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TOP 500 REZENSENTam 28. Mai 2014
Bislang wurde Parker von allen nur beneidet, denn sie ist dank ihres Vaters steinreich, sieht gut aus und hat zudem auch noch eine überaus erfolgreiche Kinderbuchreihe geschrieben. Doch wer Parker näher kennt, weiß, dass sie ihr ganzes Geld auch gerne eintauschen würde, gegen einen liebenden Mann etwa oder zumindest einen liebenden Vater. Doch der vielbeschäftigte Harry geht seiner Tochter schon seit vielen Jahren aus dem Weg; genauso wie seinem kleinen Enkel Nicky, der aus einem One Night Stand zwischen Ethan und Parker entstand. Während Ethan mittlerweile seine große Liebe in Lucy, Parkers Freundin, gefunden hat, sieht es in Parkers Liebesleben immer noch recht mau aus.

Einzig Harrys rechte Hand, der attraktive Rechtsanwalt James Cahill, zeigt Interesse an Parker, doch die denkt nicht einmal daran, James ein zweites Mal auf den Leim zu gehen, seit er sie auf einer Hochzeitsfeier zugunsten ihres Vaters sitzen ließ. Und das, nachdem sie heißen Sex hatten! Überhaupt glaubt Parker nicht, dass der ein paar Jahre jüngere James wirklich ernsthaftes Interesse an ihrer Person hat. Vielmehr befürchtet sie, für James lediglich eine gute Partie zu sein, damit er sich noch mehr bei ihrem Vater einschleimen kann.
Als Harrys gewagte Börsenspekulationen jedoch zum Ruin und völligem Verlust des Familienvermögens führen, entpuppt sich ausgerechnet James als Retter in der Not.
Er renoviert kurzerhand das baufällige Haus in Gideon’s Cove, das Parker von ihrer verstorbenen Tante geerbt hat und wird schnell unentbehrlich für die junge Frau und Mutter. Doch macht er das alles wirklich nur, weil er von Harry dafür bezahlt wird, oder liegen seine Motive ganz woanders?

Wie dem auch sei, Parker muss, ob sie will oder nicht, einen Neuanfang wagen. Der ihr jedoch gar nicht so schwer fällt, wie befürchtet, denn die Menschen in Gideon’s Cove nehmen sie herzlich auf…

Meine Einschätzung:

Im Vorwort der Autorin steht geschrieben, dass die Autorin gerne noch einmal eine Geschichte über die Leute von Gideon’s Cove schreiben wollte. So treffen Fans der Autorin, die auch bereits ihre Bücher „Lucy kriegt’s gebacken“ und „Fang des Tages“ kennen, erneut auf die liebeswerten Haupt und Nebenfiguren der Vorgängerbände, wie etwa Lucy und Ethan oder Maggie und Malone. Da ich ein kleiner Serienfan bin (wobei die Bücher ja eigentlich streng genommen „stand alones“ sind; man kann sie alle auch ohne Vorwissen lesen) habe ich mich sehr darüber gefreut, noch mal den Protagonisten der anderen Geschichten in diesem Band zu begegnen, zumal Maggie hier erneut kräftig mitmischt.

Die Geschichte über eine Frau, die sich in finanzieller Hinsicht nie Sorgen machen musste und nun plötzlich mit fast Nichts auf der Straße steht, fand ich als Ausgangssituation recht spannend. Allerdings bekommt Parker aber auch von Beginn an viel Hilfe von James, den sie lange Zeit (mir eine Spur zu lang) lediglich mit „Dings Eins“ anspricht, so wie sie es scherzhaft auch bei allen anderen Männern im Berufsleben ihres Vaters gehalten hat. Sie sieht in James zunächst nur das schöne Äußere und glaubt, James wäre ein typischer Yuppievertreter seiner Zunft ohne Charakter. Doch in James steckt so viel mehr und spätestens als er ihr bei der Renovierung hilft, hätte sie meiner Meinung nach ein wenig ihr „verwöhntes Prinzessinnensyndrom“ zurückstecken können. Andererseits hat es Parker jedoch auch in familiärer Hinsicht nie einfach gehabt und sieht James einfach als Konkurrenten um die Gunst ihres Vaters.

