rausgeschmissenes Geld! Selbst ein Film-Lexikon sagt mehr über die Filme aus als dieses Büchlein.
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