James hingegen ist keinesfalls der sorglose Strahlemann, der sich die Gunst der Stunde zu nutze gemacht hat, um viel Geld verdienen zu können; über seine seelischen Altlasten, die er mit sich herumträgt, erfährt man jedoch erst relativ spät etwas in dieser Geschichte.
Während ich James als rundum sympathischen Romanhelden empfunden habe, hatte ich mit Parker dann und wann so meine Schwierigkeiten. Da wären, wie angesprochen, das leichte Prinzessinnensyndrom der Heldin, das sie jedoch nur in James Gegenwart auslebt und ihre Unterkühltheit, plus ihre leichte Zickigkeit hier und da, die sie meiner Meinung einfach zu lange aufrechterhält.
Parker ist jedoch keine unsympathische Heldin, sie hat durchaus ihre guten Seiten und vor allem auch einen schönen Sinn für Humor, der oftmals aufblitzt.
Bis sich Parker und James zusammengerauft haben, vergeht einige Zeit, doch die Entwicklung der beiden bis dahin wurde von der Autorin glaubwürdig umgesetzt; zudem sorgen die Bewohner von „Gideon’s Cove“ mal wieder für die richtige Prise an Wohlfühlatmosphäre. Zwar bin ich der Meinung, dass man die Story auch gut und gern um knapp 50-80 Seiten hätte kürzen können, doch bereitete mir der neue Kristan Higgins Roman dennoch viel Lesespaß!

Fazit: Erneut Willkommen in Gideon’s Cove! Netter und humorvoller Contemporary mit viel Herz und Wohlfühlatmosphäre! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 18. Juni 2014
Bezüglich der Inhaltsangabe verweise ich dieses Mal gerne auf die sehr aussagekräftige Rezension von Nicole von Happy End Bücher, der ich mich nur voll und ganz anschließen und beim besten Willen nichts mehr hinzufügen kann.

Als ich damals bei der Neuankündigung dieses Buches gesehen habe, dass es aufgrund des Handlungsortes ein Wiedersehen mit den bekannten und liebgewordenen Bewohnern von Gideon's Cove geben wird, stand für mich augenblicklich fest, dass auch dieser Schmöker von Kristan Higgins Einzug bei mir halten wird.

Allerdings muss ich sagen, dass meine Erwartungen anscheinend doch etwas zu hoch waren, so dass ich doch sehr zwischen der Vergabe von 4 oder 5 * geschwankt habe. Wie auch schon Nicole in ihrer Rezension schrieb war Parker manchmal schon etwas anstrengend - was man zwar bis zu einem gewissen Grad voll und ganz nachvollziehen kann - aber der gute James, von Parker sehr zu Unrecht immer abfällig als "Dings eins" abgetan, tat mir, je mehr und besser man ihn kennenlernte, bald nur noch leid.

Schön fand ich dieses Mal, dass die Autorin zur Abwechslung die Handlung aus der Sicht beider Hauptprotagonisten schildert und nicht, so wie bisher von ihr gewohnt, nur aus der Sicht der Heldin. Denn dadurch bekam man auch von James' Seelenleben einen sehr guten Eindruck und ich hätte der guten Parker schon ganz gerne ab und an einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gegeben.

Was mich mit am meisten freute, und ja auch dafür sorgte, dass dieses Buch erst gar nicht auf meinem SuB landete, war, dass es - wie schon eingangs von mir erwähnt - aufgrund des Handlungsortes ein Wiedersehen mit sämtlichen guten alten Bekannten aus dem Schauplatz von Fang des Tages Gideon's Cove gab. Allen voran natürlich Maggie und Malone - der doch tatsächlich sprechen kann ;-) - sowie Chantal und Jonah. Mit Parker's Freunden Lucy und Ethan, welcher zudem der Vater von Parker's Sohn Nicholas ist, bekommt man zwei weitere jederzeit sehr hilfsbereite und sympathische Figuren geboten, die so einigen - mir, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, jedoch noch nicht - bekannt sein dürften, da sie mit Lucy kriegt's gebacken bereits ihre eigene Geschichte bekommen haben, die ich bislang noch nicht gelesen habe, was allerdings unverzüglich nachgeholt wird, da ich nun doch mehr als neugierig darauf geworden bin.

Auch dieses Buch von Kristan Higgins, welches zwar mit einer teilweise schon 'etwas' anstrengenden Heldin, aber durch James auch mit einem regelrechten Schatz aufwartet, lässt sich angenehm flüssig lesen und macht definitiv Lust auf mehr von ihr. :-)
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am 30. Juni 2014
Nachdem sich ihr Millionen-Vermögen über Nacht in Luft aufgelöst hat, bleibt Parker Welles plötzlich nur noch ein kleines renovierungsbedürftiges Haus in dem verschlafenen Fischerdörfchen Gideon's Cove. Doch Parker will nicht jammern und beschließt, das Haus einfach zu renovieren und dann zu verkaufen. Leider stellt es sich aber als absolute Bruchbude heraus! Nur gut, dass der arrogante Anwalt ihres Vaters tatsächlich mehr kann, als nur Steuerschlupflöcher zu finden. James Cahill, der zu Parkers Unglück auch noch unverschämt gut aussieht, ist sogar ein richtiges Baugenie und bietet ihr seine Hilfe an. Und der Blick hinter seine Fassade würde sich wirklich lohnen...

So, ich gebe es zu: Ich bin ein kleines Fangirl. Wenn "Kristan Higgins" draufsteht, gibt es bei mir kein Halten mehr, das Buch wird gelesen! Immerhin konnte mich bisher jede Geschichte von der Autorin begeistern und mich zum Lachen und Dahinschmelzen bringen. Und hui, Überraschung, auch bei dieser hier war es nicht anders :-D.

Kristan Higgins ist eine Meisterin darin, wundervoll herzliche Liebesgeschichten mit einer guten Portion Ernsthaftigkeit zu schreiben und sie mit unheimlich sympathischen Hauptprotagonistinnen zu versehen. So ist mir auch Parker sofort ans Herz gewachsen. Und kein Wunder, denn sie ist eine absolut herrliche und witzige Frau! Sie hat sich nie auf dem riesigen Vermögen ihres Vaters ausgeruht, sondern ist erfolgreiche Kinderbuchautorin, die die von ihr geschaffenen zuckersüßen Engelsfiguren - die Holy Rollers - allerdings bis aufs Blut hasst :-). Und obwohl sie plötzlich obdach- und mittellos mit einem kleinen Sohn und einer Bauruine dasteht, macht sie doch das Beste aus ihrer Situation und begegnet ihrem Schicksal mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus. Blöd nur, dass sie dabei auf James - "Dings Eins" - Cahill angewiesen ist.

James hat durch die Arbeit für ihren Vater so gar keinen guten Stand bei Parker. Kein Wunder, denn das Verhältnis zu ihm ist arktisch-kühl und auch James kann wohl nicht viel besser sein. Dabei stellt man als Leserin aber ganz schnell fest, dass sich hinter seiner glatten Ralph Lauren Fassade viel mehr verbirgt, als Parker gerne sehen will. Der sexy Anwalt macht keinen Hehl aus seiner Schwärmerei für sie, prallt leider jedoch immer wieder am Plexiglas-Panzer ab, den Parker um ihr Herz gezogen hat.

Wie man es von Kristan Higgins erwarten kann, wird es natürlich wieder sehr romantisch, aber auch urkomisch und es hagelt Missgeschicke und Missverständnisse. Das Besondere an diesem Buch: Zum ersten Mal begegnen wir bereits bekannten Figuren aus anderen Geschichten wieder. So gibt es hier nicht nur ein Wiedersehen mit Ethan und Lucy aus "Lucy kriegt's gebacken", sondern auch mit Maggie und Malone aus "Fang des Tages", die mir soooo sehr ans Herz gewachsen sind. Ich fand es ganz wundervoll, ihre Geschichte noch ein wenig weiterverfolgen zu können. "Ein Goldfisch räumt auf" kann man aber auch problemlos ohne Kenntnisse dieser Bücher lesen, keine Sorge.

Kristan Higgins Geschichten sind einfach wirklich was fürs Herz, sie geben einem ein wohlig warmes Gefühl und zaubern (zumindest mir) ein romantikverliebtes Lächeln auf die Lippen. In dieser hier geht es nicht nur um Familie, Liebe und ein Zuhause, sondern auch darum, zu lernen, in schweren Zeiten nicht einfach den Kopf einzuziehen, sondern das Beste daraus zu machen. Und das gelingt Parker auch ganz wunderbar. Von einigen Schwierigkeiten mal abgesehen... ;-)

Mein Fazit: "Ein Goldfisch räumt auf" ist die ideale Sommerlektüre zum Lachen und Träumen, nach der man sich einfach rundherum wohlfühlt und ein paar Lachfalten mehr im Gesicht hat. Probiert es aus, ihr werdet es nicht bereuen!
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am 26. Mai 2015
Kristan Higgins schreibt einfach schöne Storys. Die Hauptdarstellerinen sind regelmäßig leicht verrückt und benehmen sich in der Liebe immer etwas verwirrt und skuril. Aber mal im Ernst - wer kann sich damit nicht selbst identifizieren? Die Hauptdarstellerinnen sind so realistisch und normal, dass man mit ihnen mitfiebert und sich einfach nur in die Welt des Buches sinken lassen kann. Man vergießt das ein oder andere Tränchen, lacht aber auch schallend gemeinsam mit den Figuren im Buch und hat einfach eine schöne Geschichte erlebt. Sehr empfehlenswert!
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am 18. Juli 2014
Typisch Higgings --- schöne Sprache, liebenswerte Menschen und Malone :))))

Die Bücher von Higgins machen süchtig und sie schafft es immer wieder, verschiedene
liebenswerte Persönlichkeiten zu beschreiben. Das Buch war eine Wohlfühllektüre mit
immer wieder witzigen Situationen ( zB Orchidee-Verkauf *gg*) und als Sahnetüpfelchen:
Malone -- die Verknüpfung zu Maggie und Malone ist gelungen und es war schön von meinem
lieblings "Higginsmann" wieder zu lesen

Äußerst empfehlenswert
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am 10. Oktober 2014
Parkers Leben wird gerade komplett umgekrempelt. Heute lebt sie noch im Luxusanwesen ihrer Familie, zieht ihren Sohn groß und braucht sich um den finanziellen Teil keine Sorgen zu machen. Doch von jetzt auf gleich ist alles anders. Ihr Vater landet im Gefängnis, das komplette Geld der Familie ist weg und sie steht vor einem kompletten Neuanfang. Gut ist, dass ihre Tante ihr vor Jahren ein Häuschen im beschaulichen Gideon's Cove vermacht hat. Dieses möchte sie nun für einen Verkauf vorbereiten um dann finanziell besser dazustehen. Doch sie hätte niemals erwartet was sie dort vorfindet und dann ist da plötzlich auch noch James Cahill, der Anwalt ihres Vaters, den Parker sicherlich als letzten Menschen auf dieser Welt sehen möchte.

Mein Fazit:
Ich kenne bereits "fang des Tages" und "zurückgeküsst" der Autorin die mir sehr gefallen haben. Dösen Roman habe ich durch Zufall entdeckt und muss sagen, dass ich diesen Roman am Schwächsten finde. Obwohl Parker als nicht sehr verwöhnt dargestellt werden sollte, ist sie es dann doch irgendwie, was man dann daran sieht, dass sie James immer als "Dings Eins" bezeichnet (was ich besonders nervig fand). Auch sind manche Äußerungen ziemlich unter der Gürtellinie, was ich von Higgins eigentlich nicht gewohnt bin.
Außerdem führt Parker ständig Selbstgespräche mit ihren imaginären "Holy Rollers", was viel viel zu oft vor kommt.
Die Charaktere sind im allgemeinen sehr unglaubwürdig und Verhalten sich seltsam.

Ich hatte beim lesen gar keinen Spaß. Es gibt unnötige Umschreibungen was am Ende gar nicht passt.
Für mich scheint es so als wollte die Autorin einfach irgendwas zusammen schreiben, am Anfang schreibt sie selbst das sie die Story für ihre Fans geschrieben hat da einige sich wohl gefragt haben was aus bestimmten Charakteren geworden ist.
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am 12. September 2014
Eigentlich steht das Ende ja schon fest, sobald man die Buchbeschreibung gelesen hat - wie das halt bei Liebesgeschichten so ist :-). Aber diese ist so schön verpackt, dass man sie entweder gar nicht erst weglegen mag oder es kaum erwarten kann, weiterzulesen. Einfach richtig schön...
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am 19. Juli 2014
Ich gestehe: ich bin Kristan Higgins-Fan seit der ersten Stunde. Allerdings ist dieser Roman "Ein Goldfisch räumt auf" mit Abstand der bislang Beste aus ihrer Feder! Ein Vergnügen, in diese Geschichte zu tauchen :-)

Kurz zur Geschichte: Die uns schon bekannte High Society-Frau Parker mit den überraschend netten Eigenschaften... die zudem die Freundin von Lucy und alleinerziehende Mutter von Nicky ist, dessen Erzeuger nun wiederum der Ehemann von Lucy ist. Parker ist seit jeher gewohnt, das Geld im Überfluss vorhanden ist und Dienstboten die Arbeit erledigen. Sie selbst ist Kinderbuchautorin. Wie bei Cinderella (nur in umgedrehter Weise), steht sie nun von einer Stunde auf die andere ohne ihr Domizil im Herrenhaus, mit nur den nötigsten finanziellen Mitteln und ohne Job vor ihrer größten Herausforderung: wie überlebe ich nun und ermögliche meinem Sohn doch eine schöne Kindheit? Kurzerhand beschließt sie, das von einer Tante seinerzeit geerbte Haus in Gideons Cove ein bisschen "aufzumöbeln" und zu verkaufen. Aber dann passieren Dinge (nicht nur mit "Dings eins", dem Anwalt ihres just verurteilten Vaters ;-), die sie nicht vorher gesehen hat...

Was mich so berührt hat bei dieser Geschichte, ist den überaus sympathischen Charakteren geschuldet: die Prinzessin, die sich als echtes Aschenbrödel mit Tiefgang entpuppt.... der "glatte" Anwalt, der aus Liebe zu Hammer und Nagelpistole greift, um das baufällige Etwas von Haus zu retten für Parker.... der kleine Nicky, der am liebsten Verstecken ohne Vorwarnung spielt... die alte Tante Lavinia, die überaus offenherzig ihre libidösen Vorlieben mit ihren Mitmenschen teilt... und natürlich die bereits lieb gewonnenen Maggie & Malone (deren Hochzeit hier gefeiert wird!) sowie Lucy & Ethan...eine verrückte, interessante Mischung.

Beste Unterhaltung mit Tiefgang, jeder Menge Wortwitz und einer zauberhaften Liebesgeschichte - das dürfen Sie nicht verpassen! Dieser Goldfisch ist tatsächlich gold wert :-)
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am 14. August 2014
Parkers Leben wird gerade komplett umgekrempelt. Heute lebt sie noch im Luxusanwesen ihrer Familie, zieht ihren Sohn groß und braucht sich um den finanziellen Teil keine Sorgen zu machen. Doch von jetzt auf gleich ist alles anders...
Harry, ihr Vater landet im Gefängnis, das komplette Geld der Familie (auch Parkers!) ist weg und sie steht vor einem kompletten Neuanfang.
Gut ist, dass ihre Tante ihr vor Jahren ein Häuschen im beschaulichen Gideon's Cove vermacht hat. Dieses möchte sie nun für einen Verkauf aufbereiten um dann finanziell besser dazustehen. Es wäre auch bestimmt zu schaffen, wäre da nicht James Cahill, der Anwalt ihres Vaters, den Parker sicherlich als letzten Menschen auf dieser Welt sehen möchte.
Doch wo er schon da ist, kann er ja auch helfen...

Ich liebe die Bücher von Kristan Higgins! Sie sind lustig, romantisch, unterhaltend und machen einfach Spaß.

„Ein Goldfisch räumt auf“ ist hier das erste Buch, in dem ich die Protagonisten bereits aus einem vorangegangenen Roman kannte. Aus diesem Grund kommt hier die Reihenfolge:

Lucy kriegt's gebacken
Ein Goldfisch räumt auf

Was mich an diesem Buch so beeindruckt hat, war die Gefühlswelt die Parker durchlebt. Ihr Leben ändert sich von einer Sekunde zur nächsten, sie kommt aus sehr reichem Hause und musste noch nie hart arbeiten.

Trotzdem schafft sie es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Ganz im Gegenteil! Parker krempelt hier die Ärmel hoch und beginnt voller Tatendrang, auch wenn es sicherlich kein einfacher Start ist. Damit machte die Autorin für mich noch deutlicher, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur wirklich versucht.
Etwas, dass man sich sicherlich immer wieder sagen sollte, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass es sich hier nur um Romanfiguren handelt.

Die Geschichte an sich wird aus zwei Perspektiven erzählt. Da haben wir natürlich Parker auf der einen Seite, die den Hauptteil übernimmt, aber auch James darf immer wieder seine Sicht der Dinge schildern.
Gespickt ist der Roman dann mit kleinen Rückblenden um auf die Gefühlswelt der Beiden noch genauer eingehen zu können. Selbstverständlich haben beide Personen ja auch eine Vergangenheit und diese kleinen Rückblenden machten so manche Handlung verständlicher, waren aber zu keinem Zeitpunkt störend.

Was ich dann noch hervorheben möchte war der Ort Gideon's Cove, der wohl schon eine wichtige Rolle in Kristan Higgins Buch „Fang des Tages“ spielte. Mir persönlich hat diese nette, heimelige und freundschaftliche Atmosphäre einfach gut gefallen. Auch diese hat das Buch aufgewertet.
Während des Lesens stellt man sich durchaus vor in dem kleinen Ort zu leben, der sich um seine Bewohner kümmert und in meiner Vorstellungskraft sehr romantisch wirkt.

Aber was schreibe ich... Kristan Higgins schafft es einfach immer wieder, dass ich beim Lesen abschalten kann, mich prächtig amüsiere und einfach jede Seite genieße. Sie ist in gut 1,5 Jahren zu meiner Lieblingsautorin in diesem Genre geworden und ich kann bisher jedes ihrer Bücher empfehlen. Taucht einfach ab und genießt!

Mein Fazit:
„Ein Goldfisch räumt auf“ ist eine wunderbare Geschichte mit tollen Charakteren. Ich hatte beim Lesen unheimlich viel Spaß und kann auch dieses Buch von Kristan Higgins nur empfehlen.
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am 8. Juli 2014
ich habe das Buch richtig verschlungen! "Fang des Tages" war bisher mein Lieblingsbuch von Kristan Higgins, daher fand ich es toll, dass es in diesem Buch ein Wiedersehen mit Maggie und Malone gibt. die Verknüpfung mit Lucy und Ethan fand ich sehr gelungen, Parker ist eine sehr sympathische Protagonistin. da liegt auch das einzige "Manko": es fällt etwas schwer zu glauben, dass eine so reiche Frau nicht arrogant und abgehoben, sondern nett und bodenständig ist ;)
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